Neue Rezensionen zu Walter Michel

Cover des Buches Lieder vom Sambesi : Impressionen aus d. Volksrepublik Moçambique. (ISBN: B001Z49PM4)Papiertiger17s avatar

Rezension zu "Lieder vom Sambesi : Impressionen aus d. Volksrepublik Moçambique." von Walter Michel

das Buch liest sich wie eine DDR-Betriebszeitung
Papiertiger17vor 2 Jahren

Das Buch liest sich wie eine DDR-Betriebszeitung: Lobeshymnen auf den Sozialismus und dessen Unterstützer, jeder delegierte Auftrag wird vorfristig übererfüllt, alle Beteiligten sind ein Herz und eine Seele, etwaige Probleme werden durch übermenschliches und selbstloses Engagement der Werktätigen aus dem Weg geräumt. Über Mosambik und die Mosambikaner erfährt man so gut wie nichts; das Wenige, das der Leser erfahren darf, ist propagandistisch eingefärbt. Nach der Hälfte des Buches habe ich aufgegeben.

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Cover des Buches Frankfurt mit den Augen Goethes (ISBN: 9783829563178)fwieflorians avatar

Rezension zu "Frankfurt mit den Augen Goethes" von Herbert Heckmann

Rezension zu "Frankfurt mit den Augen Goethes" von Herbert Heckmann
fwieflorianvor 9 Jahren

Frankfurt mit den Augen Goethes
Ein wirklich geniales Buch. Mit von Goethe und über Goethe Geschriebenem kann man ganze Bibliotheken füllen. Da gibt es, sollte man meinen, nichts Neues mehr, nichts, was nicht schon irgendwer irgendwann geschrieben hat. Die Herausgeber von ‚Frankfurt mit den Augen Goethes‘ haben auch nichts wirklich Neues zu Papier gebracht. Sie haben dennoch ein sehr schönes und lesenswertes Buch geschaffen. Es ist eine synoptische Darstellung dessen, was Frankfurt für Goethe bedeutete. Jede Seite des Buches hat zwei Spalten, am Außenrand ein Drittel der Seite und innen zwei Drittel belegend. In der breiten Spalte stehen die Texte von Goethe oder Texte, die sich unmittelbar mit ihm als Person befassen. Die äußeren Spalten dienen dazu, alle möglichen Hintergrundinformationen zu liefern. Schreibt Goethe: mit Riese war ich auch vertraut..... dann findet man in der äußeren Spalte eine kurze Beschreibung des Johann Jakob Riese. Von anderen Personen, , werden neben dem Text auch Stiche oder fotografierte Aquarelle gezeigt. Beispiel: Johann Jakob von Willemer. (S.199) Aufgelockert wird das Buch durch zahlreiche Bilder, die auch in der inneren Spalte platziert sind oder aber über die ganze Seite gehen, Bilder, die Häuser, Menschen, Gegenden so zeigen, wie Goethe sie wohl gesehen hat. Man genießt eine bunte, lockere Darstellung des Umfeldes und der Zeit des großen Dichters. Es macht Vergnügen, jeweils den Hintergrund zu Goethes Aussagen zu erfahren, die Texte damit einzuordnen und manches besser zu verstehen. Ein Buch, in dem man immer wieder mal blättern kann, um eine kleine Zeitreise zu unternehmen. Sehr empfehelnswert.

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