Ich liebe die Geschichten aus Zamonien und den ausufernden Schreibstil von Walter Moers, insbesondere die ersten Bände.
Hildegunst von Mythenmetz als Erzähler überrascht immer wieder mit seinen Beschreibungen und irrsinnigen Abhandlungen. Aber trotzdem hat mich der Roman nicht wirklich in seinen Bann gezogen. Im Gegenteil, die ersten hundert, zweihundert Seiten fand ich über weite Strecken eher ermüdend.
Erst mit dem Besuch der verschiedenen Leuchttürme kommt erste Spannung auf und man freut sich, dass neben absurden Hummdudeln, Küstengnomen und anderen exzentrischen Bewohnern von Eydernorn so etwas wie Handlung aufkommt. Doch dann flacht die Geschichte wieder über weite Strecken ab und erst mit dem Finale, dem Untergang der Insel nimmt der Roman wieder Fahrt auf.
Werke wie Rumo, Ensel und Krete oder die 13 1/2 Leben des Kaptän Blaubär haben eine ganz andere Qualität. Daher von mir nur 3 Sterne.





























