Walter Moers Das Labyrinth der Träumenden Bücher

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Inhaltsangabe zu „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ von Walter Moers

Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück.

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem 'Unsichtbaren Theater'. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im 'Labyrinth der Träumenden Bücher', das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

konnte mich inhaltlich überhaut nicht überzeugen

— Anneja

Hat mir noch besser gefallen als der erste Teil.

— Nynne

Habe mich sehr über den zweiten Teil gefreut. Sehr informativ und die Spannung baut sich bis zum Schluss auf. Top

— JasminKammerer

Leidet leider unter der 'Mythenmetzschen Abschweifung', ist aber dennoch kein schlechtes Buch. Alle Hoffnung ruht auf Band 3.

— Nora_ES

Leidet unter dem offenen Ende, aber ohne Band 2 halt auch kein Band 3 ...

— BettinaR87

Der beste noch lebende Deutschsprachige Autor blieb weiter unter seinen Möglichkeiten

— Madkoeninger

Nach der „Stadt der träumenden Bücher“ endlich der zweite Teil. Leider langatmig und enttäuschend in meinen Augen.

— lebenistmeer

Bis auf die Illustrationen konnte mich leider nichts begeistern

— chellytheglubsch

für dieses Buch habe ich am längsten gebraucht und es hat mich am meisten enttäuscht - zu abruptes Ende und langatmige Geschichte

— Fernweh_nach_Zamonien

Sehr ausschweifendes Vorwort zum nächsten Teil. Hatte Aber trozdem viel spaß daran auch beim zweiten lesen :)

— Buchenrauch

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Ab nun gibt es keine zurück mehr.Viele neue Infos ,aber auch neue Rästel und Fragen stehen an.

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mienchen112

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eine tolle Idee, ich brauchte nur zu lange um mit dem Schreibstil und der Geschichte warm zu werden.

MellieJo

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  • Zurück nach Buchhaim

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Anneja

    19. March 2018 um 17:49

    Nachdem " Die Stadt der Träumenden Bücher" gelesen war, konnte ich überhaupt nicht anders, als sofort seinen Nachfolger zu lesen. Wo ich den ersten Teil als E-Book las, konnte ich diesmal das Buch als Printausgabe genießen. Doch was heißt genießen, denn von genießen konnte diesmal nicht die Rede sein. Dazu aber jetzt mehr.Wenn man ein gerade zu unvergleichliches Buch geschrieben hatte, ist es natürlich nicht gerade leicht dieses zu topen. Doch das ein Buch so überhaupt nix von der Magie des Vorgängers mit brachte schockierte mich regelrecht. Wo war der Zauber? Wo das Abenteuer? Wo die fesselten Momente? Sie waren einfach nicht da. Unauffindbar. Ich ging mit voller Begeisterung an dieses Buch und musste schon nach den ersten Seiten feststellen, das es in eine ganz andere Richtung ging. Denn nun hatten wir es mit Hildegunst zutun, der ein gefeierter Star der Literatur war und es nicht mehr für nötig hielt, seine Fanpost richtig durch zu sehen. Das er überhaupt in sein neustes Abenteuer stolperte, war purer Zufall. Wer den Vorgänger gelesen hatte, der wusste auch was am Ende mit Buchhaim geschehen war. Das man allerdings nicht direkt an die Geschichte anschloss sondern ihr ein paar Jahrhunderte Zeit ließ, störte dann doch etwas. Wie schön wäre es gewesen zu erleben wie Buchhaim neu entstand und es nicht im nachhinein zu erfahren.Das neue Buchhaim, hatte nur noch ein Thema und das war Puppinismus, oder kurz gesagt die Kunst des Puppenspiels. Allerdings erlebt man dies nicht gerade von der spaßigen Sorte, sondern man wird förmlich mit Informationen zu diesem Thema voll gebombt. Dies füllte zwar einige Seiten, gab mir als Leser, allerdings keinerlei Befriedigung. Man erwartete ein Abenteuer und dieses bekam man einfach nicht.Schriftlich konnte man Walter Moers Stil klar heraus lesen. Seine teils ausufernden Beschreibungen waren stellenweise sehr interessant, manchmal aber auch sehr lang und übertrieben. Trotzdem erfreute ich mich wenn es wieder einmal hieß, ... meine Freunde. Diese zwei Worte sorgte dafür das man sich stets in der Geschichte wohl und willkommen fühlte. War ich beim ersten Teil noch gepackt und gefesselt, war ich diesmal fast durchgehend emotional kalt. Es gab einfach zu wenige Momente in denen man überrascht wurde. Selbst der Tod einer wichtigen Figur, ging gerade zu an mir vorbei, weil einfach etwas fehlte. Schade eigentlich.Hildegunst von Mythenmetz, der sympatische Lindwurm aus der Lindwurmfeste, machte es mir diesmal nicht gerade leicht. Nicht nur das er außergewöhnlich verwöhnt wirkte, er hatte auch irgendwie seinen Reiz verloren. Er versteckte sich durchweg und gab alles um nicht erkannt zu werden. Dabei hätte er stolz seines Weges gehen können, ohne wie ein Trampel zu wirken. Seine erneute Reise nachdem Orm hätte man vielseitiger gestalten können, denn nur am Ende des Buches spürte man den echten Abenteuergeist. Neben neuen Charakteren gab es natürlich noch weitere bekannte Gesichter wie Kibitzer der Antiquar oder die Schreckse Inazea Anazazi, welche diesmal sehr viel sympathischer war. Ja, Inazea war für mich diesmal eine wahre Offenbarung, da man soviel neues über ihre Art erfuhr.Was es an neuen Wesen zu berichten gab, war nicht gerade sehr viel. Hier da und spürte man noch den Hauch von Fantasie, aber oftmals musste ich vorlieb nehmen, mit dem was es gab. In diesem Fall war es das Volk der Puppenspieler, welche nicht unbedingt aus neuen Wesen bestanden, aber einer Arbeit nachgingen die sie in die unterschiedlichsten Berufe einbrachte. Allerdings versteifte sich der Autor zu sehr auf jene Gestalten, weshalb ich sie sehr schnell über hatte. Von Vielfalt war diesmal leider nicht die Rede.Wenig neues und wenig spannendes. Es war gerade zu ein Kampf dieses Buch zu beenden. Ich konnte es problemlos weg legen und wehrte mich fast dagegen es weiter zu lesen. Aber ich hielt durch und wurde zumindest am Ende überrascht. Diesen Überraschungseffekt hätte ich mir gerne mehr im Buch gewünscht.Auch dieses Cover gefiel mir wieder sehr. Ähnelte es seinem Vorgänger auch nur etwas, so gab es genau so viele Unterschiede. Und doch hätte ich mir nicht Hildegunst auf den Cover gewünscht, sondern eine der vielen Puppen aus dem Buch. Der rote Ton des Buches weißt Hildegunst hin, welcher im Buch eine Veränderung durchlebt. Ansonsten wirkt das Buch wieder sehr interessant und anziehend, was wohl auch seinem Vorgänger zu verdanken ist.Eine enttäuschende Fortsetzung, bei der ich das Gefühl bekam, das es überhaupt keine leitende Handlung gab. Von Spannung und dem Witz Walter Moers´ fehlte jede Spur.

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  • Viel Inhalt, wenig Handlung

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Nora_ES

    16. February 2018 um 11:41

    Die Abenteuer des Hildegunst von Mythenmetz gehen weiter. 200 Jahre nach dem großen Brand in Buchhaim hat sich Mythenmetz zum größten Dichter Zamoniens aufgeschwungen. Er ist ein preisgekröntes Literaturgenie und genießt seinen Prominentenstatus. Bei der täglichen Lektüre seiner Fanpost fällt ihm ein Brief in die Hände, der ihn veranlasst, in die 'Stadt der Träumenden Bücher' zurückzukehren. In den 200 Jahren hat sich Buchhaim stark verändert. In die einst mittelalterliche Stadt ist die Moderne eingezogen mit einer florierenden Tourismusbranche.In 'Das Labyrinth der Träumenden Bücher' steht weniger eine (spannende) Handlung im Vordergrund, als vielmehr die tieferen Einblicke in das fantastische Zamonien. Auf seinen Streifzügen erkundet Mythenmetz das neue Buchhaim und erfährt durch eigene Beobachtungen, Lebende Zeitungen oder alte Bekannte was sich in den vergangenen 200 Jahren alles ereignet hat. Dass sich diese Schilderungen über viele Hundert Seiten hinziehen, wird von Moers im Nachwort großmütig als 'Mythenmetzsche Abschweifung' bezeichnet. Der Ideenreichtum des Autors ist unbestreitbar genial. Für alle, die Bücher und Literatur lieben, ist Buchhaim ein Sehnsuchtsort ohnegleichen. Sie werden von der unglaublichen Vielfalt begeistert aufjauchzen und sich nach Buchhaim wünschen. Auf der anderen Seite wird es auch diejenigen geben, die der geringe Handlungsfortschritt frustriert. Die vollständige Nacherzählung der Handlung aus Teil 1 erscheint überflüssig, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit derer, die zu diesem Buch gegriffen haben, bereits große Fans des Vorgängers sind.Die andere Hälfte des Buches widmet sich dem Puppetismus, einem neuen Phänomen Buchhaims. Auch hier beweist Moers seine schöpferische Genialität, die durch seine Illustrationen veranschaulicht wird. Doch schließlich und letztendlich ist das Buch vorbei und der Leser wird auf Band 3 vertröstet, das höchstwahrscheinlich eine ganze Weile auf sich warten lassen wird.Aus diesem Grund lässt mich die Lektüre von 'Das Labyrinth der Träumenden Bücher' zwiegespalten zurück. Moers Schreibstil und Kreativität, eine so komplexe Welt wie Zamonien mit Buchhaim und seinen Bewohnern entstehen zu lassen, sind einfach bewundernswert. Aber als Leser des unsagbar fesselnden 1. Teils bleibt man auch ein bisschen geknickt zurück.

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  • Einzigartiger Schreibstil

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Emmas_Bookhouse

    25. January 2018 um 07:20

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher – Walter MoersVerlag: PenguinGebundene Ausgabe: 24,99 €Taschenbuch: 15,00 €Ebook: 11,99 €ISBN: 978-3-328-10299-1Genre: FantasySeiten: 433Inhalt:Nehmt euch in Acht: Gefährlicher können Bücher nicht sein! Hildegunst von Mythenmetz, der größte Schriftsteller Zamoniens, suhlt sich auf der Lindwurmfeste in seinem Erfolg. Da erreicht ihn ein mysteriöses Schreiben, das ihn verlockt, dem Wohlleben Adieu zu sagen und nach Buchhaim zurückzukehren, der »Stadt der Träumenden Bücher«. Dort trifft er auf eine neuerbaute Stadt, die vor Leben rund um das Buch nur so vibriert. Und er begegnet alten Freunden, wie dem Lindwurm Ovidios und den Antiquaren Hachmed Ben Kibitzer und Inazea Anazazi, aber auch neuen Phänomenen und Wundern der Stadt.Mein Fazit:Zum Cover:Die ist die Neuauflage als Taschenbuch und sie sieht genauso aus wie die gebundene.Mir gefällt das Cover gut du auch die Farbauswahl empfinde ich gelungen.Zur Geschichte:Vorweg einmal, dies ist mein erstes Buch von Walter Moers gewesen und ich wusste vorher nicht worauf ich mich einlasse.Ich finde die Aufmachung der Bücher einfach so toll das ich endlich mal eins als Rezensionsexemplar anfragen musste.Wie der Zufall so wollte, bekam ich es auch.Also find ich an zu lesen, natürlich betrat ich hier absolutes Neuland für mich und ich fand es anfangs auch schwer hineinzukommen.Das Buch ist mit viel Witz und Humor geschrieben, aber bei manchen Wörtern dachte ich, ich breche mir die Zunge.Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig, jedenfalls für mich.Die Protagonisten scheinen in der Walter Moers Szene ja schon sowas wie Kult zu sein und das merkte ich auch beim lesen.Sehr gut gefallen haben mir die Illustrationen im Buch, das steckt viel Liebe zum Detail.Es sollten mehr Bücher sein wie dieses.Was kann ich sonst noch sagen dazu, ich bin mir nicht sicher ob Walter Moers mein Genre ist, vielleicht sollte ich dazu noch ein zweites von ihm lesen.Vielleicht habt ihr ja Vorschläge, welches da besonders gut geeignet ist für mich.Im Großem und Ganzen war es für mich persönlich ein Buch was gut ist, aber nicht herausragend, weshalb ich hier 3 von 5 Sternen geben würde.Zum Schluss bedanke ich mich beim Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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  • Herr Moers kann mehr

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Madkoeninger

    16. December 2017 um 13:46

    Herr Moers wieso ? Ehrlich, wenn Rembrandt lieblos ein paar Strichmännchen auf Papier zeichnen würde, würden sie sich doch auch beschweren oder ? Genau, das haben sie gemacht. Sie sind meiner Ansicht nach, mit Abstand der beste Schriftsteller den wir haben in Deutschland. Ihr Stil ist toll, ihre Charaktere genial, ihre Fantasie grenzenlos aber was sie jetzt abgeliefert haben, ist weit unter ihren sonstigen Möglichkeiten. Wäre es nicht von ihnen,wäre es nicht mal so entäuschend gewesen. Die Story packt und fesselt aber gegen Ende denkt man, sie haben die Lust verloren, was das Ende auch bestätigt(achtung Spoilier). Bitte Herr Moers, geben sie weniger Bücher heraus, dann aber gute, ein aber immer noch treuer und sie liebender FanMad Köninger.

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  • 2 von 5 Sternen ⭐⭐

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Shaaniel

    12. December 2017 um 21:10

    ❄️❄️❄️Rezensionsexemplar❄️❄️❄️ 🖤Das Labyrinth der Träumenden Bücher🖤 (2.1 😱) Autor : Walter Moers ISBN: 978-3-328-10299-1 Preis: 15€ 2 von 5 Sternen ⭐⭐ Hey ihr süßen! Zuerst einmal, Vielen lieben Dank, für dieses kostenlose Exemplar, an.... https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/index.html Verlagsgruppe Random House GmbH -Penguin Verlag- Aus München .... So ich habe das Buch, auf das ich mich so lange schon gefreut hatte, gerade beendet, ich muss dazu sagen ich liebe Den ersten Teil - Stadt der träumenden Bücher -, ich habe diesen verschlungen. Dementsprechend habe ich mich wirklich über dieses Buch gefreut, ein Buch in dem es um Bücher geht, ich meine besser geht doch gar nicht. Walter Moers Welt "Zamonien", ist unglaublich toll und komplex, es gibt so viele unterschiedliche Charaktere, da müsste ich mich einfach auf " Das Labyrinth der Träumenden Bücher" freuen 💕 Leider waren meine Erwartungen zu hoch und ich würde kläglich enttäuscht 😱,... Schade.... !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️ Zu aller erst einmal spielt der zweite Teil der "Hildegunst von Mythenmetz" Reihe, 200 Jahre in der Zukunft und natürlich hat sich Zamonien und die Stadt Buchhaim, in der die Geschichte spielt, in 200 Jahren verändert und weiter entwickelt! Ist doch eigentlich vollkommen klar oder ^^? Für Mythenmetz, ist dies sooooo überraschend, dass er sich erst einmal alles ganz genau anschauen muss, vollkommen in Ordnung, würde jeder machen,💕. .. Aber das auf ca. 200 bis 300 Seiten zu beschreiben  ist so unnötig und leider total langweilig, so leid es mir tut aber ich bin teilweise vor Langeweile eingeschlafen 😱! Das Buch fängt spannend an mit dem Brief in dem steht, dass Homunkoloss der Schattenkönig zurück gekehrt sei. Ich meine wow, er ist von den Toten Auferstanden? Klingt Mega spannend "zappeln bin" und dann puff unendlich viele seiten "Buchhaim hier und Buchhaim dort"........ Schade und dann endet das Buch auch noch mit diesem ganz fiesen Cliffhanger.... "Hier fängt die Geschichte an." Hallo?! Versteht das jemand?! Ich war wirklich sehr enttäuscht und hatte zum Ende des Buches das Gefühl, dass dieses Buch ehrlich noch nicht ausgearbeitet war,was sich ja dann auch nach dem Nachwort bestätigt hat. Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen ⭐⭐ und die gebe ich für die unglaublich tollen Illustrationen, die dich in jedem Buch von Walter Moers wieder finden und dafür das ich seine Art zu schreiben mag, ich Vergleiche Zamonien auch sehr gerne mit der Scheibenwelt von Terry Pratchett! Zamonien ist für mich mit Mittelerde und der Scheibenwelt, eines der best ausgearbeiteten Fantasy Länder die es gibt! Sehr zu empfehlen ist der erste Teil terry Mythenmetz Reihe, sowie Käpt'n Blaubär und gerade habe ich festgestellt das der dritte Teil der Mythenmetz Reihe ERST 2025 erscheinen soll 😱 oh mein Gott noch soooo lange aber ich freue mich dennoch schon sehr auf diesen Teil und hoffe dieser ist bis dahin wirklich fertig ausgearbeitet 💕 In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit! Lieben Gruß Sonja /Shaaniel 💕 LovelyBooks    https://www.lovelybooks.de/mitglied/Shaaniel Facebook https://www.facebook.com/SonjaImWunderland89 Instagram https://www.instagram.com/Shaaniels_wonderland/ Amazon : Shaaniel Thalia : Sonja /Shaaniel/ Sonja ImWunderland

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  • zu abruptes Ende

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Fernweh_nach_Zamonien

    03. November 2017 um 17:30

    Inhalt: Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft. Fazit: Das Labyrinth der Träumenden Bücher ist mein sechster Zamonienroman von Walter Moers und eine Fortsetzung der Stadt der Träumenden Bücher. Auch hier gibt es fantasievolle Illustrationen, verschiedenste Schriftarten, Abenteuer, Humor und jede Menge Wortwitz. Leider ist die Geschichte diesmal sehr langatmig und wiederholt die Geschehnisse des ersten Teils. Außerdem endet es mit einem Cliffhänger :-/ Meine liebsten Figuren in diesem Roman sind die Buchlinge: friedliche Vertreter der Gruppe der Zyklopen, die in den Katakomben von Buchheim, in der Ledernen Grotte, leben. Sie verehren, sammeln, pflegen und lesen Bücher. Sie glauben, diejenigen zu sein, die am meisten von Literatur haben, denn sie müssen sie nur lesen, während andere sie schreiben, lektorieren, verlegen und verkaufen müssen. Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen an den zweiten Teil der Trilogie herangegangen (der dritte Teil lässt noch auf sich warten - aber die Hoffnung stirbt zuletzt) - aber leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Das Buch liegt aber für eine zweite Leserunde bereit. Eine Chance hat es jedenfalls verdient!

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  • Schade

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Niggls_

    01. September 2017 um 10:17

    Vom Anfang war ich ganz begeistert aber diese Begeisterung nahm Schritt für Schritt ab. Ein Tiefpunkt wurde erreicht, als fast 100 Seiten lang ein einzelnes Theaterstück beschrieben wurde. Hat mich etwas frustriert, dass die Handlung oft nicht vorangehen wollte. Trotzdem endete das Buch mit Aussicht auf eine wesentlich spannendere Fortsetzung auf die ich mich schon freue.

  • Das Labyrinth der träumenden Bücher

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    vormi

    Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog.Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.Inhaltsangabe auf amazonIm ersten Drittel war ich hellauf begeistert, endlich wieder von Hildegunst und vielen anderen aus Buchhaim zu lesen.Im zweitel Drittel war ich zunehmend entsetzt, wie langatmig das Buch wurde. Ich konnte es gar nicht fassen, das ich überhaupt so ein Wort mit einem Buch von Walter Moers und über Buchlinge und Buchhaim in Verbindung bringen könnte.Und im letzten Drittel hat sich immer mehr das Gefühl in mir breit gemacht,dass es sich hier doch um Geldmacherei handeln könnte.Denn günstig ist dieses Buch ja nun wirklich nicht und alle, die vom 1. Teil begeistert waren, haben sich mindestens auch diesen Teil hier gekauft. Wenn nicht mittlerweile auch eines der anderen Bücher, zB Rumo oder der Schrecksenmeister.Ich bin raus, das mittlerweile seit mehreren Jahren angekündigte 3. Buch werde ich mir nicht mehr holen.Wer es schön findet, ok, aber für mich endet es hier...Es ist zugegeben mittlerweile ein paar (3) Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber daran hat sich seitdem nichts mehr geändert, dabei bin ich geblieben...

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    • 3
  • Zamonien ich komme!

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Osilla

    14. June 2017 um 11:42

    Als Käpt’n Blaubär Fan aus Kindertagen musste ich natürlich auch das passende Werk von Walter Moers dazu lesen. Der Erzählstil in Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär hat mir gut gefallen und so verschlang ich auch die weiteren phantastischen Romane des Autors. 2011 erschien sein bisher letztes Werk Das Labyrinth der Träumenden Bücher, der Nachfolger seines grandiosen Romans Die Stadt der Träumenden Bücher. Endlich hatte ich die Zeit gefunden, dieses Buch zu lesen, doch leider enttäuschte es auf einer langen Strecke. Es beginnt wie immer spannend und es endet auch spannend, dazwischen beinhaltet es aber leider einige überflüssige Seiten. Dennoch, ein Muss für Zamonien Fans. Walter Moers (geboren 1957) ist ein deutscher Schriftsteller, Illustrator und Comic-Zeichner. Er lebt in Hamburg. Seine Romane Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär, Die Stadt der träumenden Bücher, Der Schrecksenmeister, Rumo und Das Labyrinth der Träumenden Bücher sind Bestseller, auch über den deutschen Sprachraum hinaus.Das Besondere an dem vorliegenden und einiger weiterer Romane ist, dass sie eigentlich aus der Sicht des zamonischen Schriftstellers Hildegunst von Mythenmetz – ein Lindwurm und einer der bedeutendsten Schriftsteller des fiktiven Kontinents Zamonien – geschrieben sind. Seine Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers machten ihn bekannt. Sie sind ein Bericht über die Abenteuer, welche er auf seinen Reisen, vor allem in der Stadt der Träumenden Bücher, erlebt hat. Die Handlung setzt zwei Jahrhunderte nach dem verheerenden Brand in Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher, ein. Der Erzähler Hildegunst von Mythenmetz war damals selbst hautnah dabei und wurde daraufhin zu einem der meist gefeiertsten Schriftstellern Zamoniens. Inzwischen sitzt er jedoch auf der Lindwurmfeste und ruht sich auf seinem damaligen Erfolg aus. Doch eines Tages erreicht ihn eine sonderbare Botschaft, der er auf den Grund gehen muss. Hildegunst von Mythenmetz kehrt nach Buchhaim zurück. Die einst prächtige Stadt ist wieder aufgebaut worden und zu neuem Leben erwacht. Nach wie vor leben hier buchverrückte Wesen und die Stadt ist wieder ein Magnet für Touristen. Mythenmetz begegnet seinen alten Freunden, der Schreckse Inazea Anazazi und natürlich dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer. Mythenmetz lernt einiges über die neuen Bewohner der Stadt, dem neu entstandenem Puppetismus und dem neumodischen „Unsichtbaren Theater“. Dabei gerät Mythenmetz mal wieder ungewollt  in die Tiefen des Labyrinths der Träumenden Bücher. Gewohnt passende Zeichnungen aus der Welt Zamoniens unterstreichen die Geschichte und helfen dem Leser, falls die Vorstellungskraft einmal versagen sollte. Ich habe mich gefreut, wieder nach Zamonien zurückkehren zu können, in die wiedererwachte Stadt der träumenden Bücher. Die Geschichte setzt spannend ein. Mythenmetz hat das Orm verloren und fristet ein langweiliges Dasein auf der Lindwurmfeste. Da kommt es gerade recht, dass ein Unbekannter ihm eine Botschaft schickt, die ihn herausfordert und zurückkehren lässt. Zurück in die Welt da draußen. Es ist gleichzeitig eine Reise in die Vergangenheit. Denn Mythemetz erkundet die neu erbaute Stadt von neuem und vergleicht sie mit der alten. So erfährt der Leser, was aus der Stadt geworden ist, nachdem sie vom Schattenkönig in Brand gesetzt wurde. Dass die Schreckse und der Eydeet als alte Bekannte aus dem vorherigen Teil wieder auftauchen, hat mich sehr gefreut. Ich mochte beide Protagonisten schon in der Stadt der Träumenden Bücher. Die Ehrlichkeit der beiden Freunde ist erfrischend und empören Mythenmetz ungemein. Nach einem etwas schleppenden Einstieg meinerseits, nahm die Geschichte Fahrt auf und machte wieder einigen Spaß. Der Erzählstil des zamonischen Schriftstellers ist humorvoll und dennoch anspruchsvoll. Nach etwa 200 Seiten kommt die Handlung aber zu einem Stillstand, ja geradezu zu einem Rückschritt. Über 80 Seiten beschreibt Mythenmetz ein Theaterstück, welches den Inhalt des Romans Die Stadt der Träumenden Bücher wiedergibt. Die darauffolgenden rund 50 Seiten beschäftigen sich dann Sachbuch mäßig mit dem Puppetismus und sind auch mehr zäh als spannend oder unterhaltsam. Erst danach gibt es wieder etwas mehr Spannung und so geht die Geschichte mit einem offenen Ende aus. Nun warten die Leser schon seit einigen Jahren auf die versprochene Fortsetzung des Romans. Diese lässt aber auf sich warten und in der Zwischenzeit erscheint diesen Sommer erst ein andere Zamonien-Roman. Wie es im Labyrinth der Träumenden Bücher weitergeht, bleibt abzuwarten. Rechnet man die knapp 200 überflüssigen Seiten weg, so hat man trotzdem noch etwas mehr als 200 Seiten spannende Geschichte zu lesen. Bei mir entstand durch das Wiederkäuen der alten Geschichte allerdings der Eindruck, als hätte nicht Mythenmetz zwischenzeitlich das Orm verloren, sondern Walter Moers selbst. Als schriebe auch er nur, um zu schreiben. Wer weiß, vielleicht war das auch so gewollt, denn es spiegelt die Trägheit des zamonischen Schriftstellers nochmals wider. Ich hoffe ganz bald auf die Fortsetzung des Labyrinths der Träumenden Bücher, um meinen momentan eher schwachen Eindruck überwinden zu können. Vielleicht findet Walter Moers ja doch zu alter Form zurück.

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  • Verschroben und Lustig

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    labyrinthix

    08. January 2017 um 14:42

    Zweihundert Jahre sind seit dem großen Brand in Buchhaim vergangen. Hildegunst hat sich, nachdem er zum berühmtesten zamonischen Schriftsteller aufgestiegen ist, etwas zu lange auf die faule Haut gelegt. Sein Domizil auf der Lindwurmfeste hat er seit damals nicht mehr verlassen und nicht nur sein Leibesumfang, nein, auch sein Geltungsbedürfnis haben seitdem kräftig zugelegt. Er blättert, mehr oder weniger gelangweilt, durch seine Verehrerpost und findet einen mysteriösen Brief. Beim Lesen desselben wird ihm ein Blätterteighörnchen fast zum Verhängnis. Der Inhalt des Briefes lockt ihn, trotz aller Zweifel, wieder in "Die Stadt der träumenden Bücher". Er hat inzwischen begriffen, dass er das Orm verloren hat und sein Leben grundlegend ändern muss. Aber auch Buchhaim hat, genau wie unser Lindwurm, einiges an Veränderungen erlebt....Die Geschichte, die sich entfesselt ist durchaus spannend, aber man muss den Stil von Moers mögen.Walter Moers schlägt in diesem Buch einen neuen, bisher unbekannten Ton an ' er nimmt sich Zeit, seine Figuren zu entwickeln, Szenen zu beschreiben und die Spannung ganz langsam aufzubauen. Mythenmetz, der in den Zamonien-Büchern zuvor doch eher eine schematische Figur war, wird zu einem richtigen Charakter, er wächst einem geradezu ans Herz. Wenn er im Puppenzirkus sein eigenes Buch auf der Bühne sieht, dann ist das gerade nicht eine bloße Nacherzählung des Vorgängerbuches.

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  • Walter Moers hat sein Orm verloren.

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Nymphe

    09. October 2016 um 20:50

    Ich weiß nicht, was Walter Moers sich bei diesem Buch gedacht hat. Der Anfang ist ganz OK, am Ende ist es wieder ein wenig spannend, aber was dem Leser im größten Teil des Buches zugemutet wird ist unfassbar. Ja, die "Mythenmeztsche Abschweifung" ist ein Stilmittel, dass er gerne benützt. Ja, auch die ewigen Aufzählungen haben ihre Rechtefertigung in einem echten Moers. Aber in diesem Buch hat er es echt auf die Spitze getrieben. Ich bin fast eingeschlafen beim Lesen. Die wirkliche Handlung lässt sich in zwei Seiten Kurzgeschichte zusammenfassen.Ich rate absolut von diesem Buch ab!

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  • Der letzte Satz ändert alles

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Eva-Maria_Obermann

    09. August 2016 um 23:05

    Ein geheimnisvoller Brief lockt Hildegunst von Mythenmetz, seines Zeichen berühmter Dichter in der Sinn- und Schaffenskrise, zurück nach Buchhaim. Vor 200 Jahren war er Zeuge, wie die Stadt der träumenden Bücher verbrannte. Nun ist sie längst wieder aufgebaut. Größer, fantastischer und mysteriöser als damals. Und Mythenmetz trifft auf seiner Reise nicht nur alte Bekannte, sondern auch viel Neues. Neue Wesen, neue Erkenntnisse, neue Gefahren. Ich bin sehr enthusiastisch an das Buch herangegangen. Selbstironisch und mit viel Humor beginnt der Roman. Mythenmetz hat das Orm verloren, er schreibt, ohne zu schaffen. Ein Leserbrief holt ihn aus der Lethargie. Unterschrieben von ihm selbst. Und das ist noch nicht das Verworrenste. Also packt der beleibte Lindwurm seine Sachen und stapft los. Die erste Hälfte des Buches habe ich wirklich verschlungen. Die Selbstironie, die nicht nur auf den „Autor“ Mythenmetz wirkt, sondern auch auf Moers selbst. Die Erinnerungen, die Mythenmetz wachruft. Und vor allem all das Neue, was er sieht, was er erfährt und die Geschichte von Buchhaim zusammenrafft. Mit viel Witz und einem erstaunlichen Blick für Wesenszüge werden beispielsweise die verschiedenen Buchmenschen Buchhaims charakterisiert. Lebende Zeitungen fassen die Vergangenheit zusammen. Der so von sich eingenommene Dichter staunt und lernt, wird offener und sein Blick verändert sich. Auch das Widersehen mit alten Figuren hat mich gefreut. Nicht nur, weil so der Bogen zur Stadt der träumenden Bücher auch auf andere Weise hergestellt wird, sondern auch weil sie so herrlich ehrlich mit Mythenmetz umgehen. Er, der zum Autor per se deklariert wird, erfährt hier die klarsten Worte. Keine destruktive Kritik, sondern schlichte Ehrlichkeit. Danach aber wurde der Roman träge. Die Handlung schlief teilweise ein, während Mythenmetz sich über Kapitel hinweg mit dem Puppetismus beschäftigt. Auch das eingeführte Theaterstück, das die Handlung der Stadt der träumenden Bücher widerkäut war schlicht in ihrer Länge fehl am Platz. Die Trägheit des Dichters, die der Roman so deutlich aufzeigt, wird hier auf eine andere Ebene übertragen. Der Leser ist hier ein Mythenmetz-Leser, der sich durchkämpfen muss. Literaturwissenschaftlich klug, faszinierend und spannend. Aus Sicht des Lesers eher zäh. Auch dieser Zähheit kann sich der Roman dann auch erst gegen Ende wieder befreien. Spannung und Geheimnisse, Angst und Neugierde. Ein Ende, das auf den Anfang referiert und alles gelesene in Frage stellt. War alles nur unsichtbares Theater? Dieser Gedankengang macht das Buch am Ende wieder ganz gut. Denn hinter diesem Vorbehalt liest es sich anders. Nebensächlichkeiten werden wichtig und Randfiguren erstrahlen neu. Gewieft. Und doch rettet es das Buch aus meinen Augen nicht ganz. Wer Moers mag sollte das Labyrinth der träumenden Bücher auf jeden Fall gelesen haben. Sein Stil ist auch hier wunderbar, die Wortschöpfungen und Metaphern genial. Die Handlung stagniert zeitweise, bekommt aber mit dem Ende ein ganz neues Gesicht. Fragen über Fragen treten plötzlich auf, die unbeantwortet bleiben müssen. Reflexion ist gefragt. Der Leser wird zum Nachleser und zum Leser danach. Ein guter Schachzug, trotz allem.

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  • Eine Mischung aus Langeweile und Spannung zugleich...

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    aga2010

    10. July 2016 um 06:25

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher ist das zweite Roman  von Walter Moers.Die Geschichte beginnt damit das Hildegunst von Mythenmetz beim Frühstück sitzt und einen unbekannten mysterösen Brief öffnet.somit kehrt er zurück nach Buchheim in die Stadt der Träumenden Bücher wo er 200jahre nach dem großen Brand.Dort hat sich einiges geändert.Er selbst ist zu einen berühmten schriffsteller geworden und somit eingeblidet und hält sich für was besseres.Der Roman spielt wie gesagt im Buchheim und man kann sich schnell in Hildegunst hineinveretzten wo er quasi die Stadt neu endeckt.Esist alles super beschrieben  und wo er in den "Puppentheater "war und dieses voller Leidenschaft alles beschrieben wurde ...hab ich nur einen Wunsch gehabt...selbst dort zu sein...Die gschichte endet aprupt mit dem Berühmten Satz:"Hier fängt die Geschichte an...",also denke ich da kommt noch was...Das Buch ist echt super obwohl an vielen Stellen sich sowas zieht wie Kaugummi..es wird ein wenig langweilig aber interessant zu gleich ...

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  • Mythenmetzsche Ausschweifung als ganzes Buch.

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Canem

    29. May 2016 um 00:05

    "Jeder fürchtet sich vor der Lichtlosigkeit - wenn sie vollkommen ist. Denn sie erinnert uns an den Tod."Ja, Walter Moers ist wohl der einzige Autor auf dieser Welt der ein Buch mit 430 Seiten schreiben kann über - eigentlich nichts.In "Das Labyrinth der träumenden Bücher" geht es um Mythenmetz' Rückkehr nach Buchhaim, wie er die Veränderungen der Stadt wahrnimmt, welche Gefühle diese in ihm auslösen und um den Puppetismus. Ja, es geht sehr viel um diese Zamonische Kunst, bei der sich Mythenmetz nicht scheut uns seine (wenn auch von Walter Moers, dem Übersetzer, um 400 Seiten gekürzt) ca. 30 Seiten lange Mythenmetzsche Ausschweifung lesen zu lassen.Nur damit man am Ende des Buches, wenn es erst richtig spannend wird merkt, dass das ganze Buch ein einziger langer Prolog auf den dritten Teil ist.Typisch Moers!Natürlich kann man sagen, dass das reine Geldmacherei ist, der Verlag und Walter Moers uns dabei nur betrügen um uns neugierig zu machen auf "Das Schloss der träumenden Bücher", dessen Erscheinungsdatum in unbekannte Zukunft verschoben wurde, oder dass der Autor einfach keine Ideen mehr hat und seine Leser nur verarschen will.Ob diese Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen kann ich nicht sagen. Alles was ich weiß ist, dass dieses Buch das bis jetzt, meiner Meinung nach, leider schwächste der 6 Zamonien-Romane war und ich als Moers-Fan nicht jeden Satz und jede Seite über den Puppetismus für wirklich lesenswert oder nötig hielt und besonders diese Kapitel das Buch leider unnötig und quälend in die Länge gezogen haben.Aber Walter Moers ist wahrscheinlich der einzige Autor, welcher in der Lage ist so eine Unverschämtheit zu machen, ohne dass ich als treuer Zamonien-Fan wirklich wütend auf ihn sein könnte. Denn seine Sprache ist wie immer hochgradig satirisch, lustig, kritisch, poetisch, Moers'sch und einfach nur unterhaltsam.Allein für die Beschreibung von Mythenmetz' derweiligem Leben auf der Lindwurmfeste (2. Kapitel) lohnt es sich schon das Buch zu lesen. Mythenmetz ist die Karrikatur eines selbstverliebten, narzisstischen und nichtsnutzigen Autoren der den ganzen Tag Süßspeisen in sich hineinschaufelt und sich auf seinem Ruhm und Geld ausruht. Fabelhaftes Kapitel.Die berühmten Mythenmetzschen Ausschweifungen, welche viele Leser nicht auszuhalten finden, finde ich in jedem seiner Bücher die stärksten und besten Passagen. Sie sind so herrlich gewollt sinnlos und schaffen es gerade deshalb (und natürlich wegen der wundervollen Sprache) mich zu fesseln.Dieses Buch ist ein Moers'sches Meisterwerk mit ein paar Schwächen. Aber die kann ich dem Autoren verzeihenIch freue mich schon auf das in diesem Sommer erscheinende "Die Insel der Tausend Leuchttürme", den 7. Zamonien-Roman von Moers.

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  • Zzzzzzzzzzz

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    Divina_Commediante

    04. May 2016 um 12:04

    „Die wirkliche Geschichte fängt hier in der Tat erst an. Alles Bisherige war nur Ouvertüre.“ Auszug aus: Moers, Walter. „Das Labyrinth der Träumenden Bücher.“   Es tut mir in der Leserseele weh einem Buch von Moers nur einen Stern geben zu können, aber was zur Hölle war das denn?   Hildegunst von Mythenmetz kehrt nach Buchhaim zurück, nachdem ihm aufgegangen ist, dass ihm sein Ruhm zu Kopf gestiegen, er fett und faul geworden ist und obendrein das Orm verloren hat. Er scharwenzelt unerkannt durch Buchhaim, trifft alte Bekannte wieder und lamentiert darüber, was sich seit seinem letzten Besuch vor 200 Jahren verändert hat. Zusammen mit der Schreckse Inazea Anazazi besucht er eine Puppentheatervorstellung des Vorgängers „Die Stadt der träumenden Bücher.“ (Bestimmt über 50 Seiten Nacherzählung.) Im Anschluss mythenmetzsche Abschweifungen zum Thema Puppetismus und Schilderungen davon, wie Hildegunst weitere Theater besucht und mehr darüber erfährt. (Bestimmt 200 Seiten.) Termin beim Leiter des größten Theaters, Rückkehr in die Schwarzmann-Gasse. Ende.   Das ist alles. Ich meine, wenn zu Beginn gesagt wird, dass Hildegunst von Mythenmetz seinOrm verloren hat, dass eine Bücher und vor allem seine Abschweifungen unlesbar sind … dann muss man sie doch nicht übersetzen und als Buch herausbringen, lieber Walter Moers.   Die gesamte „Handlung“ hätte man als tatsächliche Ouvertüre zusammenfassen können. Die Nacherzählung des ersten Teils ist völlig für die Katz und eine etwas weniger pompöse Schilderung des ganzen Puppetismus hätte es auch getan. Hätte es locker getan. Ich hoffe, der nächste Teil wird besser. Viel schlechter kann es nicht werden. Selten so enttäuscht gewesen und selten beim Lesen so dermaßen gelangweilt. (Und das auch noch, obwohl ich große Passagen sogar nur überflogen habe, aus lauter Verzweiflung.)   Das war ein Schuss in den Ofen; tut mir Leid, aber den Schinken kann man sich sparen. 

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