Walter Moers Die Stadt der Träumenden Bücher

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers

Der Bestseller jetzt endlich wieder im Hardcover
Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

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— Sabrina_Karwata

Einfach nur wunderschön und bezaubernd !

— Amanda1311

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  • Die Stadt der träumenden Bücher ∣ Rezension

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    booksinside

    05. December 2017 um 18:42

    Die Rezension findet ihr auf meinem Blog. Schaut doch gerne mal dort vorbei.
    https://booksinside-de.blogspot.de/2017/12/die-stadt-der-traumenden-buecher.html

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    Die Stadt der Träumenden Bücher

    Fernweh_nach_Zamonien

    03. November 2017 um 17:18

    Inhalt: Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.  „In tiefen, kalten, hohlen Räumen Wo Schatten sich mit Schatten paaren Wo alte Bücher Träume träumen Von Zeiten, als sie Bäume waren Wo Kohle Diamant gebiert Man weder Licht noch Gnade kennt Dort ist´s, wo jeder Geist regiert Den man den Schattenkönig nennt.“ Fazit: Hauptfigur ist der berühmte zamonische Dichter, Hildegunst von Mythenmetz, ein tausend Jahre alter Zwergsaurier. Der Leser begleitet ihn auf der abenteuerlichen Reise nach Buchheim (Traum eines jeden Buchliebhabers) bis tief in die Katakomben.Fantasievolle Illustrationen, verschiedenste Schriftarten, Abenteuer, Humor und jede Menge Wortwitz sind wie bei jedem Zamonien-Roman dabei. Meine liebsten Figuren in diesem Roman sind die Buchlinge: friedliche Vertreter der Gruppe der Zyklopen, die in den Katakomben von Buchheim, in der Ledernen Grotte, leben. Sie verehren, sammeln, pflegen und lesen Bücher. Sie glauben, diejenigen zu sein, die am meisten von Literatur haben, denn sie müssen sie nur lesen, während andere sie schreiben, lektorieren, verlegen und verkaufen müssen.Dieses Buch kann ich nur jedem Buchliebhaber ans Herz legen. Es ist nicht nur spannend und außergewöhnlich sondern auch wunderschön illustriert.  Da viele der Charaktere auch in anderen Büchern auftauchen, gibt es keine bestimmte Reihenfolge, in der die Romane gelesen werden müssen.

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  • Die Stadt der träumenden Bücher ...

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    gedankenlabor

    03. November 2017 um 10:23

    Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz – von Walter Moers „Es ist die größte, schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur, die zu haben ist.“ - schreibt Die Welt und wirklich, schon die erste Seite zog mich in den Bann und den Zauber des Buches und schließlich von der Lindwurmfeste nach Buchhaim, in die Stadt der Träumenden Bücher. Und somit in ein ganz besonderes und aufregendes Abenteuer.Literatur ist hier Lebensmittelpunkt und so notwendig wie die Luft zum atmen.Lesen, Schreiben, literarische Epochen, Dichter, Denker usw. … alle Facetten des Ganzen dargestellt auf eine fesselnden, faszinierenden und ganz besonderen Art und Weise. Die Stadt der Träumenden Bücher ist eine phantastische Geschichte über einen jungen Dichter, sein Erbe und sein damit verbundenes Abenteuer durch die eine ganz zauberhafte und dennoch gefährliche Welt der Bücher, in der diese viel viel mehr sind, also gebundenes und durch Schriften verziertes Papier. Mein Fazit:Ein absolut faszinierendes und grandioses Buch, das ich allen Buchliebhabern nur empfehlen kann!

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  • Überbordende Phantasie, spannend, witzig, hintergründig – ein großer Lesespaß

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    Federfee

    15. October 2017 um 10:53

    5,5 Sterne von 5 ;-)Ich dachte immer, es sei ein Kinderbuch, vom Autoren des 'Käptn Blaubär' (den ich noch nicht gelesen habe). Aber man wird Moers' Bücher nur in der Romanabteilung für Erwachsene finden.Aber komm doch einfach mal mit in die zauberhafte, magische Welt von Zamonien, noch so ein erfundener Kontinent mit seltsamen Landschaften und Städten wie die Lindwurmfeste und Buchhaim, die Stadt der träumenden Bücher. Genau dahin reisen wir mit dem Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz. Es hat etwas magisch Kindliches an sich, die phantasievollen 'Daseinsformen', die Hildegunst dem Leser beschreibt: der Hundling Colophonius Sonnenschein, die dicke Made Smeik mit den vielen Ärmchen, die Spinnenbücher mit acht Beinchen u.v.m. Wo nimmt der Mann nur die Phantasie her?!Das beschränkt sich nicht nur auf Personen und Handlung; auch die Namen der 'Personen' und die Büchertitel lassen schmunzeln, lachen, sich wundern. Hier nur ein paar Appetithäppchen: von Silbendrechsler, von Odenhobler; Zodiak Glockenschrey, Atakom Komata, Minkel Meduser, aber auch die großen Dichter Ojahnn Golgo van Fontheweg, Orca de Wils, Gofid Letterkerl und Eseila Wimpershlaak. *Unten verrate ich, wer dahinter steckt.*Aber kehren wir wieder zur Geschichte zurück, nach Buchhaim. Ich kann nur sagen: jeder von uns wäre sicher gerne dort. Millllionen und Abermillionen von Büchern, ein Paradies für Leser, ein Schlaraffenland, jeden Abend Lesungen, meist kostenlos, Tausende von Buchhandlungen und Antiquariaten, alles, was das Leserherz begehren mag. Da kommen Gelüste auf, von Moers treffsicher karikiert:"Mein einziger Lebenszweck war es, so viele Bücher zu erwerben, wie ich nur irgendwie zusammenraffen und schleppen konnte." (136) - "Ein unstillbarer Heißhunger auf Bücher hatte mich gepackt, der nur durch eines zu besänftigen war: kaufen, kaufen, kaufen." (137) - Na, wem das nicht bekannt vorkommt! ;-)Doch Buchhaim ist nicht ganz das Paradies, als das es auf den ersten Blick erscheinen mag. Es gibt finstere Ecken, dunkle Gestalten und vor allem: der größte Teil von Buchhaim befindet sich in uralten unterirdischen Katakomben. Und in die gerät unser Held Hildegunst von Mythenmetz unfreiwillig auf der Suche nach dem Autor eines genialen Manuskripts und besteht dort allerlei lebensgefährliche Abenteuer, meist mit der Hilfe wohlmeinender Bewohner dieser Labyrinthe.Wer nun denkt: Aha, doch ein Kinderbuch, der hat nicht ganz Unrecht, denn sicher spricht solch' ein Buch das Kindliche im Leser an. Das wird noch durch Zeichnungen von Moers selber, der nicht nur ein begnadeter 'Dichter mit Orm' zu sein scheint, sondern auch ein guter Comiczeichner ist, verstärkt.Aber – wer genauer liest, wird ein gerüttelt Maß an Gesellschafts- und Literaturkritik finden. Das reicht vom manipulierenden Monopolisten (der Name sei nicht verraten), der die Weltherrschaft erringen will bis zum Literaturbetrieb von heute, für den Moers bitterböse Worte findet:Ein Literaturagent: "Was ich brauche, sind erfolgreiche Nichtskönner." (78) "Um Geld zu verdienen – viel Geld! - brauchen wir keine grandiose, makellose Literatur. Was wir brauchen, ist Mittelmaß. Ramsch, Schrott, Massenware." (367) - "Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen." (277) - "Oh, glauben Sie bitte nicht, dass Kultiviertheit und Verkommenheit sich gegenseitig ausschließen." (146)Viele wunderschön poetische Sätze verlocken zum Unterstreichen:"Gedanken funkensprühend wie Sternschnuppen, hagelten auf mich herab und verglühten zischend auf meiner Hirnrinde." (26) - "Es war die Musik der Buchlinge, das Geräusch von wohlig zerträumter Literatur, die mich zärtlich in den Schlaf sang." (240),… aber auch kluge Sätze, die Moers/von Mythenmetz etwas respektlos Kalenderweisheiten nennt (436):"Man hat viel erreicht, wenn einen sein Leben an ein volles Fass erinnert und nicht an einen leeren Eimer." (16) - "Die Antworten auf fast alle Fragen von heute stehen in alten Büchern." (152) - "Dichtung besteht nicht nur aus Papier, weißt du? Sie berührt alle Aspekte des Lebens." (242) - "Niemand, der ein gutes Buch geschrieben hat, ist wirklich tot." (388)* Stimmt, deshalb kommen sie auch in diesem Buch vor, wenn auch buchstabenverdreht: Johann Wolfgang von Goethe, Oscar Wilde, Gottfried Keller, Shakespeare (s.o.)Kurz und gut: ein grandioses, von guten Einfällen und Phantasie überbordendes Buch, ein Lesespaß der besonderen Art, in manchmal unterschiedlicher Typographie, mit originellen Zeichnungen des Autors, gespickt mit Gesellschafts- und Literaturkritik.Die Webseite von Walter Moers: http://www.zamonien.de/Im November erscheint Band 1 als Graphic Novel, hier der Trailer: https://youtu.be/x6ipWUlUdtg und eine kleine Kostprobe auf der Seite des Co-Illustrators Florian Biege: http://florianbiege.de/portfolio/die-stadt-der-traeumenden-buecher/

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  • Wo Bücher träumen...

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    LauraLesedrache

    22. September 2017 um 13:56

    Das Buch beginnt zunächst mit einem etwas langatmigen Teil, in dem der Leser Informationen bekommt, wie es überhaupt dazu kam, dass Hildegunst von Mythenmetz sich in die Stadt der Bücher aufmacht. Doch von dem Punkt, da der jungen Dichter die Stadt betritt, ist das Buch einfach nur schön und spätestens als er die Katakomben betrat, konnte ich es kaum noch zur Seite legen.Die Stadt Buchhaim ist ein wunderschöner Schauplatz, an dem sich alles nur um das Lesen und Bücher dreht und den Hildegunst auf langen Spaziergängen erkundet. Mir persönlich gefällt, wie sehr sich die ganze Stadt so stark auf eine einzige Sache konzentriert. Auch die Katakomben sind faszinierend und beherbergen viele Wesen und Orte. Es ist fast schon als würde man in eine andere Welt abtauchen, die mit der oberirdischen Welt nur das große Aufkommen von Büchern gemein hat. Die Schauplätze und Figuren sind liebevoll und detailreich beschrieben, wie man es von Walter Moers kennt und die zahlreichen Illustrationen bereichern den Text.Der junge, aufstrebende Dichter Hildegunst von Mythenmetz kommt eigentlich auf den Spuren eines mysteriösen Manuskripts nach Buchhaim, aber er ist auch ein liebenswürdiger Bücher-Nerd, der von der Stadt selbst erst einmal absolut fasziniert ist und mit dem sich der Leser identifizieren kann. Auch die anderen Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, lediglich über die Bücherjäger erfährt man nicht ganz so viel, was allerdings gewissermaßen auch zu ihrer Geheimnistuerei beiträgt.Fazit: Die Geschichte lässt keine Langeweile aufkommen, ganz im Gegenteil. Hat man erstmal angefangen, möchte man nicht mehr aufhören. Also ein Buch mit Suchtfaktor(doch zum Glück keines der gefährlichen Sorte aus Buchhaim). Eine absolute Empfehlung!

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  • Einmal unter Buchlingen leben...

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    EntdeckerMau

    07. August 2017 um 18:00

    Walter Moers entführt uns, wie schon so oft, in seinem Buch auf den Kontinent Zamonien. "In tiefen, kalten, hohlen RäumenWo Schatten sich mit Schatten paarenWo alte Bücher Träume träumenVon Zeiten, als sie Bäume warenWo Kohle Diamant gebiertMan weder Licht noch Gnade kenntDort ist`s, wo jener Geist regiertDen man den Schattenkönig nennt"In diesem ersten Teil einer Triologie lernen wir mit dem jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz Buchhaim kennen. Diese aus Büchern erbaute fantastische Stadt, wird geprägt von Antiquariaten, allerhand seltsamer Kreaturen und den Bücherjägern, welche in den Katakomben unter Buchhaim nach den Büchern der Goldenen Liste jagen. Die Geschichte entwickelt sich rasant und Hildegunst von Mythenmetz findet sich unter der Stadt, in den Katakomben, wieder. Was an Abenteuern schon im Hellen beschrieben und erlebt wird, wird weit übertrumpft von den Entdeckungen und Gefahren, die unter der Erde auf ihn lauern. Moers zeichnet eine detaillgetreue und wirklich ausserordentlich fantastische Welt, in der liebenswert Geschöpfe wie die Buchlinge (kleine, sich durch das Lesen ernährende Zyklopen mit einem fürchterlichen Ruf) Hildegunst tapfer zur Seite stehen, während der gefürchtete Schattenkönig eine allgegenwärtige Gefahr darstellt. Aber ist der Schattenkönig wirklich die einzige Gefahr? Zum Ende sei keine Leseempfehlung ausgesprochen - dieses Buch ist ein MUSS! Nicht zuletzt die liebevoll Handgezeichneten Bilder machen es zu einem Erlebniss Buchhaim zu bereisen...

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  • Meisterwerk!

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    sinaslesewelt

    10. July 2017 um 12:17

    Ich bin eigentlich kein Fan von Fantasy in Büchern. Wenn, dann ertrage ich das nur in einem kleinen Rahmen, von selbst erdachten Welten nehme ich generell Abstand. Aber von diesem Buch wurde so viel gesprochen und es wurde so dermaßen in den Himmel gelobt, dass ich es unbedingt mal probieren wollte. Und siehe da – es hat bestens funktioniert! „Die Stadt der träumenden Bücher“ ist mein erstes Buch von Walter Moers und wird garantiert nicht mein letztes sein. Ich habe noch nie eine Geschichte gehört, die so fantasievoll und unterhaltsam ist. Auf jeder Seite merkt man die Liebe zum Detail, sei es bei der ulkigen Namensgebung oder den absurden Romantiteln. Dieses Buch hat einen Charme, den man sich kaum entziehen kann. Doch fangen wir von vorne an: Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz macht sich auf den Weg nach Buchhaim, einer Stadt, in der es überall um Bücher geht. Er möchte das Rätsel eines mysteriösen Manuskripts lösen und lernt dabei die merkwürdigsten Wesen kennen. Noch dazu begibt er sich in außerordentliche Gefahr. Der Einfallsreichtum, den Moers hier zum Besten gibt, scheint dabei keine Grenzen zu kennen. Jeder noch so unwichtige Charakter bekommt einen Namen, jedes Buch einen Titel. Er beschreibt die verschiedensten Epochen der Literaturgeschichte und würzt diese mit jeder Menge Humor. Für ihn ist keine Idee zu absurd. Dementsprechend wird man als Leser von Namen und Anekdoten regelrecht erschlagen, wobei man jedoch schnell merkt welche Namen wirklich wichtig sind und welche nicht. Also keine Sorge, man muss sich nicht jeden Namen merken. Besonders angetan haben es mir hier die Buchlinge. Und hier hat sich Moers ebenfalls etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Denn der Name jedes Buchlings ist ein Anagramm für einen realen Schriftsteller. So kann man während des Lesens miträtseln, was sich hinter den Namen verbirgt. Auch hier wird wieder deutlich, wie viel Liebe und Arbeit Moers in diese Geschichte gesteckt hat. Ebenfalls zu erwähnen sind die wunderschönen Illustrationen in diesem Buch. Als hätte der Autor nicht schon genug Liebe zum Detail in der Geschichte bewiesen, stammen auch diese Illustrationen aus seiner Feder. Ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen kann. Fazit Ich habe irgendwo mal gelesen, dass dieses Buch als „Eine Liebeserklärung an die Literatur“ beschrieben wurde. Und das kann ich hundertprozentig unterschreiben! Ein absolutes Meisterwerk!

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  • Ein Buch wie kein anderes

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    MelodieStryder

    01. June 2017 um 19:48

    Es ist eine Geschichte die sich in keinster Weise mit anderen Geschichten vergleichen lässt. Es ist unglaublich faszinierend und Intelligent geschrieben. Eine Art des Lesens wie ich persönlich sie zuvor noch nie erlebt habe. Es lohnt sich wirklich es zu Lesen. 

  • Eine fantastische Reise in die Stadt der Bücher

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    VoiPerkele

    29. May 2017 um 16:17

    "Die Stadt der träumenden Bücher" ist für mich ein Geniestreich.Walter Moers hat mich mit seinem Roman völlig Zeit und Raum vergessen lassen. Denn ich war mit Hildegunst von Mythenmetz auf Entdeckungsreise und auf der Suche nach dem Verfasser des "vollkommenen Manuskriptes".Das Buch mal für eine Minute aus der Hand legen? Das schien unmöglich. Ein richtiger Pageturner.Die Illustrationen sind vollgepackt mit Details, immer wieder entdeckt man neue Dinge in ihnen. Manch Leser bevrorzugt es sich die Gestalten und Orte selbst auszudenken aber in "Die Stadt der träumenden Bücher" machen die Illustrationen den Roman perfekt.Walter Moers schreibt sehr detailreich und haucht seinen Charakteren viel Leben ein und begeistert durch höchsten Einfallsreichtum.Ich habe meine Zeit in Zarmonien sehr genossen und freue mich auf Band 2!

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  • Hildegunst von Mythenmetz Reise in die tiefen der Zamonischen Literatur

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    faddy

    24. May 2017 um 22:22

    Ein weiteres Meisterwerk aus der Feder von Walter Moers. Dieses mal nimmt er uns, zusammen mit Hildegunst von Mythenmetz, der bekannteste Autor Zamoniens, mit auf eine Reise in die Stadt des Buchdrucks und der Verlage.Auch hier zieht ein weiterer Smeik die Fäden. Er entscheidet welches Buch ein Erfolg und welches ein Flop wird. Und dann hütet er ein dunkles Geheimnis, dem Hildegunst auf die Schliche kommt. Das bringt ihn in das Labyrinth tief unter der Stadt. Hier trifft er auf Bücherjäger, Buchlinge und einen schrecklichen Schatten. Der stille Herrscher des Labyrinths.Auch hier verblüfft uns Walter Moers mit tollen Ideen, vielen neuen und altbekannten Wesen und einer Geschichte die zu fesseln weiß. 

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  • Eins meiner absoluten Favoriten

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    MyrnaMinkoff

    09. May 2017 um 23:34

    Es ist eine Ode an die Literatur, die liebe zum Buch und ein fantastisches Abenteuer.

  • Eins meiner absoluten Favoriten

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    MyrnaMinkoff

    09. May 2017 um 23:34

    Es ist eine Ode an die Literatur, die liebe zum Buch und ein fantastisches Abenteuer.

  • Auf Drachenfüßen durch die Katakomben einer verlassenen Stadt ...

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    Ausmuenster

    04. May 2017 um 21:52

    Ein Drache - der Lesern schon durch vorangegangene Bücher bekannt sein kann - begibt sich eher durch Zufall in die Katakomben einer verlassenen Stadt, und gerät unvermittelt in einen üblen Komplott. Gäbe es dort nicht gutmeinende Wesen, wäre es um ihn geschehen. Ich kannte diesen Drachen nicht, und war am Anfang etwas befremdet, da mir einiges wie Klamauk vorkam. Es dauerte, bis ich erkannte, dass dies System hat. Über einige, allzu fantasievoll überladene Passagen musste ich hinwegblättern, während andere Szenen mich voll ergriffen haben. Ein tolles, anderes, unerwartetes Buch. Der Kleine Hobbit von Moers, eine Einführung in eine ganz andere Welt. Atemberaubend und meist superspannend.

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  • Eine Welt, die von der Literatur lebt - teils etwas langatmig

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    Azalee

    03. May 2017 um 19:30

    Von Walter Moers Die Stadt der träumenden Bücher hatte ich schon viel Gutes gehört, sodass es auch auf meiner Leseliste landete. Das Buch ist zwar durchaus gut, es gibt aber auch einige Kritikpunkte. SCHREIBSTIL: Walter Moers schreibt sehr detailliert-beschreibend und durchaus humorvoll. Dadurch kann man sich wirklich jede Figur recht gut vorstellen, Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Hildegunst von Mythenmetz geschrieben. Es strotzt geradezu von Anspielungen auf die echte Literaturwelt - seien es nun die Namen der Schriftsteller (Anagramme zu realen Schriftstellern) oder auch deren Werke. Leider wurde Walter Moers beim Schreiben wohl nicht immer vom Orm (die Kraft in Zamonien, die dem Autor hilft sämtliche Emotionen beim Leser zu wecken) durchströmt, denn das Buch konnte mich nicht ununterbrochen fesseln. Für den Schreibstil gebe ich deshalb 4/5 SterneHANDLUNG: Hildegunst von Mythenmerz, Lindwurm und angehender Schriftsteller, macht sich auf nach Buchhaim, die Hauptstadt der Literatur.  Dort sucht er nach dem Tod seines Dichtpaten nach dem besten Schriftsteller überhaupt. Einziger Hinweis ist ein Manuskript. Außerdem will Hildegunst von ihm lernen, um einst selbst ein großartiger Schriftsteller zu werden. Dummerweise gestaltet sich die Suche schwieriger als gedacht und Hildegunst gerät in das unterirdische Labyrinth von Buchhaim - ohne den Weg zum Ausgang zu kennen. Auf seiner Reise durch das Labyrinth begegnet Hildegunst allerlei fantastischen Wesen und verbringt Zeit mit ihnen. Viel Zeit. Zwar lässt sich das durchaus angenehm lesen, manchmal hätte ich mir aber gewünscht, dass die Handlung etwas schneller voranschreitet. Teils wirkt es so, als ob Hildegunst völlig vergisst, was er denn eigentlich da unten will (von der Gefahr an der Oberfläche ganz zu schweigen - ich jedenfalls habe streckenweise gar nicht mehr daran gedacht, dass es oben ja noch eine Gefahr gibt). Die literarischen Anspielungen sind zwar durchaus nett, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Handlung streckenweise recht mau ist. Am Ende laufen jedoch alle Fäden zusammen. Deshalb vergebe ich 3/5 Sterne. FIGUREN: Im Grunde gibt es vor allem eine wichtige Figur: Hildegunst von Mythenmetz. Er wirkt auf mich sehr planlos, ein Träumer und rennt einfach so durch die Gegend. Nicht immer kann er sich selbst helfen, sondern sehr oft braucht er andere Personen, die ihn wieder rausholen. Trotzdem war er mir immer sympathisch, auch wenn ich ihn nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Die anderen Figuren (oder besser Kreaturen) sind schon rein aussehenstechnisch sehr gut beschrieben. Vor allem den Buchlingen merkt man teils ihr literarisches Vorbild nicht nur am Namen an. Für die Figuren gebe ich insgesamt 4/5 Sterne. FAZIT: Die Stadt der träumenden Bücher ist ein Buch für Literaturliebhaber, die gerne in fremde Welten reisen und vor langatmigeren Texten nicht zurückschrecken. Der Schreibstil ist sehr detailliert, was vor allem der Vorstellungskraft des Lesers zu Gute kommt. Die Handlung dagegen ist streckenweise recht langwierig, wenngleich immer wieder Verweise auf die reale Welt eingestreut sind.Die Figuren sind gut beschrieben, vor allem bei Hildegunst hätte ich mir aber etwas mehr Entwicklung gewünscht (abgesehen von seinem Gewichtsverlust). Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne.

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