Walter Moers Jesus total

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Inhaltsangabe zu „Jesus total“ von Walter Moers

Der Klassiker der blasphemischen Literatur
Nun kommt zusammen, was zusammengehört! Walter Moers’ preisgekrönte, heiß umstrittene und unerreicht komische »wahre Geschichte« über den Erlöser ist erstmals 1992 (»Es ist ein …, Maria«) erschienen, gefolgt von »Es ist ein …, mein Sohn« (1995). Jetzt erscheint diese abgründige und zum Brüllen komische Parodie auf das Neue Testament erstmals in einem Band. 88 Seiten ketzern auf höchstem Niveau!

Wer genau hinschaut, wird sogar die wahre Kritik entdecken, die sich hinter den Witzen und der Blasphemie versteckt.

— Flaventus

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  • Derb und blasphemisch - aber dennoch lustig

    Jesus total

    Flaventus

    24. January 2018 um 09:11

    Als dieses Buch 1992 (unter dem Titel „Es ist ein …, Maria“) zum ersten Mal erschienen ist, hat es sicherlich für mehr Aufreger gesorgt als heute. Ebenso wie der Nachfolger 1995 („Es ist ein …, mein Sohn“). Den Witz hat es dabei allerdings nicht verloren. Auch nicht die enthaltene Blasphemie. „Jesus Total“ beinhaltet nun beide Werke in der Originalfassung.   Zielgruppensuche Man kann sehr oft lesen, dass dieses Buch nicht für Katholiken geschrieben wurde. Ich denke, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wer weder das Christentum noch die katholische oder die evangelische Kirche kennt, wird viele der in diesem Buch enthaltenen Witze gar nicht verstehen. Auch wer meint, dass hier das neue Testament provokant neu erzählt wird, liegt falsch. Mit den Bibeltexten hat das Buch nur entfernt etwas zu tun. Weswegen zumindest Jesus‘ Leben in seinen Grundzügen bekannt sein muss, damit das Buch verständlich und die Witze dann auch schlussendlich lustig sind.   Freiheit Ich möchte es mal anders formulieren. Hätte Moers sich in diesem Buch anstelle dem Christentum dem Islam zugewandt, so wären viele der Anspielungen und Witze ins Leere gelaufen, weil vielen Lesern diese Religion einfach zu fremd ist. Und doch bin sehr ich froh, in einem Land zu leben, in dem ein solches Buch veröffentlicht wird, ohne dass der Autor und/oder dessen Leserschaft mit Repressalien rechnen oder gar um sein Leben bangen muss.   Mit Humor nehmen Auch ein gläubiger Christ wird an den Witzen Gefallen finden. So wie auch an Monty Pythons „Das Leben des Brian“, das sich auf ähnlicher Wellenlänge befindet. Natürlich sind die Witze teilweise „böswitzig“ und die Sprache sehr derb, so dass A- und F-Worte fallen. Wer sich die Texte etwas genauer anschaut, der wird sogar die ein oder andere Botschaft entdecken, wie z.B. folgende Textstelle: „Wir polarisieren eben die Geschmäcker … mir ist das lieber als Gleichgültigkeit …“ S. 84   Fazit Es sollte klar sein, dass dieser Comic für Erwachsene geschrieben und für Kinder nicht geeignet ist. Auch sollte das Leben und Wirken Jesu zumindest in den Grundzügen bekannt sein. Und dann wird sogar noch vom Leser verlangt, dass er selbstkritisch und mit einer guten Portion Humor sich den Kirchen gegenüber aufstellen kann. Dann ist dieses Buch für einige Lacher gut. Dann kann Moers derber Humor den Leser erreichen. Und wer genau hinschaut, wird sogar die wahre Kritik entdecken, die sich hinter den Witzen und der Blasphemie versteckt.   Dass Moers auch anders kann, hat er eindrucksvoll mit seiner Graphic Novel zum Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bewiesen, das in zwei Teilen erschienen ist. Sowohl mit Teil 1: Buchheim und Teil 2: Die Katakomben ist eine sehr eindrucksvolle graphische Umsetzung des Romans erschienen.

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  • Provokante Sicht auf die wahre Geschichte

    Jesus total

    Sophia!

    14. July 2013 um 23:28

    Wenn Gottes Boten seine Verkündigung in einem unverblümten Rap vortragen, wenn die heilige Familie plötzlich alles andere als heilig ist und Petrus, der Fels, auf den die Kirche Gottes gründet, völlig aus der Rolle fällt, dann ist Mut gefordert. Mut, sich der “wahren Geschichte“ zu stellen. Und genau hier zeigt sich schon der parodistische Ansatz dieses 1992 erstmals erschienenen Werks von Walter Moers._Das Christentum, das sich insbesondere um die Verkündigung der einen Wahrheit und deren theologisch-kultureller Tradierung bemüht, Zuversicht und Hoffnung eben dieser Wahrheit kundzutun, wird hier bei weitem nicht nur auf visueller Ebene bis zur Schmerzensgrenze auf die Schippe genommen._Neben den charakteristischen Moers-Zeichnungen sind es daher vor allem die spitzfindigen, sarkastisch-schwarzhumorigen Worte, die in Kombination mit den Bildern schonungslos eine völlig andere Interpretation des Neuen Testaments, der Geschichte Jesu bieten. Von Verkündigung, Geburt und Versuchung in der Wüste bis zum Tod am Kreuz werden viele bekannte Szenen aufgegriffen und reflektiert. Dabei treffen sie je genau den empfindlichen Punkt, jenes Ziel von Ironie und Provokation._Moers' Fans, die genau hierauf Wert legen, werden ohne Zweifel voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Jedoch sollte sich der Leser der Lektüre dessen bewusst sein, dass nicht selten Grenzen überschritten werden, die sicher so manchem als zu heftig erscheinen. Daher ist zu diesem Band eine FSK anzuraten. Interessierte Leser sollten sich die Frage stellen, wie viel Witz und Humor man in dem sensiblen Bereich der Religiosität jeweils versteht._ Fazit: Die Kenner des bekannten Illustratoren wissen hier vermutlich längst, was sie erwartet und können sich ungestört auf die Lektüre einlassen. Es ist eine Frage der je ganz persönlichen Definition von Humor und Ironie: „Jetzt bestellen – oder wollen Sie warten bis zum Jüngsten Tag???“

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  • Rezension zu "Jesus total" von Walter Moers

    Jesus total

    Nicole_Rensmann

    11. March 2013 um 18:33

    Mit den Walter Moers Classics präsentiert der Knaus Verlag alte Comics in neuem Glanz. Doch Achtung! Diese Classics überschreiten nicht selten den guten Geschmack und liegen tief unter der Gürtellinie der eh schon um die Füße schlotternden Hose. Bissig, bösartig und beleidigend, aber in Farbe zeigt der Knaus Verlag die kontroverse Seite eines Walter Moers aus vergangenen Zeiten. Im November erschien bereits »Der Pinguin«. Nun folgt mit »Jesus total«, die Vereinigung von »Es ist ein … Maria« (1992) und »Es ist ein … mein Sohn« (1995) in einem Band. In Kürze erscheint der dritte Comic der Walter Moers Classics »Sex, Absinth und falsche Hasen«. Wer die Romane von Walter Moers gerne gelesen hat, muss nicht zwangsläufig auch seine Comics ansprechend finden. Auch wenn die dicknasigen Kreaturen durchaus bekannt sind, ist der Humor der ausgewählten und reich bebilderten Geschichten nicht grundlos umstritten. »Jesus total« parodiert die Geschichte Jesus von der Zeugung bis zum Tod auf die typische Moersche Comic-Weise. Und unabhängig vom christlichen Hintergrund, der bei »Jesus total« eindeutig zu finden ist, sind seine Comics freizügig und nicht selten derb – ein Humor, den der Betrachter und Leser verstehen und mögen muss. Ansonsten gilt: Lesen und selbst ein Bild machen. Fazit: »Jesus total« ist Blasphemie auf hohem Niveau. Webtipps: Mehr zum Buch und zu Walter Moers auf der Webseite des Verlags. WALTER MOERS Jesus total Die wahre Geschichte Knaus Verlag, Februar 2013 Paperback, Klappenbroschur, 84 Seiten, 21,0 x 21,0 cm durchgehend vierfarbig ISBN 978-3-8135-0531-3 14,99 € © Text: Nicole Rensmann

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