Walter Moers , Lydia Rode Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

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Inhaltsangabe zu „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers

Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer
Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Ein irgendwie typischer und dennoch untypischen Moers Roman.

— callunaful

Endlich wieder ein neuer Zamonien-Roman von Walter Moers. Anders als die anderen, aber wie immer mit VIEL Phantasie

— markus1708

Endlich gibt es neuen Stoff aus Zamonien! Dieses Mal jedoch etwas anders als sonst.

— LillianMcCarthy

Absolut interessante Geschichte! 💖 Schlaflose Nächte, eine seltsame Freundschaft und eine Reise die alles verändert.

— Solara300

Leider nur schwach mittelmäßig, die story hat keine wirkliche Substanz.

— kornmuhme

Ich liebe die Gestaltung, die Illustrationen und die Grundstory. Leider waren mir jedoch einige Beschreibungen einfach zu lang.

— Raine

Die Geschichte ist gut aufbereitet, nur wird mir, zu viel mit der Spreche gespielt.

— Feuerpfote

Der Roman hält etwas Spannung und Überraschungen bereit, plätschert im Großen und Ganzen aber eher dahin.

— Osilla

Eine grandiose Reise durch das Gehirn einer zamonischen Prinzessin

— Becky_Bloomwood

Schönes Abenteuer, das einen teilweise gelungen in den Wahnsinn führt! ;]

— Joshua_M

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  • EIne Reise durch das Gehin und in den Wahsninn - kunst- und phantasievoll erzählt von Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    markus1708

    18. February 2018 um 20:41

    Prinzessin Dylia leidet unter Schlaflosigkeiten, nennt sich deswegen auch Prinzessin Insomnia. EInes Abends, als sie mal wieder auf der Suche nach Schlaf durch ihr rieisges Schloss wandert, trifft sie in Ihrem Zimmer auf Havarius Opal - einen alptraumfarbener Nachtmahr. Er verkündet, sie in den Wahsinn treiben zu wollen. Rettungschance gleich null.  Doch vorher lädt er sie noch ein zu einer Reise durch ihr Gehirn zum  dunklen Herz der Nacht. Die beiden erleben viele aufregende Abenteuer und schließen so etwas wie Freundschaft. Doch am Ende kann es nur eine/n geben - es ist eine Entscheidung auf Leben und Tod. Oder nicht?Wie immer sprudelt es nur so aus Walter Moers heraus - phantastische Geschöpfe, skurile Begebenheiten und Abenteuer jenseits unserer Vorstellungskraft. Immer als zentrales Thema: Freundschaft und miteinander durch dick und dünnen gehen zu können. Am Ende des Buches gibt es noch eine Erklärung zur Entstehung des Buches und der darin enthaltenen Zeichnungen die mich sehr bewegt haben. Aber bis dahin müssen Sie schon selbst durchhalten. Denn - JA: das Buch hat ein paar Längen und ist nicht der Pageturner vergangener Zeiten. Von den zahlreichen Zamonien-Romanen ist es ein eher schwächerer. Aber: Das ist jammern auf hohem Niveau! Die Phantasie und Erzählkraft von Walter Moers mag schon mal höher gewesen sein, aber sie reicht allemal aus für einen TOLLEN Roman den ich - wenn auch mit kleinen Einschränkungen - sehr gerne weiterempfehle.

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  • Eine tolle und traurige Reise

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    libris_poison

    18. February 2018 um 12:16

    |Cover|Das Cover ist so schön. Ich mag die Farben vom Nachtmahr total. Ich habe ein Exemplar, auf dem der obere Teil der Seiten lila ist. ♥|Schreibstil|Alle die schon Mal ein Walter Moers Buch in die Hand genommen haben oder auch gelesen haben wissen, sein Schreibstil ist sehr speziell und es ist eine komplett andere Welt in die man eintaucht. Es waren wahnsinnig viele Fachbegriffe in der Geschichte.|Meinung|Als Erstes würde ich gerne Mal fragen, wieso viele so eine "negative" Kritik über das neue Werk von Walter Moers äußern. Ich verstehe es, das alle sich auf einen neuen Roman gefreut haben. Und wir sind uns auch alle einig, dass er in Zamonien spielt mehr oder weniger. Trotzdem, verstehe ich wirklich nicht, wieso die Geschichte so negativ ausfällt.Es ist eben etwas NEUES! Walter Moers hat aus einer kurz Geschichte einen Roman geschrieben nicht nur für sich, sondern auch für seine Leser. Es geht in dieser Geschichte nicht nur um ein wundervolles Abenteuer, sondern auch um ein ernstes Thema. Auch die negative Kritik das Walter Moers zum ersten Mal nicht selbst Illustriert hat, na und! Zu etwas neuem gehören nun auch Mal neue Bilder. Ich persönlich finde die Illustration wahnsinnig toll. Es ist eine richtige Farbexplosion.Die ganze Geschichte um Prinzessin Insomnia dreht sich um eine Krankheit, in der sie lange Phasen hat, in der sie einfach nicht schlafen kann und auch viele andere schreckliche Begleiterscheinungen hat.Auch im echten Leben, gibt es eine solche Krankheit, sie nennt sich ME/CFS (Unter dem Link könnt ihr alles weitere nachlesen).Walter Moers hat es auf eine wundervolle Art und weiße geschafft, den Menschen einen Teil dieser Krankheit näher zu bringen um sie Ansatzweise verstehen zu können. Stellt euch das Mal vor, ihr geht ganz normal einkaufen und liegt danach für ein paar Wochen im Bett mit schweren Krippesymptomen weil euer Körper durch diese für uns "normale" alltägliche Aufgabe einfach nicht geschaffen ist. Euer ganzes Leben ist somit einfach komplett eingeschränkt. Selbst Zähne putzen kann für den Körper so ermüdend sein das ihr euch danach fühlt als wärt ihr einen Marathon gelaufen.Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr ist soviel mehr wie nur ein Abenteuer, es zeigt einem auf eine verdrehte und komische Art und weise, dass es Menschen gibt die unter fürchterlichen Krankheiten leiden und ihr Leben einfach von fiesen unerwünschten Nebenwirkungen begleitet wird.Ich bin glücklich das ich diese Reise mit Prinzessin Insomnia gemacht habe, natürlich gab es Augenblicke in denen ich fast eingeschlafen wäre, weil mein Gehirn einfach nicht weiter arbeiten wollte. In der Geschichte kommen Wörter drinnen vor die habe ich in meinem ganzem Leben noch nie gesehen und laut aussprechen werde ich diese auch niemals. Aber es war trotzdem eine tolle und unglaublich traurige Reise. Das Ende ist Herzschmerz pur.|Fazit|Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr war für mich eine anstregende aber wundervolle Reise, in eine total verrückte Welt. Jeder sollte sich die Geschichte Mal genauer anschauen und auf die Reise mit der Prinzessin gehen. Ihr werdet wirklich wunderliche Dinge sehen. Ich gebe euch auch den Tipp wenn ihr die Geschichte lest, blättert nicht vor an manchen Stellen würde es die Überraschungen verderben.

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  • Eine fantastische Reise

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    _Arya_

    16. February 2018 um 13:45

    Inhalt Prinzessin Dylia leidet an einer seltenen Krankheit, die sie oft nächtelang keinen Schlaf finden lässt. In diesen wachen Phasen lenkt sie sich selbst durch ihren kreativen Einfallsreichtum ab. So sucht sie sich unbekannte, seltsame Wörter raus, die sogenannten "Pfauenwörter", und versucht, jeden Tag möglichst viele in Sätzen zu verwenden. Oder sie memoiriert die Namen ihrer Lieblingsmondkrater. Oder stattet dem Planeten Conation einen Besuch ab. Man sieht schon, Prinzessin Dylias Zeitvertreib ist unglaublick skurril, wundernswert und eigen. Nach einer wachen Phase, in der Dylia sage und schreibe 18 Tage ohne Schlaf auskommen musste, bekommt sie plötzlich unerwarteten Besuch. Havarius Opal, ein Nachtmahr, sitzt plötzlich in ihrem Zimmer - besser gesagt, auf ihr drauf! Und er droht, Dylia in den Wahnsinn treiben zu wollen. Doch zuerst bietet er ihr an, eine letzte, abenteuerliche Reise in ihr eigenes Gehirn zu unternehmen. Ziel ist Amgydala, der Sitz der Angst, wo das "dunkel Herz der Nacht regiert". Was bleibt Dylia nun anderes übrig? Kurzerhand begibt sie sich mit Opal auf eine gefährliche, spannende Reise in ihren eigenen Kopf. Dort lernt sie nicht nur mehr über sich, als sie je geahnt hätte, sondern merkt nach und nach, dass das eigene Gehirn ein Ort ist, an dem man all zu leicht für immer verschwinden kann ... Meinung Was ich an Walter Moers` Büchern, an seinen Zamonien-Romanen so liebe, ist seine grenzenlose Fantasie. Er scheint sich nicht um Normen, "Regeln", typische Fantasystränge oder Figuren zu kümmern, nein, er schreibt genau das, was ihm gefällt und ihm Spaß macht. Auch in "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" kommt seine Kreativität wieder gut zur Geltung. Der Anfang wird dabei einigen Lesern zäh vorkommen, auch ich als Walter Moers Fan habe mir zwischendurch gedacht, wann die Geschichte denn nun endlich startet. Doch irgendwie gehören solche Längen einfach zu einem Moers-Roman dazu und außerdem konnte man erst so einen richtigen Einblick in Dylias Leben und Gedankenwelt werfen. Viel besser hat mir trotzdem die Reise durch Dylias Gehirn gefallen. Hier wurde es spannend, gefährlich, fantastisch und erstaunlich. Zwar war man in "Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär" schon einmal in einem Gehirn, doch das war ein Bolloggehirn. Hier sind wir im Gehirn einer sehr kreativen, intelligenten Prinzessin und begegnet vielen neuen, unerwarteten Dingen und Gestalten. Auch die Beziehung zwischen Havarius Opal und Dylia verändert sich im Laufe der Geschichte. Ihre Wortgefechte waren sehr unterhaltsam und es warten einige Überraschungen auf den Leser. Fazit Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem, da ich schon so lange auf ein neues Zamonienbuch gewartet habe. Ich kann die Kritik vieler Leser verstehen - zu viele Längen, zu viele Stellen, an denen nichts passiert, zu viele Erklärungen - aber andererseits, wen haben diese Längen wirklich überrascht? Abgesehen von "Die Stadt der träumenden Bücher" haben meiner Meinung nach alle seine Bücher ein paar Stellen, die dem einen oder anderen Leser etwas lang oder unnötig vorkommen. Der Fokus des Buches liegt nun mal auf Dylia, auf ihren Gedanken, ihrer Welt, ihrem Leben mit der Krankheit. Diesmal wurde die Geschichte nicht von Walter Moers` Zeichnungen begleitet, sondern von Lydia Rodes. Vor dem Kauf war ich skeptisch, doch im Nachhinein harmonieren die Zeichnungen wunderbar mit der Geschichte. Generell, hält man das Buch in den Händen, kommt es einem Schatz gleich. Der schöne Einband, das Papier, es fühlt sich wirklich gut in Händen an. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da ich vom Buch sehr begeistert war, aber mir einfach zu wenig Zamonien vorkam. Das liegt daran, dass man sich fast nur in Dylias Gehirn befindet. Das ist bei dieser Geschichte nicht anders möglich, doch wünsche ich mir eigentlich mal wieder ein richtiges Abtauchen in die Zamonienwelt wie in den anderen Romanen.

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  • Neuer Stoff aus Zamonien

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    LillianMcCarthy

    11. February 2018 um 20:16

    Lange Zeit mussten wir auf einen neuen Zamonien Roman warten und nun ist er endlich mit Prinzessin Insomnia erschienen. Anders als bei den anderen Romanen sind die Zeichnungen nicht von Moers selbst sondern von Lydia Rode, die auch maßgeblich zur Inspiration von Prinzessin Dylia aka Prinzessin Insomnia beigetragen hat. Diese leidet, wie auch Prinzessin Insomnia an einer Krankheit, die mit Schlafstörungen einhergeht.Auf Moers, seine Bücher und somit auch auf seine besondere Art, Bücher zu gestalten, möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, denn entweder man kennt Moers oder Erklärungen dazu würden den Rahmen dieser Rezension um Weiten sprengen. Dennoch kann ich sagen, dass Walter Moers unseren Ansprüchen an ihn wieder vollkommen gerecht wird. Besonders gut gefallen haben mir die Pfauenwörter, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Was die genau sind, müsst ihr allerdings selbst herausfinden.Tatsächlich bewegen wir uns sehr wenig in Zamonien selbst. Dort spielen zwar der Anfang und das Ende des Buches und indirekt zwar auch alles dazwischen, allerdings reist Dylia mit dem alptraumfarbenen Nachtmahr in ihr Gehirn. Zwischen den beiden entwickelt sich eine interessante Beziehung und man wird das gesamte Buch über den Eindruck nicht los, dass der Nachtmahr Dylia etwas verschweigt, was einen Teil der Spannung ausmacht. Allerdings war die Auflösung für mich leider viel zu leicht und ich habe mir an dieser Stelle tatsächlich mehr erhofft.Das Buch selbst ist das reinste Paradies für Mediziner und Sprachwissenschaftler und alle, die es werden wollen. Ich gehöre zu der letzten Gruppe und habe mich sehr gefreut, Dylias Gedanken über Sprache, Wörter und Grammatik zu folgen. Aber auch Mediziner kommen auf ihre Kosten, denn innerhalb von Dylias Gehirn erfahren wir eine ganze Menge über das wichtige Organ.Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr versorgt uns mit neuem Stoff aus Zamonien und mit tollen Zeichnungen von Lydia Rode. Die verrückte Geschichte konnte mich definitiv unterhalten und ist für Sprachwissenschaftler und Mediziner noch einmal ein Stück unterhaltender. Einige Auflösungen am Ende haben mich jedoch ein wenig enttäuscht.

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  • Wenn ein Nachtmahr Dein geringstes Problem ist ...

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Solara300

    11. February 2018 um 10:52

    Kurzbeschreibung In Zamonien gibt es eine schlaflose Prinzessin und zwar nicht nur mal einen Tag schlaflos, sondern wirklich schon ein Extremfall. Denn diese Schlaflosigkeit hält manches Mal über mehrere Tage und Wochen an. Dabei versucht die Prinzessin Dylia Insomnia das Beste aus ihrer Krankheit zu machen. Sie lenkt sich nicht nur des Nachts, wenn alles im Schloss schläft mit Pfauenwörtern ab, sondern auch mit ihrer Zuversicht, die sie alles ertragen lässt. Ihre Krankheit und die Symptome heißt sie wir ungebetene Verwandtschaft herein, in der Hoffnung das sie schnell wieder verschwinden mögen. Nur mit welchem Besuch sie nicht gerechnet hätte und noch nicht mal von dessen Existenz wusste, ist ein gewisser Havarius Opal, der ihr persönlicher Nachtmahr ist und sie in den Wahnsinn treiben möchte. Nur leichter gesagt als getan, denn Dylia ist alles andere als willig und will lieber mehr über die Nachtmahre und Amygdala erfahren. Deshalb machen sich beide auf eine Fantastische Reise  ... Cover Das Cover ist Interessant und zeigt ein Fenster des Schlosses wie ich finde und den Nachtmahr Opal. Dahinter sieht man den Mond der zwischen den Sternen leuchtet und Licht spendet. Und außen die Schuppen die auch zu Opal passen könnten. Für mich ein Eyecatcher, da es so anders wirkt und man es sich genauer ansehen muss. Die Illustrationen sind von Lydia Rode erstellt worden und passen sehr gut dazu. Schreibstil Der Autor Walter Moers hat einen interessanten Schreibstil, hier mit einer noch interessanteren Geschichte vermischt. Über Zuversicht und eine außergewöhnliche Freundschaft die einen mitnimmt auf eine Fantastische Reise. Dabei gefallen mir wieder die Wörter die hier einen mitnehmen nach Zamonien und seiner Prinzessin. Die Geschichte plätschert vor sich hin, hat es aber doch geschafft mich Neugierig zu machen und zu begeistern.  Meinung Wenn ein Nachtmahr Dein geringstes Problem ist ... Dann sind wir bei Prinzessin Dylia Insomnia in Zamomien, die dort schon seit längerem an einer Schlafkrankheit leidet, die kein Arzt oder Quacksalber vertreiben kann. Sei es auch mit der liebevollen Hilfe ihrer Eltern, die von Tausenden Kissen extra mit Faultierflaum gefüllt sind oder Duftkerzen die fast das ganze Schloss mit ihrem Schnarch Baldrian lahmlegen Noch der erlegte Nachtfellbär ihrer Brüder, der als Suppe herhalten muss, haben bis jetzt Besserung erzielt. Deshalb hat Dylia beschlossen sich des Nachts die Füße im Schloss zu vertreten mit ihren Gedanken, dass sie ihre besten Freunde sind und ihrer Zuversicht dass es vielleicht bald besser werden würde. Denn Dylia ist nicht nur sehr aufgeweckt, sondern stellt auch Studien an, wie zum Beispiel die, das man nach sieben bis neun Tagen Zwielicht Zwerge sehen kann. Allerdings wer würde solange freiwillig auf Schlaf verzichten, und so behält Dylia ihre Entdeckungen und Ideen lieber für sich, denn sie will ja nicht für verrückt gehalten werden. Deshalb steigt sie wie immer die Siebenhundertsiebenundsiebzig Stufen ihres Siebten Turms hinauf und wenig später sitzt  ein seltsam aussehender Gnom auf ihrem Brustkorb, der sich als Havarius Opal vorstellt, Dylias Nachtmahr, der sie in den Wahnsinn treiben soll. Dabei ist sich Dylia nicht sicher für was, oder wieso das gut sein sollte und lässt sich auf einen Deal mit Opal ein, der besagt das sie zusammen nicht nur nach Amygdala reisen, sondern auch zum Dunklen Herz der Nacht. Für mich eine wundervolle Geschichte über seltsame Freundschaften die im Kern doch eines gemeinsam haben.😉 Fazit  Absolut interessante Geschichte! 💖 Schlaflose Nächte, eine seltsame Freundschaft und eine Reise die alles verändert. 4 von 5 Sternen

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  • Ein zamonisches (Alptraum-)Märchen

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Becky_Bloomwood

    27. January 2018 um 15:24

    Seitdem ich vor sehr vielen Jahren Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär von Walter Moers  gelesen habe, bin ich ein Fan seiner Zamonien-Romane. Seine Sprachkunst und fantastischen Wesen begeistern mich ein ums andere Mal. Als dann an Weihnachten 2017 Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr unterm Baum lag, war die Freude riesig. In dem neuesten Zamonien-Werk treffen wir auf Prinzessin Dylia, die an Schlaflosigkeit leidet. Allerdings nicht an der harmloseren Art, bei der man vielleicht erst sehr spät einschlafen kann – nein, die Prinzessin bleibt tagelang wach. Eines Tages bekommt sie Besuch von einem Nachtmahr namens Havarius Opal, der frei heraus gesteht, dass er die Prinzessin in den Wahnsinn treiben will. Der Weg dorthin führt sie durch das Gehirn der Prinzessin und da Dylia eine furchtlose Prinzessin ist, macht sie sich begeistert auf den Weg. Die beiden erwartet eine abenteuerliche Reise. Auf den ersten Seiten – ich gebe es zu – war ich noch ein wenig skeptisch, was dieses neue Zamonien-Buch angeht. Ich war nicht sofort Feuer und Flamme, war mir aber auch nicht sicher, woran es lag. Doch als dann die Reise durch das Gehirn begann, ist meine Skepsis verflogen und als ich dann das Ende erreichte, war ich begeistert wie eh und je. Walter Moers Kunst, mit den Worten umzugehen, neue Worte zu kreieren und vorhandene, aber eher unbekannte, zu nutzen, ist einfach unglaublich. Ich wünschte, ich könnte mir die vielen schönen Pfauenworte merken, wie z. B. Pisanzapra: Die Zeit, die man benötigt, um eine Banane zu essen. Ist das nicht wunderbar? Es stammt offenbar aus dem Malaiischen. Wunderbar. Natürlich begegnen dem Leser während der Reise durch das Gehirn der Prinzessin wieder allerhand wundersame Kreaturen. Mit jeder verliebte ich mich mehr in Moers‘ Stil. Am allerliebsten hätte ich ja einen dieser regenbogenfarbenen Schwebegnome, also einen Zwielichtzwerg. Das Ende ist dramatisch und traurig und daher absolut passend für eine Walter Moers Geschichte. Friede, Freude, Eierkuchen ist hier ja wirklich nicht an der Tagesordnung. Hervorzuheben sind auf jeden Fall die wunderschönen Illustrationen von Lydia Rode. Es ist daher natürlich ihr Verdienst, wenn ich so gern einen Zwielichtzwerg zu Hause hätte. Fazit: Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr ist ein wunderbares zamonisches Märchen, das mit seiner Sprachkunst und den großartigen Zeichnungen begeistert. Ein Muss für Fans!

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  • Ein weiterer Ausflug nach Zamonien

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Osilla

    26. January 2018 um 18:23

    Ich war begeisterter Walter Moers Leser. Seine Bücher über Zamonien sind phantasievoll und spannend und mal etwas ganz anderes, als das, was man sonst so liest. "Die Stadt der Träumenden Bücher", "Rumo" und "Der Schrecksenmeister" sind mir dabei die liebsten Romane. Sein vorletzter Roman "Das Labyrinth der träumenden Bücher" hatte mich ziemlich enttäuscht, aber ich wollte seinem neuen Roman "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" dennoch eine Chance geben. Er hat mir zwar besser gefallen, aber die Erzählung kommt leider wieder nicht an seine vorherigen Werke heran.Walter Moers (geboren 1957) ist ein deutscher Schriftsteller, Illustrator und Comic-Zeichner. Er lebt in Hamburg. Seine Romane "Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär", "Die Stadt der träumenden Bücher", "Der Schrecksenmeister", "Rumo" und "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" sind Bestseller, auch über den deutschen Sprachraum hinaus.Das Besondere an dem vorliegenden und einiger weiterer Romane ist, dass sie eigentlich aus der Feder des zamonischen Schriftstellers Hildegunst von Mythenmetz – ein Lindwurm und einer der bedeutendsten Schriftsteller des fiktiven Kontinents Zamonien – stammen.Zum ersten Mal illustrierte Walter Moers seinen Roman nicht selbst, sondern arbeitete mit der Illustratorin Lydia Rode (geboren 1992) aus Berlin zusammen. Im Nachwort berichtet Walter Moers über Lydia Rode, die an einer seltenen Krankheit leidet, welche sich beispielsweise durch starke Erschöpfung, Schmerzen und Überempfindlichkeit der Sinne äußert. Die Protagonistin des neusten Zamonien Romans weist starke Parallelen zu Lydia Rode auf, was auch daher rührt, dass der Roman durch die Zusammenarbeit von Walter Moers und Lydia Rode entstand.„Exkursion ins eigene Ich“ (Seite 246)Die Protagonistin Prinzessin Dylia Insomnia leidet an einer seltenen Krankheit, welche ihr zahlreiche schlaflose Nächste bereitet. Diese vielen schlaflosen Nächte führen zu einer besonderen Sensibilisierung ihrer Sinne. Eines Nachts taucht der Nachtmahr Havarius Opal bei ihr auf und eröffnet ihr, dass er sie in den Wahnsinn treiben wird. Doch bevor das geschieht, bietet er ist an, sie auf eine ganz besondere und gleichzeitig lebensgefährliche Reise in ihr eigenes Gehirn zu begleiten. Nicht nur ihr Verstand, sondern auch ihr Leben stehen dabei auf dem Spiel.„Nachtmahr – Feinde in deinem Hirn“ (Seite 260)Das Hardcover ist besonders hochwertig gestaltet. Es hat ein Lesebändchen und die obere Kante des Schnitts ist lila eingefärbt. Der Umschlag zeigt den Nachtmahr Havarius Opal und seine alptraumhafte, schuppige, dunkellila-farbene Haut. Entfernt man besagten Umschlag, kommt ein wesentlich hellerer Einband zum Vorschein. Prinzessin Insomnia ist auf der Vorderseite abgebildet, den Hintergrund bildet eine hauptsächlich weiße Schuppenhaut mit eher schwachen Farben in diversen Lilatönen. Auf der hinteren Innenklappe des Umschlags befinden sich Illustrationen der Autoren und der Illustratorin. Hierbei besteht eine auffallende Ähnlichkeit zwischen der Prinzessin und der Illustratorin, welche sich auch in der Namengebung Dylia und Lydia (es handelt sich hierbei um ein Anagramm) widerspiegelt.Die ersten 70 Seiten waren ziemlich langatmig. Prinzessin Dylia philosophiert hier beispielsweise über ihre Hirngespinste, wie Regenbogenerfindungen oder Wortkreationen. Erst nach dieser langen Einführung erscheint der Nachtmahr und die Geschichte nimmt ein wenig mehr Fahrt auf. Mir ist immer noch schleierhaft, wie die beiden dann in das Gehirn der Prinzessin eintreten können. Hier hätte ich mir eine nähere Erklärung gewünscht. Die Reise in das Herz des Gehirns ist zwar phantasievoll, dabei aber nur an wenigen Stellen spannend und mitreißend. Die Zwielichtzwerge sind mir aber dennoch ans Herz gewachsenen, nicht nur die Beschreibung ist schön, sondern auch die Illustrationen dazu.Der Ausgang der Geschichte war dann für mich leider absehbar und die letzten Sätze über das Oberüberwort habe ihr ehrlich gesagt nicht wirklich verstanden.Auch die Illustrationen schwanken in ihrer Überzeugungskraft. So haben mir die Auszüge aus den Notizbüchern der Prinzessin gut gefallen, weniger spannend und auch irgend wann einfach nur noch langweilig sind die Auflistungen diverser Hausschuhe, Schränke, Grabsteine oder Planeten in den verschiedenen Regenbogenfarben. Zwischendurch gibt es immer wieder wirklich tolle Illustrationen, da erscheinen auf einmal zwei rote Seiten mit schwarzen Gestalten, oder eine Stadt im Gehirn mit diversen Häusern und Türmen und die bereits erwähnten Zwielichtzwerge. Alles in allem hätte ich mir aber mehr Details des Gehirns und dessen Räume gewünscht.Walter Moers hat wieder einen ganz neuen Roman aus Zamonien mitgebracht. Er hält etwas Spannung und Überraschungen bereit, plätschert im Großen und Ganzen aber eher dahin, als dass es ein reißender Fluss ist, von dem man nicht mehr loskommen kann.

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  • Große Enttäuschung

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Ingrid_Davis

    20. January 2018 um 12:30

    Ich habe das Gefühl, meine Zeit mit Walter Moers ist abgelaufen. Was habe ich die alten Zamonienbücher wie Rumo oder die Stadt / das Labyrinth der Träumenden Bücher oder den Blaubärs Kapitän verschlungen. Ich weiß nicht, ob's an mir liegt oder an Moers, aber es funkt nicht mehr. Den Schrecksenmeister hatte ich schon nur noch pflichtschuldigst zu Ende gelesen, mich aber schon die ganze Zeit drüber geärgert. Prinzessin Insomnia habe ich nach vier Kapiteln entnervt zur Seite gelegt. Es packt mich nicht mehr, das Zamonienfieber, die Geschichten erreichen mich nicht mehr.So, so schade, und traurig, weil ich nicht mal genau sagen könnte, warum.

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  • So genial, so fantasievoll, so unglaublich - ich liebe es!

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Svenjas_BookChallenges

    08. January 2018 um 18:04

    Jeder Roman von Walter Moers ist etwas Besonderes, denn irgendwie sprengt Moers mit jedem Werk aufs Neue alle Konventionen und scheint sich und Zamonien immer wieder ein Stück weit neu zu erfinden. Vor allen Dingen trifft das auf seinen neuesten Roman Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr zu. Was so außergewöhnlich an dieser Geschichte ist, ist, dass Moers sie in Zusammenarbeit mit einer jungen Frau namens Lydia Rode entwickelt hat, und wem jetzt etwas auffällt, dem sei gesagt: Ja, Dylia klingt nicht nur so ähnlich wie Lydia, es handelt sich sogar um ein Anagramm dieses Namens. Warum hat Moers das wohl gemacht? Ganz einfach, weil Lydia Rode, die an der unheilbaren Krankheit Chronisches Fatigue- oder Erschöpfungssydrom (CFS) leidet, ihn zu der Figur der Dylia inspiriert hat. Und noch etwas ist diesmal anders: Moers hat Prinzessin Insomnia nicht selbst illustriert, sondern die Zeichnungen sind diesmal deutlich bunter (es handelt sich um Aquarelle) und stammen von - Lydia Rode.Anfangs fand ich diese pastelligen und ungewohnt fröhlichen Aquarelle etwas befremdlich, denn von Moers ist man schließlich anderes gewohnt. Nach einigen Seiten hatte ich mich allerdings recht gut mit Lydia Rodes Zeichnungen angefreundet, denn es zeigt sich, dass sie ausnehmend gut zur Handlung und zum atemberaubend unkonventionellen Setting passen. All die fantasievollen Wesen, die Dylias Gehirn bevölkern, all die merkwürdigen Orte kommen durch Lydia Rodes Aquarelle unheimlich gut zur Geltung und so ergänzen sich Handlung und Illustrationen einfach perfekt.Nun aber zur Geschichte selbst: Prinzipiell spielt diese, wie könnte es anders sein, in Zamonien und zwar in einem Schloss, in dem die schlaflose Prinzessin Dylia als Tochter des Königs lebt. Das ist quasi der Rahmen, allerdings bekommen wir in diesem Roman nur sehr wenig von Zamonien zu sehen, denn der Großteil der Geschichte spielt an einem noch viel verrückteren Ort - in Prinzessin Dylias Gehirn. Ich hatte hin und wieder das Problem (auch auf den ersten 50 Seiten, auf denen Dylias Leben, ihre Krankheit und ihr skurriler Alltag beschrieben werden), dass es sich für mich nicht nach Zamonien anfühlte. Ich kann das gar nicht so richtig erklären, aber es gibt Sequenzen, die nach meinem Empfinden nicht so richtig zum Stil des großen zamonischen Schriftstellers Hildegunst von Mythenmetz (der fiktiven Autorfigur) passen wollen.Abgesehen davon findet sich in Prinzessin Insomnia jedoch alles wieder, was man an Moers so liebt. Ganz besonders beeindruckt hat mich wieder einmal seine metaphorische beziehungsweise eher allegorische Sprache. Hinter so gut wie jedem Ort, jeder Figur, jeder Begebenheit, jeder Unterhaltung zwischen Dylia und Havarius Opal steckt eine größere Wahrheit. Während man noch mit vor Staunen weit offenem Mund dieses oder jenes betrachtet, macht es während des Lesens "klick" im eigenen Kopf und man wirft einen Blick hinter diesen zauberhaften Vorhang aus Worten. Die Handlung hat also unheimlich viele verschiedene Ebenen, die sich wie die Häute einer Zwiebel nach und nach abschälen lassen. Moers' Genialität zeigt sich dabei unter anderem darin, dass es ihm auf meisterhafte Art und Weise gelingt, ein eher schwieriges und bedrückendes Thema wie die Krankheit von Lydia Rode und deren Auswirkungen auf Geist und Körper aufzugreifen, ohne die Geschichte selbst schwermütig und bedrückend klingen zu lassen.Trotzdem auch Dylia ein beschwerliches Leben führt und von ihrer Krankheit bisweilen niedergedrückt wird, ist die Tonalität durchgehend leicht und positiv - fast schon schwebend. Dylia ist eine ausgesprochen kluge und gewitzte, aber auch positiv eingestellte und lebensfrohe Prinzessin - ihr könnt euch vorstellen, dass es gewaltig knallt, als sie auf den verschrobenen Nachtmahr Havarius Opal trifft, dessen Ziel es ja schließlich ist, Dylias brillanten Verstand auszutrocknen. Da fliegen gewaltig die Fetzen und die Wortgefechte haben nicht nur einen großen Unterhaltungswert, sondern sind vor allem klug und herrlich skurril. So wie eigentlich alles an diesem einzigartigen Roman.Dylias Reise durch ihr Gehirn ist ein bisschen auch eine Reise durch das eigene Gehirn. Wer weiß denn, ob nicht auch unser Gedächtnis von einer giftgrünen Spinne geleitet wird, die jede Erinnerung sorgsam in ihr Netz einspinnt? Oder ob Gedanken nicht als fast durchsichtige Zwielichtzwerge geboren werden? Ob in unserem Gehirn nicht vielleicht auch zarte Ideenschmetterlinge durch die Gegend schwirren? Ich liebe diese abstruse, unglaublich bunte, aber hier und dort auch düstere und zwielichtige Welt, in der alles und nichts möglich ist. Wenn man denkt: Jetzt ist aber gut, Herr Moers, nochmal hauen Sie mich nicht in die Pfanne - genau dann tritt bereits die nächste Kuriosität auf den Plan und alles, was man glaubte zu wissen, wird komplett über den Haufen geworfen. Grandios, genial, spektakulär!Als Wort- und Buchliebhaber war Dylia für mich natürlich eine Identifikationsfigur. Aufgrund ihrer Krankheit und der vielen Zeit, die sie mit sich selbst verbringt und in der sie über dieses und jenes nachgrübelt, wirkt sie ziemlich eigen, extravagant (oh, es würde ihr gefallen, dass ich sie so beschreibe), ein wenig altklug und vielleicht sogar einen Ticken schrullig. Aber all das auf eine liebenswerte, sympathische Art. Sie und der Nachtmahr sind schlicht und ergreifend ein herrliches Gespann, das so wenig zusammenpasst, dass es schon wieder perfekt zusammenpasst. Versteht ihr, was ich meine? Mit Prinzessin Insomnia hebelt Moers mal wieder alles aus, was man glaubte, über Zamonien zu wissen, und geht einmal mehr einen komplett neuen Weg. Walter Moers ist einfach immer für eine (unterhaltsame) Überraschung gut! Obwohl es Stellen gab, die auf mich recht gedehnt und übertrieben in die Länge gezogen wirkten, bleibt der Unterhaltungswert durchgehend auf einem extrem hohen Level - und vor allem Niveau. Und das ist einfach eine Meisterleistung.Mein Fazit:An meinen moersschen Lieblingsroman, Die Stadt der träumenden Bücher, kommt Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr nicht ran - aber das muss Walter Moers' neuester Zamonienroman auch gar nicht, denn er geht in eine so komplett andere Richtung, dass er irgendwie für sich allein steht. Die Geschichte von der schlaflosen Prinzessin und dem alptraumfarbenen Nachtmahr strotzt nur so vor Klugheit, Charme, Witz, Genialität und vor Orten, Begebenheiten und Begegnungen, die einen in ungläubiges Staunen versetzen. Ein spektakuläres Leseerlebnis, das für mich zwar nicht ganz rund war - das kann ich der Geschichte aber einfach nicht übel nehmen.

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  • Ins dunkle Herz der Nacht (3,5 Sterne)

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Fornika

    08. January 2018 um 14:32

    Prinzessin Dylia leidet an krankhafter Schlaflosigkeit. Seit nunmehr 18 schlaflosen Tagen und Nächten quält sie sich durchs heimische Schloss, die eigenen Gedanken in den einsamen Nachtstunden sind die einzige Gesellschaft. Bis plötzlich ein alptraumfarbener Nachtmahr auftaucht, der ihr auch gleich gesteht, dass er nie wieder verschwinden wird; zumindest nicht, bis er Dylia in den Wahnsinn getrieben hätte. Die ist von Natur aus neugierig und will die Reise dorthin möglichst schnell antreten. Schnellste Reiseroute: einmal quer durchs eigene Gehirn.  Bücher von Walter Moers haben mich schon immer begeistert: witzig, skurril, abstrus, voll von überbordender Fantasie, philosophische Untertöne, Wortwitz, herrliche Zeichnungen… All das gibt es in diesem Buch auch. Aber eben eine Spur zu wenig. Mich hat die Handlung nicht richtig überzeugen können, über weite Strecken war sie mir zu dünn. Eine Reise durch ein Gehirn hatten wir schon mal (s. Blaubär) und gefühlt hat der Autor diese kurze Episode spannender gestaltet, als hier ein ganzes Buch. Gerade den Anfang fand ich erstaunlich zäh, bis ca. S. 60 hat man gefühlt 58 Seiten alphabetischer Aufzählungen von irgendwas gelesen. Später kommt natürlich Fahrt ins Geschehen, aber auch eher gemächlich. Erzählen kann Moers natürlich immer noch, überrascht hat er mich manchmal auch. Aber immer wieder wurde die Geschichte heruntergebremst, gerade wenn es eigentlich in wilder Fahrt hätte weitergehen sollen. Die farbigen Zeichnungen haben mir gut gefallen (das erste Mal nicht aus eigener Feder, sondern aus der von Lydia Rode), aber manchmal wäre weniger hier mehr gewesen. Kein Mensch braucht so viele Zeichnungen geometrischer Figuren. Auch nicht in Farbe ; ) Insomnia und der Nachtmahr sind schöne Figuren, ihre bekommt gerade durch das Nachwort noch mehr Tiefe. Das Gekabbel der beiden hat mich gut unterhalten, und man sollte sich definitiv nicht von dem Begriff „Liebesgeschichte“ im Klappentext abschrecken lassen, denn es ist keine. Zumindest keine schmalztriefende. Fazit: Ich finde „Die Prinzessin…“ nicht schlecht. Aber ich finde, dass Moers es besser kann. Ich bin gespannt, ob er das in seinem nächsten Werk wieder zeigen wird.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer:GrOtEsQuEArachn0phobiACode-between-lineshannipalannilisamnatti_ Lesemauskarinasophiejenvo82BuchgespenstFrau-AragornBuchperlenblogKymLucajala68BeustSomayatlowJanina84Frenx51KerdieChattysBuecherblogBellis-PerennisAkanthaWuschelMeeko81niknakkattiiIcemariposaTodHunterMoonglanzenteKleine1984MissB_schokoloko29Salander007LadySamira091062YolandejanakaHortensia13PMelittaMSomeBodyRitjaonce-upon-a-timepaevalillCurly84ReadingEmicarathisKuhni77FadenchaosSchluesselblumeeilatan123Steffi_Leyerermiau0815BettinaForstingerlinda2271lSutchyLarii-Mausierazer68nordfrauQueenSizeSommerkindtlieblingslebenStefanieFreigerichtdarkshadowrosessecretworldofbooksEnysBooksEcochipinucchiaSandkuchenmistellorNannidelVeritas666papaverorosso

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    • 459
  • Verrückt, verrückter, Walter Moers!

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    thatweirdbookgirl

    02. January 2018 um 15:59

    Das trifft auch eindeutig auf dieses Buch hier zu, auch wenn dies Moers' erstes nicht-selbstillustriertes Buch ist. Warum eigentlich? Alle anderen Zamonien-Romane stammen doch auch voll und ganz aus seiner eigenen Feder?Diese Geschichte hinter der Geschichte ist ein Punkt, der mich sehr berührt hat. Unsere Illustratorin Lydia Rode wurde nämlich nicht einfach aus einer großen Menge von Künstlern herausgepickt, nein, sie wurde sozusagen erwählt. Einst war auch sie "nur" ein Fan von Moers' Romanen, die zu ihm Kontakt aufnahm und ihm erzählte, dass seine Werke sie von ihrer Krankheit ablenken können. Einer Krankheit, die man CFS nennt und die unter anderem Schlaflosigkeit mit sich bringt. Na, kommt uns das nicht bekannt vor?Ganz genau, aus Lydia wurde Dylia, die Prinzessin Insomnia, und somit widmete Walter Moers ihr ihre ganz eigene Geschichte. Und diese Geschichte hat es wirklich in sich! Ganz typisch ist hierbei natürlich Moers wirrer, diffuser Stil, der die Geschichte zu etwas ganz Besonderem und Interessantem macht. Leider konnte ich mich diesmal aber nicht zu hundert Prozent in die Geschichte hineindenken, da die Entwicklung hierbei nur sehr langsam vonstatten geht. Die ersten siebzig Seiten des Buches beinhalten ausnahmslos Dylias Gedankenspiele - keine weiteren Charaktere, absolut kein Handlungsstrang. Ich dachte teilweise, Moers sei in diesen Passagen auf Drogen gewesen, weil es so komplex und gleichzeitig fast inhaltlos war. Ebenso war ich immer der Meinung, diese Eigenschaften würden sich gegenseitig ausschließen (abgesehen von Mathe, da gibt's dieses Phänomen auch). Tja, der liebe Herr Moers beweist uns hier das Gegenteil. Dadurch hat sich das erste Drittel des Buches wirklich gezogen.Als dann aber einmal der Nachtmahr Havarius Opal auftauchte, wurde die Geschichte zunehmend interessanter. Auch wenn viele Dialoge immer noch langatmig und ohne Sinngehalt waren, entwickelte das Buch sich immer mehr zu einem skurrilen Abenteuer. Die eigene Fantasie kommt dabei auf seine vollen Kosten. Man wird regelrecht in eine andere Welt hineinkatapultiert, die einen vollkommen fasziniert. Es ist der pure Wahnsinn, wie Walter Moers die eigene Psyche umgesetzt hat - Geistgeister, Zwielichtzwerge, Gedankenspinnen und zahlreiche andere Kreaturen verkörpern dabei unsere wildesten Ideen, verrücktesten Gedanken und stärksten Gefühle. Absolut kreativ!Leider ist die Geschichte jedoch oft viel zu undurchsichtig und entwickelt sich in wirklich eigenartige Richtungen. Dies liegt vor allem an unseren völlig verrückten Charakteren. Im Grunde sind die beiden so ziemlich vom gleichen Schlag. Sie haben den gleichen Humor und teilen ähnliche Ansichten. Während aber Dylia immer sehr positiv und optimistisch, ist Opal das ganze Gegenteil. Demnach ist es wirklich lustig, teilweise sogar herzerwärmend, zuzusehen, wie deren Beziehung wächst und gedeiht. Was ich nur nicht ganz nachvollziehen kann, ist, warum das Buch oft als "Liebesgeschichte" betitelt wird. Viel mehr ist es eine Geschichte über Freundschaft, wenn überhaupt ... das Ende lässt dies eher offen, was mir, ganz nebenbei, gar nicht gefallen hat.Aber das Beste am Buch ist dessen kunstvolle Seite. Damit meine ich nicht nur Lydia Rodes wunderschönen Zeichen- und Malstil, der die Fantasie perfekt unterstützt, das Leseerlebnis viel realer macht, einen absoluten Augenschmaus darstellt und vor allem alle Blicke auf sich zieht. Ebenso ist der Schreibstil des Autors eine ganz eigene Kunst für sich. Walter Moers geht so liebevoll und kreativ mit der deutschen Sprache um, dass ich manche Passagen immer wieder lesen wollte. Einfach, um es mir nochmal auf der Zunge zergehen zu lassen.Fazit:Dieses Buch ist die willkommene Ablenkung vom Alltag. Künstlerisch, niedlich, aber auch skurril und teilweise nicht nachvollziehbar. Meiner Meinung nach sind andere Zamonien-Romane etwas besser gelungen, weil sie kein reines theoretisches Gedankenspiel sind.

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  • Leserunde zu "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens

    Eine Weihnachtsgeschichte

    Luftpost

    Dies ist ein Lesemarathon der Werwolf-Spielgruppe und der Challenge Gruppe “Zukunft vs. Vergangenheit”. ______________________________________________________________________________ Der Marathon findet vom 27. - 30.12. statt. Anmeldungen sind bis zum 25.12., 24 Uhr möglich! Bitte gebt bis dahin auch eure voraussichtliche Lesezeit an.______________________________________________________________________________ Dieses Mal müssen wir den Weihnachtswichteln helfen, die Geschenke für die Kinder auf der ganzen Welt rechtzeitig fertig zu bekommen. Teams gibt es diesmal nicht. Wir werden alle zusammen arbeiten. Außerdem wird es in diesem Marathon keine schwierigen Rätsel geben, ihr könnt also jederzeit einsteigen. ______________________________________________________________________________ Zu unseren Werwolf-Runden hier auf Lovelybooks veranstalten wir immer einen thematisch passenden Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal einer dieser Marathon statt. Ihr könnt auch teilnehmen, wenn ihr diese Werwolf-Runden nicht kennt! Neulinge sind immer willkommen. Es sind keine Kenntnisse zu “Momo” oder “Die Weihnachtsgeschichte” notwendig, um hier teilzunehmen und man hat dadurch auch keinerlei Vorteil. Die Wahl der Lektüre ist euch absolut selbst überlassen und muss nichts mit dem Thema zu tun haben. Der Spaß bei unserem Lesemarathon steht natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto “Alles kann, nichts muss” könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wie ihr wollt. Unser Ziel ist es, einen spannenden und abwechslungsreichen Marathon zu gestalten, zusammen zu lesen und gemütliche Stunden zusammen zu verbringen.  ______________________________________________________________________________ Die AnmeldungBitte gebt bei eurer Bewerbung an, wie viel ZEIT ihr mit Lesen verbringen wollt, da es dieses Mal wieder planungsrelevant ist. (Ob ihr letztendlich mehr oder weniger lest, ist natürlich nicht ganz so wichtig, hilft uns aber bei der Einschätzung). Ihr dürft euch bei der Anmeldung auch gerne einmal “Unterm Tannenbaum” umsehen und euch drei Geschenke aussuchen. ______________________________________________________________________________ Der AblaufDer Marathon startet am Mittwoch, den 27.12. um 9.00 Uhr. Es werden wieder im Abstand von 3 Stunden Aufgaben gepostet, diese sind keine Gruppenaufgaben und können von jedem Leser zu jeder Zeit bearbeitet werden. Ausgenommen sind hier einzelne Aufgaben, wie z. B. die Sammelaufgabe. Dies wird aber bei der Aufgabenstellung extra erwähnt. Die gelesene Zeit zählt bis zum 30.12. um 21.00 Uhr. Das Finale des Marathons findet anschließend statt. ______________________________________________________________________________ Zeit eintragen Wir sammeln diesmal Zeit und keine Seiten. Eure gelesene Zeit könnt ihr im Dokument in “Die Elfenwerkstätten” eintragen. Rundet dabei bitte immer auf 5 Minuten. Beispiele: Ihr habt 12 Minuten gelesen => Ihr dürft 15 Minuten eintragen.Ihr habt 38 Minuten gelesen => Ihr dürft 40 Minuten eintragen. Um Weihnachten zu retten, müsst ihr die Werkstätten aller Kontinente mit genug Zeit versorgen, damit alle Geschenke produziert werden können! _____________________________________________________________________________________ Das Orga-TeamDieses Mal besteht das Orga-Team aus stebec, BlueSunset, Henny176, katha_strophe & sternchennagel. Bei Fragen, Anregungen etc. meldet euch einfach bei der Luftpost. _____________________________________________________________________________________ Vergangene RundenDoctor Who | Phantom der Oper | Panem | Piraten | Märchenland | Vampire Diaries | Wunderschöne Winterzeit | Supernatural | Game of Thrones | Asterix - Der Gallier | Alice im Wunderland _____________________________________________________________________________________ Teilnehmerliste:⭐️ AnnikaLeu | 720 Minuten⭐️ BlueSunset | 720 Minuten⭐️ Buchgeborene | 765 Minuten⭐️ Elke | 180 Minuten⭐️ Fire | 300 Minuten⭐️ Henny | 600 Minuten⭐️ histeriker | 720 Minuten⭐️ Joel | 60 Minuten⭐️ katha | 240 Minuten⭐️ kattii | 300 Minuten⭐️ kaytilein | 600 Minuten⭐️ Knorke | 300 Minuten⭐️ LadySamira | 300 Minuten⭐️ LaLecture | 600 Minuten⭐️ mabuerele | 720 Minuten⭐️ mareike | 600 Minuten⭐️ Melanie | 1200 Minuten⭐️ Mitchel | 240 Minuten⭐️ mysticcat | 720 Minuten⭐️ papavero | 720 Minuten⭐️ Pippo | 960 Minuten⭐️ samea | 720 Minuten⭐️ Snorki | 800 Minuten⭐️ stebec | 870 Minuten⭐️ sternchen | 600 Minuten⭐️ Traubenbaer | 480 Minuten⭐️ Vucha | 720 Minuten

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    • 999
  • Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Janaaa

    23. December 2017 um 20:57

    Inhalt:Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer.Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.Meine Meinung:Zuallererst muss man erwähnen, was für ein Blickfang dieses Buch doch ist. Das Cover sprach mich direkt an und der Klappentext versprach ein phantasievolles Märchen. Jedoch wurde ich schnell enttäuscht. Der Großteil des Buches war recht langweilig und ich brauchte ein wenig um überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Vieles wurde einfach in die Länge gezogen und meiner Meinung nach waren einige Sachen überflüssig, die ich auch hin und wieder übersprungen habe. Erst nach und nach kam ein wenig Spannung hinzu, was mir aber zu lange dauerte.Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Der Autor verwendet viele Stilmittel, erfindet neue Wörter und spielt allgemein gerne mit der Sprache. Allerdings finde ich das Ganze sehr kreativ und einfallsreich geschrieben. Dieses Buch eignet sich in meinen Augen nicht für Kinder, sondern eher für „Ältere“, da die Lektüre etwas anstrengend ist. Am besten man liest „Prinzessin Insomnia“ wenn man Urlaub/Ferien hat statt einfach Zwischendurch, da man sich mehr Zeit hierfür nehmen sollte.Ansonsten finde ich das Buch sehr sehr sehr schön gestaltet, keine Frage! Es sind viele schöne bunte Illustrationen vorhanden, die die Vorstellungskraft unterstützen. Auch jedes einzelne Kapitel beginnt mit einer schönen Verzierung und die Zahlen werden auf Latein ausgeschrieben.Ich bewerte dieses Buch insgesamt mit 3 von 5 Sternen, da es mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Vielleicht gefällt euch das Buch ja besser als mir, wer weiß. Ihr könnt mir gerne davon berichten, werde mich sehr freuen!

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  • Eine wirre und spektakuläre Reise mit zwei mehr als skurrilen Charakteren

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Janine1212

    22. December 2017 um 12:24

    Meine Meinung:  "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" ist mein allererstes Walter Moers Buch und beim Lesen ist mir sofort klar geworden, dass Walter Moers ein ganz besonderer Schriftsteller ist, dessen Bücher noch besonderer sind - so auch dieser Zamonien-Roman.  Bei mir hat dies dazu geführt, dass ich erst eine ganze Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte rein zu finden und mich an den Stil des Buches zu gewöhnen. Die Welt, die Personen, aber vor allem die Dialoge kann man nicht anders als wirr bezeichnen.  Doch sobald man nach einer Weile daran gewöhnt ist, dass wirre, neu erfundene Wörter, verrückte Ideen und und und an der Tagesordung stehen, hat dies seinen ganz eigenen Charme, der den Leser in den Bann ziehen kann.  Daher finde ich den Roman nicht nur sehr niedlich und interessant, sondern auch sehr amüsant und musste zwischendurch sogar richtig lachen. Ich fand das Setting der Geschichte super kreativ, denn die Prinzessin unternimmt mit dem Nachtmahr Havarius Opal eine Reise in ihr eigenes Hirn! Und dieses kann man glaube ich nicht phantastischer, wilder, oder skurriler darstellen. Die beiden begegnen auf ihrer Reise Gedanken und Ideen in ihrer Entstehungsphase, Hirnschnecken, Erinnerungsspinnen und und und, wobei sie dabei von einer spektakulären Etappe zur nächsten gelangen. Die Idee sich die Gedankenwelt und die Funktionsweise des Hirns auf diese Weise darzustellen fand ich wirklich grandios.  Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist warum die Geschichte als Liebesgeschichte betitelt wird. Ich hätte eher erwartet, dass sich hier eine ganz besondere Freundschaft zwischen Prinzessin Dylia und dem Nachtmahr Havarius Opal handelt. Liebe in der Form habe ich nicht entdecken können, was ich aber auch etwas seltsam gefunden hätte, da die Prinzessin ja quasi noch ein Kind ist.  Wirklich besonders haben die vielen tollen Zeichnungen das Buch gemacht. Beinahe jede Seite ist durch diverse kleine, oder auch große Bilder geschmückt und macht die Geschichte damit nicht nur zu einem interessanten Leseabenteuer, sondern bieten auch dem Auge etwas. Als ich am Ende des Buches in der Nachbemerkung des Autors gelesen habe, in der er Erklärt, dass die tollen Zeichnungen quasi von der realen Prinzessin Insomnia stammen - nämlich von Lydia Rode, welche unter der Krankheit Chronisches Fatigue- oder Erschöpfungssyndrom leidet, was bei ihr unter anderem ebenfalls zu einer extremen Schlaflosigkeit führt. Das zu lesen gab den Zeichnungen eine ganz andere Bedeutung, wodurch ich mich direkt ertappt gefühlt habe, das Buch noch einmal durchzublättern und die Bilder noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Fazit:  "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" ist ein tolles Buch zur Abwechslung, das von skurrilen Einfällen nur so überquillt. Aber ich habe auch hier gemerkt, dass ich schon etwas zu sehr aus dem kindlichen Literaturzweig heraus bin und daher wirklich eine Zeit gebraucht habe, die Geschichte genießen zu können.  Dabei finde ich eigentlich, dass das Buch sowohl für Kinder, aber auch für Erwachsene schön zu lesen ist, da es hinter den vielen spektakulären Ideen eine ganz besondere Tiefe hat.  Ich bewerte das Buch mit 8/10 Punkten!

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