Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

von Walter Moers und Lydia Rode
3,8 Sterne bei192 Bewertungen
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (122):
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Lovely! Mal etwas ganz anderes, mit einer komplett neu erfundenen Welt. Es eröffnet unmögliche Möglichkeiten.

Kritisch (23):
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Ich wollte es lieben aber es war einfach nur langatmig und unnötig..

Alle 192 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr"

Das neue Märchen des Kultautors voller skurriler Charaktere und Komik

Prinzessin Dylia, die sich selbst »Prinzessin Insomnia« nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von dem alptraumfarbenen Nachtmahr Havarius Opal: Der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom kündigt an, sie in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereithält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328103349
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:08.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.08.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    libreevets avatar
    libreevetvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Ich wollte es lieben aber es war einfach nur langatmig und unnötig..
    Leider nichts für mich

    Walter Moers ist ein großartiger Autor aber mit diesem Roman konnte er mich wirklich nicht packen.

    Es geht um Prinzessin Insomnia, die an einer schlimmen Schlafkrankheit leidet und wie sie von einem Nachtmahr aufgesucht bzw. auserwählt wird der sie mit auf eine Reise in ihr eigenes Gehirn nimmt.

    Das große Problem, das ich mit dem Roman hatte war die riesengroße Langatmigkeit, die sich durch das ganze Buch zieht. Ich habe mich wirklich durch die ersten 120 Seiten durchgequält, in der Hoffnung, es würde endlich Spannung aufkommen. Doch leider kam dieser Punkt nicht. Nach dem Lesen vieler anderer Rezensionen bin ich dann zu dem Entschluss gekommen, den Rest des Buches zu überfliegen um es beenden zu können, statt komplett abzubrechen.. Die Illustrationen (nicht vom Autor selbst) sind sehr schön, ähneln sich aber alle sehr stark und konnten mich nur auf den ersten Seiten faszinieren.

    Ich habe gehört, die Geschichte sollte ursprünglich als Kurzgeschichte verarbeitet werden - das wäre meiner Meinung nach auch die klügere Entscheidung gewesen. Ich kann das Buch leider wirklich nicht empfehlen, auch wenn die Grundidee sehr interessant ist.

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    Seitenhains avatar
    Seitenhainvor einem Monat
    Repetitive Wiederholungen

    Prinzessin Insomnia kann, wie ihr Name schon spoilert, nicht schlafen. Also wandert sie nächtelang durch ihr Schloss, steigt Treppen und spielt mit sich selbst Gedankenspiele, bis der Morgen graut. Ihr Rekord liegt bei 4 Wochen Schlaflosigkeit. Eines Abends sitzt jedoch ein unschöner Gnom, pardon, Nachtmahr, auf ihrer Brust, der nette lilane Herr auf dem Cover. Nachdem er versucht hat, sie zu ersticken, und ihr erklärt hat, dass er sie so in den Wahnsinn treiben wird, dass sie sich irgendwann umbringen wird, entbietet er ihr ein letztes irres Abenteuer: eine Reise in ihren eigenen Kopf, zum dunklen Herz der Nacht.



    So weit, so gut. Wenn es denn dann irgendwann mal losgehen würde, wäre das ganz fabelhaft. Über 100 Seiten muss der Leser damit zubringen, Tausende Anagramme und Wortneuschöpfungen und Synonyme zu lernen, die sich die Prinzessin in ihrer Langeweile ausdenkt. Ganz ehrlich, da war's mit meiner Langeweile auch nicht weit her. Ich habe irgendwann diese Abschnitte quergelesen, bis der Nachtmahr auftauchte und etwas Handlung mitbrachte. Die Youtube-Leseprobe oben zeigt recht deutlich, was ich meine. Das ist ja mal ganz witzig und vielleicht auch lehrreich, aber 100 Seiten lang?

    Als sie dann endlich in ihrem Gehirn sind, fliegen und flattern dort allerlei kuriose Kreaturen, die man aus dem Hirn von Herr Moers ja schon gewohnt ist, herum. Wunderbar bunt illustriert von Lydia Rohde, die übrigens die Inspiration zu diesem Buch war, da sie selbst an chronischer Schlaflosigkeit leidet. Allerdings ist mir ein signifikanter Unterschied aufgefallen: die Bilder von Lydia illustrieren nur, sie zeigen Grafiken und Diagramme der verrückten Dinge, ab und zu sind auch ein paar Buchstaben bunt, alles sehr hübsch, aber nicht so mitreißend detailliert wie die Bilder von Moers himself. Nunja, und dann reisen sie durch das Gehirn und schlagen sich von Etappe zu Etappe, aber irgendwann hatte ich völlig vergessen, wieso die zwei überhaupt in dem Gehirn rumrennen.



    Kurz gesagt: ich bin zutiefst betrübt und enttäuscht, dass für diese langweilige Wortklauberei der nächste Zamonienroman in ungreifbare Ferne rückt. Das ist ja schlimmer als Ensel & Krete. Ich habe es auch nicht fertig gelesen, es hat mich einfach nur noch demotiviert, einem Kind und einem Griesgram beim Wandern zuzulesen.



    "Auf dich scheint der Mond! Du leuchtest, aber du hast auch eine dunkle Seite. Du bist auserwählt!"

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    m0na1991s avatar
    m0na1991vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: So abstrakt, so viel kreativ. Gut und erschreckend zu gleich. Es gefällt mir, aber eher im mittleren Bereich. :/
    Rezension zu "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr"

    Das Buch kann man eigentlich nicht beschreiben. Jedenfalls nicht kurz.

    Mir hat das Buch gefallen. Ich fand es nur schade, dass es erst ab dem 7. Kapitel Fahrt aufnahm. Zuvor erfährt man etwas über die Prinzessin und ihrer Krankheit. Dann taucht der Nachtmahr auf, der der Geschichte etwas Schwung und vor allem Dialoge verleiht.

    Ich muss gestehen, dass das Buch nicht ganz meinen Geschmack trifft, es wirkt sehr abstrakt, sehr fantastisch. Ich bin kein großer Fan von Fantasy, aber auch wenn das hier irgendwie auch viel von Wahrheit und Wirklichkeit hat - oder irgendwie jedenfalls - macht es nicht den Anschein, als wolle es irgendwie Ernst sein. Das ist auch voll okay, aber ich hab mich oft dabei erwischt mir vorzustellen wie heftig es sein muss in dder Tat an einer Schlaflosigkeit zu leiden oder gar so verrückt zu werden im Kopf, dass einem all das Erlebte hier als wirklich erscheint. :/

    Das Buch ist super geschrieben, Walter Moers ist ein Guter Autor und daran werde ich mit dieser Rezension und auch nicht mit der auf meiner HOMEPAGE etwas anderes sagen wollen. :)

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    losgelesens avatar
    losgelesenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Traum für schlaflose Nächte.
    Ein Traum für schlaflose Nächte.

    Walter Moers hat mit seinem neuen Roman „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ seinen selbst geschaffenen Kontinent Zamonien wiederentdeckt und endlich wieder das getan, was er am besten kann: Eine Geschichte erzählen. Dieses Talent hat er bereits mit der Schaffung Zamoniens in seinem wundervollen ersten Roman „Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär“ hinreißend bewiesen. Darauf folgten fünf Zamonien-Romane, die zwar immer phantasievollere Lebewesen und eine stetig anwachsende Anzahl an Anagrammen enthielten, aber immer weniger erzählte Geschichte. So wurden die Bücher eher durch Moers´ Wortschöpfungen und Zeichnungen getragen. Auf Dauer ist das zu wenig und so waren die Romane kaum noch etwas Besonderes. Statt des geplanten „Das Schloß der träumenden Bücher“ erschien Ende des letzten Jahres im Knaus Verlag überraschenderweise das Märchen „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“. Als erstes fällt auf, das Moers die Bilder nicht selber gezeichnet hat. Die schönen Illustrationen stammen von Lydia Rode und sind nicht mehr so comicesk, bunt statt schwarz-weiß , passen aber hervorragend zur Geschichte und zu Zamonien. Auch bei der Entwicklung der Geschichte um Dylia, der schlaflosesten Prinzessin Zamoniens die sich zusammen mit dem Nachtmahr Havarius Opal auf eine wilde Reise durch die Nacht in ihr eigenes Gehirn begibt, trägt Lydia Rode einen wesentlichen Anteil. Das hat dem Buch wahrlich gut getan und trotzdem braucht man auf einzigartige Wort- und Figurenschöpfungen nicht zu verzichten. Aber trotz der Wortakrobatik vergisst Moers dieses Mal nicht das eigentliche Märchen ruhig und intensiv zu erzählen. So erfüllt „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ genau das, was einen lesenswerten Roman ausmacht: Ein schlafloses Traumerlebnis für den Leser.

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine phantasievolle Reise durch's eigene Ich
    Eine phantasievolle Reise durch's eigene Ich

    Walter Moers, ein Autor, dem das Wort "Phantasie" als zweiter Vorname eingetragen gehört, hat hier sein neustes Werk erschaffen. Auch dieses ist wahrlich voll von wundersamen, phantastischen und wirklich liebevollen, phantasievollen Details. Es ist unglaublich, wie man nur auf solche Ideen und Gedanken kommen kann, dazu noch die passenden Worte und Beschreibungen findet. Hier zeigt sich wirklich ein Künstler und Meister im zauberhaften Wortspiel!

    Dafür meinen größten Respekt!!

    Jetzt kommt leider das große ABER:
    Denn die Handlung ist in diesem Buch leider nur schwer zu finden. Gefühlt passiert leider so gar nicht viel und daher ziehen sich so manche Seiten wie Kaugummi in der Sonne. Da helfen auch die phantastischen Leckerbissen zwischendurch nicht viel, wenn man eine Durst- und Hungersstrecke durchleidet...

    :(

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    Annejas avatar
    Annejavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fantasievolle, aber auch schwierige Reise
    Eine fantasievolle Reise durch den Kopf

    Erst dieses Jahr habe ich mein erstes Buch von Walter Moers gelesen und damit auch meinen Weg nach Zamonien gefunden. Noch immer ärgert es mich, diese Bücher nicht vorher für mich entdeckt zu haben, da sie mich in eine Welt ziehen, in der ich am liebsten hängen bleiben würde.

    Nachdem sich meine ersten beiden Walter Moers-Bücher um Hildegunst von Mythenmetz drehten, hat man es diesmal mit einem Buch zutun, welches vom fiktiven Charakter selbst geschrieben wurde. Die unglaubliche Reise durch das menschliche Gehirn schaffte es dabei mich zu überraschen, zu unterhalten und ein wenig zu gruseln. 

    Die Geschichte um Dylia wirkte leider etwas übertrieben, da man ihr Schlafproblem wirklich bis ins grenzenlose ausdehnte. 20 Tage ohne Schlaf? Das muss man immerhin erst einmal schaffen. Trotzdem nahm ich es hin, da ich mir immer sagte, das es halt Fantasy ist. Schlimmer wurde es dann bei der Reise durch den Kopf der Prinzessin, da Wörter wie Gehirn oder Gehirnwasser, mich einfach aus dieser Fantasiewelt warfen. Sie waren zu real und erweckten nicht gerade schöne Bilder. 

    War man dann allerdings einmal drin, sprühte das Buch wieder seine Fantasien und Ideen in alle Richtungen und man wollte wissen, was noch so alles in Dylia´s, als auch, vielleicht, in unseren Köpfen vorging. 

    Die Kapitelunterteilung war auch etwas besonders, da sie in lateinisch erfolgte und dabei stets farbig hervorgehoben wurde. Wenn wir schon beim Thema Farbe sind, muss ich natürlich die Illustrationen erwähnen, welche man über das Buch verteilt findet. Diese waren sehr dezent und in Pastelltönen gehalten und wirkten dadurch wirklich wie erträumt. Besonders schön war auch, das einige Wörter im Buch coloriert waren. Diese hatten dann meist eine größere Bedeutung, wie z.B. die Pfauenwörter der Prinzessin. 

    Nachdem ich mit dem Buch durch war, hatte ich das Gefühl wirklich etwas gelernt zu haben, da man ja eigentlich ein Sachbuch gelesen hatte. Es zeigte abstrakte Vorgänge, vereinfacht und wahnsinnig fantasievoll, so das wenn ich heute eine Idee habe, sofort an die Stelle im Buch husche und daran denke, wie eine Idee im meinem Kopf entsteht. 

    Fangen wir mit Prinzessin Dylia an, welche mir leider nur selten sympathisch war. Sie tat mir zwar wegen ihres Schlafproblems sehr leid, das sie aber deswegen den ganzen Hofstaat auf Trab hielt, fand ich dann schon recht egoistisch. Trotzdem empfand ich die Beschreibungen ihrer Sichtungen sehr unterhaltsam, da sie einfach Spaß machten und leicht vor zu stellen waren. Während der Reise durch ihren Kopf, zeigte sie sehr viel Mut und ließ sich einfach auf alles ein, weshalb ich genauso angstfrei durch das Buch ging. 

    Havarius Opal, der Nachtmahr, war da schon eine Persönlichkeit, die ich gerne einmal treffen würde, zumal im Buch verraten wird, wie man sie wieder los wird. Es war erstaunlich wie er sein Leben verbringt und was er schon alles erlebt hat. Dabei wirkte er anfangs sehr schaurig und angsteinflößend, verliert dies aber bald, da das was er erzählt, einfach zu spannend ist. 

    Dies war mein erstes Buch außerhalb der Lindwurmfeste und ich fand es vollkommen ok. Es war halt ein Reich in Zamonien mit einer Prinzessin. Dies allein haute mich nicht wirklich um. Allein Dylias Art und Weise sorgte dafür das sie als Prinzessin hervorstechen konnte, zumal sie Sachen tat, an die ich alleine wohl nie gekommen wäre. Oder erstellt ihr für den Tage eine Liste mit Fremdwörtern, die ihr dann auch in euren Sätzen unterbringen wollte? Ich zumindest nicht, obwohl es bestimmt eine interessante Erfahrung wäre.

    So wirklich packen konnten mich die Figuren jedoch nicht. Teilweise trottete ich mit ihnen durch den Kopf und konnte mich für das was gezeigt wurde, nur mäßig begeistern. Auch wenn Dylia mal nicht die perfekte Prinzessin war, hatte sie mir doch zu viele Ecken und Kanten, die es einfach nicht möglich machten, einen Weg zu ihr zu finden. 

    Als großer Hardcover-Fan ließ dieses Buch mein Herz schneller schlagen. Denn nicht nur der Umschlag war liebevoll und sehr detailgetreu bedruckt sondern auch das Buch selbst. Dies war zwar nicht so farbenfroh, beeindruckte mich aber dadurch, das man die Schuppen auf dem Buch erfühlen konnte. 

    Der Schriftstil ist wieder sehr fantasievoll und die unterschiedliche Farbgebung der Namen passt und wirkt nicht orientierungslos. 

    Auch wenn mich die Geschichte nicht so packen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte, wird sie mir in Erinnerung bleiben. Die teilweise schwierigen Charaktere machten es mir schwer, die Reise durch den Kopf zu genießen und mich ihr ganz hin zu geben.

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    Kapitel7s avatar
    Kapitel7vor 4 Monaten
    Braucht etwas

    Eine Sache, die bei diesem Buch auf jeden Fall hervorsticht, ist die optische Gestaltung. Ich habe kein anderes Buch, das so bunt ist, wie dieses. Ein absoluter Hingucker.
    Den Text fand ich anfangs etwas mäßig, mir hat in der Geschichte die Action gefehlt, was vielen Lesern so geht, wenn man sich verschiedene Rezensionen ansieht. Vor allem der Anfang zieht sich ein wenig. Wenn man etwas über das Buch nachdenkt, dann kann man doch noch den ein oder anderen interessanten Aspekt rausziehen. Es ist und bleibt aber anders als das Groß der Zamonienromane.

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    dominonas avatar
    dominonavor 5 Monaten
    Ab ins Gehirn mit Schlafmangel

    Diesmal kam ich schwer rein in das neue Moers-Machwerk aus dem Zamonien-Universum, daher was das Ganze für mich auch eher Durchschnitt, aber das Durchhalten lohnt sich, weil es ab der Hälfte erst so richtig losgeht. Ich bewundere den Autor sehr für seine verrückten Ideen und hatte Spaß mit den Charakteren. Nebenbei lernt man noch eine Menge seltsamer Wörter und wie das Gehirn so funktioniert. Ich habe mich letzten Endes einigermaßen unterhalten gefühlt.

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 5 Monaten
    Ich liebe Zamonien!

    Prinzessin Dylia hat die seltenste Krankheit in ganz Zamonien. Eine Besonderheit daran ist ihre Schlaflosigkeit, die sie manchmal sogar wochenlang wach hält. Keiner vermag ihre Krankheit zu heilen. Eines Nachts erscheint ein Nachtmahr in ihrem Zimmer und nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise.

    Das Cover ist typisch für die Zamonienbücher. Und auch wenn diesmal Walter Moers nicht der Illustrator ist, merkt man kaum einen Unterschied. Die Bilder sind einfach sehr gelungen. Nicht nur auf dem Cover, sondern auch die Illustrationen im Buch selber. Lydia Rode hat das einfach ganz wundervoll gemacht.
    Die Kombination, die immer in den Büchern zu finden sind, zwischen Bilder und Geschichte machen nochmal einen besonderen Reiz aus. Man bekommt einige Wesen in der Geschichte gezeigt, aber nicht zu viel um die Fantasie nicht mehr anregen zu müssen.
    Aber was soll ich groß zu dem Roman sagen? Ich bin ein riesiger Fan von Walter Moers Welt, rund um Hildegunst von Mythenmetz, der auch hier wieder der eigentliche Autor ist. Deshalb bin ich einfach vorbelastet und kann leider kaum was Negatives an diesem Buch erkennen. (Nur ein Buch aus der Reihe hat mich bis jetzt enttäuscht, alle anderen sind einfach nur klasse.)
    Ich liebe Walter Moers Sprache und hier vor allem die Spielerein mit Wörtern. Prinzessin Dylia hat eine besondere Affinität zu Wörtern und diese lebt sie in dem Roman gnadenlos aus. Es gibt nicht nur tolle Wortspiele, sondern auch Wortneuschöpfungen und Wortkombinationen, die man kaum lesen kann. Aber genau das macht es einfach aus. Zamonien ist einfach eine komplizierte, aber auch interessante Welt.
    Prinzessin Dylia ist ein toller Charakter, denn sie wirkt durch ihre Schlaflosigkeit einerseits leicht verwirrt, aber andererseits besonders klar. Und so flüchtet sie sich in ihre Gedanken, denn diese „sind ihre besten Freunde.“
    Manchmal hat sie zwar recht prinzessinenmäßige Anwandlungen, aber das sei ihr verziehen. ;)
    Opal hingegen, der Nachtmahr, wirkt auf den ersten Blick mürrisch und böse, aber wenn man ihn genauer betrachtet und kennenlernt, merkt man, dass er nichts dafür kann, denn so ist seine Natur. Und er wächst nicht nur Dylia ans Herz.
    An manchen Stellen kann man vielleicht nicht immer direkt den Sinn erkennen, aber das macht auch die Zamonienbücher aus.
    Und trotzdem hat man das Gefühl, das Walter Moers hier ein ernsteres Thema in einer interessanten und manchmal sogar witzigen Geschichte verpackt.
    Die Reise in die Gedankenwelt ist tiefschürfend und man kann die Ideen so gut nachvollziehen. Einfach wundervoll!
    Das Ende kam leider mal wieder zu schnell und hat mich schon etwas traurig zurückgelassen. Und das nicht nur, weil ich das Buch zuklappen musste, sondern auch weil ich es zwar so in der Art erwartet habe, aber gehofft hatte, es wäre doch anders. Trotzdem ist die Geschichte einfach klasse.
    Das Nachwort von Walter Moers ist sehr interessant und auch aufschlussreich. Man erfährt etwas über die Zusammenarbeit zwischen ihm und Lydia Rode.

    Mein Fazit: Es gibt kaum ein Zamonienbuch, das mich nicht begeistert und Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr konnte mich wieder direkt in diese bizarre und seltsame, aber auch spannende Welt mitnehmen. Ich kann jedem nur empfehlen mal nach Zamonien zu reisen. :)

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    papaverorossos avatar
    papaverorossovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine große Inspiration für Menschen, die unter schweren Erkrankungen leiden. Nicht mein Lieblingsmoers und trotzdem sehr toll
    Inspirert und macht Mut auf Moers Art

    Walter Moers ist und bleibt ein genialer Autor, ganz vorne auf meiner Favoritenliste. Dieses Buch habe ich erst verstanden und neu-interpretiert, als ich das Nachwort gelesen habe. Ein Leserbrief hat Moers nachhaltig beeindruckt: Lydia Rode, eine junge Leserin, leidet an eine Krankheit, die dazu führt, dass sie Einiges ertragen muss und kaum Schlaf findet. Moers Bücher helfen ihr, in eine Phantasiewelt zu reisen und ihre Erkrankung besser zu ertragen. Die Kraft und die vielfältigen Bewältigungsmöglichkeiten, die Lydia Rode für sich gefunden hat, haben Moers so imponiert, dass er mit und über sie schreibt. Lydia selbst hat ein besonderes Talent für Zeichnen und steuert die Illustrationen dazu bei.


    Mit diesem Hintergrund ist „Prinzessin Insomnia“ ein Tribut an Menschen, die, wie Lydia, vor einer schweren Krankheit nicht kapitulieren und jeden Tag den Kampf neu aufnehmen. Die vielleicht auch ihre Vorstellungskraft, die Macht der Gedanken, ihre Hobbys und Talente entdeckt haben, um die Krankheit zu trotzen. Somit ist dieses Werk sehr inspirierend und in der Lage, Betroffene auf einer etwas anderen Art Mut zu machen: Durch Literatur, Magie und Phantasie.


    Was die Story angeht: Es wird sicher nicht mein Lieblingsbuch von Moers. Da einige der Vorgänger zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehören, heißt das noch weit nicht, dass ich das Buch nicht mochte. Ich fand jedoch, dass die Handlung teilweise etwas dürftig war und die Seiten mehr mit kunstreichen Wort- und Gedankenspielen gefüllt waren. Die, wie immer, absolut genial sind – also nur halb was zu meckern.



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
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