Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

von Walter Moers und Lydia Rode
3,9 Sterne bei35 Bewertungen
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
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Wieder ein sehr Witziges und Spannendes Buch. Die Geschichte ist mit liebe zu Detail gespeißt wie alle Werke von Walter Moers. Einfach Toll!

Sabriiina_Ks avatar

Außergewöhnlich, phantastisch, wortstark! Leider aber zu Beginn sehr langatmig

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Inhaltsangabe zu "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr"

Höre auf das dunkle Herz der Nacht
Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.
Gelesen von Andreas Fröhlich.
(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 23)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844528091
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Sonstiges Audio-Format
Umfang:0 Seiten
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:28.08.2017
Das aktuelle Buch ist am 28.08.2017 bei Knaus erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchlieb-Schnabelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein sehr Witziges und Spannendes Buch. Die Geschichte ist mit liebe zu Detail gespeißt wie alle Werke von Walter Moers. Einfach Toll!
    Voll mit Witz, Spannung und vielen Details

    Ich habe mich, wie bei einige andere Bücher von Walter Moers entschieden lieber das Hörbuch zu hören was eine sehr gute Entscheidung war. Die Stimme des Erzählers war wieder einmal ein Traum und seine Betonungen konnte ich mir die Situationen und Gefühle der Charaktere richtig gut vorstellen.
    Die Geschichte an sich steckt mal wieder voller witziger Details und fast endlosen Erklärungen zu denen man eigendlich weitere Geschichten schreiben könnte. Aber das ist nun mal der Stil von Walter Moers und genau das liebe ich so an seinen Werken. Die gesamte Welt ist wunderbar, genau geplant und durchdacht. Für alles gibt es ein Wieso und ein Warum und das wird auch immer wieder erklärt.
    Die Reise durch den Körper uund Geist der Prinzessin war so abwechselungsreich, dass ich manchmal die Kapitel nochmal gehört habe um kein Detail und keine Wendung zu verpassen. Die Spannung wird immer wieder aufrechterhalten und wieder durch neue Spannung ersetzt, da nach jedem Lösen der Probleme neue auftauchen.
    Und die Gespräche von der Prinzessin und dem Nachtmar sind teilweise so skuriel das man sich das Grinsen einfach nicht verkneifen kann.
    Das Ende fand ich ein bisschen Traurig aber das war ja leider nicht abzuwenden. (Wenn ihr wissen wollt was ich meine das hört/lest das Buch).

    Definitiv eine absolute Hör/Leseempfehlung von mir. Einfach Klasse.

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 8 Monaten
    Einfach toll

    Dylia ist wohl die schlafloseste Prinzessin ganz Zamoniens. Von einer mysteriösen unheilbaren Krankheit geplagt bekommt sie wochenlang Nachts kein Auge zu. Nachdem sie wieder einmal achtzehn Tage am Stück nicht schlafen konnte, bekommt sie unerwarteten Besuch von Havarius Opal, einem Nachtmahr mit alptraumfarbener Haut, der es sich auf ihrem Brustkorb gemütlich gemacht hat, als sie gerade wieder einmal versucht endlich einzuschlafen. Er will die Prinzessin in den Wahnsinn treiben, bietet ihr aber vorher noch die Gelegenheit gemeinsam mit ihm eine abenteuerliche Reise mitten in ihr Gehirn zu unternehmen - nach Amygdala, der berüchtigten Stadt der Angst, in der das dunkle Herz der Nacht regiert..


    Meine Meinung:
    Endlich wieder nach Zamonien! Gefühlt ewig mussten wir Leser auf etwas Neues aus dieser Welt warten. Als "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" für dieses Jahr angekündigt wurde, war ich zwar erst ein wenig enttäuscht, da ich auf ein anderes Buch gehofft hatte, aber diese Enttäuschung hielt nicht lange an und ich war Feuer und Flamme und habe auf Ende August hingefiebert, wo das Buch erscheinen sollte und ich es endlich in meinen Händen halten konnte.

    Normalerweise lese ich die Bücher von Walter Moers immer erst um die Geschichte samt der wundervollen Illustrationen, die dieses Mal von Lydia Rode stammen, gemeinsam zu genießen.
    Bei "Prinzessin Insomnia" habe ich allerdings eine Ausnahme gemacht und mich erst dem Hörbuch gewidmet, die gedruckte Ausgabe steht aber schon bereit und wartet nur darauf, von mir verschlungen zu werden.
    Aber auch bei dem Hörbuch kann man sich die Bilder von Lydia Rode ansehen - es liegt ein kleines Begleitheft bei, in dem man diese mit dazu passenden Textstellen findet. Leider kann ich aber nicht sagen, ob alle im Buch enthaltenen Illustrationen darin zu finden sind. Aber egal ob es alle sind oder nur ein Teil, mir gefällt es sehr, dass dieses Heftchen dabei liegt und man bekommt auf jeden Fall einen schönen Einblick in die Künste der Illustratorin.

    Gelesen wurde das gute Stück von Andreas Fröhlich. An Dylias und Opals Seite entführt er einen auf eine Reise mitten ins Gehirn der Prinzessin, eine abenteuerliche und gefährliche Reise. Eine Reise voller Fantasie, ungewöhnlicher Kreaturen und mit viel Humor und ausgedachten Worten, typisch für einen Walter Moers Roman.
    Ich fand es erstaunlich, wie Andreas Fröhlich sämtliche Worte scheinbar mühelos aussprechen konnte, bei denen sich meine Zunge sicher verknotet hätte, wie er den Figuren unterschiedliche Stimmen gegeben hat und mit seiner dabei gespielt hat. Es war wirklich ein absolutes Vergnügen ihm zuzuhören.

    Zur Geschichte möchte ich auch gar nicht noch mehr sagen, als schon getan. Was aber unbedingt noch raus muss: Ich habe bisher einige negative Stimmen gelesen, "Prinzessin Insomnia" wäre kein Zamonienroman, langweilig und ohne Story. Natürlich empfindet jeder anders und das ist auch gut so, sonst wäre die Welt ja langweilig! Ich kann auch nachvollziehen, warum manche Leser so denken und möchte definitiv niemandem seine Meinung absprechen, ich persönlich sehe es aber ganz anders. Ich finde, "Prinzessin Insomnia" ist ein wundervoller Zamonienroman, ich hatte viel Spaß mit der Geschichte, habe mitgefiebert, mitgefühlt, gelacht und kann wirklich überhaupt nichts schlechtes zu dem Buch sagen.
    Es kann natürlich sein, dass ich nur so empfinde, weil ich das Buch als Hörbuch gehört habe und es mir in einigen Wochen beim selbstlesen des Romans nicht mehr so gut gefällt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich durch meine eigene chronische Erkrankung manchmal in den Seiten des Buches selbst wieder gefunden habe und mich dadurch besser in die Geschichte hineinversetzen konnte. Ich weiß es nicht und egal ob meine Meinung vielleicht durch etwas davon beeinflusst wurde.. ich mochte "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" unheimlich gerne und freue mich schon sehr darauf, es bald in Papierform noch einmal zu genießen.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    Lennys avatar
    Lennyvor 9 Monaten
    Dylia und der Nachtmahr

    Gelesen von Andreas Fröhlich
    Herr Fröhlich bekommt von mir 5 Sterne! Super gelesen und betont! 
    Das Cover gefällt mir nicht so gut, ist aber so ein typisches Moers Cover! 
    Ich liebe diese Aufzählungen und diese vielen Ideen des Autors! Dafür möchte ich auch 5 Sterne geben! Allerdings ist durch die vielen Erklärungen etwas von der Spannung verloren gegangen.....

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    Sabriiina_Ks avatar
    Sabriiina_Kvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Außergewöhnlich, phantastisch, wortstark! Leider aber zu Beginn sehr langatmig
    Ein Nachtmahr kommt, um für immer zu bleiben

    Ich möchte diese Rezension mit einem Zitat beginnen:
    „Ein Alptraum kommt, um anschließend wieder zu gehen. Ein Nachtmahr kommt, um für immer zu bleiben. […]Und da bin ich!“ (Opal, Kap. Septimus)
    Denn genauso verhält es sich mit diesem Buch. Hat man es einmal gelesen, vergisst man es nicht mehr.

    Ich habe zuvor noch kein Buch von Walter Moers gelesen oder gehört und konnte deshalb ganz unbefangen an die Geschichte und auch den Autor und seinen Schreibstil herangehen.
    Zunächst etwas zu meinem Eindruck vom Sprecher. Gelesen wird diese Geschichte von Andreas Fröhlich, den man vor allem als Stimme von Bob Andrews von den Drei ??? kennt.
    Ich fand seine Sprechstimme sowie sein Sprechtempo für dieses Hörbuch wirklich passend und hatte keine Schwierigkeiten seiner Stimme an sich zu folgen.
    Da hatte ich wegen dem Inhalt zu Beginn deutlich mehr Probleme. Denn ich war anfangs besonders von dem wortgewaltigen und sprachgewandten Schreibstils des Autors schlichtweg überwältigt. Stellenweise sogar ein wenig überfordert. Denn gerade zu Beginn gab es sehr viele Aufzählungen und Erklärungen mit außergewöhnlichen Wörtern und Wortneuschöpfungen, sodass ich mich beim Hören wirklich sehr stark konzentrieren musste. Das hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich mich gerne beim Hörbuch hören einfach entspanne und mich berieseln lasse. Zudem empfand ich gerade die ersten Stunden als sehr langezogen, da nicht viel Handlung passiert ist. Vielleicht wäre an dieser Stelle das geschriebene Buch besser geeignet gewesen, weil man dort einfach die Seiten überfliegen könnte.
    Man erfährt in dem ersten Teil der Geschichte vor allem viel vom Leben der zamonischen Prinzessin Dylia. Sie nennt sich selbst Insomnia, da sie an einer seltenen unheilbaren Krankheit leidet, aufgrund derer sie oft viele Nächte hintereinander wach liegt und nicht schlafen kann. Ich fand es sehr gut, dass der Autor so auf eine wirklich existierende Krankheit aufmerksam macht. Weniger gut gefallen haben mir die zahlreichen Schilderungen von Dylias Gedankengängen sowie ihren nächtlichen Beschäftigungen. Denn trotz der vielen Zeit, die ich hörtechnisch mit Dylia verbracht habe, ist sie mir irgendwie nicht so wirklich sympathisch geworden und ich konnte keine Nähe zu ihr aufbauen.
    Deutlich bergauf ging die Geschichte ab dem Zeitpunkt, wo Opal, der alptraumfarbene Nachtmahr als weitere Figur in die Story eingestiegen ist und der Handlung einen ordentlichen Aufwind verpasst hat. Er nimmt Dylia mit auf eine sehr spannende und kuriose Reise in ihr eigenes Gehirn. Ich fand diese Vorstellung wirklich verrückt, fantasievoll und originell.

    Mein Fazit:
    Nach einem wirklich sehr langatmigen Anfang wurde die Geschichte für mich doch noch sehr unterhaltsam und phantasievoll. Für mich war dieses Hörbuch keine Geschichte, die man mal eben so nebenbei hören konnte. Man muss sich wirklich bewusst drauf einlassen und sich stellenweise sehr konzentrieren.
    Ich vergebe deshalb gute 3 von 5 möglichen (Hörbüchern)!

    Lest fleißig,
    eure Sabrina


    Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr wie immer auf meinem Blog:
    https://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

    Ich freue mich sehr auf euren Besuch :) <3 

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    MilaWs avatar
    MilaWvor 10 Monaten
    verkopft


    Inhalt:


    Prinzessin Dylia hat eine seltene, unheilbare Krankheit, die ihr den Schlaf raubt. Nacht für Nacht wandert sie durch das elterliche Schloss und lenkt sich mit Wortspielen ab. Eines Nachts trifft sie den Nachtmahr Havarius Opal, der sie zu einer abenteuerlichen Reise mitnimmt. 


    Meine Meinung:


    Ich bin kein eingefleischter Moersfan und insofern nicht so zu Tode enttäuscht, wie einige andere RenzensentInnen. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht recht mitreißen. Es passiert sehr wenig, es wird sehr viel geredet, erklärt, erfundene Wörter aufgezählt etc. Das Hörbuch hat leider den Nachteil, dass man langweilige Abschweifungen nicht überblättern kann, das macht es nochmal anstrengender. Im Vergleich zu "Rumo" oder der "Stadt der träumenden Bücher" ist dieses Werk wirklich etwas schwach. Gerade die vielen liebenswerten Personen und die abstrusen Abenteuerreisen haben mich dort begeistert. Hier ist vieles etwas "verkopft".


    Die Idee auf eine real existierende Krankheit aufmerksam zu machen ist löblich und auch, einer Betroffenen eine Stimme zu geben. Allerdings hätte eine Kurzgeschichte gereicht. Das Auswalzen der kaum vorhandenen Handlung strapaziert die Geduld. 

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    momkkis avatar
    momkkivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schillerndes Universum!
    Tolle Geschichte mit Längen

    Direkt zu Anfang lernen wir Prinzessin Dylia kennen, die Prinzessin aus Zamonien. Die Thronerbin leidet unter einer seltenen Schlafkrankheit, die auch von den besten Heilern in Zamonien bisher nicht bezwungen werden konnte. Das führt dazu, dass sie tagelang nicht Schlafen kann und durch ihren Schlafentzug Halluzinationen und Traumreisen bekommt. 

    Innerhalb dieser Traumreise begegnet sie dem Nachtmahr Havarius Opal, einem albtraumfarbenen Bösewicht, der seine Opfer in ihr eigenes Gehirn verschleppt und sie dort zum Selbstmord bringt.

    Während einer ihrer schlaflosen Zustände machen sich die beiden also auf dem Weg "ins dunkele Herz der Nacht", mitten hinein in Dylias Gehirn. Hier muss sie verschiedene Aufgaben, Abenteuer und Prüfungen absolvieren, um nach Hause zurückkehren können, denn Havarius Opal's Aufgabe ist es, sie in den Wahnsinn zu treiben. Dies macht er so geschickt und ausgetüfftelt, dass sie ihrerseits Opal reinlegen muss, um unversehrt wieder an die Oberfläche ihres Bewusstseins zu kommen.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Prinzessin Dylia erzählt. Zu Beginn erfahren wir alles über Dylia und ihre Krankheit, bis uns dann Havarius Opal recht schnell in Dylias Gehirn entführt. Moers neue Geschichte platzt nur so von kreativen Germanistentum. Er kreiert hier eine völlig neue, schillernde, bunte und verrückte Welt, in der Dylia und Opal zum "dunkelen Herz der Nacht" reisen müssen.

    Germanisten, Moers-Fans und Wortakkrobaten kommen hier definitiv auf ihre Kosten: So ist nicht nur Dylia ein riesen Wort-Fan, die sich immer wieder mit Wortspielen ablenkt. Es gibt viele Orte und Wesen in Dylias Gehirn, die mit Worten, Lauten und Sätzen spielen.

    Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass es zwischendurch mal etwas langatmig gewesen ist. Gerade die lange Reise durch das Gehirn, bzw das ständige gezanke zwischen Dylia und Havarius Opal empfand ich als etwas sehr lang. An einigen Stellen verliert Moers sich im Detail. Die Welt des Denkens und Träumens ist teilweise so schillernd, dass man den Regenbogen vor lauter Farben nicht mehr sehen kann. Ich hatte auch das Gefühl, dass diese Geschichte für viele Fanatsyleser nichts ist. Einige Freunde haben das Buch relativ schnell abgebrochen, da es ihnen zu ""laut, unsinnig und grell" war.

    Andreas Fröhlich liest das Buch wirklich wunderbar. Er nimmt uns mit in eine schillernde Reise und bringt durch seine Stimme noch mehr Lebendigkeit in die Geschichte. Auch das kratzige, verrückte von Havarius Opal hat mir richtig gut gefallen! So hat der Charakter noch mehr Ecken bekommen.

    Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass man das Hörbuch dem Design des Hardcovers angepasst hat. Außerdem liegt dem Hörbuch noch ein Booklet bei, indem einige der Illustrationen aus dem Buch abgebildet sind. Hier sehen wir die Zergesser, die Gestgeiser, Amygdala und vieles mehr.

    Hintergrundinformationen zu der Geschichte

    Was viele der Leser und Hörer berührt hat, ist die Geschichte hinter Prinzessin Insomnia. Die Illustratorin Lydia Rode ist nämlich ein riesen Moers-Fan und Prinzessin Dylia sehr ähnlich. Sie leidet unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom und kann folglich tagelang nicht Schlafen. Das hat zur Folge, dass ihr Immunsystem geschwächt ist, sie Halluzinationen und diese unerträgliche Schlaflosigkeit hat. Was macht man nur mit der ganzen Zeit, wenn der Rest der Welt schläft?  Rode las die Moers Bücher und bedankte sich in einem Leserbrief für die vielen schönen Stunden, die er ihr verschaffte. Nachdem Moers ihre Geschichte kannte, entstand DIE Idee: Prinzessin Insomnia!

    Für mich ist das Hörbuch ein Schmuckstück der Literatur und bekommt 4/5 Sternen (Abzug für Längen in den Details).

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    RebekkaTs avatar
    RebekkaTvor einem Jahr
    Schlaflos voller Phantasie

    Prinzessin Dylia ist krank: sie kann nicht schlafen. Das stört sie aber eher weniger, denn so hat sie viel Zeit zum Denken. Sie mag Wörter und ihre Bedeutung und erfindet neue Bezeichnungen für existierende Gegenstände. Während der ersten Kapitel geht es ausschließlich um Prinzessin Insomnia, so nennt sie sich wegen ihrer unheilbaren Krankheit selbst; wie sie Nacht für Nacht da sitzt und mit sich selbst redet. Spannend wird es, als sie eines Abends Bekanntschaft mit Havarius Opal macht, einem Nachtmahr, der ihr nun das Leben schwer machen und sie in den Wahnsinn treiben will.
    Diese "Freundschaft" erinnert mich sehr an die "Freundschaft" zwischen dem Schrecksenmeister Eißpin und dem Krätzchen Echo - nie weiß man, wo diese Freundschaften enden, so auch hier.
    Gemeinsam tauchen Prinzessin Dylia und Opal in Prinzessin Dylias Gehirn ein und erleben ganz erstaunliche Sachen.

    Sprecher: Ich hatte Angst - ich gebe zu, dass ich bei Walter Moers immer an Dirk Bach denke, er war einfach ein ganz besonders genialer Sprecher, wenn es um Walter Moers' Bücher ging. Andreas Fröhlich hat mich positiv überrascht! Er konnte mich mitnehmen und hat das Buch großartig gesprochen. Es war wieder für jeden (Vor-)Leser eine Herausforderung, all die erfundenen Worter auszusprechen - ich habe mir auch das Buch gekauft und war ab und an nah am Verzweifeln. :-)

    Cover: Ich liebe es, wie alles von Walter Moers. Das Booklet zeigt, wie toll das Buch ist, durch tolle Zeichnungen - und wie es entstanden ist: aus dem Leben, denn Lydia Rode, die Ilustratorin, leidet unter CFS, einer schweren neuroimmunologischen Erkrankung, die das Leben sehr einschränkt und eben auch mit Schlaflosigkeit einher geht.

    Ich fand es interessant, dass das Buch eigentlich nur als Kurzgeschichte gedacht war und nun ein ganzes Hörbuch/Buch vorliegt. Die Entstehungsgeschichte ist rührend und ich wünsche Lydia Rode von Herzen nur das Beste!
    Die Gedanken, die Redewendungen, die Analysen, die Sätze: einfach alles fesselt mich wieder, es hat Spaß gemacht, Andreas Fröhlich zuzuhören und in eine ganz besondere Welt einzutauchen. Das Buch kann ich übrigens auch jedem Hörer sehr ans Herz legen, es ist so unglaublich schön gemalt und bunt...

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    Wanjavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine fantastische Reise voller Wortspielereien und skurrilen Wesen
    Folge dem Nachtmahr in ein fantastisches Abenteuer!

    Inhalt: Prinzessin Dylia kann nicht schlafen – und das immer wieder mal über mehrere Wochen lang nicht. Sie liegt abends wach und findet einfach keinen Schlaf. Aber das stört sie nicht, da ihr dann mehr Zeit bleiben zum Denken. Sie grübelt über Wörter und ihre Bedeutung. Überlegt sich neue Wörter für Dinge, Farben und Orte. Eigentlich ist sie damit ganz glücklich.
    Eines nachts jedoch sitzt ein Nachtmahr bei ihr auf der Brust. Sie kommen ins Gespräch und Havarius Opal erzählt, dass er sie in den Wahnsinn treiben wird. Das findet Prinzessin Dylia natürlich nicht ganz so prickelnd und daher schlägt er ihr vor, zuvor noch eine Reise anzutreten in ihr innerstes Denken. Es soll eine Reise werden voller Gefahren, voller Wunder ihres Denkens, voller merkwürdigen Wesen in ihrem Gehirn. Dylia und Opal führen Gespräche über das Träumen und das Denken und es macht den Eindruck, dass eine zarte Freundschaft entsteht…
    Meine Meinung: Das Hörbuch überzeugt durch die herausragende Leistung von Andreas Fröhlich. Ihm gelingt es nicht nur, fehlerfrei und souverän all diese seltsamen Wörter auszusprechen, sondern auch noch seine Stimme so gut einzusetzen, dass es eine wahre Freude ist, den Dialoge zwischen Dylia und Opal zu lauschen.
    Als netten Bonus enthält das Hörbuch noch ein Booklet mit vielen Illustrationen aus dem Buch, um diese verrückt-schöne Geschichte noch deutlicher zu machen. Super!!
    Fazit: Das fantastische Märchen um Dylia und Opal überzeugt auf ganzer Linie!!!

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    Silbendrechslers avatar
    Silbendrechslervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schwache Rückkehr nach Zamonien, zumindest zu einem zamonischen Märchen
    Walter Moers, nicht von seiner besten Seite

    "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" ist der neue Zamonien-Roman von Hildegunst von Mythenmetz, übersetzt von Walter Moers, das Hörbuch wird gelesen von Andreas Fröhlich.


    Alle Walter Moers Fans warten schon sehnlichst auf den dritten Teil der "Stadt der Träumenden Bücher"-Trilogie. Dementsprechend enttäuscht war ich, als bekannt gemacht wurde, dass dieses Buch nochmal um Jahre verschoben würde und stattdessen "Prinzessin Insomnia" zuerst erscheinen würde.


    Trotz aller dieser Enttäuschung schon vor dem Erscheinen dieses Buches wollte ich neutral und ohne negative Gefühle an das Hörbuch heranzugehen. Am Anfang hat mir die Geschichte nicht wirklich gefallen. Sie handelt von Prinzessin Dylia, die sich selbst Insomnia nennt, weil sie an einer unheilbaren Krankheit leidet, die sie oft viele Nächte in Folge nicht schlagen lässt. Die ersten Kapitel handeln nur von Dylias Gedanken, Wortspielen und selbstmitleidigen und selbstlobenden Jammereien, als sie wieder einmal lange nicht geschlafen hat. In dieser Phase des Buches ist mir unsere Hauptfigur sehr unsympathisch. Die Geschichte entwickelt sich weiter, und sobald der Alptraumfarbene Nachtmahr erscheint und sich mit Dylia auf die Reise durch ihr eigenes Gehirn begibt, wird die Geschichte spannender und bekommt eine tatsächliche Handlung statt nur inneren Dialog Dylias. Die anschließende Reise ist fantasievoll und spannend.  


    Andreas Fröhlich kannte ich bisher nur als Filmsynchronisator und natürlich als Bob Andrews von den Drei ???. Da war es am Anfang schwierig mich umzugewöhnen, aber er liest die Geschichte so gut und anschaulich, dass das schnell ging. Manchmal liest er für meinen Geschmack etwas schnell, da auch viele Moers-typische endlose Aufzählungen mit ungewöhnlichen, unbekannten oder neu erfundenen Wörtern vorkommen. Ansonsten ist es sehr angenehm ihm zuzuhören. 


    Insgesamt bin ich von der Geschichte nicht überzeugt, da es wirklich lang dauert, bis der zähe Anfang vorbei ist und die Geschichte Fahrt aufnimmt. Ich fand die Zeichnungen, die im Booklet enthalten sind, wunderschön und einen wirklichen Mehrwert für die Geschichte. Deswegen denke ich, dass für dieses Buch die gedruckte Buchversion besser ist als das Hörbuch, auch wenn es noch so schön gelesen wird. Die Druckversion enthält viel mehr Bilder, was die ganze Geschichte auflockert. 


    Deswegen kann ich leider nur vier Sterne geben, obwohl ich ein wirklich großer Moers-Fan bin (siehe meinen Benutzernamen). Ich fand dies bist jetzt die schlechteste Zamonien-Geschichte und halte das gedruckte Buch für ein schöneres Leseerlebnis als das Hörbuch, obwohl es sehr gut gelesen ist. 

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    Jennifer081991s avatar
    Jennifer081991vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein zamonisches Märchen und fabelhaftes Sprachspiel in einem! Absolute Leseempfehlung
    Ein zamonisches Märchen


    Wie viele andere seiner Bücher auch, spielt Prinzessin Insomnia in Zamonien: Die Prinzessin Dylia leidet an einer mysteriösen Schlafkrankheit. Diese lässt sie wachen, wenn alle anderen schlafen und alle Versuche, die Prinzessin zu ermüden, scheiterten. So beschäftigt die Prinzessin sich des Nachts mit ihren Gedanken und erweitert ihren Geist. Der Nachtmahr Opal dagegen hat nur eine Aufgabe: Sein auserkorenes Opfer in den Wahnsinn zu treiben. Gemeinsam begeben die beiden sich auf eine letzte Reise in Dylias Gehirn und erleben dabei so manch Wundersames.
    Zuerst einmal muss ich sagen, dass Andreas Fröhlich eine sehr angenehme Lesestimme hat und dies gilt ebenso für die Stimmvariationen der verschiedenen Figuren. Zwischen Opals kratziger Stimme und Dylias höherer weiblicher Stimme konnte man gut unterscheiden und beide stimmen „hörte“ ich sehr gerne. Eigentlich bin ich der Meinung, dass Walter Moers Bücher geschrieben noch besser wirken, da er sehr mit der Sprache spielt. So tummeln sich manche sprachliche Neuschöpfungen zwischen zamonisch anmutenden Fachbegriffen, wie Amygdala, die ich zuerst fast auch für Neuschöpfung von Moers gehalten hatte. Beim Lesen verarbeitet das Gehirn diese noch stärker, finde ich. Dennoch hat mich die Geschichte um diese Reise ins eigene Gehirn in den Bann gezogen. Die Prinzessin wirkt ebenso sympatisch wie von sich selbst überzeugt, so wie auch Opal einerseits freundlich und hilfreich, andererseits ein wenig verschlagen wirkt. Das machte das Hören umso interessanter, da ich mich oft fragte, wer von den beiden nun wen manipuliert. Natürlich kommt das Ende, wie es kommen muss, doch auch hier beweist Moers wie einfühlsam und gleichzeitig spannend er schreiben kann.

    Die Idee zu dem Buch hatte Moers durch einen Brief der ebenfalls unter Schlaflosigkeit leidenden Lydia Rode (deren Krankheitsbild „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ genannt wird). Die Illustratorin und der Geschichtenerfinder beginnen eine gemeinsame kurze Geschichte, die von ihnen immer weiter ausgebaut wird. Lydia Rode ist es auch, die die wunderschönen Illustrationen für die Geschichte liefert. Diese Vorgeschichte finde ich wunderbar und es ist schön, dass ein so ernstes Thema in solch wunderbarer Form verarbeitet und damit vielen Menschen bekannt gemacht wird. Auch der CD liegt ein Heft mit Aquarellzeichnungen bei, dazu einzelne Passagen aus dem Buch. Die Zeichnungen sind nicht so detailreich wie im Buch, aber dennoch sehr schön und sanft. Das Nachwort von Walter Moers erzählt die Entstehungsgeschichte diese Werkes und ist gleichzeitig eine Hommage an Lydia Rode.

    Mein Fazit: Ein Märchen für Sprachliebhaber mit einem berührenden Hintergrund! Ein detailverliebtes Werk voll von Wortkreationen und Sprachspielereien.

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