Walter Moers , Lydia Rode Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

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Inhaltsangabe zu „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers

Höre auf das dunkle Herz der Nacht
Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.
Gelesen von Andreas Fröhlich.
(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 23)

Außergewöhnlich, phantastisch, wortstark! Leider aber zu Beginn sehr langatmig

— Sabriiina_K

Schillerndes Universum!

— momkki

Eine fantastische Reise voller Wortspielereien und skurrilen Wesen

— Wanja

Eine schwache Rückkehr nach Zamonien, zumindest zu einem zamonischen Märchen

— Silbendrechsler

Für Zamonien-Fans und alle die es noch werden wollen eine ausdrückliche Hör-Empfehlung!

— Bandelo

Ein zamonisches Märchen und fabelhaftes Sprachspiel in einem! Absolute Leseempfehlung

— Jennifer081991

Eine Reise ins Traumland und durchs Gehirn. Wieder sehr kreativ und humorvoll. Andreas Fröhlich ist ein würdiger Nachfolger für Dirk Bach.

— anushka

Die Liebe zur Sprache humorvoll in Szene gesetzt - eine bezaubernde neue Reise nach Zamonien!

— Plush

Eine phantasievolle Reise durch das Gehirn mit jeder Menge Wortspiele und -witz - gelungenes Märchen für Erwachsene.

— black_horse

Ein typischer Walter-Moers-Roman, gespickt mit Leidenschaft zur Sprache.

— blaues-herzblatt

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Saruna

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    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    _Vanessa_

    12. February 2018 um 19:34

    Dylia ist wohl die schlafloseste Prinzessin ganz Zamoniens. Von einer mysteriösen unheilbaren Krankheit geplagt bekommt sie wochenlang Nachts kein Auge zu. Nachdem sie wieder einmal achtzehn Tage am Stück nicht schlafen konnte, bekommt sie unerwarteten Besuch von Havarius Opal, einem Nachtmahr mit alptraumfarbener Haut, der es sich auf ihrem Brustkorb gemütlich gemacht hat, als sie gerade wieder einmal versucht endlich einzuschlafen. Er will die Prinzessin in den Wahnsinn treiben, bietet ihr aber vorher noch die Gelegenheit gemeinsam mit ihm eine abenteuerliche Reise mitten in ihr Gehirn zu unternehmen - nach Amygdala, der berüchtigten Stadt der Angst, in der das dunkle Herz der Nacht regiert..Meine Meinung:Endlich wieder nach Zamonien! Gefühlt ewig mussten wir Leser auf etwas Neues aus dieser Welt warten. Als "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" für dieses Jahr angekündigt wurde, war ich zwar erst ein wenig enttäuscht, da ich auf ein anderes Buch gehofft hatte, aber diese Enttäuschung hielt nicht lange an und ich war Feuer und Flamme und habe auf Ende August hingefiebert, wo das Buch erscheinen sollte und ich es endlich in meinen Händen halten konnte.Normalerweise lese ich die Bücher von Walter Moers immer erst um die Geschichte samt der wundervollen Illustrationen, die dieses Mal von Lydia Rode stammen, gemeinsam zu genießen.Bei "Prinzessin Insomnia" habe ich allerdings eine Ausnahme gemacht und mich erst dem Hörbuch gewidmet, die gedruckte Ausgabe steht aber schon bereit und wartet nur darauf, von mir verschlungen zu werden.Aber auch bei dem Hörbuch kann man sich die Bilder von Lydia Rode ansehen - es liegt ein kleines Begleitheft bei, in dem man diese mit dazu passenden Textstellen findet. Leider kann ich aber nicht sagen, ob alle im Buch enthaltenen Illustrationen darin zu finden sind. Aber egal ob es alle sind oder nur ein Teil, mir gefällt es sehr, dass dieses Heftchen dabei liegt und man bekommt auf jeden Fall einen schönen Einblick in die Künste der Illustratorin.Gelesen wurde das gute Stück von Andreas Fröhlich. An Dylias und Opals Seite entführt er einen auf eine Reise mitten ins Gehirn der Prinzessin, eine abenteuerliche und gefährliche Reise. Eine Reise voller Fantasie, ungewöhnlicher Kreaturen und mit viel Humor und ausgedachten Worten, typisch für einen Walter Moers Roman.Ich fand es erstaunlich, wie Andreas Fröhlich sämtliche Worte scheinbar mühelos aussprechen konnte, bei denen sich meine Zunge sicher verknotet hätte, wie er den Figuren unterschiedliche Stimmen gegeben hat und mit seiner dabei gespielt hat. Es war wirklich ein absolutes Vergnügen ihm zuzuhören.Zur Geschichte möchte ich auch gar nicht noch mehr sagen, als schon getan. Was aber unbedingt noch raus muss: Ich habe bisher einige negative Stimmen gelesen, "Prinzessin Insomnia" wäre kein Zamonienroman, langweilig und ohne Story. Natürlich empfindet jeder anders und das ist auch gut so, sonst wäre die Welt ja langweilig! Ich kann auch nachvollziehen, warum manche Leser so denken und möchte definitiv niemandem seine Meinung absprechen, ich persönlich sehe es aber ganz anders. Ich finde, "Prinzessin Insomnia" ist ein wundervoller Zamonienroman, ich hatte viel Spaß mit der Geschichte, habe mitgefiebert, mitgefühlt, gelacht und kann wirklich überhaupt nichts schlechtes zu dem Buch sagen.Es kann natürlich sein, dass ich nur so empfinde, weil ich das Buch als Hörbuch gehört habe und es mir in einigen Wochen beim selbstlesen des Romans nicht mehr so gut gefällt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich durch meine eigene chronische Erkrankung manchmal in den Seiten des Buches selbst wieder gefunden habe und mich dadurch besser in die Geschichte hineinversetzen konnte. Ich weiß es nicht und egal ob meine Meinung vielleicht durch etwas davon beeinflusst wurde.. ich mochte "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" unheimlich gerne und freue mich schon sehr darauf, es bald in Papierform noch einmal zu genießen.Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Dylia und der Nachtmahr

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Lenny

    04. February 2018 um 15:37

    Gelesen von Andreas Fröhlich
    Herr Fröhlich bekommt von mir 5 Sterne! Super gelesen und betont! 
    Das Cover gefällt mir nicht so gut, ist aber so ein typisches Moers Cover! 
    Ich liebe diese Aufzählungen und diese vielen Ideen des Autors! Dafür möchte ich auch 5 Sterne geben! Allerdings ist durch die vielen Erklärungen etwas von der Spannung verloren gegangen.....

  • Ein Nachtmahr kommt, um für immer zu bleiben

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Sabriiina_K

    30. December 2017 um 20:09

    Ich möchte diese Rezension mit einem Zitat beginnen:„Ein Alptraum kommt, um anschließend wieder zu gehen. Ein Nachtmahr kommt, um für immer zu bleiben. […]Und da bin ich!“ (Opal, Kap. Septimus)Denn genauso verhält es sich mit diesem Buch. Hat man es einmal gelesen, vergisst man es nicht mehr. Ich habe zuvor noch kein Buch von Walter Moers gelesen oder gehört und konnte deshalb ganz unbefangen an die Geschichte und auch den Autor und seinen Schreibstil herangehen.Zunächst etwas zu meinem Eindruck vom Sprecher. Gelesen wird diese Geschichte von Andreas Fröhlich, den man vor allem als Stimme von Bob Andrews von den Drei ??? kennt. Ich fand seine Sprechstimme sowie sein Sprechtempo für dieses Hörbuch wirklich passend und hatte keine Schwierigkeiten seiner Stimme an sich zu folgen. Da hatte ich wegen dem Inhalt zu Beginn deutlich mehr Probleme. Denn ich war anfangs besonders von dem wortgewaltigen und sprachgewandten Schreibstils des Autors schlichtweg überwältigt. Stellenweise sogar ein wenig überfordert. Denn gerade zu Beginn gab es sehr viele Aufzählungen und Erklärungen mit außergewöhnlichen Wörtern und Wortneuschöpfungen, sodass ich mich beim Hören wirklich sehr stark konzentrieren musste. Das hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich mich gerne beim Hörbuch hören einfach entspanne und mich berieseln lasse. Zudem empfand ich gerade die ersten Stunden als sehr langezogen, da nicht viel Handlung passiert ist. Vielleicht wäre an dieser Stelle das geschriebene Buch besser geeignet gewesen, weil man dort einfach die Seiten überfliegen könnte. Man erfährt in dem ersten Teil der Geschichte vor allem viel vom Leben der zamonischen Prinzessin Dylia. Sie nennt sich selbst Insomnia, da sie an einer seltenen unheilbaren Krankheit leidet, aufgrund derer sie oft viele Nächte hintereinander wach liegt und nicht schlafen kann. Ich fand es sehr gut, dass der Autor so auf eine wirklich existierende Krankheit aufmerksam macht. Weniger gut gefallen haben mir die zahlreichen Schilderungen von Dylias Gedankengängen sowie ihren nächtlichen Beschäftigungen. Denn trotz der vielen Zeit, die ich hörtechnisch mit Dylia verbracht habe, ist sie mir irgendwie nicht so wirklich sympathisch geworden und ich konnte keine Nähe zu ihr aufbauen. Deutlich bergauf ging die Geschichte ab dem Zeitpunkt, wo Opal, der alptraumfarbene Nachtmahr als weitere Figur in die Story eingestiegen ist und der Handlung einen ordentlichen Aufwind verpasst hat. Er nimmt Dylia mit auf eine sehr spannende und kuriose Reise in ihr eigenes Gehirn. Ich fand diese Vorstellung wirklich verrückt, fantasievoll und originell. Mein Fazit: Nach einem wirklich sehr langatmigen Anfang wurde die Geschichte für mich doch noch sehr unterhaltsam und phantasievoll. Für mich war dieses Hörbuch keine Geschichte, die man mal eben so nebenbei hören konnte. Man muss sich wirklich bewusst drauf einlassen und sich stellenweise sehr konzentrieren. Ich vergebe deshalb gute 3 von 5 möglichen (Hörbüchern)!Lest fleißig, eure SabrinaDiese und viele weitere Rezensionen findet ihr wie immer auf meinem Blog:https://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/Ich freue mich sehr auf euren Besuch :) <3 

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  • verkopft

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    MilaW

    27. December 2017 um 20:41

    Inhalt:Prinzessin Dylia hat eine seltene, unheilbare Krankheit, die ihr den Schlaf raubt. Nacht für Nacht wandert sie durch das elterliche Schloss und lenkt sich mit Wortspielen ab. Eines Nachts trifft sie den Nachtmahr Havarius Opal, der sie zu einer abenteuerlichen Reise mitnimmt. Meine Meinung:Ich bin kein eingefleischter Moersfan und insofern nicht so zu Tode enttäuscht, wie einige andere RenzensentInnen. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht recht mitreißen. Es passiert sehr wenig, es wird sehr viel geredet, erklärt, erfundene Wörter aufgezählt etc. Das Hörbuch hat leider den Nachteil, dass man langweilige Abschweifungen nicht überblättern kann, das macht es nochmal anstrengender. Im Vergleich zu "Rumo" oder der "Stadt der träumenden Bücher" ist dieses Werk wirklich etwas schwach. Gerade die vielen liebenswerten Personen und die abstrusen Abenteuerreisen haben mich dort begeistert. Hier ist vieles etwas "verkopft".Die Idee auf eine real existierende Krankheit aufmerksam zu machen ist löblich und auch, einer Betroffenen eine Stimme zu geben. Allerdings hätte eine Kurzgeschichte gereicht. Das Auswalzen der kaum vorhandenen Handlung strapaziert die Geduld. 

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  • Tolle Geschichte mit Längen

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    momkki

    07. December 2017 um 16:14

    Direkt zu Anfang lernen wir Prinzessin Dylia kennen, die Prinzessin aus Zamonien. Die Thronerbin leidet unter einer seltenen Schlafkrankheit, die auch von den besten Heilern in Zamonien bisher nicht bezwungen werden konnte. Das führt dazu, dass sie tagelang nicht Schlafen kann und durch ihren Schlafentzug Halluzinationen und Traumreisen bekommt.  Innerhalb dieser Traumreise begegnet sie dem Nachtmahr Havarius Opal, einem albtraumfarbenen Bösewicht, der seine Opfer in ihr eigenes Gehirn verschleppt und sie dort zum Selbstmord bringt. Während einer ihrer schlaflosen Zustände machen sich die beiden also auf dem Weg "ins dunkele Herz der Nacht", mitten hinein in Dylias Gehirn. Hier muss sie verschiedene Aufgaben, Abenteuer und Prüfungen absolvieren, um nach Hause zurückkehren können, denn Havarius Opal's Aufgabe ist es, sie in den Wahnsinn zu treiben. Dies macht er so geschickt und ausgetüfftelt, dass sie ihrerseits Opal reinlegen muss, um unversehrt wieder an die Oberfläche ihres Bewusstseins zu kommen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Prinzessin Dylia erzählt. Zu Beginn erfahren wir alles über Dylia und ihre Krankheit, bis uns dann Havarius Opal recht schnell in Dylias Gehirn entführt. Moers neue Geschichte platzt nur so von kreativen Germanistentum. Er kreiert hier eine völlig neue, schillernde, bunte und verrückte Welt, in der Dylia und Opal zum "dunkelen Herz der Nacht" reisen müssen. Germanisten, Moers-Fans und Wortakkrobaten kommen hier definitiv auf ihre Kosten: So ist nicht nur Dylia ein riesen Wort-Fan, die sich immer wieder mit Wortspielen ablenkt. Es gibt viele Orte und Wesen in Dylias Gehirn, die mit Worten, Lauten und Sätzen spielen. Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass es zwischendurch mal etwas langatmig gewesen ist. Gerade die lange Reise durch das Gehirn, bzw das ständige gezanke zwischen Dylia und Havarius Opal empfand ich als etwas sehr lang. An einigen Stellen verliert Moers sich im Detail. Die Welt des Denkens und Träumens ist teilweise so schillernd, dass man den Regenbogen vor lauter Farben nicht mehr sehen kann. Ich hatte auch das Gefühl, dass diese Geschichte für viele Fanatsyleser nichts ist. Einige Freunde haben das Buch relativ schnell abgebrochen, da es ihnen zu ""laut, unsinnig und grell" war. Andreas Fröhlich liest das Buch wirklich wunderbar. Er nimmt uns mit in eine schillernde Reise und bringt durch seine Stimme noch mehr Lebendigkeit in die Geschichte. Auch das kratzige, verrückte von Havarius Opal hat mir richtig gut gefallen! So hat der Charakter noch mehr Ecken bekommen. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass man das Hörbuch dem Design des Hardcovers angepasst hat. Außerdem liegt dem Hörbuch noch ein Booklet bei, indem einige der Illustrationen aus dem Buch abgebildet sind. Hier sehen wir die Zergesser, die Gestgeiser, Amygdala und vieles mehr.Hintergrundinformationen zu der Geschichte Was viele der Leser und Hörer berührt hat, ist die Geschichte hinter Prinzessin Insomnia. Die Illustratorin Lydia Rode ist nämlich ein riesen Moers-Fan und Prinzessin Dylia sehr ähnlich. Sie leidet unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom und kann folglich tagelang nicht Schlafen. Das hat zur Folge, dass ihr Immunsystem geschwächt ist, sie Halluzinationen und diese unerträgliche Schlaflosigkeit hat. Was macht man nur mit der ganzen Zeit, wenn der Rest der Welt schläft?  Rode las die Moers Bücher und bedankte sich in einem Leserbrief für die vielen schönen Stunden, die er ihr verschaffte. Nachdem Moers ihre Geschichte kannte, entstand DIE Idee: Prinzessin Insomnia! Für mich ist das Hörbuch ein Schmuckstück der Literatur und bekommt 4/5 Sternen (Abzug für Längen in den Details).

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  • Schlaflos voller Phantasie

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    RebekkaT

    05. December 2017 um 11:26

    Prinzessin Dylia ist krank: sie kann nicht schlafen. Das stört sie aber eher weniger, denn so hat sie viel Zeit zum Denken. Sie mag Wörter und ihre Bedeutung und erfindet neue Bezeichnungen für existierende Gegenstände. Während der ersten Kapitel geht es ausschließlich um Prinzessin Insomnia, so nennt sie sich wegen ihrer unheilbaren Krankheit selbst; wie sie Nacht für Nacht da sitzt und mit sich selbst redet. Spannend wird es, als sie eines Abends Bekanntschaft mit Havarius Opal macht, einem Nachtmahr, der ihr nun das Leben schwer machen und sie in den Wahnsinn treiben will.Diese "Freundschaft" erinnert mich sehr an die "Freundschaft" zwischen dem Schrecksenmeister Eißpin und dem Krätzchen Echo - nie weiß man, wo diese Freundschaften enden, so auch hier.Gemeinsam tauchen Prinzessin Dylia und Opal in Prinzessin Dylias Gehirn ein und erleben ganz erstaunliche Sachen. Sprecher: Ich hatte Angst - ich gebe zu, dass ich bei Walter Moers immer an Dirk Bach denke, er war einfach ein ganz besonders genialer Sprecher, wenn es um Walter Moers' Bücher ging. Andreas Fröhlich hat mich positiv überrascht! Er konnte mich mitnehmen und hat das Buch großartig gesprochen. Es war wieder für jeden (Vor-)Leser eine Herausforderung, all die erfundenen Worter auszusprechen - ich habe mir auch das Buch gekauft und war ab und an nah am Verzweifeln. :-)Cover: Ich liebe es, wie alles von Walter Moers. Das Booklet zeigt, wie toll das Buch ist, durch tolle Zeichnungen - und wie es entstanden ist: aus dem Leben, denn Lydia Rode, die Ilustratorin, leidet unter CFS, einer schweren neuroimmunologischen Erkrankung, die das Leben sehr einschränkt und eben auch mit Schlaflosigkeit einher geht.Ich fand es interessant, dass das Buch eigentlich nur als Kurzgeschichte gedacht war und nun ein ganzes Hörbuch/Buch vorliegt. Die Entstehungsgeschichte ist rührend und ich wünsche Lydia Rode von Herzen nur das Beste!Die Gedanken, die Redewendungen, die Analysen, die Sätze: einfach alles fesselt mich wieder, es hat Spaß gemacht, Andreas Fröhlich zuzuhören und in eine ganz besondere Welt einzutauchen. Das Buch kann ich übrigens auch jedem Hörer sehr ans Herz legen, es ist so unglaublich schön gemalt und bunt...

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  • Folge dem Nachtmahr in ein fantastisches Abenteuer!

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Wanja

    20. November 2017 um 09:16

    Inhalt: Prinzessin Dylia kann nicht schlafen – und das immer wieder mal über mehrere Wochen lang nicht. Sie liegt abends wach und findet einfach keinen Schlaf. Aber das stört sie nicht, da ihr dann mehr Zeit bleiben zum Denken. Sie grübelt über Wörter und ihre Bedeutung. Überlegt sich neue Wörter für Dinge, Farben und Orte. Eigentlich ist sie damit ganz glücklich.Eines nachts jedoch sitzt ein Nachtmahr bei ihr auf der Brust. Sie kommen ins Gespräch und Havarius Opal erzählt, dass er sie in den Wahnsinn treiben wird. Das findet Prinzessin Dylia natürlich nicht ganz so prickelnd und daher schlägt er ihr vor, zuvor noch eine Reise anzutreten in ihr innerstes Denken. Es soll eine Reise werden voller Gefahren, voller Wunder ihres Denkens, voller merkwürdigen Wesen in ihrem Gehirn. Dylia und Opal führen Gespräche über das Träumen und das Denken und es macht den Eindruck, dass eine zarte Freundschaft entsteht…Meine Meinung: Das Hörbuch überzeugt durch die herausragende Leistung von Andreas Fröhlich. Ihm gelingt es nicht nur, fehlerfrei und souverän all diese seltsamen Wörter auszusprechen, sondern auch noch seine Stimme so gut einzusetzen, dass es eine wahre Freude ist, den Dialoge zwischen Dylia und Opal zu lauschen. Als netten Bonus enthält das Hörbuch noch ein Booklet mit vielen Illustrationen aus dem Buch, um diese verrückt-schöne Geschichte noch deutlicher zu machen. Super!!Fazit: Das fantastische Märchen um Dylia und Opal überzeugt auf ganzer Linie!!!

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  • Walter Moers, nicht von seiner besten Seite

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Silbendrechsler

    17. November 2017 um 20:15

    "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" ist der neue Zamonien-Roman von Hildegunst von Mythenmetz, übersetzt von Walter Moers, das Hörbuch wird gelesen von Andreas Fröhlich.Alle Walter Moers Fans warten schon sehnlichst auf den dritten Teil der "Stadt der Träumenden Bücher"-Trilogie. Dementsprechend enttäuscht war ich, als bekannt gemacht wurde, dass dieses Buch nochmal um Jahre verschoben würde und stattdessen "Prinzessin Insomnia" zuerst erscheinen würde.Trotz aller dieser Enttäuschung schon vor dem Erscheinen dieses Buches wollte ich neutral und ohne negative Gefühle an das Hörbuch heranzugehen. Am Anfang hat mir die Geschichte nicht wirklich gefallen. Sie handelt von Prinzessin Dylia, die sich selbst Insomnia nennt, weil sie an einer unheilbaren Krankheit leidet, die sie oft viele Nächte in Folge nicht schlagen lässt. Die ersten Kapitel handeln nur von Dylias Gedanken, Wortspielen und selbstmitleidigen und selbstlobenden Jammereien, als sie wieder einmal lange nicht geschlafen hat. In dieser Phase des Buches ist mir unsere Hauptfigur sehr unsympathisch. Die Geschichte entwickelt sich weiter, und sobald der Alptraumfarbene Nachtmahr erscheint und sich mit Dylia auf die Reise durch ihr eigenes Gehirn begibt, wird die Geschichte spannender und bekommt eine tatsächliche Handlung statt nur inneren Dialog Dylias. Die anschließende Reise ist fantasievoll und spannend.  Andreas Fröhlich kannte ich bisher nur als Filmsynchronisator und natürlich als Bob Andrews von den Drei ???. Da war es am Anfang schwierig mich umzugewöhnen, aber er liest die Geschichte so gut und anschaulich, dass das schnell ging. Manchmal liest er für meinen Geschmack etwas schnell, da auch viele Moers-typische endlose Aufzählungen mit ungewöhnlichen, unbekannten oder neu erfundenen Wörtern vorkommen. Ansonsten ist es sehr angenehm ihm zuzuhören. Insgesamt bin ich von der Geschichte nicht überzeugt, da es wirklich lang dauert, bis der zähe Anfang vorbei ist und die Geschichte Fahrt aufnimmt. Ich fand die Zeichnungen, die im Booklet enthalten sind, wunderschön und einen wirklichen Mehrwert für die Geschichte. Deswegen denke ich, dass für dieses Buch die gedruckte Buchversion besser ist als das Hörbuch, auch wenn es noch so schön gelesen wird. Die Druckversion enthält viel mehr Bilder, was die ganze Geschichte auflockert. Deswegen kann ich leider nur vier Sterne geben, obwohl ich ein wirklich großer Moers-Fan bin (siehe meinen Benutzernamen). Ich fand dies bist jetzt die schlechteste Zamonien-Geschichte und halte das gedruckte Buch für ein schöneres Leseerlebnis als das Hörbuch, obwohl es sehr gut gelesen ist. 

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  • Ein zamonisches Märchen

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Jennifer081991

    14. November 2017 um 22:17

    Wie viele andere seiner Bücher auch, spielt Prinzessin Insomnia in Zamonien: Die Prinzessin Dylia leidet an einer mysteriösen Schlafkrankheit. Diese lässt sie wachen, wenn alle anderen schlafen und alle Versuche, die Prinzessin zu ermüden, scheiterten. So beschäftigt die Prinzessin sich des Nachts mit ihren Gedanken und erweitert ihren Geist. Der Nachtmahr Opal dagegen hat nur eine Aufgabe: Sein auserkorenes Opfer in den Wahnsinn zu treiben. Gemeinsam begeben die beiden sich auf eine letzte Reise in Dylias Gehirn und erleben dabei so manch Wundersames.Zuerst einmal muss ich sagen, dass Andreas Fröhlich eine sehr angenehme Lesestimme hat und dies gilt ebenso für die Stimmvariationen der verschiedenen Figuren. Zwischen Opals kratziger Stimme und Dylias höherer weiblicher Stimme konnte man gut unterscheiden und beide stimmen „hörte“ ich sehr gerne. Eigentlich bin ich der Meinung, dass Walter Moers Bücher geschrieben noch besser wirken, da er sehr mit der Sprache spielt. So tummeln sich manche sprachliche Neuschöpfungen zwischen zamonisch anmutenden Fachbegriffen, wie Amygdala, die ich zuerst fast auch für Neuschöpfung von Moers gehalten hatte. Beim Lesen verarbeitet das Gehirn diese noch stärker, finde ich. Dennoch hat mich die Geschichte um diese Reise ins eigene Gehirn in den Bann gezogen. Die Prinzessin wirkt ebenso sympatisch wie von sich selbst überzeugt, so wie auch Opal einerseits freundlich und hilfreich, andererseits ein wenig verschlagen wirkt. Das machte das Hören umso interessanter, da ich mich oft fragte, wer von den beiden nun wen manipuliert. Natürlich kommt das Ende, wie es kommen muss, doch auch hier beweist Moers wie einfühlsam und gleichzeitig spannend er schreiben kann.Die Idee zu dem Buch hatte Moers durch einen Brief der ebenfalls unter Schlaflosigkeit leidenden Lydia Rode (deren Krankheitsbild „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ genannt wird). Die Illustratorin und der Geschichtenerfinder beginnen eine gemeinsame kurze Geschichte, die von ihnen immer weiter ausgebaut wird. Lydia Rode ist es auch, die die wunderschönen Illustrationen für die Geschichte liefert. Diese Vorgeschichte finde ich wunderbar und es ist schön, dass ein so ernstes Thema in solch wunderbarer Form verarbeitet und damit vielen Menschen bekannt gemacht wird. Auch der CD liegt ein Heft mit Aquarellzeichnungen bei, dazu einzelne Passagen aus dem Buch. Die Zeichnungen sind nicht so detailreich wie im Buch, aber dennoch sehr schön und sanft. Das Nachwort von Walter Moers erzählt die Entstehungsgeschichte diese Werkes und ist gleichzeitig eine Hommage an Lydia Rode.Mein Fazit: Ein Märchen für Sprachliebhaber mit einem berührenden Hintergrund! Ein detailverliebtes Werk voll von Wortkreationen und Sprachspielereien.

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  • Aus dem Zamonischen übersetzt...

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Bandelo

    06. November 2017 um 21:30

    Wie komme ich zu dem Hörbuch? Ich hatte das Gück und habe ein Exemplar hier auf Lovelybooks für die Hörnacht im September gewonnen! Danke dafür! Cover: Das Cover ist im Stil aller Walter Moers Bücher und passt zur Geschichte. Sprecher: Als ich gehört habe, dass es ein neues Buch, und damit auch Hörbuch, von Walter Moers geben wird, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Dann ist mir aber eingefallen, dass Dirk Bach dieses ja leider nicht mehr wird lesen können. :( Daher hatte ich zuerst etwas "Angst", wie der neue Sprecher so ist. Als ich dann gelesen habe, dass er Bob, von den drei ??? gelesen hat dachte ich nur: Oh nein. hoffentlich kann ich das auseinanderhalten und hoffentlich denke ich nicht die ganze Zeit: Was macht Bob in dieser Geschichte?! Aber:Andreas Fröhlich liest super! Seine Stimme ist sehr angenehm und ich kann ihm sehr gut zuhören. Das Tempo ist mir vielleicht ein bisschen zu langsam, aber da es ja oft sehr lange, verschachtelte Sätze sind, ist das vielleicht auch gar nicht so schlecht :D  Er schafft es die verdrehten Monologe aber auch verrückten Dialoge wunderbar zu lesen! Meine Befürchtungen wurden keinenfalls bestätigt! :) Inhalt und Stil: Prinzessin Insomnia kann nicht schlafen. dies ist der Beginn der Geschichte und es ist unglaublich, wie man eine Geschichte schreiben kann die witzig und spannend ist und von Schlaflosigkeit handelt! Die Reise durch das eigene Sein ist wie bei Walter Moers typisch: Interessant und lustig, verwirrend und manchmal ach bewegend.             Fazit: Ich bin sehr froh, dass ich mich an den neuen Hörbuchsprecher & an den neuen Roman von Walter Moers gewagt habe: Ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: Ich drufte einige Male herhaft lachen! Ich empfehle euch das Hörbuch wenn... ...ihr Walter Moers-Fans seid oder mit ungewöhnlichen Denkmustern klar kommt.

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  • Die große "Sound der Bücher" Hörnacht im September!

    Verfolgung

    m_exclamationpoint

    Schlaflos mit dem Sound der Bücher Für alle Hörbuchfans, Thriller-Liebhaber und alle, die es noch werden wollen, haben wir im September etwas ganz Besonderes vorbereitet. Gemeinsam werden wir eine Nacht lang Alpträume von Prinzessinen ergründen und tauchen mit Stieg Larsson und David Lagercrantz in menschliche Abgründe ein! Bei diesen Aussichten verzichtet man doch gerne auf den Schönheitsschlaf, nicht wahr? Welches Hörbuch ihr hören möchtet, könnt ihr selbst entscheiden – erkundet "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" oder den Bestseller-Thriller "Verfolgung"!  Mehr zu den Hörbüchern Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gegen den Rest der Welt. Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalyst aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen? Kongenial gelesen von Dietmar Wunder, der auch für die Live-Lesungen gebucht ist. (2 mp3-CDs, Laufzeit: 10h 4) Höre auf das dunkle Herz der NachtPrinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich. Ungekürzt gelesen von Andreas Fröhlich.(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 23)Jetzt reinhören!Gemeinsam mit Random House Audio und der Hörverlag veranstalten wir in der Nacht vom 29.09. auf den 30.09.2017 eine spannende Hörnacht, während der ihr gemeinsam mit uns die beiden Hörbücher hören, nervenaufreibende Aufgaben lösen und Hörminuten sammeln könnt. Dafür vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Hörbuchs, also insgesamt 50 Hörbücher, unter allen, die sich bis zum 17.09.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Frage beantworten:  Welches Hörbuch hält euch des Nachts wach und lässt euch auch Tage danach nicht mehr schlafen? Bitte verratet uns außerdem, welches Hörbuch ihr am liebsten gewinnen würdet!Bitte beachtet, dass es dieses Mal keine Hörabschnitte geben wird. Stattdessen laden wir euch ein, an der Hörnacht teilzunehmen. Dort wird es verschiedene Aufgaben für euch geben.Ich drücke euch die Daumen! Aufgepasst! Hörbücher sind genau dein Ding? Dann schau doch mal auf der Sound der Bücher Aktionsseite vorbei und finde viele weitere tolle Hörbücher!   Außerdem erhältst du für die Bewerbung bei dieser Hörbuchverlosung 10 Hörminuten. Zusätzlich gibt es für die Teilnahme an der Hörnacht mit spannenden Aufgaben (vom 29.09. auf den 30.09.) 40 Hörminuten. Verfasst ihr außerdem eine Rezension bis zum 01.10., erhaltet ihr noch einmal 25 Hörminuten (statt der üblichen 20 Hörminuten für eine Rezension).* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen! 

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    • 861
  • Wieder mal ein Ideenfeuerwerk ...

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    anushka

    31. October 2017 um 13:34

    Prinzessin Dylia leidet unter einer mysteriösen Krankheit. Die selbst ernannte "Prinzessin Insomnia" kann nachts nicht schlafen. Und das bedeutet nicht, dass sie Einschlafprobleme hat, sondern dass sie ganze Nächte hintereinander nicht schläft. Bislang hat nichts dagegen angeschlagen. Es bleibt der klugen Prinzessin nur, sich die Zeit kreativ zu vertreiben. Doch eines Nachts, nach 16 durchwachten Nächten, sitzt plötzlich Havarius Opal auf ihrer Brust. Das gnomähnliche Wesen ist ein Nachtmahr, dessen Aufgabe es ist, das auserwählte Opfer in den Wahnsinn zu treiben. Und Nachtmahre geben nicht auf, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Doch erst gehen die beiden noch auf eine abenteuerliche Reise durch Dylias Gehirn.Das lange Warten hat sich gelohnt. Moers zündet mal wieder ein Ideenfeuerwerk vom Feinsten und erzählt eine (alb-)traumhafte Geschichte aus der Welt des Denkens und Träumens. Mal davon abgesehen, dass Moers Figuren sowieso immer Fantasiewesen einer Fantasiewelt sind, taucht man aber auch hier wieder so tief in die Geschichte ein, dass sich beim Lesen ein eigenartiges Gefühl von Surrealität im Körper festsetzt. Da bei Moers alles möglich ist, bangt man bis zum Ende mit Dylia, während man über die Geschichte hinweg aber auch Sympathien für den oft (manchmal ungewollt) humorvollen Nachtmahr entwickelt. "Prinzessin Insomnia ..." ist wieder im Zamonien-Universum angesiedelt, allerdings findet fast die komplette Handlung in Dylias Gehirn statt. Wer also auf mehr Zamonien gehofft hat, für den ist dieses Buch eher weniger geeignet, wobei ich es trotzdem empfehlenswert finde. Es handelt sich, als Geschichte in der Geschichte, um ein von Mythenmetz aufgeschriebenes zamonisches Märchen. Mich konnte diese Geschichte wieder absolut gefangen nehmen, auch durch die Moers-typische Skurrilität der Figuren und einer durchscheinenden Komik, die niemals in Klamauk abrutscht. Wie viele andere der Zamonien-Bücher habe ich auch dieses wieder als Hörbuch gehört, zum ersten Mal allerdings ohne Dirk Bach. Ich kann aber sagen, das Buch funktioniert aber auch mit Andreas Fröhlich fantastisch. Mir war es sogar etwas angenehmer, da Fröhlich nicht ganz so "hysterisch" liest wie Bach, sondern etwas ruhiger. Er ist ein würdiger Nachfolger, der den Figuren ebenfalls ihre ganz eigenen Stimmen gibt und dies über die gesamte Zeit hinweg durchhält.Ich habe diese Geschichte genossen und empfehle sie gern weiter. Ganz besonders an Psychologiestudierende, die beim Pauken der Hirnstrukturen und -funktionen hiermit vielleicht ein bisschen mehr Spaß haben könnten. Aber auch sonst finde ich die Geschichte hörenswert (oder auch lesenswert, aufgrund der Bilder), sie erweitert das Zamonienuniversum wieder um eine Geschichte, auch wenn es nicht um bislang zentrale Zamonienfiguren geht. Dafür ist die Geschichte tatsächlich von der realen Welt und einer Erkrankung der Illustratorin inspiriert, wie der Nachbemerkung im Booklet zu entnehmen ist.Ich werde mir zusätzlich zum Hörbuch auch noch das Buch kaufen (oder schenken lassen), da ich die Illustrationen während der Geschichte doch etwas vermisst habe und das Buch sehr liebevoll aufgemacht ist. Aber im beiliegenden Booklet hat man wenigstens ein paar davon mit dabei. Hier also ganz klar die Empfehlung zur CD und nicht zum Download.Ich habe etliche kritische Rezensionen dieses Buches gesehen. Ich selbst bin kein Vollbut-Zamonien- oder -Moers-Fan. Aber ich persönlich wurde von diesem neuen Buch nicht enttäuscht.

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  • Moers hilft gegen das eigene Gedanken Karussell

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    EmmaZecka

    26. October 2017 um 17:02

    Gestaltung Als ich das Hörbuch bekam, war ich erstaunt, dass der Inhalt auf einer CD zusammengefasst war. Vor einer Weile beendete ich Die Stadt der träumenden Bücher und konnte mich noch gut erinnern, wie lang mir die Geschichte vorkam. Als ich dann merkte, dass mich hier nur eine CD erwartete, war ich auch etwas erleichtert.Gelesen wird Prinzessin Insomnia von Andreas Fröhlich. Für mich bedeutete das eine große Umstellung, da ich bisher nur Moers Lesungen von Dirk Bach kannte. Ich brauchte erst einmal geschlagene zwei Stunden, bis ich meine innere Dirk Bach Stimme endlich erfolgreich abstellen konnte. Und das lag nicht etwa daran, dass Andreas Fröhlich im Vergleich schlechter gelesen hat. Er liest die Geschichte etwas schlichter. Das hat mir dabei geholfen, dass ich mich mehr auf den Inhalt konzentrieren konnte und nicht ausschließlich an den tollen Wortkonstruktionen hängen geblieben bin. Außerdem hat Andreas Fröhlich unseren beiden Protagonisten Leben eingehaucht. Besonders gut gefielen mir die Dialoge zwischen der Prinzessin und dem Nachtmahr. Und glaubt mir, die beiden können sich nicht wirklich leiden.Inhalt Wie es im Klappentext so schon heißt, ist Prinzessin Insomnia die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Und das macht ihr wirklich schwer zu schaffen. Als dann noch ein Nachtmahr auftaucht, der sie in den Wahnsinn treiben möchte, fragt sie sich zuerst, wer ihr hier einen Streich spielt. So leicht gibt sie sich jedenfalls nicht geschlagen. Und so brechen die Prinzessin und der Nachtmahr auf. Sie reisen durch Prinzessin Insomnias Gehirn auf dem Weg nach Amygdala.Und sobald wir uns in ihrem Gehirn befinden, überzeugt Walter Moers wieder mit tollen sprachlichen Bildern. Er berichtet von Gedanken, die mit viel Pech in Endlosschleifen landen oder erzählt, wo die größten Ängste im eigenen Gehirn lauern. Mehr als einmal dachte ich mir, dass die Geschichte für Menschen mit Depressionen oder solche, die ihr Gedankenkarussell nicht mehr abstellen können, geeignet ist. Dieses Buch enthält so viele sprachliche Bilder, das ich es wahrscheinlich nochmal hören müsste, um alle zu begreifen. Toll finde ich hier, dass Moers die Gedanken von Prinzessin Insomnia genauer beleuchtet. Er zeigt auf, was in ihrem Kopf stattfindet und was passiert, wenn sie ihre Gedanken ändert. Und das meint nicht etwa Schlimmes zu verdrängen, sondern einen anderen Blickwinkel auf die Situation zu bekommen. Und das alles erzählt uns der Autor, ohne zu moralisieren.Obwohl der Nachtmahr schon einen bedrohlichen Namen hat, wirkte der Charakter auf mich keinesfalls gruselig. Und auch die Prinzessin scheint Stück für Stück Gefallen an ihrem Gefährten zu finden. Obwohl er sie auch ziemlich gut provoziert.SpannungDie Handlung von Prinzessin Insomnia lag klar auf der Hand. Dennoch fand ich die Teilschritte, nämlich die Auseinandersetzung mit Prinzessin Insomnias Gedanken und die verschiedenen Stationen im Gehirn fast interessanter als die Frage, ob sie nun wirklich in den Wahnsinn getrieben wird oder nicht. Das große Ziel habe ich gelegentlich aus den Augen verloren.Gegen Ende war ein merkwürdiger Bruch in der Handlung, der mich etwas verwirrte. Dennoch wird die Geschichte als solches schön aufgelöst, wobei ich eine Nacht darüber schlafen musste, um das Ende verstehen zu können.SchreibstilWie bereits erwähnt, hat Walter Moers einen schönen Schreibstil mit sehr vielen sprachlichen Bildern. Zu Beginn der Geschichte war ich etwas enttäuscht. Ich hatte noch so gut die Fantasie rund um Die Stadt der träumenden Bücher im Kopf und hatte den Anspruch, dass Prinzessin Insomnia mindestens genauso viele und genauso tolle Elemente enthalten sollte. Doch obwohl hier einige Bilder beschrieben werden, sind sie dennoch anders als in den vorherigen Büchern des Autors. Die Bilder wirken subtiler und es ist mir leichter gefallen, sie auf das reale Leben zu übertragen.GesamteindruckPrinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr enthält wirklich schöne Elemente, die sich auf unser Leben übertragen lassen. Und das ohne, dass der Autor belehrend um die Ecke kommt. Walter Moers zeigt hier auf, dass einen die eigenen Gedanken manchmal ziemlich in die Irre führen können, ohne, dass es einem auf Anhieb bewusst ist.Allerdings muss ich auch sagen, dass Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr zwar eine schöne Geschichte ist, sie für mich aber nicht ganz an andere Bücher des Autors herankommt.

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  • Mehr Essay als Roman

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Soeren

    23. October 2017 um 20:11

    Nachdem ich von Walter Moers bereits zwei andere Zamonien-Romane kenne, dachte ich, für die Prinzessin gewappnet zu sein. Ich hatte nur halb recht. Anspielungen auf andere Zamonien-Werke sind mir keine aufgefallen und auch auch sonst erinnert nicht so viel an die anderen, nur so vor verrückten Einfällen strotzenden Moers-Geschichten.Keine Frage, auch die Insomnia-Story enthält zahlreiche kuriose Ideen, allerdings ist es diesmal kein richtiger Roman mit straffer Handlung geworden, sondern eher ein Essay über das Traumiversum, über Fremdwörter, Hirn-Areale und allerlei philosophische Themen - umgeben von einer aufgeblähten Geschichtenhandlung, die man deutlich zusammenstreichen könnte. Insbesondere am Anfang. Es vergeht eine gefühlte Ewigkeit, bis Dylia endlich auf Opal trifft. Auch danach wird es nicht automatisch besser. Ein Großteil des Buches befasst sich mit der Reise nach Amygdala und Dylias ausufernden Gesprächen mit Opal. Erst kurz vor Schluss erreichen sie ihr Ziel, so als wäre der Weg dahin deutlich wichtiger als die Albtraumstadt selbst. Man spürt zu jeder Zeit der Geschichte deutlich, dass sich Moehrs viele Gedanken gemacht hat. Vielleicht zu viele. Kurioserweise fällt das Romanende dann wieder verhältnismäßig rasch aus, so als wollte es der Autor hier schnell zu Ende bringen.  So bleibt es alles in allem eine Story, für die man sich Zeit nehmen muss. Wenn man dafür bereit ist, erlebt man einige höchst interessante Dinge.Ich hatte das Glück die „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ als Hörbuchfassung kennenzulernen. Als Buch hätte ich die Geschichte vermutlich schon viel früher beiseite gelegt. Aber dank des großartigen Andreas Fröhlich blieb die Story die ganze Zeit über interessant genug, um bis zum Schluss durchzuhalten. Die Arbeit „des dritten Detektivs“ war durch die Bank durch großartig. Vor allem die Art, wie er den Nachtmahr gesprochen hat, hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" von Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    Plush

    22. October 2017 um 08:54

    Inhalt:Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Dieser kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen…Meine Meinung:Eine neue Geschichte aus Zamonien – darauf hatte ich mich schon lange gefreut! Und Prinzessin Insomnia hat genau meinen Geschmack getroffen! Denn die Prinzessin liebt Sprache – vor allem besonders seltene, exotische oder fremde Wörter haben es ihr angetan. Sie jongliert mit ihnen und betrachtet sie aus ganz neuen Blickwinkeln. Was allein in diesen Wortspielereien an Fantasie, Humor und Intelligenz drinsteckt, ließ mich vor Verzückung immer wieder begeistert auflachen!Wunderbar unterstützt wurde dieser Eindruck vom Sprecher des Hörbuches. Andreas Fröhlich – bekannt u.a. als die Stimme von Bob Andrews von den Drei Fragezeichen – hat ein passendes und angenehmes Tempo für diese Geschichte gefunden. Wie routiniert er die verrücktesten und schwierigsten Wörter – teilweise auch in ellenlanger Aufzählung – aussprach, brachte mich immer wieder ins Schmunzeln und Staunen. Auch die verschiedenen Charaktere ließen sich dank seiner vielfältigen Betonung ganz problemlos voneinander unterscheiden.Auch inhaltlich konnte die Geschichte bei mir punkten. Es bleibt bis zum Ende überraschend und spannend und man weiß nie so recht, woran man bei dem Nachtmahr ist. Das Fortschreiten der Handlung wird zwischendurch immer mal wieder unterbrochen, beispielsweise für längere Ausflüge in einzelne Gedankengänge oder die vorhin erwähnten ellenlangen Aufzählungen uriger Wörter. Genau das macht für mich aber auch den besonderen Charme des Buches aus.Fazit:Wer die Geschichten um Zamonien von Walter Moers mag, wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen! Und auch Neueinsteigern, die Sprache & Humor lieben und dafür nicht unbedingt immer eine zackig fortschreitende Handlung brauchen, sei dieses (Hör-)buch wärmstens empfohlen!

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