Rumo & die Wunder im Dunkeln

von Walter Moers 
4,6 Sterne bei1,022 Bewertungen
Rumo & die Wunder im Dunkeln
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AnnaBarbaras avatar

Wunderbar verquer

Hexxes avatar

Absolut liebstes Lieblingsbuch! Runde Story, Fantasievoll und nicht zu übertreffen. Da möchte man Wolpertinger sein. SIEBEN STERNE von 5

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Inhaltsangabe zu "Rumo & die Wunder im Dunkeln"

Selbst die größten Helden haben klein angefangen

Rumo, der junge Wolpertinger aus "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", macht sich selbstständig und geht seinen eignen Weg durch den gefährlichen Kontinent Zamonien.
Er folgt dem Silbernen Faden, einer Geruchsspur, die nur er wittern kann und an deren Ende Rumo das Glück vermutet. Auf seiner abenteuerlichen Reise durch zwei höchst unterschiedliche Welten begegnet er Teufelszyklopen und Mondlichtschatten, den Kupfernen Kerlen und den Toten Yetis.
Rumo lernt das Kämpfen, die Liebe, die Freundschaft und das Böse kennen, es verschlägt ihn in den geheimnisvollen Nurnenwald, in die legendären Untenwelt und in das Theater der Schönen Tode; er erfährt von den Unvorhandenen Winzlingen, von den Belagerungen der Lindwurmfeste, von Professor Dr. Abdul Nachtigaller und seinem Schubladenorakel - und Rumo findet endlich zu Rala, die ihm die Wunder im Dunkeln zeigt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783813507959
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Knaus
Erscheinungsdatum:28.08.2017
Teil 3 der Reihe "Zamonien"

Rezensionen und Bewertungen

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    Seitenhains avatar
    Seitenhainvor einem Monat
    Süüüß

    Erinnert ihr euch an Rumo, den Wolpertinger-Bodyguard, dem Blaubär als Welpen das Leben rettete? Dies ist seine Geschichte...



    "Wolpertingerwelpen, die: Sie erfreuen sich als Schoßtiere (...) und gelten als Inbegriff der Niedlichkeit, noch vor dem Fhnernhachischen Schmiegehäschen. (...) Es gibt die wissenschaftlich noch nicht erhärtete Theorie, daß sich Wolpertingerwelpen in ganz jungem Alter von Zuneigung ernähren können."

    (aus Prof. Abdul Nachtigallers Lexikon)



    Ist das nicht niedlich?!

    Der kleine Rumo hat nur leider Pech: als er gerade zahnt, werden er und seine Besitzer von fürchterlichen Piraten entführt! Doch Glück im Unglück: er trifft jemand, der ihm sprechen und kämpfen beibringt und zusammen können sie entkommen.

    Zurück an Land kann Rumo endlich Rumo dem seltsamen silbernen Faden folgen, den er am Horizont sehen kann. Dieser führt ihn nach Wolperting, eine Stadt die - wie der Name andeutet - nur aus Wolpertingern besteht. Dort begegnet Rumo zum ersten Mal Mädchen, entdeckt seine eigenen Fähigkeiten und lernt seinesgleichen kennen. Als er eines Tages von einem Ausflug zurückkommt, sind plötzlich alle verschwunden und in der Mitte der Stadt klafft ein Loch.

    Alle Wolpertinger wurden entführt, nach Untenwelt, ein Land unter der Erde, wo die grausigsten Figuren leben und Rumo muss versuchen, seine Artgenossen und seine erste große Liebe zu retten...



    Awww! Ist das niedlich! Also erstmal Rumo als Welpe ist eine Ausgeburt an Niedlichkeit. Dann kommen ein paar Kämpfe und dann kommt die Liebe. Dann wieder ein paar Kämpfe und schließlich schlägt man das Buch zu und hat ein fettes, zufriedenes Grinsen im Gesicht. Ein weiterer wundervoller Zamonien-Roman aus der irren Feder von Moers. Wie kann ein einzelner Mensch nur soviel Fantasie in sich vereinen? Absolut irre. Großartig.

    Besonderes Highlight in der Hardcover-Ausgabe ist das silberne Leseband, das wunderbar an Rumos silbernen Faden erinnert.



    "Lest! Lest, sonst seid ihr verloren!"

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Stellenweise langatmig, aber mit tollen Illustrationen und viel Witz
    Rumo & Die Wunder im Dunkeln

    Sehr lange habe ich mich darauf gefreut diesen Zamonienroman zu lesen. Als Hundeliebhaber stand Rumo natürlich sehr hoch im Kurs und der Anfang hat mir auch wirklich gut gefallen.

    Als dritter Teil, der in Zamonien spielt, kannte ich schon einige Figuren aus "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär", "Ensel und Krete", sowie der "Stadt und dem Labyrinth der träumenden Bücher". So trifft man Smeik und Professor Nachtigaller wieder, die für mich teilweise einen zu großen Raum eingenommen haben.
    Rumo wird auf einem Hof von Fhernhachenzwergen geboren und hat ein schönes Leben. Als Rumo größer wird und auf Smeik trifft, macht dieser ihm klar, dass Rumo ein Wolpertinger ist. Er gehört zu den bestkämpfenden Spezies in Zamonien. Rumo merkt, dass er woanders hingehört und macht sich auf den Weg, um eigene Abenteuer zu bestreiten. Als allererstes muss er dabei herausfinden, was denn eigentlich der silberne Faden ist, der ihm von Anfang an in der Nase lag. Und dann beginnt für Rumo das größte Abenteuer seines Lebens.
    Die Abschnitte, in denen es um Rumo geht, sind einfach toll. Die Beschreibung, die Gedanken und seine Schüchternheit sind bezaubernd, wie ich es erwartet hatte. Sein Weg ist spannend und seine Kampfeslust nahezu ansteckend. Man möchte einfach dabei und mittendrin sein.
    Doch dann gibt es Abschnitte, die ich zu lang geraten finde, durch die ich mich selbst kämpfen musste. Jegliche Geschichten irgendwelcher zamonischer Spezies, ob in Obenwelt oder in Untenwelt. Ein kurzer Abriss ist immer spannend, aber es hatte auch nicht den mythenmetz'schen Charakter der Abschweifung, es hat mich eher ein wenig gelangweilt. Dadurch habe ich recht lange an diesem, zugegeben nicht gerade dünnen Buch mit seinen 702 Seiten gelesen. Aber diese Nebenhandlungen waren mir persönlich zu lang gehalten. Was Rumo selbst erlebt, hätte vielleicht auf knapp die Hälfte gepasst. So bin ich ein wenig hin und hergerissen und kann dieser Geschichte nur 3 Sterne geben.
    Dennoch werde ich Walter Moers treu bleiben und hoffe, wir werden auch noch in den Genuss des "Schlosses der träumenden Bücher" kommen...

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    T
    Tempo86vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Phantasiewelt, die mit den Zeichnungen noch mehr Gestalt annimmt
    Wundervolle Phantasiewelt

    Rumo ist neben 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubeer eins meiner Lieboingsbücher von Walter Moers. Rumo bei seinen Abenteuern und Leben zu begleiten lässt einen in seine Welt abtauchen und man vergisst alles um sich rum. Seine Welt wird so toll beschrieben und man mag gar nicht mehr aufhören. Alle die die Bücher von Walter Moers mögen oder gerne in phantastische Welten abtauchen und sich auf eine neue wundervolle Welt einlassen wollen, ist es nur zu empfehlen. Die Zeichnungen sind echt super.

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    N
    Niggls_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kein Käpt'n Blaubär aber dennoch ein sehr unterhaltsamens Buch.
    Kein Käpt'n Blaubär aber dennoch ein sehr unterhaltsamens Buch.

    Bei Käpt'n Blaubär kamen früh eingeführte Dinge später wieder zum Einsatz, was das ganze Buch so rund gemacht hat. Bei Rumo gabs ein paar Kritikpunkte, !Achtung Spoiler! wie die Einführung von Ornt la Okro. Dieser wurde sehr mysteriös beschrieben und dann einfach umgebracht. Fand ich ein bisschen schade...ich hab da noch irgendwas von dieser Figur erwartet. Toll war allerdings, dass sich Rumo mit Phistomefel Smeik zusammentut, was dann die Ereignisse in Käpt'n Blaubär erklärt. Schade war da wieder, dass Rumo nicht mit seiner Rettung in letzter Sekunde aus dem Blaubär begonnen hat.

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    werderaners avatar
    werderanervor 3 Jahren
    Rumo und die wunder im dunkeln


    Rumo ist auf der suche nach den silbernen faden und erlebt unterwegs viele Abenteuer.

    Zunächst muss ich sagen das ich Rumo  sehr gemocht habe. Dieser Wolpertinger auf der suche nach seiner großen liebe war mir sehr sympathisch!
    Allerdings hatte die Geschichte leider auch einige längen, daher nur 4 Sterne.
    Insgesamt ist der Still gut .Walter Moers weiß zu erzählen.

    Hervorzuheben sind die vielen Zeichnungen die das ganze bereichern!
    allein deshalb lohnt sich ein Blick ins Buch!

    Auf jeden fall nicht der letzte Moers den ich gelesen habe.

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Typisch Walter Moers, so fantasievoll wie kein anderer. Leider einige Längen, doch Rumo wächst einem ans Herz ♡
    Manche Wunder müssen im Dunkeln geschehen...

    Rumo, der kleiner Wolpertinger, lebt auf einen Fhernhachenzwergenbauernhof. Zufrieden, glücklich und ahnungslos was es noch auf der Welt gibt. Doch bald wird er aus seiner Idylle gerissen und muss sich von nun an durchs Leben kämpfen. Auf seinem Weg durch Zamonien lernt er viele Freunde und Orte kennen, doch nicht alle Wesen sind Rumo gut gesinnt...und dann gibt es da noch das große Wunder, dass sich "Mädchen" nennt...

     Jedes Buch von Walter Moers ist immer ein großes Projekt für mich, da es doch einige Seiten zu bezwingen gibt. 
    Ich habe mich, gerade zu Beginn, durch einige Längen beißen müssen und wurde nur schubweise an die zamonische Welt gefesselt. Viele Handlungsstränge waren für mich überflüssig und ich dachte ein paar mal "Ich muss nun wirklich nicht von jedem Charakter im Buch die Lebensgeschichte erfahren.". Dabei ist genau das die kunstvoll durchdachte Art von Walter Moers, denn jedes Thema wird zum Ende hin nochmals aufgegriffen und zum Abschluss gebracht. Leider konnte ich mich an manche Dinge nicht mehr erinnern. Lindwurmfeste, Unvorhandene Winzlinge?! Aber Schuld daran waren nur meine Lesepausen, die ich zwischendurch von Zamonien brauchte. 


    Letztendlich habe ich den kleinen Wolpertinger Rumo tief in mein Herz geschlossen. Wie im Sturm hat er mit seiner Art nicht nur Zamonien erobert, sondern auch mich und wer bereits Bücher von Walter Moers gekostet hat, wird auch dieses Buch lieben. Er hat einfach seine ganz eigene Art, Geschichten niederzuschreiben und erschafft eine komplett neue Welt, so wie kein anderer.

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 4 Jahren
    Rumo und die Wunder im Dunkeln

    Seit langem habe ich kein Buch von Walter Moers mehr gelesen, aber Rumo stand noch bei mir im Schrank, also wurde mit meiner Erinnerung an »Die dreizehn einhalb Leben des Käpt’n Blaubär« und »Der Schrecksenmeister« dieses Buch angegangen.

    Ehrlich gesagt, kam es mir weniger amüsant vor, als die anderen beiden Bücher, was eventuell aber auch daran gelegen haben könnte, dass mir irgendwie zu Beginn des Buches der rote Faden sehr fehlte. Vor allem die Zeit, in der Rumo noch auf der Zyklopeninsel ist, war für mich irgendwie einfach nur zäh. Deutlich spannender, interessanter etc. wurde es meines Erachtens nach, und vor allen Dingen erst, nachdem Rumo und Smeik auf den Eydeeten getroffen sind und Rumo dann in Wolperting ankommt. Was, so vermute ich, auch wirklich in vielen Punkten daran lag, dass die Geschichte dann langsam einen roten Faden erhielt, dem ich auch wirklich folgen konnte.

    Letztendlich gibt es Dinge auch an diesem Buch, die Moers einfach richtig gut kann, denn die Bilder sind, wie in den anderen Büchern, die ich von ihm kenne, wieder eine geniale Untermalung der Geschichte und ergänzen sie einfach toll. Zudem ist das, was er erzählt auch alles wunderbar phantastisch und, wie ich zugeben muss, selbst die Teile der Geschichte, bei denen mir der rote Faden noch so richtig fehlte, die ich teilweise ein wenig zäh fand, hatten ihre Berechtigung, denn sie und manches Wissen aus ihnen, wurde später noch richtig wichtig.

    Außerdem entwickelt Moers wieder so einige sehr interessante Charaktere und Orte. Vor allen Dingen auch Kolibril fand ich sehr interessant, als zweiten Eydeeten, den ich bisher aus dieser Welt kennenlernen konnte, wie auch viele der Wolpertinger, die in der Geschichte vorkommen, auch wenn mir Rumos große Liebe ein wenig zu mystisch vorkam. Ein bisschen zu viel Vorherbestimmung in gewissem Maß vielleicht einfach für mich. Hingegen war Smeiks Rolle, auch wenn ich ihn teilweise sehr langatmig fand, letztendlich eine, die ich so nicht unbedingt erwartet hätte.

    In meinen Augen bisher eindeutig nicht das beste Buch, was ich von Moers gelesen habe, auch wenn mir natürlich noch einige fehlen. Ein Fehler war des Buch jedoch nicht, auch wenn es mir an vielen Stellen einfach viel zu lange dauerte, bis wirklich etwas passierte, der Humor nicht ganz so vorrangig war und vielleicht manches etwas zu tiefgehend erklärt wurde, zumindest zunächst, auch wenn es am Ende so genau richtig war. Ein halt sehr eigenes Buch, das man aber sicherlich mag, wenn man Moers Geschichten, die man schon kennt, mochte.

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    OlafBlumbergs avatar
    OlafBlumbergvor 4 Jahren
    Wenn Perfektion gedruckt wird

    Ich habe das Buch vor langer Zeit gelesen und es vor kurzem noch einmal getan. Ich sage nur soviel: Wenn ein Mensch auch nur entfernt etwas mit Fantasy anfangen kann, DANN. LIES. DIESES. MEISTERWERK.

    Nach "Die 13 1/2 Leben des Kapitän Blaubär" ist Rumo die konsequente Steigerung des Moerschen Schreibstils. Dieses Buch ist spannend, episch, lustig, brutal, gruselig und noch vieles mehr. Dieses Buch ist das absolute Topbuch meiner gesamten "Lesekarriere" und ich habe locker schon an die 400 Bücher hinter mich gebracht. Es wurde nie getoppt.

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    Keethies avatar
    Keethievor 5 Jahren
    Ein Moers´sches Meisterstück ;)

    "Rumo und die Wunder im Dunkeln" ist der dritte Roman von Walter Moers aus der Reihe der Zamonien-Bücher.
    Die Geschichte dreht sich um Rumo, einen Wolpertinger, vergleichbar mit einem Hund, der schon einen kurzen Auftritt in "Die 13 1/2 Lebens des Käpt´n Blaubär" hatte.
    Trotzdem Schreibstil, Illustrationen und nicht zuletzt der fiktive Kontinent Zamonien übereinstimmen, ist Rumo und die Wunder im Dunkeln auf keinen Fall als Kinderbuch für Grundschüler zu sehen.
    Die Geschichte an sich ist wesentlich düsterer, Rumo wächst in einer Stadt auf, die sich schnell als sog. "Fallenstadt" entpuppt, eines Tages reißt ein riesiges Loch im Boden auf und alle Wolpertinger werden in eine Art Hölle gerissen. Der Tod wird allgegenwärtig und recht eindringlich beschrieben. Letztenendes versucht Rumo, seine Angebetene zu retten, ob ihm dies gelingt, werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten ;)
    Moers nimmt in diesem Roman vor allem die klassischen Heldensagen aufs Korn, so wird er begleitet von einem Schwert mit zwei eigenen Persönlichkeiten, die das Geschehen auflockern. Auch findet man Parallelen zu Gladiatorenkämpfen im alten Rom oder dem Nibelungenlied. Die Wolpertinger an sich sind ein drahtiges Volk, das zu kämpfen versteht. Dementsprechend drastisch und blutig fallen die Kampf- und Schlachtszenen aus, auch eine parallele zu den alten Sagen.
    Durch die behandelten Themen Tod, Hölle und an manchen Stellen auch die ein oder andere Zweideutigkeit, sollten Eltern sich durch das vorangegangene "Käpt´n Blaubär" Buch nicht hinreißen lassen, dieses Buch ihrem Siebenjährigen in die Hand zu drücken.
    Trotzdem auch oder gerade für Erwachsene und jung Gebliebene eine lohnende Lektüre mit etwas mehr philosophischem Tiefgang als "Käpt´n Blaubär" und "Ensel und Krete".

    In diesem Sinne:

    "Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen"

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    Legibiliss avatar
    Legibilisvor 5 Jahren
    Rumo und die Wunder im Dunkeln von Walter Moers

    Käpt’n Blaubär kennt fast jedes Kind und viele Fantasyfreunde haben sich schon auf den Weg in die Stadt der träumenden Bücher begeben – Walter Moers hat mit seinen Zamonienromanen schon viele Leser in seinen Bann gezogen. Einen ganz besonderen (kleinen) Held hat er mit „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ erschaffen.

    Der kleine Wolpertinger (ein Hund mit Hörnern) Rumo wird von seiner Ziehfamilie gepflegt und verhätschelt. Bis eines Tages plötzlich Teufelszyklopen über das Dorf, in dem Rumo und seine Familie leben, überfallen. Alle werden von den Zyklopen auf deren Insel verschleppt, wo sie in einer Höhle eingeschlossen werden. Als lebender Vorrat an Nahrung für die Kreaturen. Als einziger kann sich Rumo in der Höhle frei bewegen und lernt so Smeik kennen. Dieser lehrt Rumo nicht nur das Sprechen, sondern bringt ihm auch das Kämpfen bei. Zusammen schmieden sie einen Plan, um aus der Gefangenschaft der Zyklopen zu entkommen.

    Doch was hier schon klingt wie die Zusammenfassung eines ganzen Romans, ist nur der Auftakt zu Rumos Abenteuern. Denn, entkommen aus der Gefangenschaft, begibt sich Rumo auf die Spur des silbernen Fadens, den er vor seinem Auge sehen kann, und der ihm den Weg in die Stadt der Wolpertinger, seiner Artgenossen, leitet. Dort trifft er auf die wunderschöne Rala. Hals über Kopf verliebt er sich in sie, doch dann ist Rala mit allen Wolpertinger plötzlich eines Tages wie vom Erdboden verschluckt. Nur ein großes Loch klafft in der Mitte der Stadt. Nun beginnt Rumos eigentliches Abenteuer. Auf der Suche nach Rala und seinen Freunden begibt er sich unter die Erdoberfläche in ein labyrinthisches und gefährliches Reich.

    Rumo überzeugt damit mit viel Charme und Mut, wenn der Leser ihn zwischenzeitlich auch einmal ohrfeigen möchte, weil bei ihm einfach nicht der Groschen fällt. Aber gerade auch das spricht für dieses Buch. Von der erste bis zur letzten Seite fühlt der Leser mit Rumo und den anderen Figuren mit.

    Walter Moers beschreibt eine fantastische Welt, Zamonien, voller ungewöhnlicher Lebewesen so genau, dass man sie wirklich vor seinem inneren Auge sehen kann. Teilweise schweift er da etwas ab, besonders wenn es um die Beschreibung einer der Städte, dessen Bewohner oder der Geschichte geht. Aber: Da sieht man, wie genau er sich mit der Welt, in der der Roman spielt, beschäftigt hat.

    Für Leser, die bereits weitere Romane von Walter Moers kennen, wird es in „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ein Wiedersehen mit einigen bekannten Personen geben, wie Doktor Abdul Nachtigaller, Volzotan Smeik oder Hildegunst von Mythenmetz. Ein Vorwissen ist aber nicht nötig. Es gibt kaum Anspielungen auf den Inhalt der anderen Bücher, sprich wer noch keines der Zamonien-Bücher gelesen hat, wird nicht heillos verwirrt sein, sondern kann die Geschichte genauso genießen und ihr folgen wie Leser, die Zamonien bereits kennen. Dazu kommt, dass Moers nicht mit Erklärungen spart, sei es zu Zamonien oder den Lebewesen, die dem Leser im Laufe der Handlung begegnen.

    „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ist ein wundervoll fantasievoller Roman, bei dem ein Abenteuer das nächste jagt, aber auch die Romantik nicht zu kurz kommt. Ein Fantasyroman vor allem für „große Kinder“, der sich nicht hinter Tolkien und Co verstecken muss (aber das muss Walter Moers schon lange nicht mehr).

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    sarah_elises avatar
    Endlich! Ende Oktober kommt ein neues Buch für alle Freunde von Walter Moers fantastischem Kontinent Zamonien heraus.

    Unter dem Titel "Zamonien" bildet das Lexikon jedoch kein sprödes Nachschlagewerk sondern eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch Zamonien für Anfänger, Fortgeschrittene und alle, die es noch werden wollen! Hier erfahrt ihr alles, was ihr schon immer mal über Zamonien, seine Bewohner, lebende Bücher und Phänomene wie den Bollogkopf wissen wolltet!
    Das Buch ist voll mit beeindruckenden Illustrationen und 150 liebevoll gestalteten Artikeln. 
    Hat von euch schon jemand einen Blick auf das Buch werfen können? Worauf freut ihr euch am meisten? Gibt es Fragen, die ihr euch bei Lesen der Walter Moers Bücher schon immer gestellt habt und von denen ihr hofft, dass sie endlich beantwortet werden? Und wer ist/war euer Lieblingsheld, über den ihr nun hoffentlich noch mehr erfahrt?
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