Rumo und Die Wunder im Dunkeln

von Walter Moers 
4,5 Sterne bei113 Bewertungen
Rumo und Die Wunder im Dunkeln
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Neue Kurzmeinungen

Kapitel7s avatar

Das Hörbuch ist großartig gelesen und von Anfang bis Ende spannend.

Anke_Ackermanns avatar

Ergänzend zum gelesenen Buch super. Für Moers-Zamonien-Liebhaber unvermeidbar. Außerdem ganz wunderbar gelesen.

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Inhaltsangabe zu "Rumo und Die Wunder im Dunkeln"

Rumo, der Wolpertinger aus Walter Moers Bestseller Die 13 einhalb Leben des Käptn Blaubär , macht sich selbständig und geht seinen Weg: Wie er kämpfen und lieben lernt, Feinde besiegt, Freunde gewinnt und das Böse kennenlernt, und wie er schließlich auszieht, um das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen, davon erzählt das bislang spannendste, ergreifendste und komischste Werk von Walter Moers.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783869522791
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:OSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum:13.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Kapitel7s avatar
    Kapitel7vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Hörbuch ist großartig gelesen und von Anfang bis Ende spannend.
    Der Stoff ist wie für ein Hörbuch gemacht

    Zum Inhalt der Geschichte will ich nur so viel sagen, dass es eine Geschichte ist, die sich ganz wunderbar zum Vorlesen und Hören eignet. Das ist kein Wunder, da sich Walter Moers von der Struktur mittelalterlicher Artusromane inspirieren lässt, die für den mündlichen Vortrag gedacht waren.


    Die Leistung von Dirk Bach als Vorleser ist ganz hervorragend. Bei ein, zwei (Neben)charakteren geht er zwar bei der Stimme in Höhen, die für meine Ohren unangenehm sind, doch darüber kann man hinwegsehen. Jede Figur erhält eine passende Stimme mit Wiedererkennungswert. Kurz, es gibt nichts, das ich bemängeln könnte.

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    MilaWs avatar
    MilaWvor einem Jahr
    Wunder im Hellen und Dunkeln

    Inhalt:

    Rumo lebt ein glückliches und zufriedenes Leben auf einem Bauernhof, bis er und seine Zieh-Familie von Zyklopen entführt werden. Die Lage scheint aussichtslos. Doch mithilfe der Haifischmade Smeik lernt Rumo, dass er ein Wolpertinger ist. Er kann nicht nur ausgezeichnet kämpfen, sondern muss auch dem silbernen Faden folgen, der ihn zu noch größeren Abenteuern führt.

     

    Meinung:

    Die Handlung ist eine ganze Ecke blutiger als andere Zamonien-Romane, nicht so kinderkompatibel wie Käptn‘ Blaubär, aber auch für Erwachsene spannend. Ich war ja skeptisch, ob man Walter Moers wunderbar illustrierte Welten überhaupt vorlesen kann, aber Dirk Bach schafft es. Er liest mit so viel Liebe, dass es eine wahre Freude ist. Jede Figur hat ihre eigene unverwechselbare Stimme. Das Buch hatte ich schon vor Jahren gelesen und es hatte mich nicht ganz so begeistert wie „die Stadt der träumenden Bücher“. Aber als Hörbuch kommt die Geschichte auf einmal viel besser rüber, obwohl die wunderbaren Zeichnungen fehlen. Insofern scheint mir die beste Lösung zu sein, das Hörbuch zu hören und dabei die Zeichnungen zu betrachten.

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    buchwanderers avatar
    buchwanderervor 2 Jahren
    Von Wolpertingern, sprechenden Schwertern und dem silbernen Faden

    „Was immer das Licht der Fackeln aus dem Dunkeln schälte, es war ein Anblick voller Wunder.“ (S.671)

    Zum Inhalt: Wie beim Wolpertingernachwuchs nicht unüblich, sieht sich Rumo als Junges in der Fremde aufwachsen, weitab von seinen Artgenossen. Und um dem Ganzen noch die metaphorische Krone aufzusetzen wird er als lebender Proviant von marodierenden Zyklopen verschleppt. So eigen es klingt, trifft sich dies jedoch nicht schlecht, zumal er in seiner Gefangenschaft die anfangs reservierte Haifischmade Volzotan Smeik kennenlernt. Smeik ist es, der den jungen Wolpertinger quasi als Mentor unter seine Fittiche – oder eher Beinchen – nimmt. Einen nicht unerheblichen Teil der schaurigen Abenteuer lang begleitet Smeik Rumo. Die teils kuriosen, teils gefährlichen Unternehmungen des anfangs grünschnäbligen Wolpertingers reihen sich im wahrsten Sinne des Wortes an einem „silbernen Faden“ auf, der sich durch die Geschichte zieht. Er stellt sich als jenes Band heraus, welches Rumo mit seiner großen Liebe Rala verbindet.
    Doch so einfach wie gedacht ist für den einzelgängerischen Rumo das gesellschaftliche Leben innerhalb der Stadtmauern von Wolperting nicht. Jene Stadt in welche ihn eben dieser Faden zu seinesgleichen führt. Nicht nur kulturelle Bildung, wie Lesen, Schreiben, Geschichte und das ihm verhasste Schachspiel gilt es hier zu meistern. Auch die ihm gelegeneren Fertigkeiten des Kämpfens, sowie der Taktik erlernt er in Gesellschaft anderer Wolpertinger. Das Leben in Wolperting könnte so schön sein, doch schneller als ihm lieb ist, sieht er sich einer tödlichen Herausforderung gegenüber, deren Ursprung in den unerforschten Tiefen Zamoniens, in der sagenumwobenen Untenwelt, ihren wenig einladenden Ursprung hat.
    Diese Untenwelt ist es, in der die schlimmsten, alptraumhaftesten Kreaturen leben, deren einziges Ziel es scheint, Rumo das Vordringen nach Hel, der Hauptstadt von Untenwelt, zu verwehren. Auf seinem Weg nach Hel lässt Rumo in schlafwandlerischer Sicherheit, jedoch ohne Absicht, keine der infernalischen Höhlen, perfiden Fallen oder stets hungrigen Kreaturen aus, die Leib und Leben bedrohen. Er findet allerdings auf seiner finsteren Odyssee auch außergewöhnliche Freunde, die ihm nicht nur einmal entscheidend weiterhelfen.
    Die finale Herausforderung, seine Wolpertingerfreunde, und nicht zu vergessen seine Rala, zu retten, ist es, die den kampferprobten Rumo antreibt und ihm die unglaubliche Kraft gibt, auch mit den arglistigsten Feinden, sowie den unbarherzigsten Schicksalsschlägen fertig zu werden, denn „das Schicksal ging seinen eigenen Weg, und der war nicht immer der geradeste.“ (S.679)

    Fazit: Man möchte sagen Moers verdingt sich in Rumo als Fremdführer der speziellen Art: mit viel teils sehr doppelbödig dunklem Humor begleitet er mit Rumo den Leser auf seiner Irrfahrt durch jenen Teil Zamoniens, der den meisten glücklicheren Oberweltlern zeitlebens verborgen bleibt. Mit viel Liebe zum Detail schält er Charaktere aus dem Dunkel, ob nun Storr den Schnitter, Rumos nicht ganz so ehrliches sprechendes Schwert, die beredte Nurnenwaldeiche, die unvorhandenen Winzlinge und oder viele andere mehr. Seitenerzählungen rund um alle die Protagonisten bringen dem Zamonienreisenden in unterhaltsamen Erzählstunden das sagenhafte Land und die fabelhaften Bewohner näher. Doch muss man sich im dunklen Zamonien in Acht nehmen, denn wie bereits der Eydeet Dr. Oztafan Kolibril sagte: „»Wissen kann gefährlich sein, Wissen ist Nacht.«“ (S. 134)

    Zum Buch: Ein Taschenbuch mit einem Korpus von etwas
    mehr als 700 Seiten hält der Leser mit „Rumo“ in Händen und die Aufgabe
    einer stabilen Verleimung des Buchblockes, sowie einer ausreichend
    festen Umschlagsausführung wurde bestens gemeistert. Die künstlerische
    Gestaltung ist, wie bei vielen Bücher von Walter Moers, einfach eine
    Liga für sich: gesetzt aus der Mendoza® liest sich der Fließtext nicht nur flüssig, es sind auch die in Form- oder Figurensatz
    (siehe S. 144) und in unterschiedlichen Schriftschnitten gestalteten
    Passagen eine typografische Augenweide, neben dem skurril lustigen
    Schreibstil á la Moers. Die unzähligen detailreichen Zeichnungen des
    Autors geben auch diesem speziellen Buch jenen bibliophilen Nachhall,
    der immer wieder Lust macht es erneut zu lesen oder für den Genuss einer
    Textpassage wieder aus dem Regal zu nehmen.

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    kiraras avatar
    kiraravor 5 Jahren
    Genial! Genial, Genial und Genial!

    Das habe ich zu Walter Moers "Rumo" zu sagen. Zugegeben, ich war ziemlich skeptisch nach meiner langen Moers-Lesepause und ich dachte mir ist seine schräge Fantasie doch zu viel geworden (ich bin doch schließlich reifer geworden in den letzten Jahren ;) ) aber von wegen! Dieses Buch war genial und ich möchte sagen warum:
    1. Es ist Walter Moers, der ist fast immer genial.
    2. Er hat es dieses Mal nicht übertrieben, sondern seinen schrägen Humor sehr gefühlvoll in die Geschichte hineingewoben.
    3. Nicht zu viel Sarkasmus, manchmal verdirbt das ja ein Buch.
    4. Ein vollkommen symphatischer Held, der alle guten Eigenschaften eines Helden in sich vereint: Charm, Stärke, Freundlichkeit aber auch etwas Zurückhaltung, Scham und Schusseligkeit. Ich habe ich in Rumo verliebt, spätestens nach der Zyklopensache. Ich fand Rumo und auch seine Freunde und Weggefährten symphatischer als Hildegunst von Mythenmetz.
    5. Die Blutrünstigkeit. Ja, es wird geköpft, zerstückelt, auseinandergerissen, gefressen und durchbohrt in dem Buch. Es wird als selbstverständlich angesehen und auch unser kleiner symphatischer Held ist nicht zimperlich. Aber gerade das macht das Buch auch so spannend und rückt es nicht zu sehr ins Humoristische, sodass die schräge Fantasiewelt die Geschichte nicht zu abgedroschen macht.
    6. Das schöne Ende, das die von Gewalt aber auch von Freundschaft, Liebe und Abenteuer durchzogene Geschichte folgerichtig abschließt und zwar mit dem Titel des Buches, sehr gelungene Pointe.
    7. Das Buch schafft es durchgehend die Spannung zu halten und selbst in den ruhigeren Phasen ist es lesenswert.
    8. Ja, ich liebe dicke Bücher, in denen mir beim Lesen die liebevollen und gut ausgestalteten Charaktere (sowohl die guten als auch die bösen) noch lange erhalten bleiben.
    9. Ich hatte Angst, dass Dirk Bachs Stimme, die sehr gut zu humorvollen Geschichten passt, diese Geschichte etwas verlächerlicht, aber er hat sich mit seiner Schrilligkeit und Quitschigkeit zurückgehalten und dem Buch den Ernst verliehen, den es verdient hat. Sehr gut gelesen, manchmal habe ich glatt vergessen wer da liest.
    10. Es ist ungekürzt.
    Ich verpflichte alle Moers-Fans zum Lesen! Allen anderen kann ich es mit bestem Gewissen empfehlen, die Schrägheit von Moers Fantasiewelt "Zamonien" mag vielleicht abschreckend wirken, aber das täutscht, es ist eine absolut gelungene Geschichte!

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    Lennys avatar
    Lennyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" von Walter Moers

    Acuh hier vergebe ich sehr gern die volle Punktzahl, das Hörbuch ist von Dirk Bach gelesen, großartig! Rumo der Wolperdinger auf der Reise zu seiner großen Liebe, total klasse.

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    Ofelias avatar
    Ofeliavor 6 Jahren
    Rezension zu "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" von Walter Moers

    Rumo spielt ebenfalls in Zamonien und der Wolpertinger erlebt in dieser von Merkwürdigkeiten geprägten Welt allerhand. Als Findelkind nicht in der Heimat aufgewachsen, sucht er seinen Weg in eben diese und seine große Liebe, von der er bisher kein klares Bild hat. Er lernt sowohl einen Eideten, als auch Smeik kennen und gelangt schließlich nach Hause, wo die Abenteuer jedoch gerade erst beginnen...
    Im Gegensatz zu Käpten Blaubär und der Stadt der Träumenden Bücher, ist Rumo wesentlich gewaltvoller, das das Volk der Wolpertinger ein Volk von Kämpfern ist. Grausame Kämpfe in der Arena und blutige Aufstände sind an der Tagesordnung, nachdem Rumo in die Heimat gelangt. Ähnlich wie Käpten Blaubär stolpert von einem Abenteuer zum nächsten und Moers entführt wieder in neue Welten von Zamonien. Zwar ist das was passiert vollkommen fernab aller Realität, doch sobald schon ab der ersten Seite vergisst man es schnell.
    Wieder einmal ein großartiges. fantastisches Lesevergnügen in Zamonien.

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    Markus Walthers avatar
    Markus Walthervor 7 Jahren
    Rezension zu "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" von Walter Moers

    Eins vorab: Dirk Bach ist als Vorleser mal wieder in Bestform. Ohne ihn, so glaube ich, wäre dieses Hörbuch definitiv nur halb so gut.

    Und auch Walter Moers ist in Bestform. Allerdings schmälert das zumindest teilweise den Genuss der Story. Nennen wir es "Stil": Moers hat einen Hang zum Schwafeln, Lamentieren, Dinge in viele Worte kleiden, zu viele Beispiele zu geben und dabei endlos lange Aufzählungen beizufügen, die am Lektorat des Verlages nur vorbei kommen können, weil eben dieses Buch von Walter Moers ist und seine Fans diese megalangen Sätze von ihm erwarten, auch wenn man nicht mehr weiß, wie der Satz begonnen hat.

    Jeder Schriftsteller zählt drei bis vier Elemente, wenn er was beschreiben will. Moers verliert sich selbstverliebt in seinem überaus großen Wortschatz.

    Dabei ist die Geschichte wunderbar fantasievoll. Sie erinnert an Märchen und Heldensagen und bewegt sich in Bildern, die Kapitän Blaubär in Erinnerung bringen. Zumindest, wenn Kapitän Blaubär mit der Alterfreigabe ab 16 Jahren an den Start gehen würde: Herbe Gewalt gibt's in der Story in rauhen Mengen.

    "Erzähl mir Deine Geschichte", fordert Rumo. Und wirklich jede Gestalt in diesem Buch hat eine Geschichte. Jede dieser Geschichten wird ausschweifend erzählt. Das Kunststück: Fast jede Geschichte trägt am Ende zum Gesamtwerk bei. Auch wenn es vorher noch zu abstrus erschien.

    Das ist auch der Grund, warum der Höhepunkt des Plots in der Hörbuchfassung satte 3! Stunden dauert, damit sich alle Handlungsstränge schließen können.

    Ein gutes, spannendes Buch. Streckenweise etwas zu lang.

    Viele Hintergrundinfos zum Buch gibt es übrigens auf Wikipedia. Unbedingt auch anschauen!!!

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" von Walter Moers

    Ein absoluter Hörgenuß, gelesen von Dirk Bach.
    So kommt der einmalige Schreibstil von Walter Moers richtig gut zur Geltung.
    Paßt wirklich toll. Für jeden Fan von Walter Moers sehr zu empfehlen.

    Wieder einmal besuchen wir Zamonien und lernen dabei die unterschiedlichsten Typen, Wesen, Bewohner und Tiere kennen.
    Ich bin immer noch ganz begeistert von der wahnsinnig vielschichtigen und abwechslungsreichen Phantasie dieses Autoren. Irre, wie kommt man bloß darauf sich das alles auszudenken...?

    Rumo besteht, wie auch schon die Stadt der träumenden Bücher, aus vielen kleinen, zauberhaften Geschichten. Schön integriert und eingebettet in die große Reise durch Zamonien und die ganzen Abenteuer die Rumo, Smeik, Rolve, Ushan, Urs und Rala zu bestehen haben.

    Das ist Stoff, der süchtig macht. Einfach eine gute Unterhaltung.
    Dieses Hörbuch werde ich mir gerne wieder anhören.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" von Walter Moers

    Denn es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen...

    Wenn Rumo, Walter Moers und Dirk Bach aufeinandertreffen, dann möchte ich schon fast die Hände falten und vor ihnen niederknien.
    Nun ja - ist vielleicht ein bisschen arg schwülstig, aber ich habe gerade die letzte CD aus dem Laufwerk geholt und kann mich vor lauter Begeisterung nur schwer wieder einkriegen.

    Meine Erfahrungen im Hörbuchbereich sind noch sehr, sehr spärlich. Jahrelang habe ich mich geweigert ein Buch in gesprochener Form bei mir zu Hause einziehen zu lassen. War das ein Fehler?
    Nun – ich denke, es gibt Hörbücher und es gibt HÖR-ERLEBNIS-BÜCHER. Ein solches Erlebnisbuch ist Rumo & die Wunder im Dunkeln für mich. Unbeschreiblich mit welchen Emotionen Dirk Bach mich diese Geschichte erleben ließ.

    Er flüstert und winselt – er wimmert und heult – er brummt und schnurrt – er jubelt, kräht, singt und schreit, dass einem die Ohren klingen und ich mit einem Dauergrinsen oder auch schaurigem Gruseln überhaupt nicht mehr die Stop-Taste drücken mag.
    Er verleiht jeder Figur im Roman, mit einer ganz auf diesen Charakter zugeschnittenen Stimme, eine unverwechselbare Persönlichkeit. Wirklich grandios!
    Ich bin mir sicher, dass mir das gedruckte Buch auch sehr gut gefallen hätte. Genauso überzeugt bin ich aber auch, dass es erst durch Dirk Bach zum Rundum-Wohlfühl-Erlebnis für mich wurde.

    Meine Lese- bzw. Hörempfehlung:
    Viele verbinden Walter Moers mit dem TV-Käpt’n Blaubär. Ja, der stammt von ihm und auch diese Figur mag ich. Aber alles was ich bisher von ihm gelesen habe (Die Stadt der träumenden Bücher, Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär und Rumo) fällt nicht in die Kategorie Kinderbuch. Vor allem bei Rumo geht es sehr blutrünstig und niemals zimperlich zu. Das ist nichts für Kinder und auch nichts für zartbesaitete Leser. Zu letzteren gehöre ich eigentlich auch, aber im Genre Fantasy macht mir das ganze Blutvergießen nur wenig bis überhaupt nichts aus.

    Auch Dirk Bach mochte ich schon immer (vor allem als Lukas aus der TV-Serie). Es soll Menschen geben, die jetzt nicht so viel mit ihm anfangen können. Lassen sie mich sagen, dass sie hier einen ganz anderen Dirk Bach erleben, als den, den sie aus dem Dschungelcamp oder den Comedy-Sendungen kennen.

    Das Genre "humorvolle Fantasy“ muss einem allerdings sympathisch sein, wenn man dieses Buch genießen will. Walter Moers hat unzählige abgedrehte Ideen, die er, mit Hilfe seines Sprechers Dirk Bach, dem Hörer mit einer solchen Sprachgewalt um die Ohren haut, dass einem hin und wieder schwindelig werden kann.

    Wer jetzt sagt: „Na gut – damit komme ich klar“, dem kann ich nur empfehlen, sich das Hörbuch zu besorgen, sich ein gemütliches Plätzchen zu suchen und mit Rumo auf die große Suche nach dem silbernen Faden zu gehen.
    Viel Spaß beim Hören!

    Kommentare: 1
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    Moosbeeres avatar
    Moosbeerevor 8 Jahren
    Rezension zu "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" von Walter Moers

    Rumo und die Wunder im Dunkeln (3 + 1 Sterne)
    … denn es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen...

    3 Sterne für die Leistung, die Walter Moers wieder einmal vollbracht hat. Wie auch seine anderen Romane strotzt "Rumo" nur so vor Einfallsreichtum und blühender Fantasie. Der Leser bzw. hier der Hörer wird mit nach Zamonien genommen und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, was es dort alles so gibt. Rumo ist aber auch Moers' bisher düsterstes Werk. Der Tod und die Grausamkeit sind allgegenwärtig.

    Einen zusätzlichen Stern gibt es für die grandiose Leseleistung von Dirk Bach. Fast schon wie ein Hörspiel trägt er die Geschichte vor. Für fast jeden Charakter gibt es eine eigene Stimmlage, er singt, er brüllt, er weint und lässt so die Abenteuer des Wolpertingers vor dem inneren Auge auferstehen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihm ein solches Talent als Hörbuchsprecher vorher nicht zugetraut hätte.

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