Walter Mosley

 3.9 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Manhattan Karma, Rache an Johnny Fry und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Walter Mosley

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Manhattan Karma

Manhattan Karma

 (8)
Erschienen am 20.05.2012
Rache an Johnny Fry

Rache an Johnny Fry

 (5)
Erschienen am 16.07.2008
Bis dass der Tod uns scheidet

Bis dass der Tod uns scheidet

 (3)
Erschienen am 13.08.2012
Manhattan Fever

Manhattan Fever

 (3)
Erschienen am 15.07.2013
Little Scarlet

Little Scarlet

 (4)
Erschienen am 01.08.2007
Falscher Ort, falsche Zeit

Falscher Ort, falsche Zeit

 (2)
Erschienen am 14.11.2011
Fische fangen

Fische fangen

 (2)
Erschienen am 16.08.2001
Blonde Faith

Blonde Faith

 (2)
Erschienen am 01.04.2010

Neue Rezensionen zu Walter Mosley

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Golondrinas avatar

Rezension zu "Manhattan Karma" von Walter Mosley

Enttäuschend
Golondrinavor 5 Jahren

Nachdem ich zweimal versucht hatte, diese Rezension zu schreiben und mir das Speichern misslungen ist, gebe ich jetzt entnervt auf.

Merke: Die Überschrift für die Rezi nicht vergessen oder man wird bestraft.

Kommentare: 1
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odenwaldcolliess avatar

Rezension zu "Manhattan Karma: Ein Leonid-McGill-Roman (suhrkamp taschenbuch)" von Walter Mosley

Der erste Leonid McGill-Roman
odenwaldcolliesvor 5 Jahren

Leonid McGill, Privatdetektiv mit einer Vergangenheit in der New Yorker Unterwelt, erhält den Auftrag, vier bestimmte Personen ausfindig zu machen, da ein ehemaliger Freund dieser Vier verstorben ist und die Freunde zum Begräbnis eingeladen werden sollen. McGill erfüllt den Auftrag, hat jedoch ein seltsames Gefühl dabei, welches ihn nicht trügt: als er der Sache nachgeht, entdeckt er, daß diese vier Personen nacheinander ermordet werden.
Und schneller als ihm lieb ist, heften sich die Mörder auf seine Spur und obwohl es ihm widerstrebt, muß er auf seine alten Kontakte zur New Yorker Unterwelt zurückgreifen.

Zuerst fängt der Roman ziemlich klischeehaft an: Leonid McGill hat in jungen Jahren eine vielversprechende Karriere als Boxer an den Nagel gehängt und sein Auskommen als Schnüffler für die New Yorker Unterwelt gehabt. Durch ein bestimmtes Ereignis hat der inzwischen über 50-jährige beschlossen, auszusteigen und sein Geld mit ehrlicher Arbeit zu verdienen. Die Vergangenheit läßt sich jedoch nicht so leicht abschütteln.
Außerdem ist er mit einer Frau verheiratet, die ihn nicht liebt und hat 3 Kinder, von denen 2 nicht von ihm sind - und hat eine Geliebte. Zu allem Überfluss plagen ihn ständig finanzielle Sorgen. Ein typischer amerikanischer Roman halt.

Aber dann hat das Buch mich doch überrascht, da hinter diesen "Klischees" doch weit mehr steckt. Die Handlung liest sich zwar spannend und flüssig (mir war bis zum Schluß nicht klar, wer die Drahtzieher sind), aber das alles wird in leisen und ruhigen Tönen und beinahe schon poetisch erzählt. Die Beschreibung der Figur des Leonid McGill gefällt mir sehr gut: seine inneren Zweifel und Sorge um seine Kinder (er sieht für alle drei Kinder die gleiche Verantwortung), die Alpträume, die ihn immer wieder heimsuchen, die Gedanken, warum er sich für seine treulose Frau und gegen seine Geliebte entscheidet, das alles wirkt sehr gut ausgearbeitet und überlegt.

Und auch die Handlung hat mich überzeugt: der Auftrag für die Suche der ehemaligen Freunde scheint zuerst recht einfach und wirkt eigentlich schon abgeschlossen. Man stolpert genauso ahnungslos wie McGill in die wahren Hintergründe dieses Auftrages. Schön ist auch, daß es noch ein paar Nebenschauplätze in der Handlung gibt, die das ganze Buch nicht blähen, sondern sowohl die Handlung bereichern als auch die Person McGill abrunden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Buches ist der Vater-Sohn-Konflikt zwischen Leonid und seinem Vater: er kennt seinen Vater kaum, weil diesem der Kampf für seine kommunistischen Ideale weit wichtiger war als seine Familie (die Begeisterung des Vaters für den Kommunismus ist auch der Grund, warum dessen Kinder alle russiche Vornamen tragen) und er starb, als Leonid im Jugendalter war. Dennoch wird im Roman klar, daß bei Leonid immer noch Verbitterung und Traurigkeit über die Haltung des Vaters gegenüber seiner Familie herrschen und es viel Unausgesprochenes zwischen Vater und Sohn gibt, welches Leonid gerne mit ihm klären würde, wenn er noch leben würde.

Mich hat der Roman jedenfalls überzeugt und freue mich auf die weiteren Bände.




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nicolas_senders avatar

Rezension zu "Bis dass der Tod uns scheidet" von Walter Mosley

Lesetipp: Bis dass der Tod uns scheidet
nicolas_sendervor 6 Jahren

Manche Beziehung endet schmerzhaft. Chrystal Tylers Ehe könnte tödlich enden. Das jedenfalls glaubt die Frau, die eines Morgens in Leonid McGills Büro sitzt. McGill kennt die dunklen Abgründe New Yorks und der menschlichen Seele. Und er weiß, dass diese Frau ihm etwas verheimlicht. Doch ihre Angst und ihre Verzweiflung sind echt. Und die Gage, die sie Leonid in Aussicht stellt, allzu verlockend. 

Walter Mosleys Geschichte ist voll von Randhandlungen und philosophischen Gedanken. Dennoch ist das Buch nicht überladen und zu keiner Zeit langweilig. Man möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen. 

Mit einem spannenden Plot und seiner klassischen Schreibweise besticht Mosley den Leser. Empfehlenswerte Krimi-Kost!

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Walter Mosley wurde am 12. Januar 1952 in Los Angeles (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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