Walter Niederberger

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Walter NiederbergerTRUMPLAND - Donald Trump und die USA
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TRUMPLAND - Donald Trump und die USA
TRUMPLAND - Donald Trump und die USA
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Erschienen am 26.08.2016
Walter NiederbergerElephantine XX
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Rezension zu "TRUMPLAND - Donald Trump und die USA" von Walter Niederberger

wie Donald Trump der Kandidat der Republikanischen Partei wurde
ban-aislingeachvor einem Jahr

Das Sachbuch „TRUMPLAND – Donald Trump und die USA“ wurde von Walter Niederberger geschrieben. Dieses Buch ist am 26.08.2016 auf Deutsch im Orell Füssli Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten.

Leider konnte ich über den Autor nur sehr wenig herausfinden. Zusammen mit seiner Ehefrau, welche Amerikanerin zu sein scheint, lebt er in San Francisco. Er arbeitete unter anderem als politischer Redakteur für die Tageszeitung „der Bund“ und für die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Seit 2002 arbeitet er für den Tages-Anzeiger als US-Korrespondent.

Donald Trump wurde bereits von den Amerikanern gewählt, so scheint dieses Buch auf den ersten Blick recht wertlos zu sein. Doch dies ist es nicht. Nach dem Buch kann ich zwar diese Wahl immer noch nicht verstehen, aber die Amerikaner sind mir in diesem Punkt  nähergekommen. Dieses Buch eignet sich, wie der Autor selber schreibt, nicht für Leser die begeisterte Trump Anhänger sind oder diesen für einen Clown halten. Ich würde sagen es lohnt sich auch nicht für Leser, welche die Amerikaner hassen oder diese nicht leiden können.

Das Buch fängt damit an zu erzählen wie es Donald Trump schaffen konnte die Vorwahlen zu gewinnen, obwohl es andere gute Kandidaten gab. Wie zum Beispiel Marco Rubio, mein persönlicher Favorit, Jeb Bush und noch viele andere. Doch am Ende konnte es nur einen Gewinner geben und es wurde jener Mann mit dem keiner gerechnet hat. In dem Kapitel wird sehr gut erklärt wie die Republikaner sich selbst zu zerstören begannen. Sehr interessant fand ich vor allem das die Tea Party Bewegung nicht wegen Obama, sondern wegen George W. Bush entstand. Dann gibt es natürlich das große Kapitel Trump. In diesem lernt man vieles über den Mann. Man kann fast sagen, dass es eine kurz gefasste Biographie ist und andere Leute zu Wort kommen. Mein Eindruck von dem Mann hat sich leider bestätigt, bzw. es wurde schlimmer als ich dachte.

Dann geht es weiter mit der Republikanischen Partei. Wenn man bedenkt, dass diese in der Vergangenheit die Gemäßigteren waren, erschreckt einen die Entwicklung. Obwohl das Kapitel sehr interessant ist, habe ich leider immer noch nicht verstanden wieso sich die Partei so sehr geändert hat. Ich bin gespannt ob ich jemals ein Buch oder einen Artikel in die Hände bekomme wo mir dies erklärt wird. Wobei ich mich manchmal frage ob es überhaupt jemand weiß. Dann kommen die Wähler zur Sprache. Nach dem Kapitel muss ich als Hillary Fan sagen, dass es wohl besser gewesen wäre, wenn Bernie Sanders gegen Trump angetreten wäre. Er hätte vielleicht eher gewonnen, denn die normalen Menschen und vor allem die Jugend haben schließlich mehr Vertrauen in ihn gefasst als in sie. Es wurden nicht nur die Stahlarbeiter erwähnt, sondern auch die Soldatenfamilien, die Evangelikalen und noch andere Wählergruppen. Es wurde sehr gut erklärt wieso diese Trump gewinnen ließen. Nur leider werden die Latinos und die Schwarzen nicht erwähnt, denn ohne deren Stimme hätte Trump nicht Präsident werden können. Nun ja, in dem Buch geht es ja um die Vorwahlen und vielleicht haben diese Gruppen bei diesen Wahlen keine große Rolle gespielt.

Auch die Medien werden in dem Buch erwähnt. Immerhin haben sie Donald Trump großgemacht und aus ihrer Sicht wird dies erklärt. Gut finde ich auch, dass in dem Buch beschrieben ist wieso es keine staatlichen Sender wie zum Beispiel ARD und ZDF in Deutschland in den USA gibt. Vor allem das Kapitle Wahlen hat mich angewidert. Wenn man liest wie viel Wahlen kosten, erschreckt dies einen nur. Die Wahlen 2012 kosteten 6,3 Milliarden Dollar und jede vier Jahre wird die Summe größer. Wenn man bedenkt was man mit all diesem Geld Gutes in den USA tun könnte, versteht man dieses Land nicht mehr. Ich hoffe sehr, dass eines Tages ein vernünftiger Präsident an die Macht kommt, der etwas dagegen tun kann und es auch tut.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich sehr, wenn man wissen will wie Donald Trump der Kandidat der Republikanischen Partei werden konnte.

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