Walter Sorrells Hunted

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(1)
(0)
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Hunted" von Walter Sorrells

    Hunted
    vielleserin

    vielleserin

    19. July 2009 um 19:18

    „Fake ID“ ist ein Jugendbuchthriller, bei dem einem das Lesen oder zuhören vorkommt, wie das Schauen eines relativ simplen Teenfilms. Walter Sorrells ist dabei durchaus ein unterhaltender Erzähler, aber nach und nach wird man schon von der Seichtheit der Story und der Charaktere enttäuscht. Ich muss nun nicht unbedingt Teil 2 „Club Dread“ und den bald erscheinenden dritten Teil „White Out“ lesen. Die gesamte Serie heißt „Hunted“ Im ersten Teil der „Hunted“ Serie, "Fake ID", geht es um die 16-jährige Chassity, die mit ihrer Mutter von Ort zu Ort in den USA zieht. Sie sind vor irgendetwas oder irgendwem auf der Flucht, denn jedes Mal wechseln sie die Identität. Chassity kennt es nicht anders und sie fragt ihre Mutter besser nicht nach dem Grund, denn die Mutter verrät es sowieso nicht. Chassity weiß nicht einmal ihren wahren Namen, denn auch „Chassity Pureheart“ ist nur erfunden. Ihre Mutter hat viele merkwürdige und rätselhafte Eigenschaften. Warum will sie auf keinen Fall mit Musik zu tun haben? Ist sie die Verbrecherin oder ein Opfer? Nun nach zwei Jahren am selben Ort in High Hopes Alabama verschwindet Chass Mutter eines Nachts. Chass weiß nicht was passiert ist. Haben sie ihre Verfolger bekommen? Oder ist sie selbst rechtzeitig geflohen? Chass hatte in High Hopes heimlich angefangen Gitarre zu spielen und in einer Band zu singen. Kurz vor dem Verschwinden spielt sie vor ihrer Mutter und ihrem besten Freund. Chass Mutter bricht fluchtartig auf. Was hat sie nur gegen Musik und warum darf Chass auf keinen Fall Musik machen, wo sie doch ein klares Naturtalent ist? Chass wird zunächst von ihrem besten Freund und dessen Familie aufgenommen. Der Sheriff im Ort ist jedoch misstrauisch, weil er im Keller von Chass Haus einen Haufen Fake ID Cards findet. Chass hat 6 Tage Zeit ihre Mutter zu finden, sonst wird sie in ein Heim geschickt. Sie freundet sich ausgerechnet mit der verwöhnten Tochter des Sheriffs an, die zwar ausgerechnet ein Cheerleader ist, aber irgendwie abenteuerlustig. Mit ihrer Hilfe kann Chass sogar an Polizeiakten kommen, aber was ist der wahre Grund für die Hilfe? Die Geschichte klingt erst mal vielversprechend und die Anfangsszene und die Einführung der wichtigsten Charaktere sind gut gemacht. In der ersten Szene suchen sich Chass und ihre Mutter mit einem Ritual in der Bibliothek im Ort ihren Namen aus, indem Chass Mutter nach bestimmten Regeln in ein Bücherregal fasst. Das Mysteriöse die Identitätsfrage und die sehr spannenden Szenen, denen Chass sich stellen muss sind originell und gut geschrieben, dann verläuft es sich aber irgendwie. Die Charaktere agieren nur noch wie schlechte Soap Opera Figuren. Es fehlt an Tiefe und das ganz große Geheimnis ist konstruiert und irgendwie lame wirkend. Ich habe eindeutig höhere Erwartungen an das Buch gehabt, die einfach nicht erfüllt wurden. Ich hatte gelesen, dass das Buch auch für Teens gut ist, die sich für das Musikbusiness interessieren. Das mag ja sein, aber auch das ist Soap Operish gemacht.

    Mehr