Walter Stelzle

 2,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Die Römer in Bayern.

Lebenslauf

„Muck“ Stelzle, ganz offiziell: Prof. Dr. Walter Stelzle. Historiker, Journalist, Autor, Kulturliebhaber, Erzähler und überzeugter Altbayer und Sommerfrischler, der sein Nachbarland liebt. Umfangreiche Erzählprogramme: Pfeiffer&Stelzle Kulturgeschichten, https://www.kultur-geschichten.de

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches SALZ MACHT KULTUR: Geschichten und Ausflüge zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall: auf den Spuren des „weißen Goldes“ (ISBN: 9783702511159)

SALZ MACHT KULTUR: Geschichten und Ausflüge zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall: auf den Spuren des „weißen Goldes“

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Neu erschienen am 22.04.2024 als Taschenbuch bei Verlag Anton Pustet Salzburg.

Alle Bücher von Walter Stelzle

Neue Rezensionen zu Walter Stelzle

Cover des Buches SALZ MACHT KULTUR: Geschichten und Ausflüge zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall: auf den Spuren des „weißen Goldes“ (ISBN: 9783702511159)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "SALZ MACHT KULTUR: Geschichten und Ausflüge zwischen Bad Ischl und Bad Reichenhall: auf den Spuren des „weißen Goldes“" von Wilma Pfeiffer

„Auf Gold kann man verzichten, nicht aber auf das Salz.“
Bellis-Perennisvor einem Monat

Das Autoren-Duo Wilma Pfeiffer und Walter Stelzle geht der Geschichte von 3.000 Jahren Salzgewinnung zwischen Bad Reichenhall (D) und Bad Ischl (Ö) nach.  

In den drei großen Abschnitten erfahren wir Wissenswertes über das Salz an sich, seinen Abbau und die politische wie wirtschaftliche Bedeutung des „Weißen Goldes“ für die Region(en): 

  • Salz und Wissen
  • Macht und Wege
  • Kultur und Geschichte 

Es ist kein Zufall, dass der Titel mehrdeutig gelesen werden kann. Zum einen als drei gleichrangige Nomen SALZ. MACHT. KULTUR in Versalien geschrieben oder zum anderen als eigenständiger Satz „Salz macht Kultur.“ Ohne Salz kein Geld, ohne Geld ka Musi (sprich Kultur). Davon leben zahlreiche Fremdenverkehrsorte ob als Kurort oder „Europäische Kulturstädte 2024“. Nicht immer zur Freude der Einheimischen, aber wenn es in der Kassa klingelt, sieht man über diese Unbill häufig hinweg.  

Wir dürfen den Autoren auf ihrer mit Anekdoten und Geschichten rund ums Salz gespickten Kulturreise folgen und erfahren dabei viel Wissenswertes, das vielleicht auch bereits bekannt ist.  

Zahlreiche Abbildungen sowie Ausflugstipps ergänzen diese Spurensuche nach dem „Weißen Gold“ von dem schon Cassiodor (485-580 n. Chr,) gesagt hat  

„Auf Gold kann man verzichten, nicht aber auf das Salz.“ 

Fazit:

Ein gelungener Streifzug durch 3.000 Jahre Salzgewinnung rund um Inn und Salzach, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

Cover des Buches Spazierenschwimmen zwischen Rax und Semmering (ISBN: 9783702510817)
U

Rezension zu "Spazierenschwimmen zwischen Rax und Semmering" von Wilma Pfeiffer

Kultur, Geschichte und Ausflugsziele
UlrikesBuecherschrankvor einem Jahr

Dieses Buch erzählt aus der österreichischen Region Sax und Semmering. Zu Beginn konnte ich dieses Buch nicht richtig einem Genre zuordnen. Ist es ein Sachbuch oder eher ein Geschichtsbuch oder doch schon eher ein Bildband mit viel Kultur darin? Meiner Meinung nach ist von allem etwas dabei und da geht es zurück bis ins Jahr 1874. Es wird von den ersten Badeanstalten berichtet dann geht es zu einer bedeutsamen Pilgerregion, das Preiner Gscheid, ein etwa 1000 Meter hoher Pass oder zum Payerbacher Hof in dem der Komponist Arnold Schönberg mehrere Sommer verbrachte aber auch Kaiserin Sisi war dort zu Besuch - und da gibt es einiges über sie zu lesen. Die Geschichten waren für mich persönlich interessant weil viel von der damaligen Prominenz in Anekdoten, Erinnerungen und Erzählungen mit dabei sind. Zu diesen Geschichten gibt es einiges an Kultur zu lesen und jeweils im Anschluss gibt es noch z. B. weiterführende Informationen wie Wanderwege oder Radwege aber auch Übernachtungsmöglichkeiten. Hervorragend vermischen sich dabei Historie mit unserer heutigen Zeit. Meiner Meinung nach ist dieses Buch mit seinem Hochglanzpapier sehr opulent gestaltet. Die Bilder sehen sehr schön aus und wecken die Neugier auf diese Region. Der Schreibstil war dabei für mich nicht ganz so leicht zu lesen dafür ist er sehr bildhaft. Ich war sogleich begeistert von diesem beeindruckenden Buch und seiner Zeitreise über viele Epochen hinweg. Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne. 

Cover des Buches Spazierenschwimmen zwischen Rax und Semmering (ISBN: 9783702510817)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Spazierenschwimmen zwischen Rax und Semmering" von Wilma Pfeiffer

Erlebnis Sommerfrische
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Das Autorenduo Wilma Pfeiffer & Walter Stelzle entführt uns in die Sommerfrische rund um Rax und Semmering.

Sommerfrische - das sind im 19. Jahrhundert jene Wochen im Sommer, in denen (groß)bürgerliche und adelige Familien mit Sack und Pack der stinkenden und heißen Großstadt Wien entfliehen, um in den Wiener Hausbergen frische Luft zu tanken.  

Zu Beginn wird einmal der Begriff Sommerfrische erklärt. Dann dürfen wir die wichtigsten Orte kennenlernen, die da sind: 

  • Reichenau
  • Prein an der Rax
  • Rax
  • Payerbach
  • Semmering 

Der Hoch- und Geldadel geben sich ein Stelldichein. Dann 1854, die Eröffnung der spektakulären Gebirgsbahn (Südbahn) die sich den Semmering hinaufschlängelt, durch zahlreiche Tunnel schnauft und die 457 Höhenmeter auf zahlreichen oft mehrstöckigen Viadukten überwindet, ist Sensation und Massenverkehrsmittel. Heute ist die Strecke der Semmeringbahn Weltkulturerbe und lockt nach wie vor die Menschen nach Payerbach, Reichenau oder Mürzzuschlag. Die Bedeutung der Gegend als Urlaubdestination ist geschwunden. Dennoch lässt sich hier, rund 100km von Wien entfernt, herrlich Urlaub machen.  

Nachdem das Kaiserhaus die Gegend als Urlaubsdomizil auserkoren hat, ziehen andere nach, mieten sich in die bestehenden Gasthäuser und Hotels ein und bauen sich eigene Villen, von denen einige noch heute existieren. Wenig später reisen dann auch Wissenschaftler wie Sigmund Freud und Schriftsteller wie Peter Altenberg, Arthur Schnitzler und Robert Musil an. Robert Musil ist es, der den Begriff „Spazierenschwimmen“ geschaffen hat. 

Meine Meinung: 

Das Autorenduo Wilma Pfeiffer & Walter Stelzle hat einen sehr informativen Schreibstil, der durch zahlreiche Fotos der Villen und Zitate jener Schriftsteller ergänzt wird, die dort ihre Sommerfrische genossen haben.  

Seit einigen Jahren wird versucht, die Tradition der Sommerfrische durch Sommerspiele, Lesungen und Konzerte wieder aufleben zu lassen. Im „Südbahnhotel“, das nach Jahren des Dornröschenschlafs nun wieder geöffnet hat, werden kulturelle Veranstaltungen hoher Qualität angeboten. Das „Panhans“ harrt noch auf die Wiedererweckung.   

Fazit:

Dieses Buch ist eine Hommage an eine liebenswerte Gegend, die es wiederzuentdecken lohnt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

 

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