Waltraud Berle

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Waltraud Berle

Waltraud BerleKurz & gut: Problemwegzaubern für Einsteiger
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kurz & gut: Problemwegzaubern für Einsteiger
Waltraud Berle"Schluss sag ich!"
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
"Schluss sag ich!"
"Schluss sag ich!"
 (1)
Erschienen am 24.02.2015
Waltraud BerleKurz & gut
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kurz & gut
Kurz & gut
 (0)
Erschienen am 02.09.2013

Neue Rezensionen zu Waltraud Berle

Neu
Nicole_Groms avatar

Rezension zu "Kurz & gut: Problemwegzaubern für Einsteiger" von Waltraud Berle

Propellerankurbelnd!
Nicole_Gromvor 10 Monaten

Ich liebe dieses Buch. Seit es mir ein netter Mensch vor einigen Wochen schenkte, habe ich es bestimmt drei Mal gelesen. In diesem Buch geht es um Selbstzweifel, die den Menschen existenziell angreifen und sich – leise und unbemerkt wie eine Spinne – immer wieder anschleichen. Eben gerade in den Situationen, die einen Umbruch bedeuten, den man dann oft negativ konnotiert. Wie wäre es aber mal damit, Probleme als Chancen zur Verwandlung zu begreifen (Kommt unsere Begeisterung für Märchen nicht aus genau dieser Quelle?)? Sich in das Vertrauen hineinfallen zu lassen, dass der eigene Körper alle Mechanismen und Fähigkeiten besitzt, neue – und vielleicht noch bessere – Lebens-Spielräume zu entdecken.  

Dieses Buch gibt Handlungsstrategien. Alles keck und witzig formuliert – ohne Wenn und Aber (von denen ich gelernt habe, dass sie die Meckerbrüder sind). Überhaupt die Sprache: So schön bildreich, wie ich’s liebe.

Und ich habe sehr viel über mich selbst gelernt bei der Lektüre. Ich bin ein Mensch, der Projekte über alles liebt. Projektieren heißt: sich Ziele setzen, genaue Vorstellungen und Zeitpläne entwickeln – und dann erleben, dass man von Dopamin geflutet wird, weil man auf dem besten Weg ist, ein Problem kreativ zu lösen. Der genaue Mechanismus dieses „Warum liebe ich Projekte so?“ war mir aber noch gar nicht wirklich bewusst gewesen. Jetzt weiß ich es – auch eben dank der bildhaften Sprache, mit der Waltraud Berle körperliche und psychische Prozesse erläutert.

Das Buch funktioniert so ähnlich wie aus voller Lust singen oder tanzen, es setzt Dopamin frei. Und das kann man immer gebrauchen. Deswegen sei auch empfohlen, das Buch – wann immer möglich – mit sich zu führen. Es ist ja auch wundervoll in-die-Tasche-steckbar und somit als Vademecum konzipiert. Sozusagen als Medizin für unterwegs oder für solche Phasen, wo man die Problem-Bälle (wieder so ein schönes Bild), die man vom Leben zugeworfen kriegt, besonders lange anstarrt, statt aktiv zu werden und sie dem Leben erhobenen Hauptes mit voller Wucht zurückzuknallen.

Wohlgemerkt: Problem-Wegzaubern ist Übungssache. Das Buch ist keine Pille, die man einmal schluckt, und gut is‘. Aber es ist eine Anleitung, die warmherzig, fordernd und stärkend verfasst ist. Und welcher Zauberlehrling wird schon beim ersten Versuch Meister? Ja: Man kann es üben, zu handeln statt zu zaudern. Und dafür möchte ich dieses Buch wärmstens empfehlen! 

Kommentieren0
0
Teilen
Das_Lesedings avatar

Rezension zu ""Schluss sag ich!"" von Waltraud Berle

Anders als erwartet
Das_Lesedingvor 4 Jahren

Ich muss ehrlich sagen, dass mir diese Rezension sehr schwer fällt. Denn auf der einen Seite habe ich gemerkt, dass es für Waltraud Berle sehr schwer ist über das Erlebte zu schreiben, auf der anderen Seite habe ich mir aber auch mehr erhofft. Ich versuche, und das meine ich ernst, hier meine Gedanken zum Buch wieder zu geben, ohne das schwere Schicksal der drei Hoheiten herabzuwürdigen. Die Geschichten von Frau Gertrud, Frau Edith und Frau Schuster sind traurig, aufrüttelnd und schonungslos! Nun kommt allerdings mein ABER: durch den teilweise sehr emotionalen Ausdruck von Waltraud Berle war ich oft verwirrt was mir die Autorin mitteilen möchte. Durch diverse Zeitsprünge und Texte ohne Absätze bin ich teilweise einfach nicht mitgekommen. So erzählt Berle von Frau Schuster, dann vom Krieg und dann von wechselndem Pflegepersonal. Ich musste also Abschnitte mehrmals lesen um zu verstehen wo ich denn geistig gerade sein soll. Allerdings wurde gerade zu Beginn des Buches vieles wiederholt. So wurde beispielsweise immer wieder vorgerechnet woher denn nun Geld für das Heim kam und wie sich dieses zusammensetze. Im letzten Drittel des Buches scheint es auch der Autorin aufgefallen zu sein, dass die ewigen Zeitsprünge und wechselnden Geschichten nicht unbedingt dem Lesefluss dienen, so erwähnt sie im Text den Leser und erklärt, warum sie noch nicht bereit ist in der Geschichte um ihre Mutter fortzufahren, gerade weil es sie so mitgenommen hat. Das verstehe ich auch und ich kann das als emotionale Leserin auch nachvollziehen, aber die Ausweichgeschichten dazwischen haben mich einfach – es tut mir leid, wenn ich das so schreibe – genervt.

SPOILER ANFANG
Berle berichtet von offenen Beinen ihrer Mutter im Heim und ist dann so emotional dabei, dass sie einen Zeitsprung in die Jugend ihrer Mutter macht. Diesen Abschnitt breitet sie über mehrere Seiten aus und schreibt dann an den Leser, dass sie emotional noch nicht so weit ist um über das weitere Geschehen zu berichten und hält den Abschnitt von der jugendlichen Frau Gertrud weiter aufrecht.
SPOILER ENDE

Ich gebe zu, dass ich diese Geschichte von Missständen erwartet habe und ich bin soweit klar im Kopf, dass ich mir vorstellen kann, wie Wunden bzw Pflegemissstände aussehen bzw wie sie sich auswirken. Ich habe mir wohl eher erhofft, dass in diesem Buch Lösungsansätze, -vorschläge oä gegeben werden. Wie findet man gute Heime? Wieso gibt es keine emotionalen Pflegekräfte? Warum verschließen sich die Angestellten vor den Missständen? Und genau dies konnte ich aus diesem Buch nicht herauslesen und daher kann ich nur 3 Sterne vergeben, denn meine Erwartungen an “Schluss, sag ich!” wurden so nicht erfüllt. Wer allerdings einen Erfahrungsbericht über 3 Damen und deren (Lebens-)Geschichte im sogenannten Pflegeheim lesen möchte und meine Erwartungen nicht teilt, ist mit diesem Buch sehr gut bedient.

Kommentieren0
3
Teilen
JuliaBs avatar

Rezension zu "Kurz & gut: Problemwegzaubern für Einsteiger" von Waltraud Berle

Inhaltlich nix Neues mit grauenhaftem Layout
JuliaBvor 5 Jahren

Der Klappentext verspricht vollmundig: „Wirkt wie ein Espresso, nur schneller. Wer in einer Lebens-Untiefe steckt, entdeckt, wie er da wieder gut herauskommt. Oder womöglich, dass das Loch gar nicht so tief war wie gedacht. Und auch nicht so breit.“
In zehn kurzen Schritten will Waltraud Berle, Psychologin und Coach bzw. „Starkmacherin“, zeigen, wie man zu mehr Inspiration im Alltag kommt, seine Ziele definiert und die Energie findet, seine Wünsche auch konkret anzupacken.

Dieses Büchlein war ein Mitbringsel von wohlmeinenden Verwandten, sonst hätte es nie den Weg in unser Bücherregal gefunden, sondern wäre spätestens beim Durchblättern in der Buchhandlung weggelegt worden. Schon rein optisch ist es nämlich eine Zumutung. Bereits auf den ersten Seiten fällt auf, dass zwei Schriftarten, fünf Schriftgrößen, drei Farben, fettgedruckte und kursive Stellen und Wörter nur in Großbuchstaben für ein wildes Durcheinander sorgen. Das wirkt, als hätte jemand Passagen aus den unterschiedlichsten Dokumenten zusammenkopiert und dann vergessen, alles einheitlich zu formatieren. Das macht das Lesen echt mühsam, weil das Auge immer schon zu den nächsten hervorgehobenen Wörtern springen will, statt den Satz zu Ende zu verfolgen. Allerdings schadet es auch nicht wirklich, wenn man einige Sätze auslässt oder überfliegt. Denn auch beim Inhalt bleibt der Eindruck eines wild zusammenkopierten Konglomerats. Motivationssprüche und Floskeln, die man schon tausendfach irgendwo gelesen hat, werden aneinandergereiht, etwas geordnet, mit passenden Anekdoten aufgefüllt und dann als großartige Lebensweisheiten verkauft. Das alles ist ganz nett, aber eigentlich nur einer dieser Ermunterungs-Psycho-Ratgeber, wie es sie schon hundertfach gibt, eingedampft auf 90 sehr kurze Seiten. Für die zehn Euro, die dieses mickrige Büchlein kostet, kaufe ich mir lieber einen tollen Roman. Hebt meine Stimmung genauso zuverlässig, beflügelt die Fantasie effektiver als die diversen Visualisierungsübungen und ist viel unterhaltsamer.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 3 Bibliotheken

Worüber schreibt Waltraud Berle?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks