Waltraud Egitz Absturzgefahr

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Inhaltsangabe zu „Absturzgefahr“ von Waltraud Egitz

Jacqueline hat es nicht leicht. Sie lebt mit ihrer alleinerziehenden und arbeitslosen Mutter und zwei Brüdern in der Stadt; zu allem Überdruss haben sie gerade wieder einmal umziehen müssen – in eine trostlose Hochhaussiedlung. Das junge Mädchen erlebt neben dem Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleingelassenseins aber auch Zuspruch und Anerkennung. Doch als Jacqueline im leeren Klassenzimmer die Geldbörse einer Mitschülerin findet, kann sie nicht widerstehen und greift zu. Benjamin, einer aus der Clique, ist ein wahrer Profi im Klauen. Mit ihm begeht sie weitere Diebstähle, obwohl sie Gewissensbisse plagen. Den unrühmlichen Höhepunkt bildet schließlich der Plan Benjamins, eine Tankstelle zu überfallen – und Jacqueline soll ihm dabei helfen. Das Mädchen trifft eine folgenschwere Entscheidung und begreift – zu spät? –, dass sie selbst für ihr Leben verantwortlich ist. Sie wird für ihre Fehler geradestehen müssen. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss und bietet viele Anknüpfungspunkte zum Weiterdenken – besonders, als sich herausstellt, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Die Startbedingungen ins Leben gestalten sich ganz unterschiedlich: von behütet und beschützt bis ungünstig und kompliziert. Inwieweit beeinflussen Eltern – als Bezugspersonen und Vorbild – die Lebenssituation ihrer Kinder? Was liegt in der Verantwortung der Kinder? Rund um diese aktuellen Fragen ist ein Zeitbild entstanden – als gedankliche Bereicherung und Anregung zum Weiterdenken!

Eine sehr fesselnde Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

— Kathii123
Kathii123

Das Buch wäre eine tolle und wertvolle Pflichtlektüre für die Schule.

— Susimueller
Susimueller

Eine berührende Geschichte, die ganz ohne das Thema Liebe auskommt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Absturzgefahr
    Kathii123

    Kathii123

    29. October 2016 um 14:28

    Ich habe glücklicherweise eines der drei Exemplaren gewonnen. Als es dann bei mir angekommen ist, habe ich sofort zu lesen angefangen. Schon während der ersten Seiten war ich schockiert. Man konnte sich richtig gut vorstellen, wie sich Jacqueline fühlen muss. Das Leben in dieser Familie muss schon schwer sein, mit zwei Geschwistern und einer Mutter, der ihre Kinder total egal sind (so kam es mir zumindest vor). Und dann auch noch die falschen Freunde, die sie zu kriminellen Aktivitäten verführen (Rauchen, Diebstahl, Alkohol etc.). Im Laufe des Buches bekam ich richtig Mitleid mit Jacqueline. Als sie dann die nette Mieterin aus ihrem Haus kennenlernte, bekam ich ein wenig Hoffnung, dass sie sich vielleicht bessern würde, doch im nächsten Moment konnte man wieder den schlechten Einfluss ihrer Freunde spüren. Falls ihr wissen wollt, was alles im Leben Jacquelines passiert, dann kann ich euch nur empfehlen das Buch zu lesen. Es lohnt sich definitiv. Ich finde auch, dass es in der Mittelstufe an Schulen gelesen werden sollte. Vielleicht verstehen so manche Jugendliche, dass sie in ihrer Situation nicht alleine sind, aber auch was ihr kriminelles Handeln bewirkt und für ihre Mitmenschen bedeutet.

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  • Falsche Freunde

    Absturzgefahr
    Susimueller

    Susimueller

    25. September 2016 um 10:26

    Jaqueline ist eigentlich ein Teeanger wie jeder Andere. Sie hat Träume, Sehnsüchte und interessiert sich für Jungs. Doch sie lebt in einem Problemviertel. Ihr Vater hat ihre Familie schon lange verlassen. Die Mutter lebt von Hartz IV und das, was Jaqueline so treibt ist ihr herzlich egal. Jaqueline sieht für ihre Träume keine Zukunft und fügt sich in ihr Schicksal. Sie schließt sich Benjamin an, der ein Profi beim Klauen ist und ihre Hilfe braucht. Doch als Benjamin eine Tankstelle überfallen will, ist sie sich gar nicht mehr so sicher, ob das ihre Welt ist. Wie gut, dass es da noch Jan gibt, einen Jungen aus einer ihr völlig fremden Welt. Ich möchte bei der Rezension für dieses Buch das Buch aus zwei Sichten beleuchten. Zum Einen denke ich, wird es schwierig sein junge Leser aus "freien Stücken" für das Buch zu begeistern, denn es ist doch schwere Leselektüre. Ich glaube, das Problem ist gleich der Einstieg. Dort wird aus Jaquelines Leben erzählt. Ihre Wohnsituation und ihr Alltag wird beschrieben. In der Lektüre weiß sie, wie anders ihr Leben ist. Kinder brauchen auf den ersten Seiten ein Identikationsgefühl, um sich in die Protagonistin hineinzuversetzen. Doch hier ist Kindern, die nicht so leben, das Leben der Protagonistin doch sehr fremd und vor allem sehr sehr trist. Jugendliche, die so aufwachsen wie Jaqueline, ist in dem Alter das ganze Ausmaß ihres Alltags nicht bewusst. Deshalb glaube ich, dass auch sie sich nicht sofort mit einem Mädchen identifizieren, dass ihre Situation und ihr Leben am sozialen Rand bedauert.  Mir persönlich hat der spannende Einstieg gefehlt. Die Handlung, die die Leser sofort ab der ersten Seite in den Bann zieht. Eventuell der erste Diebstahl. Eine Episode aus der Schule, .....Es war mir ein bisschen zu pädagogisierend.Deshalb denke ich, dass das Buch wenig Chancen hat viele Junge Leser zu finden, die es sich aus freien Stücken in der Buchhandlung kaufen.Etwas anderes ist aber die Lehrersicht. Ich glaube, das Buch wäre eine sehr tolle Schullektüre, die man im Klassenverband liest und mit den Lehrern bespricht. Zum Thema sozialer Abstieg, zum Thema Jugenkriminalität und soziales Umfeld. Da wäre es eine spannende und ansprechende Pflichtlektüre. Mich erinnert es an das Buch "Rolltreppe abwärts", das wir damals im Schulunterricht gelesen haben. Ein Buch, das ich mir im Buchgeschäft niemals ausgesucht hätte, von dem mich viele Szenen aber jahrelang begleitet haben, nachdem wir es im Unterricht gelesen haben.Als Schullektüre finde ich, dass es ganz toll den Bogen zwischen dem sozialen Abstieg klar macht und dem normalen Leben , wie es ein Jugendlicher eigentlich haben sollte. Es zeigt diese zwei Welten anhand der beiden Jungs auf, die Jaqueline faszinieren. Auf der einen Seite Benjamin, der das Abenteur widerspiegelt und Jan, der das Gute im Leben lebt. Jaqueline hat die freie Entscheidung, was sie aus ihrem Leben macht.  Was mir am Ende dann leider etwas zu kurz kommt ist die Konsequenz, die aus Jaquelines Handeln heraus entsteht. Nur ein Gespräch beim Lehrer, mit der Option gestohlenes Geld zurückzuzahlen ist mir etwas zu wenig, war sie doch bei mehreren Raubzügen mit dabei und hat am Ende den Überfall auf eine Tankstelle mit geplant. Fazit: Eine perfekte Schullektüre, eines schierigen Themas, dass auf jeden Fall im Unterrcht behandelt werden sollte.

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  • Absturzgefahr

    Absturzgefahr
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2016 um 14:19

    Der Jugendroman „Absturzgefahr“ von Waltraud Egitz, erschienen 2016 im Berenkamp-Verlag handelt von Jacqueline, einem Mädchen aus der Unterschicht und ihrem Weg zwischen Kriminalität und Zukunftschancen. Ihre Mutter ist arbeitslos, alleinerziehend und hat drei Kinder: ihren älteren Bruder Günther, Jacqueline und Norman, ihren jüngeren Bruder. Ihr Vater hat die von Hartz-IV lebende Familie schon vor langer Zeit verlassen und so zieht sich Jacqueline am liebsten zurück. Sie zeichnet sehr gerne und hat ein besonderes Talent dafür, was sie nutzt, um sich Tattoos auf die Haut zu malen. Ihre Freunde sind Sophie und Benjamin, zwei Jugendliche, mit denen sie sich öfter im Park trifft. Sie ist eifersüchtig auf Sophie, weil sie oft mit Benjamin schreibt, sie aber eher weniger Kontakt zu ihm hat. Ihre Schulnoten sind miserabel, sie schwänzt oft und somit macht sie sich keine großen Hoffnungen auf einen Job, sondern geht davon aus, dass sie die Schule nicht abschließen und wie ihre Mutter auch, von Staatshilfe leben wird. So kommt es, dass sie einer etwas wohlhabenderen Klassenkameradin Geld aus ihrer Geldbörse stiehlt und damit ein T-Shirt und eine Kette kauft. Jacqueline lernt Frau Angelika Blume kennen, hilft ihr beim Ausziehen lernt zum ersten Mal eine aufgeräumte, sichere Welt kennen, die ihr so gut gefällt, dass sie sofort versucht, ihre Welt auch aufzuräumen und die Küche putzt. Sie erzählt Benjamin von ihrem Diebstahl, um ihn zu beeindrucken und er stiehlt mit ihr gemeinsam einige Lebensmittel in einem Supermarkt. Beim endgültigen Umzug von Frau Blume lernt sie dessen Neffe Jan kennen, der ihr sofort symphatisch ist. Als ihre Mutter auftaucht und das Gespräch unterbricht, tauschen die beiden noch ihre Handynummern aus. Anschließend erzählt ihre Mutter einer Freundin von Jacqueline und diese verlässt außer sich vor Wut die Wohnung. Mit Benjamin geht sie ins Einkaufszentrum, wo er ihr erzählt, dass er bei einem Freund wohnt und sie unterhalten sich darüber, einer Dame Geld zu stehlen, entschließen sich allerdings dagegen. Zurück in der Schule wird sie verdächtigt, das Geld gestohlen zu haben, weist die Anschuldigungen aber zurück. Der Schulvorstand verspricht, dass er immer für seine Schüler da sein wird, egal welche Probleme diese haben und Jacqueline fühlt sich von ihm angesprochen. Später begleitet sie Frau Blume in die neue Wohnung und bekommt vorher eine Lavendel-Pflanze von ihr geschenkt. In Frau Blumes Wohnung zeichnet sie ein Bild für sie und isst bei ihr. Einen Moment lang scheint ihr alles gut und ihre Zuversicht kehrt zurück. Ihr Bruder Günther hat jetzt eine Freundin und arbeitet in einer Tankstelle. Außerdem erhält sie in einer Klassenarbeit wieder eine schlechte Note und ihre Zuversicht verschwindet. Benjamin bestiehlt eine Frau und bezahlt mit dem gestohlenen Geld seinen Freund, bei dem er im Augenblick lebt. Jacqueline und Benjamin haben nun ein gemeinsames Geheimnis und dieses Gedanke gefällt ihr. Auf der Feier von Frau Blume lernt Jacqueline Doris kennen, die ihr eine gute Freundin wird. Benjamin plant den Überfall auf eine Tankstelle und fordert Jacquelines Mithilfe. Schnell läuft sie nach Hause und hört dann, dass der Überfall bereits stattgefunden hat und als sie ankommt, wird Benjamin gerade verhaftet. Jacqueline redet mit ihrem Lehrer und verspricht sich zu bessern. Anschließend geht sie mit Jan Eis essen und beginnt ihr normales Leben. „Absturzgefahr“ stellt realitätsgetreu den namensgebenden Absturz und Aufstieg von Jacqueline dar. Eine Geschichte über ein Mädchen, dass den Klauen der Kriminalität verfällt und sich eigenhändig wieder daraus befreit. Benjamin, Jacquelines Freund stellt den Weg in die Kriminalität da, den einfachen aber falschen Weg dar und Jan den beschwerlichen, richtigen Weg. Somit werden die beiden Möglichkeiten, die Jacqueline hat, veranschaulicht. Die Geschichte ist berührend und eine schöne Lektüre für zwischendurch, die die Soziallage vieler Deutscher darstellt. Ein Buch für alle, die mal etwas anderes lesen möchten, als die üblichen Romane, die sich nur mit Liebe beschäftigen und die kennenlernen möchten, wie es sich anfühlt ganz unten zu sein, nur um sich dann nach oben zu kämpfen. Auf wenigen Seiten bezaubernd und gleichzeitig aufwühlend.  

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  • Leserunde zu "Absturzgefahr" von Waltraud Egitz

    Absturzgefahr
    WaltraudEgitz

    WaltraudEgitz

    Nach der Veröffentlichung mehrerer Kinderbücher ist nun mein Jugendroman "Absturzgefahr" im Verlag Berenkamp erschienen.Der Lebensweg junger Menschen berührt mich, und als Lehrerin ist mir oft ein Blick hinter die Kulissen erlaubt.Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das keinen Halt findet in seiner Familie. Jacqueline hängt sich an falsche Freunde, Schule wird zur Nebensache, nach und nach gerät sie auf die schiefe Bahn.Drei Bücher warten darauf, bei euch im Briefkasten zu landen. Ich freue ich über jung gebliebene Erwachsene, aber besonders über Jugendliche, die sich für ein Buch melden. Wer möchte mitlesen?Das Wohnzimmer ist von blau zuckendem Licht erleuchtet, irgendjemand sieht immer fern bei uns.Benjamin bleibt stehen. "Wir haben jetzt ein Geheimnis", flüstert er."Nicht nur eins!" Ich verziehe das Gesicht.Benjamin muss lachen. "Ist das schlimm?""Gar nicht. Im Gegenteil. Es tut gut!"Auf eine schöne gemeinsame Zeit!Waltraud Egitz

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