Neuer Beitrag

WaltraudEgitz

vor 1 Jahr

Alle Bewerbungen

Nach der Veröffentlichung mehrerer Kinderbücher ist nun mein Jugendroman "Absturzgefahr" im Verlag Berenkamp erschienen.Der Lebensweg junger Menschen berührt mich, und als Lehrerin ist mir oft ein Blick hinter die Kulissen erlaubt.
Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das keinen Halt findet in seiner Familie. Jacqueline hängt sich an falsche Freunde, Schule wird zur Nebensache, nach und nach gerät sie auf die schiefe Bahn.
Drei Bücher warten darauf, bei euch im Briefkasten zu landen. Ich freue ich über jung gebliebene Erwachsene, aber besonders über Jugendliche, die sich für ein Buch melden. Wer möchte mitlesen?



Das Wohnzimmer ist von blau zuckendem Licht erleuchtet, irgendjemand sieht immer fern bei uns.
Benjamin bleibt stehen. "Wir haben jetzt ein Geheimnis", flüstert er.
"Nicht nur eins!" Ich verziehe das Gesicht.
Benjamin muss lachen. "Ist das schlimm?"
"Gar nicht. Im Gegenteil. Es tut gut!"

Auf eine schöne gemeinsame Zeit!
Waltraud Egitz

Autor: Waltraud Egitz
Buch: Absturzgefahr

Alaska111

vor 1 Jahr

Alle Bewerbungen

Ich bewerbe mich enfach mal für ein Exemplar, weil ich finde, dass sich diese Geschichte wirklich spannend udn itneressant anhört. Also versuche ich einfach mal mein Glück und springe in den Lostopf.

Nelebooks

vor 1 Jahr

Alle Bewerbungen

Ich springe für ein Printexemplar in den Lostopf.

Beiträge danach
60 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

WaltraudEgitz

vor 12 Monaten

Ich glaube, es sind definitiv die Gründe, die du genannt hast, warum sich ein Mädchen wie Jacqueline sich zu Benjamin hingezogen fühlt. Er selbst tut Verbotenes und er bestärkt sie, es ihm gleichzutun. Ich denke, die Situation könnte man eins zu eins in die Wirklichkeit übertragen. Freunde haben einen unheimlich großen Einfluss, gerade Jugendliche, die noch sehr unsicher sind, sind stark gefährdet, wenn sie sich falschen Freunden zuwenden. Und Jacqueline ist unsicher, sie macht sich viele Gedanken, versetzt sich auch in die Lage ihrer "Opfer".
Die Geschichte wirft Fragen auf, da hast du recht. Und den Schluss sehe ich einfach als ein weiteres Detail in ihrem Leben, aber nicht als Schlusspunkt. Das Leben mit all seinen Problemen geht weiter.
Jacqueline sollte nicht aktiv am Überfall teilnehmen. Auch im wirklichen Leben gibt es welche, die Straftaten begehen, aber viel mehr, die sich im letzten Moment - und sei es nur durch einen Zufall - für ein "nicht kriminelles" Leben entscheiden.
Benjamin wäre eigentlich ein eigenes Buch wert. Gegen Ende der Geschichte erfährt man, dass er den Vater im Gefängnis nur erfunden hat. Warum das so ist, wie ein mögliches Gerichtsverfahren ausgeht, wie Jacquelines Zukunft aussieht, all diese Fragen stehen zur Debatte. Der Roman soll einen Anstoß zum Nachdenken bilden. Das Buch wird auch in Schulen gelesen und stellt die Grundlage für Gespräche dar. Aber du hast recht: Wenn alle Fragen beantwortet sind, bleibt der Leser vielleicht zufriedener zurück. Sollte ich wieder eine Geschichte verfassen, werde ich an dich denken!

Kathii123

vor 12 Monaten

Warum fühlt Jacqueline sich ausgerechnet zu Benjamin hingezogen?
Beitrag einblenden

Entschuldigung, dass meine Beiträge jetzt erst kommen, aber ich musste zwei Projekte für die Schule fertigstellen und außerdem noch Maria Stuart von Schiller lesen. Und dann war mein PC aus irgendeinem Grund auch noch kaputt.

Ich glaube, dass sich Jacqueline zu Benjamin hingezogen fühlt, weil er irgendwie so unerreichbar wirkt. Er lebt in seiner eigenen Welt und macht sein eigenes Ding. Ich glaube auch sie bewundert ihn und sieht ihn als Vorbild, da er ähnliche Probleme hat und älter ist als sie. Ein weiterer Faktor könnte sein, dass ihr Unterbewusstsein ihr vorspielt, dass sie sich Benjamin krallen muss nur um "Aristocat" zu übertrumpfen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir.
Ich hoffe natürlich, dass Jacqueline einsieht, dass Benjamin kein guter Umgang für sie ist (ich bin ca. bei Seite 60) und dass sie nicht den (Spoiler!) geplanten Überfall durchziehen.

Kathii123

vor 12 Monaten

Gibt es in diesem Roman ein Happy End? Was denkst du?
Beitrag einblenden

Ich bin mit dem Buch noch nicht ganz fertig. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein wirkliches Happy End gibt. Vielleicht verbessert sich ihre Situation ein wenig, aber von heute auf morgen wacht man nicht auf einmal mit guten Noten und den richtigen Freunden auf. Ich bin aber überzeugt, dass sie den Überfall nicht durchziehen wird und darum ist das für mich kein Happy End, eher einen Neubeginn für Jacqueline.

Kathii123

vor 12 Monaten

Wie gefällt dir die Aufmachung des Buches (Cover und Gestaltung der Seiten)?

Als ich das Buch aus dem Briefumschlag genommen habe ist mir zuerst aufgefallen, was für eine tolle Farbe das Cover besitzt. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich ein totales Verpackungsopfer bin und alles kaufen muss, was bunt ist oder glitzert. Und was eignet sich besser als ein kräftiges Pink um Leser auf das Buch aufmerksam zu machen. :)
Die Gestaltung der Seiten hat mir auch total gut gefallen. Ich habe bisher noch kein Buch in meinem Bücherregal, das graue Seiten hat. Dadurch wirkt das Buch jugendlicher finde ich.
In zwei Punkten muss ich FamousNinchen zustimmen. Ich hätte es auch toll gefunden, wenn die grauen Schattierungen der Seiten bis zum Ende hin weißer geworden wären (oder dunkler, wenn irgendetwas schlimmes oder schweres passiert ist). Außerdem finde ich auch, dass mich die Überschriften anfangs ziemlich irritiert haben. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ich habe dann einfach die Überschriften komplett übersprungen und gleich mit dem ersten Satz des neuen Kapitels begonnen.

WaltraudEgitz

vor 11 Monaten

Hallo Kathii123,
super, dass du dir neben der Schule die Zeit nimmst, das Buch zu lesen. Bist du inzwischen bis zum Ende gekommen? Aber du hast es eigentlich schon vorausgesehen: Die Geschichte klingt zwar versöhnlich aus, ist aber auf der letzten Seite natürlich noch nicht beendet. Jacqueline entwickelt sich weiter, wird durch ihre Umwelt geprägt, reagiert - bewusst oder unbewusst - auf Impulse, und wo sie in zehn Jahren stehen wird, lässt sich nicht wirklich abschätzen. Genau so, denke ich, wie sich im wirklichen Leben der Lebensverlauf nicht vorhersehen lässt.

Kathii123

vor 11 Monaten

@WaltraudEgitz

Ja, ich habe das Buch nun beendet. Meine Rezension wird auch bald kommen :) Ich habe zwei Fragen an Sie, die ich mir während des Lesens gestellt habe.
Haben Sie sich Gedanken über ihre Zukunft gemacht und dann erst Spontan entschieden, das Ende des Buchs offen zu lassen?
Gab es ein Mädchen, dass Sie inspiriert hat?
Das Buch hat mich wirklich zum nachdenken angeregt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich ein Exemplar bekommen habe. :)

WaltraudEgitz

vor 11 Monaten

Gibt es in diesem Roman ein Happy End? Was denkst du?

Liebe Kathii123,
die Personen in meinem Buch sind entstanden aus einer Menge verschiedenster Eindrücke, nach und nach kristallisieren sich ihre Charaktere heraus und die Handlung entwickelt sich. Ich hatte aber kein spezielles Mädchen vor Augen., wünsche mir aber, es so geschaffen zu haben, dass es jederzeit Realität werden könnte.
Dass es keinen wirklichen Schluss gibt, ist für mich logisch. Als Lehrerin erlebe ich Kinder, die eben auch keine optimalen Startbedingungen ins Leben haben, in der Zeit , die sie an unserer Schule verbringen, entwickeln und verändern sie sich, kommen mit Problemen klar oder auch nicht, und alles ist offen.
So kann jeder Leser für sich entscheiden, wie das Leben der einzelnen Personen weitergehen soll. Und genauso hast du es ja anscheinend gemacht! Die Geschichte ist auf diese Weise nicht mit der letzten Seite beendet, sie wirkt noch nach.
Danke fürs Lesen - trotz Schulstress - und für deine Rezension!
Danke auch an FamousNinchen und an Susimüller für eure Teilnahme an der Leserunde!

Neuer Beitrag