Meine schwierige Mutter:

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lenisveas avatar

Mir hat das Buch sehr gut weiter geholfen, kann es nur empfehlen, 4,5 Sterne von mir

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Inhaltsangabe zu "Meine schwierige Mutter:"

Auch als Kind einer schwierigen Mutter ist es möglich, im Erwachsenenalter ein gutes Leben zu führen und den Ballast des Elternhauses abzuwerfen. Die Autorinnen zeigen konkrete Wege dorthin mit kreativen Übungen, Selbsttest und Möglichkeiten der Selbstreflexion.

Oft zeigen sich bis ins Erwachsenenleben hinein chronifizierte seelische oder körperliche Leiden, wenn der Start ins Leben holprig war. Eine Mutter, die ihr Kind ablehnt oder als ihren lebenslangen Besitz ansieht, die psychisch krank, süchtig oder in anderer Weise beeinträchtigt ist, wird zur schweren Hypothek für ihre Kinder, wenn es diesen nicht gelingt, sich zu distanzieren und schließlich zu befreien. Das Buch sensibilisiert für dieses Lebensthema, indem es an vielen Beispielen zeigt, wie das Familienklima und die Beziehungsmuster für lange Zeit bestimmend bleiben. »Elterncheck« und Selbsttest ermöglichen einen Blick hinter die Familienfassade. Vor allem aber zeigen die Autorinnen mit konkreten Maßnahmen und kreativen Übungen, wie die Last des Elternhauses verringert und das Leben der erwachsenen Kinder positiv verändert werden kann. Spätestens wenn die Kinder schwieriger Mütter selbst Vater oder Mutter werden, bietet eine Klärung die Chance, Schwierigkeiten nicht an die nächste Generation weiterzugeben.

Dieses Buch richtet sich an: Erwachsene, die sich langfristig durch ihr Elternhaus beeinträchtigt fühlen sowie deren PartnerInnen und Angehörige

Selbsterfahrungsübungen zum Anhören, gesprochen von den Autorinnen:

>> Vorspann und Einführung in die Arbeit mit den Audiodateien
>> Jetzt besser leben – der erste Schritt
>> Das AWOKADO-Stärkungsritual

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608100990
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:176 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:11.03.2017

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    himbeerbels avatar
    himbeerbelvor 7 Monaten
    Mutter-Kind-Beziehung auf dem Prüfstand

    Ein interessantes, aber auch heikles Thema. Wer Schwierigkeiten mit den eigenen Eltern – und erst recht mit der eigenen Mutter – anzusprechen wagt, riskiert es als undankbar, verzogen und eben selbst als schwierig eingestuft zu werden. Schon das vierte Gebot der Bibel besagt, dass wir Vater und Mutter ehren sollen, aber wie weit geht dieses Gebot? Was dürfen Mütter und was ist zu „entschuldigen“? Oftmals wird pauschalisiert: Alle Kinder sollen ihren Müttern danken, alle Mütter haben ihr Bestes getan und wenn es nicht so war, dann müssen die erwachsenen Kinder „einfach nur vergeben“.
    Dabei kann es sein, dass die Schwierigkeit der Mutter in ihr als Person begründet ist, weil sie vielleicht an einer Persönlichkeitsstörung oder einer Krankheit leidet, ein komplizierter Charakter ist oder selbst eine Kindheit hatte, die problematisch war. So kann das, was den Lebensraum der Mutter überschattet, auch die Beziehung zum Kind nachhaltig belasten und prägen. Immer dient dem Kind die Mutter als Vorbild, die nicht nur nachahmenswert, sondern auch abschreckend sein kann. Es geht in diesem Buch, das für erwachsene Söhne und Töchter von einem psychologisch geschulten Mutter-Tochter-Paar geschrieben wurde, nicht um Schuldzuweisungen oder darum, Mütter an den Pranger zu stellen, sondern um das Erkennen der unterschiedlichen Problematiken mitsamt ihren Auswirkungen und Einflüssen, um entsprechend handeln und gegensteuern zu können.
    Das eigene Leben zum Besseren zu wenden, wenn man mit einer schwierigen Mutter aufgewachsen ist, ist eine Lebensaufgabe, für die in der zweiten Hälfte dieses Buches ein Hilfe-Programm angeboten wird. Dabei geht es nicht darum, seine Mutter ändern zu wollen. Und auch die Kindheit ist eine unabänderliche Größe aus der Vergangenheit. Aber man kann durch die Lebens- und Denkweise auf die heutige Lebensqualität aktiv Einfluss nehmen. Kreative Übungen, in denen einzelne Themen bearbeitet werden oder die zur Achtsamkeit aufrufen, sollen dabei helfen. Da ich die Übungen nicht ausgeführt habe, kann ich über deren Wirkweise kein Urteil fällen. Aber ich habe mir beim lesen vorgestellt, diese Übungen alleine ausführen zu müssen und fand den Gedanken unbefriedigend. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass dieses Buch wertvolle Impulse liefern kann, wenn man es begleitend zur Therapie liest. Ich persönlich halte den Austausch und die Aufarbeitung von schwierigen Mutter-Tochter-Problematiken gemeinsam mit einem Therapeuten für wichtig und habe dies als bereichernd und klärend schätzen gelernt.
    Es finden sich viele Quellenangaben im Text, so dass man die Möglichkeit hat diesen zu folgen und tiefer in die Materie einzusteigen, wenn man es möchte. Das Buch liest sich leicht und ist gut verständlich geschrieben, aber es ist dennoch keine leichte Kost, weil beim Lesen immer auch das eigene Leben auf dem Prüfstand steht: Wie ist die Beziehung zur eigenen Mutter? Wie ist die eigene Beziehung zum erwachsenen Kind? Was ist falsch gelaufen? So manche Erkenntnis tut weh, wenn man selbst unter einer Krankheit leidet, die einen zu einer schwierigen Mutter macht. So habe ich das Buch nicht nur als Kind, sondern immer auch als (schwierige) Mutter gelesen und viele Denkanstöße für mich erhalten, die ich gerne an meine Tochter weitergeben möchte. Ich würde mir wünschen, dass sich viele erwachsene Kinder schwieriger Mütter mit diesem Thema näher befassen, damit die negativen unbewussten Verhaltensweisen erkannt und vermieden werden können. Denn:
    „Das Kind von heute ist die Mutter von morgen. Und auch unsere Mutter, so unvorstellbar es scheint, war genau ein Kind wie wir. Mit jedem Zellsterben in uns rücken wir unserer eigenen Mutter ein Stück näher, drohen wir ähnliche Leiden zu erleben, drohen wir familiäre Dramen zu wiederholen und drohen nicht zuletzt auch  dem ultimativen Supergau näher zu rücken: nämlich selbst eine schwierige Mutter zu sein.“
    Und genau das gilt es zu verhindern.

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    Estrelass avatar
    Estrelasvor 8 Monaten
    Schwierige Lektüre

    "Meine schwierige Mutter" ist ein Sachbuch, das Erwachsenen Hilfestellung im Umgang mit ihrer Mutter bieten soll. Das Autorenduo aus Mutter und Tochter hat damit ein gängiges Thema aus Sicht des erwachsenen Kindes aufgegriffen und stellt im ersten Teil verschiedene Situationen vor, die die Probleme ausgelöst haben könnten. Daran stört sprachlich, dass das Bild zweier Tänzer übermäßig oft herangezogen wird und inhaltlich, dass Ursachen hauptsächlich in der Kindheit gesucht werden. Bei den Erklärungen, die zwar manchmal wissenschaftliche Quellen zitieren, wird oftmals nur an der Oberfläche gekratzt. Und zu malen oder zu basteln, empfinde ich persönlich als lästigen Lösungsvorschlag. Ich habe mir einige Stellen im Buch markiert und durchaus ein paar Impulse aufgegriffen, im Großen und Ganzen bin ich aber von diesem Buch enttäuscht.

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    lenisveas avatar
    lenisveavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mir hat das Buch sehr gut weiter geholfen, kann es nur empfehlen, 4,5 Sterne von mir
    Meine schwierige Mutter

    Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: 1. Aufl. 2017, 175 Seiten, broschiert ISBN: 978-3-608-86121-1 Print: 17,00 € Ebook: 13,99 € Zum Buch: https://www.klett-cotta.de/sixcms/detail.php?template=ebook_detail&id=80188 Der Familienfalle entkommen und ein gutes Leben führen Auch als Kind einer schwierigen Mutter ist es möglich, im Erwachsenenalter ein gutes Leben zu führen und den Ballast des Elternhauses abzuwerfen. Die Autorinnen zeigen konkrete Wege dorthin mit kreativen Übungen, Selbsttest und Möglichkeiten der Selbstreflexion. Oft zeigen sich bis ins Erwachsenenleben hinein chronifizierte seelische oder körperliche Leiden, wenn der Start ins Leben holprig war. Eine Mutter, die ihr Kind ablehnt oder als ihren lebenslangen Besitz ansieht, die psychisch krank, süchtig oder in anderer Weise beeinträchtigt ist, wird zur schweren Hypothek für ihre Kinder, wenn es diesen nicht gelingt, sich zu distanzieren und schließlich zu befreien. Das Buch sensibilisiert für dieses Lebensthema, indem es an vielen Beispielen zeigt, wie das Familienklima und die Beziehungsmuster für lange Zeit bestimmend bleiben. »Elterncheck« und Selbsttest ermöglichen einen Blick hinter die Familienfassade. Vor allem aber zeigen die Autorinnen mit konkreten Maßnahmen und kreativen Übungen, wie die Last des Elternhauses verringert und das Leben der erwachsenen Kinder positiv verändert werden kann. Spätestens wenn die Kinder schwieriger Mütter selbst Vater oder Mutter werden, bietet eine Klärung die Chance, Schwierigkeiten nicht an die nächste Generation weiterzugeben. Dieses Buch richtet sich an: Erwachsene, die sich langfristig durch ihr Elternhaus beeinträchtigt fühlen sowie deren PartnerInnen und Angehörige Die Autoren: Waltraut Barnowski-Geiser, Dr. sc. mus., ist Musiktherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der familiären Suchtbelastung. Als Lehrende und Therapeutin ist sie vor allem in Schulen, Hochschulen, therapeutischen Ausbildungsgängen und in freier Praxis in Erkelenz tätig. Maren Geiser-Heinrichs, Psychologin M. Sc., Schwerpunkt Klinische Psychologie, ist klientenzentrierte Beraterin, geprüfte Mediatorin und in Ausbildung zur Systemischen (Familien-)Therapeutin am IF Weinheim. Seit 2014 ist sie in einer psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene tätig. Meine Meinung: Ich bin durch den Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Dieses Thema interessiert mich sehr und habe mich daher sehr gefreut, dass mir das Ebook von Netgalley zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden ist. Dies beeinflusst in keinster Weise meine Meinung. Der Einstieg ist mir direkt sehr leicht gelungen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr selten Ratgeber lese. Hier war ich aber direkt von der ersten Seite an gefesselt von den Aussagen, da sie fast auf mich zugeschnitten waren. Ich muss sagen, trotz der wenigen Seiten hat mir dieses Buch sehr viel gegeben und kann mir eine große Hilfe zur Vergangenheitsbewältigung sein. Interessant fand ich hierbei auch, dass es sich bei den Autoren auch um Mutter und Tochter handelt. Mein Fazit: Für alle, die sich von diesem Thema angesprochen fühlen und sich dafür interessieren, kann ich nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Mich hat es ein ganzes Stück weitergebracht und daher bekommt das Buch von mir sehr gute 4,5 Sterne.

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