Warren Ellis

 4,1 Sterne bei 165 Bewertungen
Autor von Gott schütze Amerika, Gun Machine und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Warren Ellis ist einer der produktivsten, meist gelesenen und innigst geliebten Comicautoren weltweit, sowie Urheber beliebter Serien wie Transmetropolitan und The Authority. Er gewann zahlreiche Preise und wurde für viele weitere nominiert. Ellis hat über 50 Graphic novels, Fernsehdrehbücher und Videospiele geschrieben, außerdem die Romane Gott schütze Amerika und Gun Machine. Mit seiner Frau Niki und der gemeinsamen Tochter Lilith lebt er in Südengland. Er schläft nie.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Marvel Must-Have: Wolverine - Noch nicht tot (ISBN: 9783741636875)

Marvel Must-Have: Wolverine - Noch nicht tot

Neu erschienen am 16.07.2024 als Gebundenes Buch bei Panini Verlags GmbH.
Cover des Buches Ultimate Iron Man: Armor Wars (ISBN: 9783741640742)

Ultimate Iron Man: Armor Wars

Neu erschienen am 18.06.2024 als Gebundenes Buch bei Panini Verlags GmbH.

Alle Bücher von Warren Ellis

Cover des Buches Gott schütze Amerika (ISBN: 9783453406551)

Gott schütze Amerika

 (45)
Erschienen am 06.07.2009
Cover des Buches Gun Machine (ISBN: 9783453437258)

Gun Machine

 (19)
Erschienen am 13.05.2013
Cover des Buches Transmetropolitan (ISBN: 9783957982520)

Transmetropolitan

 (10)
Erschienen am 20.07.2015
Cover des Buches Trees 1 (ISBN: 9783966582254)

Trees 1

 (13)
Erschienen am 16.12.2020
Cover des Buches Gun Machine (ISBN: 9783641104054)

Gun Machine

 (7)
Erschienen am 13.05.2013
Cover des Buches Iron Man: Extremis (ISBN: 9783862015993)

Iron Man: Extremis

 (5)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Marvel Must-Have: Iron Man: Extremis (ISBN: 9783741619021)

Marvel Must-Have: Iron Man: Extremis

 (2)
Erschienen am 15.12.2020
Cover des Buches Batman: Batmans Grab (ISBN: 9783741620157)

Batman: Batmans Grab

 (2)
Erschienen am 06.10.2020

Neue Rezensionen zu Warren Ellis

Cover des Buches Trees 1 (ISBN: 9783966582254)
Kagalis avatar

Rezension zu "Trees 1" von Warren Ellis

Interessante Idee, aber Schwächen in der Umsetzung
Kagalivor einem Jahr

Diesen Comic habe ich zufällig in der Bibliothek entdeckt und ohne großartig zu wissen, worum es geht, mitgenommen. Ob mir diese Überraschungslektüre zugesagt hat, erzähle ich euch jetzt.

Die stumme Bedrohung
Von einen Tag auf den anderen tauchen überall auf der Erde seltsame säulenartige Gebilde auf. Schnell ist klar: Sie stammen von Aliens, doch entgegen aller Erwartungen passiert nach dem Erscheinen, der als Bäume getauften Gebilde erstmal gar nichts. Weder zeigen sich die Aliens, noch kommunizieren sie und auch die Bäume scheinen nichts weiter zu tun, als stumm und teilnahmslos in der Landschaft zu stehen. Die Menschen arrangeren sich also mit ihnen, mehr oder weniger, udn wie sie das tun, das ist das Hauptthema dieses ersten Comicbandes.

“Sie stehen auf der Erdoberfläche. Wie Bäume. Üben still Druck auf die Welt aus. Als sei niemand hier.”

(Trees: Ein Feind von Warre Ellis und Jason Howard, Cross Cult, S. 10, Panel 1-4)


Der Autor setzt auf viele verschiedene Handlungsstränge. So begleiten wir ein Forscherteam in Norwegen, die Freundin eines Gangsters in Italien und einen jungen Künstler in China, dazu kommen immer wieder kurze Episoden im Rest der Welt, wie z.N New York oder Somalia. Ich mochte den globalen Blickwinkel, der es dem/die Leser/in ermöglicht, den Umgang der Menschen mit den Bäumen aus verschiedenen Teilen der Welt zu betrachten und zu sehen, wie diese auf unterschiedlichen Ebenen das Leben der Menschen verändert haben und auch Einfluss auf die (politischen) Machtgefüge nehmen. Dadurch wird “Trees: Ein Feind” mehr zu einer Geschichte über die Menschheit an sich, als über Aliens. Ellis setzt sich intensiv mit gesellschaftlichen Themen auseinander und beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf die Bäume. So finden wir in den unterschiedlichen Handlungssträngen u.a. einen wissenschaftlicher, einen politischer, einen künstlerisch/liberalen und einen opportunistischen Blick auf die ominösen Aliengebilde. Diese Herangehensweise verleiht dem Comic eine gewisse Tiefe und regt zum Nachdenken an, macht die Story aber auch schwer verdaulich. Man muss sich konzentrieren, um der Handlung zu folgen, der Comic ist definitiv nichts für eben mal zwischendurch.

In den vielen Handlungssträngen liegen aber auch die Tücken dieses Comics. Die Wechsel zwischen diesen sind nämlich sehr abrupt und auch sehr schnell. Dadurch wirkt der Comic stellenweise unruhig, unstrukturiert und verwirrend. Es fällt schwer, eine Bindung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen, da man so schnell zwischen ihnen hin und her springt. Hat man sich in einer Szene orientiert, ist man auch schon fast durch, da bleibt nicht viel Raum zum näheren “Kennenlernen” der Figuren. Ein ruhigerer Erzählfluss und eine bessere Strukturierung der Handlungsstränge hätten dem Comic gutgetan, um dem/die Leser/in eine stärkere emotionale Bindung zu ermöglichen.

Der Zeichenstil des Comics ist in Ordnung, war aber für mich kein Highlight. Ein typischer amerikanischer Stil, der zwar ausdrucksstark in Mimik und Gestik ist, jedoch manchmal etwas eintönig daherkommt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Handlungsstränge optisch besser voneinander zu unterscheiden gewesen wären. Durch den gleichförmigen Stil, grade auch in der Farbgestaltung kann es schnell zu Verwechslungen kommen, wenn man sich fragt, wo und bei welcher Figur man gerade ist. Ein klareres visuelles Unterscheidungsmerkmal zwischen den verschiedenen Handlungssträngen hätte dazu beigetragen, dass die schnellen Szenewechsel nicht so verwirrend sind.

Fazit:

Insgesamt konnte Trees: Ein Feind zwar mit seiner Idee und den gesellschaftskritischen Themen punkten, um wirklich Spaß zu machen war mir der Comic aber zu unruhig und verwirrend erzählt, wodurch eine emotionale Bindung zu den Charakteren und der Geschichte mir nicht möglich war. Da ich alle drei Bände aus der Bibo habe, werde ich in die nächsten mal reinschauen. Gekauft hätte ich sie mir aber nicht mehr.


Folge mir ;)

Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

Das Buch ist verhältnismässig sehr, sehr kurz (sogar für meine Verhältnisse), aber das hat mich jedoch noch nie gestoppt. Ein Buch mehr, welches man schnell durchhat, ist ja auch nicht schlecht. :)

Jedoch bekam man hier die knappe Länge sehr gut zu spüren, denn die Geschichte lief einfach so vor sich hin, ohne Kontext und ohne Spannung. Man konnte kein grösseres Bild erkennen und keine wirklich spannende Storyline. Sie sind da im Schloss gefangen und mehr nicht.

Hinzu kommt, dass ich hier die Verbindung zum Märchen nicht wirklich erkennen kann, was mir irgendwie auch falsche Erwartungen gab.

Im Gesamten also leider eher enttäuschend. Mag okay sein und hey es ist kurz (und gratis), aber es nicht so, dass man etwas verpassen würde, wenn man es nicht liest. Von mir gibt es drei Sterne dafür.

Cover des Buches Trees 3 (ISBN: 9783966582339)
Belladonnas avatar

Rezension zu "Trees 3" von Warren Ellis

Leider kein überzeugender Abschluss der Reihe.
Belladonnavor 3 Jahren

Meine Meinung

Warren Ellis und Jason Howard legen mit »Trees 3: Drei Schicksale« den finalen Band zu ihrer eigenwilligen Science-Fiction-Serie über geheimnisvolle Alien-Bäume und das Leben im Schatten dieser subtilen Invasion vor.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Ellis zum Abschluss eine Verbindung zu den vorherigen Ereignissen und Handlungsfäden herstellt, doch auch in diesem dritten Album handelt es sich um eine neue eigenständige Erzählung, die dieses Mal in düsterem Schwarz und Grau von Morden und Geistern im Schatten der Alien-Bäume in einem entlegenen russischen Dorf berichtet. Vielleicht war auch hier mein Fehler in der Herangehensweise, denn ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass die einzelnen Puzzleteilchen miteinander verbunden werden, aber rückblickend betrachtet, handelt es sich wohl eher um einzelne Sequenzen, die einfach im gleichen Universum spielen.

Die Geschichte von »Trees 3: Drei Schicksale« und die Zeichnung der Hauptprotagonistin Klara hat mir für sich genommen gut gefallen, denn sie bildet einen herrlichen Mikrokosmos einer Gemeinschaft ab, die abseits der großen Städte ihren ganz eigenen Regeln folgt.

Eigentlich ist es im Schatten der Alienbäume dennoch ruhig in der Abgeschiedenheit von Toska, doch als sich ein Mord ereignet und dies die Polizistin Klara auf den Plan ruft, werden einige Geheimnisse zutage gefördert.

Jason Howards stimmungsvolle Illustrationen verpassen der Crime-Story die passende Atmosphäre und lassen einen zwischendurch regelrecht erschauern. Trotz der grundlegenden Faszination der subtilen Alien-Invasion hat mir einfach eine Brücke zwischen den einzelnen Geschichten gefehlt. Umso gespannter erwarte ich die geplante TV-Adaption, denn ich bin wirklich neugierig wie die Geschichte cineastisch adaptiert wird.

Fazit

Für sich genommen ist »Trees 3: Drei Schicksale« ein gelungener Krimi mit Science-Fiction-Background, doch als Abschluss der Reihe hat mich der Comic etwas ratlos zurückgelassen.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 17.08.2021

Gespräche aus der Community

Es gibt sie: die Aliens. Sie haben die Welt erobert mit riesigen Bäumen, Säulen, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Doch die Aliens, diese unbekannte Spezies, hat bisher noch kein Mensch gesehen: 10 Jahre und die Menschheit hat gelernt mit diesem fremdartigen "Trees" zu leben.

152 BeiträgeVerlosung beendet
Estrelass avatar
Letzter Beitrag von  Estrelasvor 3 Jahren

Zusätzliche Informationen

Warren Ellis wurde am 16. Februar 1962 geboren.

Warren Ellis im Netz:

Community-Statistik

in 150 Bibliotheken

auf 10 Merkzettel

von 2 Leser*innen aktuell gelesen

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