Warren Ellis

 4.1 Sterne bei 122 Bewertungen
Autor von Gott schütze Amerika, Gun Machine und weiteren Büchern.

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Gravel 5 - Die Major Seven
Erscheint am 30.10.2018 als Taschenbuch bei Josua Dantes.

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Warren EllisGott schütze Amerika
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Gott schütze Amerika
Gott schütze Amerika
 (44)
Erschienen am 06.07.2009
Warren EllisGun Machine: Thrilller
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Gun Machine: Thrilller
Gun Machine: Thrilller
 (5)
Erschienen am 13.05.2013
Warren EllisIron Man: Extremis
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Iron Man: Extremis
Iron Man: Extremis
 (3)
Erschienen am 15.04.2013
Warren EllisJames Bond VARGR - Band 1
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James Bond VARGR - Band 1
James Bond VARGR - Band 1
 (2)
Erschienen am 01.06.2016
Warren EllisJames Bond VARGR - Band 2
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James Bond VARGR - Band 2
James Bond VARGR - Band 2
 (2)
Erschienen am 01.03.2017
Warren EllisEin Haufen toter Schweine (Kindle Single)
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Ein Haufen toter Schweine (Kindle Single)
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 (2)
Erschienen am 24.03.2014
Warren EllisSupergod
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Supergod
Supergod
 (2)
Erschienen am 14.05.2012
Warren EllisMoon Knight
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Moon Knight
Moon Knight
 (1)
Erschienen am 17.08.2015

Neue Rezensionen zu Warren Ellis

Neu
derMichis avatar

Rezension zu "James Bond VARGR - Band 2" von Warren Ellis

gelungene Fortsetzung nach klassischen Motiven
derMichivor einem Jahr

Wenn es um Bond geht, darf man sich nicht mit Äußerlichkeiten zufriedengeben. Das haben die Autoren Warren Ellis und Jason Masters zum Glück auch in diesem Band beherzigt, denn neben der gelungenen Optik orientiert sich die Geschichte eng an bekannten Mustern, während im Hintergrund gleichzeitig sanft Kritik an Regierungen und Geheimdiensten geübt wird. Inhaltlich erinnern die Zusammenarbeit des Kernteams um M, Bond und Moneypenny und das Agieren einer gewissen Verbrecherorganisation stark an den letzten 007-Film "Spectre", fügt der bekannten Geschichte aber noch ein paar neue Schauplätze und Bösewichte hinzu.

Darüber hinaus traut sich der Comic weiterhin mehr als so manches Kinoabenteuer, vor allem blutige Schießereien und den exzessiven Konsum von Zigaretten betreffend. Im Vergleich zum Vorgänger hat man sich jedoch ein wenig zurückgenommen, hauptsächlich die Tötungsmethoden des Hauptgegners Hawkwood sorgen hier für gelegentliche Gore-Effekte. Unterhaltsam wird es, wenn 007 dem Chauvinisten in sich freien Lauf lässt oder Seitenhiebe auf die USA und deren mehr oder weniger fähigen Geheimdienste verteilt. Die Anwesenheit des trotzdem ziemlich schlagfertigen Felix Leiter erweitert den Kanon der bekannten Figuren und verweist zugleich auf den Spin-Off-Comic, der in Kürze im selben Verlag erscheinen wird.

Strukturell ist es ein großer Gewinn, dass die Abenteuer anders als im Original hierzulande wieder als geschlossener Band erhältlich sind. Die großformatig eingefügten Cover der englischsprachigen Einzelbände verdeutlichen die Schnittstellen, die oft als eindeutige Cliffhanger angelegt sind. Gut, dass man danach nicht wochenlang auf das nächste Heft warten muss. Einzig ein paar Klischees wie die übliche Hackerin mit Lisbeth-Salander-Punker-Attitüde, laue Nächte mit Bond-Girl und die anscheinend unbesiegbare Hauptfigur, der mitten in blutigen Kämpfen immer noch Zeit für einen lockeren Spruch bleibt, fallen eindeutig negativ auf.

Darüber hinaus macht "Eidolon" Lust auf mehr und bietet für Comicliebhaber und Bond-Begeisterte eine angemessene Adaption der Abenteuer des legendären Agenten, auf die in so manchen Nebensätzen zusätzlich verwiesen wird.

Seitenzahl: 152
Format: 20,5 x 28,4 cm, gebunden
Verlag: Splitter

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derMichis avatar

Rezension zu "James Bond VARGR - Band 1" von Warren Ellis

der Comicheld ihrer Majestät
derMichivor 2 Jahren

Alle Fans können beruhigt sein. Bond ist ziemlich genau so, wie man ihn sich wünscht und vorstellt. Rein äußerlich eine Mischung aus einem jungen Sean Connery, Daniel Craig und ein wenig Pierce Brosnan, sein Wesen ist unterkühlt, ein bisschen machohaft und sarkastisch wie eh und je. Auch die vertrauten Figuren um ihn herum finden sich wieder - Eve Moneypenny, Q und natürlich M. Deren Aussehen weicht teilweise von dem in den Filmen ab, teils nimmt man mehr oder weniger direkt Bezug darauf. Macht ja nichts, die Besetzung hat in den letzten Jahrzehnten auch im Kino immer wieder gewechselt, was dem Franchise bisher nicht nachhaltig geschadet hat. Sogar der stilisierte Vorspann wurde bewusst nach dem Prolog eingefügt und quasi literarisch adaptiert.
Apropos: Auch wer kein langjähriger Comicenthusiast ist, kann mit den filmreifen Bildern seine Freude haben. Die großformatigen Zeichnungen spielen immer wieder mit den Konventionen beider Genres und adaptieren gerade in Actionszenen sinnvoll Stilelemente wie Zeitlupen und Beleuchtung. Die Mission ist gleichfalls filmreif. Ein Bond-Bösewicht wie er im Buche steht macht James das Leben schwer, skurrile Helfershelfer und Bond-Girls eingeschlossen. Überhaupt präsentiert sich der beliebte Agent in diesem Band ebenso klassisch wie zeitgemäß und empfiehlt sich damit als idealer Hauptdarsteller für eine hoffentlich langlebige Comicserie.
Auffällig ist die im Unterschied zu den Filmen stark überzeichnete Gewaltdarstellung. Folterszenen und Schießereien ist man als Bond-Fan normalerweise gewohnt, aber das von Q für dieses Abenteuer neu entwickelte Splittergeschoss setzt auf seine Art neue Maßstäbe. Schädel platzen, Brustkörbe werden zerfetzt und das Fleisch hängt in Fetzen von Bonds Gegnern herunter. Auch diverse Drogenopfer scheinen sich förmlich selbst aufzulösen. Die Abstraktion der Zeichnungen macht das noch einigermaßen erträglich, ein Kinofilm mit derartigem Realismus hätte vermutlich kaum eine Jugendfreigabe bekommen.
Wer sich damit abfinden kann und nicht bis zum nächsten Leinwandstreich des Agenten ihrer Majestät warten will, der ist mit "Vargr" gut bedient. Der schicke Hardcovereinband macht diese Ausgabe außerdem zu einem Schmuckstück im Regal, das großzügige (und im Vergleich zum Original etwas größere) Format lässt die Bilder bestens zur Geltung kommen. Für neuen Stoff wird übrigens in Kürze gesorgt. Im September erscheint im selben Verlag die ersehnte Fortsetzung dieses gelungenen Auftaktes.

Seitenzahl: 144
Format: 20,2 x 27,9 cm, gebunden
Verlag: Splitter

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ralluss avatar

Rezension zu "Gun Machine: Thrilller" von Warren Ellis

Im Dschungel von New York
rallusvor 3 Jahren

Wie der Zufall so spielt. Ein Haus wird verkauft um ein Tradingcenter hinzubauen. Ein Hausbewohner rastet wegen der Kündigung aus und steht nackt im Hausflur mit einer Schrotflinte. Als Detective Tallow mit seinem Partner hinzugerufen wird, erschießt der Irre seinen Partner auf der Treppe und die blutigen Überreste bleiben an Tallow hängen. Nachdem der Mörder ausgeschaltet ist, findet Tallow mehr aus Zufall eine Wohnung in der 100 Waffen an der Wand hängen. Wie in einem Museum. Nach genauer Recherche stellt sich heraus, dass mit jeder Waffe genau ein Mord geschehen ist. Und der Verrückte ist noch unterwegs.

Anfangs lässt sich das Buch recht gut an, ein Krimi aus der Krachbummfraktion, lakonisch, trocken und mit einem Original als Detective.

"Die Frauen in seinem Leben hatten ihn ausnahmslos darüber informiert, dass er regelmäßig mit einer Art Tourette erwachte.
In der ersten Morgenstunde war es ihm unmöglich, auf Zurückhaltung, Geduld oder Sozialkompetenz zurückzugreifen. 'Scheiße was?' fiel er über das Telefon her.'Kommen sie ins Büro''Verfickte Auszeit von achtundvierzig Stunden scheißnochmal verordnet! Warum verdammt nochmal werde ich geweckt?'"

Warren Ellis springt vom Mörder, der sich in der Zeit wähnt, als die Niederländer New York gegründet haben, zum Detective und zurück. Dabei ist die Mördersicht unangenehm blutig und brutal beschrieben und geht über meine Schmerzgrenze hinaus. (Meine Fantasie ist noch recht gut, die muss nicht ausführlich ausgeschmückt werden!)
Die Zufälle halten auch sehr viel Hof in diesem Krimi, ein kleines Highlight sind die beiden Forensiker, die absolut die Schrullighöchstmarke erreichen.

Insgesamt ein etwas durchwachsener Krimi-Noir-Thriller, der ohne den Psycho-Mystikquatsch wesentlich besser geraten wäre.

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Warren Ellis wurde am 16. Februar 1962 geboren.

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