Warren Ellis Gott schütze Amerika

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Inhaltsangabe zu „Gott schütze Amerika“ von Warren Ellis

Willkommen zu einem Roman, wie Sie ihn noch nie gelesen haben! Ein Buch, bei dem das Prädikat KULT groß geschrieben wird. Und das perfekt zu einer Zeit er scheint, in der sich Amerika im Wandel befindet. „Gott schütze Amerika“ ist ein gnadenlos wilder Mix aus Krimi und durchgeknallter Gesellschaftssatire, wenn Sie so wollen Raymond Chandler meets Douglas Adams. Ein Privatdetektiv erhält vom Stabschef des Präsidenten den Auftrag, die 'Geheime Verfassung' des Landes aufzuspüren. Mit ihr will sie den moralischen Verfall des Landes aufhalten. Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Reise durch die Abgründe Amerikas.

Wer es mag mit total abstrakten Formen von Sex konfrontiert zu werden, sollte das Buch lesen, für mich war das nix ausser Zeitverschwendung!

— Evan

Kinky Friedman meint, das Buch sei so lustig, daß man im Stehen scheissen würde.

— Holden

"Die perfekte Lektüre für den leicht sadistischen Strandtag" - Entertainment Weekly. Mehr ist es auch auf keinen Fall. Es liest sich schnell weg, man hat was zum schmunzeln, einige Situationen sind echt skurril, aber das wars. Die Story tritt doch sehr in den Hintergrund. Schade, hätte mehr draus werden können...

— Elle77

Man denkt zunächst, der Autor übertreibt die Aufzählung von Abseitigkeiten. Dann kam mir zunehmend der Verdacht, er beschreibt Realitäten, und so war es auch. Er stellt sich im Anhang vor als Meister der Graphic Novel, das interessiert mich.

— Liseron

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    BuechermonsterBlog

    16. October 2011 um 18:11

    Zum Roman: Zum Buch „Gott schütze Amerika“ bin ich eigentlich eher zufällig gekommen, nämlich dank der Taschenbuchtage der Mayerschen Buchhandlung. Beim Durchstöbern der Grabbelkiste fiel mir das originelle Cover (eine Landkarte Amerikas in Form eines Koteletts) auf, und das Zitat von Kinky Friedman (amerikanischer Country-Musiker, Schriftsteller und Politiker) auf dem Buchrücken: „So lustig, dass du danach im Stehen scheißen wirst.“ Ganz so weit ist es bei mir zwar nach der Lektüre nicht gekommen, aber ich habe 1,49 € definitiv schon schlechter investiert… Worum geht es? Nun, Hauptfigur ist der Privatdetektiv Mike McGill. Dessen Auftragslage ist… nennen wir es mal „überschaubar“. McGills Detektei ist ein heruntergekommenes und versifftes Büro, in das sich so gut wie nie ein Kunde verirrt. Gleichzeitig dient es Mike als Wohnung, die er sich mit seinem Mitbewohner, einer unverwundbaren und dreisten Ratte teilt, die gerne mal in seine Kaffeetasse uriniert. Noch dazu ist McGill ein unglaublicher Pechmagnet. Egal was er auch anpackt, er landet zuverlässig immer in den unmöglichsten Situationen. Beispiel gefällig? Als der Detektiv vor geraumer Zeit in einem Fall von Ehebruch engagiert wurde, stellte sich heraus, dass der Mann seine Frau nicht mit einer anderen betrog, sondern eine perverse Sexsekte gegründet hatte, die sich regelmäßig zu Gruppensex-Orgien mit Straußenweibchen versammelte. Ja, richtig gelesen: Straußenweibchen. Wer nach Lesen dieser Passage immer noch denkt, er hätte es mit einem gewöhnlichen Buch zu tun, dem sei folgendes gesagt: Weit gefehlt! Eines Tages taucht nämlich der Stabschef des US-Präsidenten in McGills Büro/Wohnung auf, um ihm einen ganz speziellen Auftrag zu erteilen: Er soll ein wertvolles und geheimnisvolles Buch auftreiben, welches sich vor langer Zeit im Besitz des Weißen Hauses befand, aber vor ca. 50 Jahren verloren ging. Das Dokument stellt eine alternative Verfassung der Vereinigten Staaten dar, erstellt von Amerikas Gründervätern persönlich. Die Regierung benötigt das Buch, um dem Land wieder zur alten Stärke zu verhelfen, da es seit dem Verlust der Verfassung mit Amerikas Gesellschaft immer weiter bergab ging und dem Sittenverfall nun Einheit geboten werden soll. Jetzt ist der Stabschef des Präsidenten aber nicht unbedingt so, wie man sich den Vertrauten des mächtigsten Mannes der Welt vorstellt. Es handelt sich vielmehr um einen heroinsüchtigen alten Mann, der sich regelmäßig „Affenscheiße“ in die Venen spritzt, weil das angeblich ein wirkungsvolles Mittel gegen Krebs ist. Doch 500.000 Dollar, ein Palm-Computer mit wichtigen Informationen und die Behauptung des Stabschefs, man brauche für diesen wichtigen Auftrag eine „echte menschliche Scheißzecke, die für uns durch die Kloschüssel Amerikas schwimmt“, überzeugen McGill schließlich, der Sache nachzugehen. Sein erster Hinweis führt Mike dann auch in ein Pornokino für Makroherpetophile. Makro… was? Um es mit Ellis’ Worten zu sagen: „Leute, die, du weißt schon, auf Reptilien stehen. Und Makro bedeutet: groß, riesig. Also Leute, die … Leute die Godzilla ficken wollen.“ In dem Schuppen trifft der Privatdetektiv die durchgeknallte und sexuell überaus aktive Trix, die ihrerseits eine Doktorarbeit über extreme Formen menschlicher Selbsterfahrung schreibt. Und da McGills Mission für ihre Recherche äußerst verheißungsvoll klingt, schließt sie sich Mike an. Beide brechen auf zu einem aberwitzigen und absolut skurrilen Roadtrip quer durch die Vereinigten Staaten. Wenn man ehrlich ist, kann man die Story direkt wieder vergessen, denn die Mission um die alternative Verfassung dient lediglich als Rahmen für eine Ansammlung von völlig verrückten Anekdoten. Dabei führt Warren Ellis den Leser einmal komplett durch die absonderlichsten Auswüchse der Gesellschaft, einer schlimmer als der andere. Seine Hauptfigur trifft dabei auf homosexuelle Fitnessfanatiker, die sich mit Salzlösung ihre Hoden auf Basketballgröße aufspritzen, einen reichen Großgrundbesitzer, der nachts seine eigene Rinderherde besteigt oder einen charismatischen Serienkiller, mit dem McGill während eines Linienfluges munter über dessen Darstellung in der landesweiten Presse diskutiert. Genauso oberflächlich wie die Handlung ist auch die Charakterzeichnung. Weder Mike McGill noch seine Begleiterin Trix sind besonders tiefgründig dargestellt, auch wenn eine Romanze (die überwiegend aus Sex besteht) zwischen den beiden darüber hinwegtäuschen soll. Und auch warum die Regierung nun ausgerechnet einen Mann wie McGill braucht, ist nicht ganz nachvollziehbar. Das macht aber alles nichts, denn auch so ist Warren Ellis’ Romandebüt überaus unterhaltsam. Voraussetzung für den Genuss dieses Nonsens ist aber, dass man mit dem Humor des Autors etwas anfangen kann, welcher sich ungefährt auf dem Niveau einer South Park-Folge befindet: respektlos, politisch völlig unkorrekt, wahnwitzig und derb. Mein Fazit: Natürlich hat das Buch mit anspruchsvoller Literatur ungefähr so viel zu tun wie ein Arnold Schwarzenegger-Film mit einer Oscarnominierung. Und selbstverständlich ist die Handlung in etwa so komplex wie eine GZSZ-Folge und die Charaktere so tiefgründig wie Lothar Matthäus. Aber um es einmal im Stile von Ellis auszudrücken: drauf geschissen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und mich dabei prächtig amüsiert. Ein völlig beklopptes Ereignis reiht sich an das nächste, ohne dass sich dahinter irgendein tieferer Sinn verbergen würde. Klar kann man da auch wieder ein bisschen Gesellschaftskritik hineininterpretieren, man kann sich aber auch einfach das Buch schnappen und sich ein paar Stunden aberwitziger und völlig durchgeknallter Unterhaltung gönnen. Kleiner Tipp: Unbedingt auch das mitgelieferte Bonus-Material im Anhang anschauen! Dort präsentiert der Autor auf sehr lustige Art seine liebsten Kochrezepte und gibt Einblicke in die Hintergründe des Romans. Angeblich beruhen nämlich alle Situationen auf der Realität und nur wenige Dinge sind auf die Fantasie des Autors zurückzuführen. Großartig ist auch die Anekdote zur Entstehung des Buches. So habe Ellis’ Agentin ihn so lange mit dem Wunsch nach einem Roman genervt, bis dieser ihr in 10.000 Wörtern schließlich die „undruckbarste und dreckigste Scheisse“ zuschickte, mit dem Gedanken: „Haha, die wird schon sehen, was sie davon hat.“ Keine zwei Wochen später war die Idee dann an den Verlag verkauft… Meine Wertung: 7/10

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    Duffy

    25. September 2011 um 19:07

    Der Privatdetektiv Mike McGill ist einer von den Erfolglosen. Das ist auch der Grund, warum der US-Stabschef gerade ihn aussucht, um die "Geheime Verfassung" der USA zu finden, ein Buch, das das Volk wieder zu den alten Werten zurückführen soll. McGill hat freie Hand und wählt sich die sexsüchtige Trix als Assistentin aus. Und ab geht die Reise durch ein Amerika, in dessen Abgründe man die abartigsten Neigungen und Leidenschaften der Menschheit findet. McGill ist ein versierter Schreiber. Seine überwiegend flapsige Sprache ist mit griffigen Slogans durchsetzt und nicht langweilig. Trotzdem oder gerade deswegen sind die dargestellten Perversionen menschlicher Erfingungsgabe so manches Mal kurz vor der Geschmacklosigkeit. Doch das, und das weiß man nach der Lektüre des Buches, ist ein Stilmittel, das nicht jedem gefallen muss. Der Plot ist eher durchschnittlich, der Weg ist das Ziel. So bleibt denn eigentlich nur, dieses Buch zu lieben oder zu hassen. Bei mir funktionierte beides (nicht), daher unschlüssige 3 Sterne. Muss eben jeder selbst entscheiden. Lesenswert ist es allemal.

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    Bellami

     

    • 4

    Holden

    21. September 2011 um 18:20
  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    thursdaynext

    27. July 2011 um 08:12

    Laut Umschlag "die perfekte Lektüre für den leicht sadistischen Strandtag" Zynisch , hart und heftig und zum Wegschmeissen komische Durchleuchtung der amerikanischen Gesellschaft. Michael Mc Gill, Privatdetektiv und Pechmagnet auf der Suche nach dem Heiligen Gral Amerikas. Shit happens Liest sich weg wie nix und man lernt etliche neue Sächelchen die man gar nicht unbedingt wissen wollte . Makroherpetophilie z.B., war mir bis dato kein Begriff, dank Warren Ellis wird es zukünftig meinen Schimpfwortschatz bereichern und die alten japanischen Monsterfilme haben endlich einen Sinn ... Ein Hoch dem Internet und freier Informationsmöglichkeiten. Abstrus, derb und genial . Mehr davon !

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    AnnaChi

    13. July 2011 um 10:28

    Nichts für Mimosen! Wird dir schlecht, wenn du dir vorstellst, wie eine fette Ratte in einen Kaffeebecher pisst? Möchtest du keine Methode zur Hodenvergrößerung kennen lernen? Interessiert es dich nicht im entferntesten, was Makroherpetophilie ist? Dann solltest du dies Buch NICHT lesen. Ansonsten ... Warren Ellis holt den Dreck unter dem amerikanischen Teppich hervor und formt daraus ein Kaleidoskop surrealer Szenen mit schrägen Gestalten. Ein Leseerlebnis der besonderen Art: wild, knallig und abgedreht und vor allem sehr, sehr witzig!

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    Holden

    03. June 2011 um 17:41

    Der erfolglose Privatdetektiv Mike McGill wird vom heroinsüchtigen Stabschef des Präsidenten aufgefordert, die verschwundene geheime Verfassung der USA aufzuspüren. Auf seiner Reise lernt Mike die Perversionen und Abartigkeiten seines Landes kennen... Ein Buch mit derbem Humor, muß man schon mögen, aber mir hats gefallen.
    http://www.datenschlag.org/howto/scrotalinfusion/index.html

  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    fm014

    19. February 2011 um 15:06

    Es ist schon eine Weile her, als ich dieses Buch gelesen habe. Das Ende habe ich schon fast vergessen. Jedenfalls ist dieses Werk sarkastisch bis zum Letzten. Der Protagonist ist mindestens so heruntergekommen wie die Welt, in die er sich begibt. Dazu kommen ausreichend Szenen, in denen der Leser zwischen Lachen und Würgen wählen kann. Nichts für zarte Gemüter. Fazit: Fans von Warren Ellis dürften einigermaßen bedient werden. Insgesamt geht mir der Roman dann doch zu oft ins Bizarre, was teilweise schon fast erzwungen wirkt. Ähnlich wie bei Comics wird hier nur so umhergeworfen mit Übertreibungen. Dafür hätte ich lieber mehr Spannung gehabt.

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    KleinNase20

    17. June 2010 um 16:02

    Echt ganz schön verrückt und durchgeknallt......;-)

  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    freitaggibtsfisch

    10. November 2009 um 19:54

    eine superratte pisst in einen kaffeebecher. so beginnt dieser roman in dem ein privatdetektiv von der us-regierung beauftragt wird eine zweite geheime verfassung zu finden, mit deren hilfe die bevölkerung wieder auf den korrekten, moralischen weg gebracht werden soll. es beginnt eine reise quer durch die usa, auf der man allerhand skurrilem begegnet. die reise geht durch die abgründe und schattenwelten amerikas die mittlerweile zum mainstream wurden. mcgill scheint der richtige mann zu sein. er hat reiche geschäftsmänner überführt die vergnügen daran finden mit straußen zu kopulieren. demnach scheinen ihm keine perversitäten fremd zu sein. auf der suche nach dem buch begegnet er makroherpetpholien (leute die godzilla und riesenechsen erregend finden), männern die sich zur sexuellen stimulation salzwasser in den hoden spritzen und einer partygemeinschaft die mit vorliebe sexuelles roulette spielt. nichts davon ist erfunden und alles real in unserer aktuellen gesellschaft vorhanden. "so lustig, daß du danach im stehen scheißen wirst." das versprechen auf dem klappentext konnte leider nicht eingehalten werden. aber die derbe, skurrile, rasante hatz durch amerika ist eine gesellschaftskritik verpackt in einen krimi noir der mit derber sprache daher kommt. .....und lustig ist, wenn man dazu den passanden humor hat. ich habe mich köstlich amüsiert.

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  • Rezension zu "Gott schütze Amerika" von Warren Ellis

    Gott schütze Amerika

    murmel

    06. September 2009 um 18:02

    wie auf dem der rückseite des buches "lustig, dass du danach im stehen scheißen wirst" war es nicht, aber "gott schütze amerika" hat seine stellen, an denen ich doch schon kräftiger schmunzeln musste. oben genanntes phänomen ist nicht eingetroffen. die geschichte, privatdetektiv soll eine zweite geheime verfassung amerikas zu finden, die die amerikanische bevölkerung wieder ins "rechte licht" rücken wird, hätte etwas spannender konstruiert werden können. aber die story lebt viel mehr von den kuriositäten, absurditäten und dingen, die sich manch einer niemals hätte denken wollen. leider nervt die mann-frau beziehung zwischendurch ein bisschen, aber man wird durch die figur des zack pickles wieder belohnt. man will es sich an manchen stellen nicht vorstellen, aber dieses buch scheint doch eine gewisse realität aus dem amerikanischen leben zu vermitteln. empfehlenswert für freunde des schwarzen humors, zarbesaitete bitte nicht lesen.

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