Warren Ellis Gun Machine

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Inhaltsangabe zu „Gun Machine“ von Warren Ellis

The bestselling thriller from "a seriously good writer with a seriously wicked imagination" ( New York Times Book Review ). §After a shootout claims the life of his partner in a condemned tenement building on Pearl Street, Detective John Tallow unwittingly stumbles across an apartment stacked high with guns. When examined, each weapon leads to a different, previously unsolved murder.§Confronted with the sudden emergence of hundreds of unsolved homicides, Tallow discovers that he's walked into a veritable deal with the devil. An unholy bargain that has made possible the rise of some of Manhattan's most prominent captains of industry. A hunter who performs his deadly acts as a sacrifice to the old gods of Manhattan and who may, quite simply, be the most prolific murderer in New York City's history. (Quelle:'Flexibler Einband/14.01.2014')

eine mischung aus den filmen "könig der fischer" und "texas chainsaw massacre". beliebig austauschbares stuart o nan plagiat.

— Pashtun Valley Leader Commander
Pashtun Valley Leader Commander

Öde und sinnfrei....erinnert eher an gekauftes Apfelmus als Zynismus ..... Da thrillert nichts und das unter optimalen Lesebedingungen

— thursdaynext
thursdaynext
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  • Wahnsinnige Forensiker

    Gun Machine
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    Klappentext Hinter einer mit High-Tech-Systemen gesicherten Tür in einem unscheinbaren Wohnkomplex an einer der ältesten Straßen Manhattans liegt mein Apartment, dessen Wände und Decken über und über mit Schusswaffen bedeckt sind. Mit jedem dieser Werkzeuge habe ich genau einen Mord begangen, und meine Sammlung ist noch lange nicht komplett. Ich bin der Jäger. Mein Revier ist Manhattan. Meine Meinung Der Klappentext klingt schon ziemlich verrückt. Und das ist der Jäger auch. Aber der Klappentext führte mich auch auf eine falsche Fährte: ich dachte, der Jäger sei die Hauptfigur in "Gun Machine", das ist aber in Wirklichkeit Detective Tallow.Detective Tallow ist ein Ermittler wie man ihn aus vielen Büchern kennt und wie man sich ihn vorstellt: ein Einzelgänger und ein ziemlich kaputter Typ. Aber er passt in die Story und ist noch nicht mal unsympathisch. Zumal der überraschende Beginn der Geschichte ihn aus seinem gewohnten Alltagstrott reißt, was meist dazu führt, dass Menschen unausstehlich werden. Oder aber das genaue Gegenteil tritt ein.. Auch der Jäger bedient einige Klischees: auf den ersten Blick ist er ein planender, bessener, durchgeknallter (oder egozentrischer?) Killer. Sein Motiv? Wird doch hier nicht verraten! Er bleibt jedenfalls das ganze Buch über nur der Jäger. Seinen Namen wird man nicht erfahren. Das ist cool und innovativ, denn der Name tut eh nichts zur Sache.Im Verlauf der Geschichte erinnert er mich immer mehr an ein Monster, das unkontrollierbar zu werden droht. Ein bisschen wie im "Zauberlehrling"...nur mit einem Killer mit Waffenfetisch. Im Kampf gegen den Jäger und andere "Mächte" zur Seite stehen Tallow zwei wahnsinnige Forensiker. Meine Helden in diesem Buch. Sie bilden mit Tallow ein komisches und unterhaltsames Trio, was mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Grade gegen Ende des Buches, wenn ihre Anteile mehr Raum bekommen, wird es absurd und überdreht. Aber im positiven Sinne. Es wird geschimpft, beschimpft und Sarkasmus versprüht. Da ist zum Beispiel die Rede von muskelbepackten Sicherheitsleuten, die "jeden ihrer Muskeln beim Namen kennen" (und die Muskeln auch so nennen "Hi Steve").Aber auch kleinere Rollen skizziert Ellis sehr passend und authentisch, sei es der Pseudogangsterboss oder die labile Ehefrau. Auch wenn früh ersichtlich ist, wen der Jäger sich als nächstes Opfer ausgeguckt hat, hat es Spaß gemacht weiterzulesen, weil Spannung und Tempo bis zum etwas kurz geratenen Ende oben bleiben. Nichtsdestotrotz ist das Ende stimmig und passt zum Rest der Geschichte. Lieber so, als wenn ein schlechtes Ende mit Pauken und Trompeten den Gesamteindruck zunichte macht. Fazit Keine Frage, wer bei "Gun Machine" auf anspruchsvolle und langwierige Kost hofft, dem rate ich von dem Buch ab. Obwohl, wenn ich es richtig interpretiere könnte ich kritische Töne im Bezug auf staatliche Überwachung, Abgrenzung der Oberschicht, .... lassen wir das. Es ist ein kurzweiliges Buch und das soll es auch sein. Warren Ellis hat alles in "Gun Machine" gepackt, was ein guter Thriller braucht: Spannung, Tempo, Gewalt, Humor, schwarzen Humor, Zynismus, abgedrehte Charaktere und natürlich Klischees. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und gebe eine klare Kaufempfehlung!

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  • hardbored statt hardboiled? schmerzfreie leser für talentloses buch gesucht????

    Gun Machine
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    11. February 2014 um 01:19

    ein opfer der vorschüsse und/oder des literarischen rattenrennens. hängen bleibt eine weltverschwörung dreier aushilfsklingonen in new york. werkzeug ist ein "psychotischer" killer der lt. buch die metaebene der entleibung und derer motive um die dazu geeigneten werkzeuge ergänzt. was als kriminalistisches symphoniekonzert der spannungliteratur startet (die ersten 7 seiten lassen einen schönen plot erwarten) endet als kindergartenblockflötenkonzert zur weihnachtszeit. die kathedrale des bösen ist mit tatwaffen dekoriert, die zu einem wampun kombiniert sind (grange lässt grüssen), die polizei ist korrupt und unterwandert (die auftragskiller sind bestandteil der stadtverwaltung oder deren auftragsnehmer). kinder die in einem auto abgefackelt werden, nun ja..... vielleicht gerade noch geschmacklos..... gääähn........ der jäger wird zum gejagten wird zum jäger und die rettung kommt aus den kellern der pathologie...... (ich musste die schöne und ihren hund aus ghostbusters denken)......  

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  • Review: Gun Machine

    Gun Machine
    Medienjournal

    Medienjournal

    24. August 2013 um 21:28

    Gun Machine ist ein bitterböser, brutaler und spannender Krimi mit einer clever konstruierten Geschichte voller verschrobener und skurriler Figuren, der nicht zuletzt aufgrund seines beißenden Zynismus und bitterbösen Humors eine Menge Spaß macht.
    Mehr gibt es unter:

    http://medienjournal-blog.de/2013/08/review-gun-machine-buch/

  • Gun Machine - Warren Ellis

    Gun Machine
    thursdaynext

    thursdaynext

    08. August 2013 um 09:46

    Ein mittelalterlicher, alleinstehender Cop, Detective Tallow, Typ Lonesome Wolf und natürlich Sozialversager ( Aussenkontakte liegen ihm nicht so)  dessen Partner bei einem Routine Einsatz in New York das Hirn rausgepustet bekommt. Damit beginnt dieser C Movie "Thriller". Die einzig ansatzweise witzigen Protagonisten sind die völlig durchgeknallten Forensiker Bat, und Scarly mit deren Hilfe der dubios, mysteriös wirkende Fall gelöst wird und in einem unzufriedenem Ende wird New York das hier nur aus Psychopathen besteht vom natürlich psychopathischen Killer befreit. Fall gelöst. Buch unter ferner liefen abgehakt. Gnadenlose Klischees in brutalem Plot ohne besonderen Thrill. Warren Ellis hat mit "Gott schütze Amerika" schon erheblich amüsanteres Lesefutter abgeliefert.

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  • Spannender Hard Boiled Thriller

    Gun Machine
    WolffRump

    WolffRump

    31. July 2013 um 12:13

    Genre: Thriller. Umfang: 384 Seiten (Print). Inhalt: Bei einem Einsatz wird Detective Tallows Partner erschossen. In einer Wohnung am Tatort entdeckt Tallow per Zufall eine große Waffensammlung. Bei näherer Untersuchung wird festgestellt, dass die Waffen alle bei Morden eingesetzt wurden, die unaufgeklärt geblieben sind. Tallow stellt schließlich fest, dass sich der offensichtlich wahnsinnige Täter auf einer Art Kriegspfad befindet. Hierbei orientiert er sich an den ehemaligen indianischen Siedlungsstätten auf dem heutigen Manhattan. Seine Auftraggeber sind jedoch nur allzu diesseitig. Als Tallow ihnen zu nahe kommt, schlagen sie zurück. Perspektive: Wechselnde personale Perspektiven insb. des Protagonisten Tallow und des Täters. Setting: New York – mit dem Schwerpunkt Manhattan. Ellis gibt seinem Krimi eine interessante historische Komponente, indem er sich an den ehemaligen Siedlungsschwerpunkten des Indianerstammes orientiert, der Manhattan vor den Weißen bewohnt hat. Sprache: Ellis Sprache ist hart, kraftvoll und reich an Metaphern. Zum Teil ist sie absurd überdreht. Sie korrespondiert perfekt zur Hard Boiled Action der Story. Charaktere: Alle Figuren der Story sind unverwechselbare Originale, die einfach Spaß machen. Insbesondere der einsame Protagonist, der erst durch den Tod seines Partners aus seinem ‚Schlaf’ erwacht und der antagonistische Großstadtindianer auf seinem ganz eigenen Kriegspfad sind charakterlich tief ausgeleuchtet. Fazit: ‚Gun Machine’ ist ein comicartig überdrehter Hard Boiled Thriller, der seine eigene unverwechselbare Sprache findet. Er ist spannend, reich an Action und bietet neue Einblicke in den Bad Big Apple. Der Roman wurde u. a. in der Krimi-Bestenliste der ZEIT (Juli 2013) empfohlen und dieser Empfehlung schließe ich mich gerne an. Die einzige Schwäche des Buches, eine stellenweise zu große Metapherndichte, die den Blick auf das Wesentliche verstellt, ist zu vernachlässigen.

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