Warren Fahy Biosphere

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Inhaltsangabe zu „Biosphere“ von Warren Fahy

Die zweite Evolution hat für Menschen keinen Platz. Der Luxusliner «Trident» befährt den Südpazifik, an Bord eine Filmcrew und Naturwissenschaftler. Man ist dabei, die Reality-Show «Sea Life» zu filmen. Plötzlich erreicht ein Hilferuf das Schiff. Er kommt von einem nebelverhangenen Felseneiland. Doch die Insel ist mitnichten harmlos. Flora und Fauna haben sich hier über Jahrtausende hinweg evolutionstechnisch optimiert. Sie wissen sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Auf schreckliche Weise. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn eines der Lebewesen die Insel verlässt ...

Ein unglaublich spannender, kreativer Bio-Thriller

— Vitas
Vitas

Spannend und packend bis zum Schluss.

— herzle
herzle

So ein Schrott. Da war Jules Verne um Dimensionen besser. Unrealistisch und total unlogisch. Absolut nicht zu empfehlen.

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

Hi Walli007 Bin ganz Deiner Meinung. Dafür ein Herzchen. LG

— stops
stops

Habe das Buch heute von der lieben Kollegin Cornelia bekommen. Bin schon sehr gespannt!

— doceten
doceten

Verlose dieses und ein anderes Buch auf meinem Blog. Schaut doch einfach mal vorbei und macht mit: http://literaturkosmos.blogspot.com

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Insel des Grauens

    Biosphere
    Nurija

    Nurija

    02. March 2014 um 21:23

    Eine kleine relativ unbekannte Insel scheint die Rettung für die kurz vorm Aus stehende Reality Show vonnSealife zu sein. Eigentlich wollte man an der Insel vorbeisegeln, aber ein aktivierter Notruf lässt die Mannschaft umdrehen. Sehr zur Freude der Biologin Nell, die einzig aus diesem Grund an der live übertragenden Show teilnimmt. Henders Island, entdeckt von einem Britische Seefahrer, jedoch nicht weiter beschrieben. Nell und ihre Kollegen sollen auch sehr schnell rausfinden warum... Ein spannender Roman in der Tradition von Jurassic Park, der Urängste weckt und mich beim Lesen keine Minute losgelassen hat. Schon das Vorwort mit den prägnanten Fakten, die ja auf Tatsachen beruhen, haben mir ein äußerst mulmiges Gefühl beschert. Fakten, über die man sich sonst keine Gedanken macht, die alltäglich sind. Hier wird der Leser gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, wie massiv der Mensch in die Umwelt eingreift. Die Folgen sind bei Weitem noch nicht abzusehen. Und genau das macht diesen Thriller so erschreckend faszinierend. Vielleicht entdecken wir tatsächlich irgendwann unser Henders Islands ... Einzig die ersten 200 Seiten bescheren dem Buch einen Punktabzug. Meiner Meinung nach sind hier zu viele Fachbegriffe aus der Biologie ( was mich as Laborassistentin weniger stört)und dem Militär (man muss doch nicht so genau wissen was für ein Jeep da gerade langfährt, mit den Zahlen und Buchstaben kann eh kaum jemand was anfangen) zumindest habe ich mein Genetikwissen wieder etwas aufgefrischt =) danke Anne, das ich mir dieses Buch leihen dürfte.

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  • Langatmig

    Biosphere
    Sabo07

    Sabo07

    10. January 2014 um 12:08

    Zu diesem Buch mag ich gar nicht viel schreiben, so enttäuscht bin ich. Ich frag mich, was der Autor bezwecken wollte, bzw. was er sich bei diesem Buch gedacht hat. Verworrene Handlungsstränge und langatmige Ausführungen machen jeglichen Lesespaß nieder.

  • Durchaus spannender utopischer Thriller

    Biosphere
    cachingguys

    cachingguys

    06. November 2013 um 07:06

    Auf einer kleinen Insel weitab der Zivilisation mitten im Südpazifik ist die Evolution etwas anders verlaufen als auf dem Rest der Welt. Durch ein Notrufsignal alarmiert landet ein Schiff, mit einer Filmcrew und Wissenschaftlern für eine Reality Show an Bord, an dieser unbekannten Insel. Durch Live-Übertragungen weckt die Insel schnell weltweites Interesse. Die logbuchartigen Zeitangaben vermitteln eine spannende Realitätsnähe. Mit Zeichnungen aufgelockert ließ sich das Buch flüssig lesen, war mir aber teilweise etwas zu überzogen. Ein gelungenes Mittelding zwischen „Jusassic Park“ und „die vergessene Welt“.

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  • Nur für Biologie-Fans

    Biosphere
    LineLine

    LineLine

    25. October 2013 um 13:20

    Zu Beginn muss ich sagen, dass ich das Buch insgesamt dreimal abgebrochen habe, bis ich es jetzt endlich aufgrund einer Challenge durchgelesen habe. Dadurch, dass man die ersten 150 Seiten mit sehr viel Theorie konfrontiert wird, für die man ein größeren Wissensumfang haben sollte, was die Biologie betrifft, ist das Buch zu Beginn sehr langweilig. Sobald die Protagonisten auf der Insel angekommen sind, wird es ziemlich spannend. Zwischendurch gab es auch ein paar Kapitel, die nicht auf der Insel gespielt haben, in denen man wieder mit Fakten bombardiert wurde. Ich habe auch nicht wirklich verstanden, warum es diese Kapitel gab, da sie die Handlung nicht weiter vorangebracht haben. Bei den Worten "Ontogenese rekapituliert in Phylogenese" schaltet selbst mein Hirn ab, obwohl ich ein großer Biologiefan bin.Allerdings war es auch sehr interessant die ganzen neuen Tierarten, die auf der Insel leben, kennenzulernen. Es gab dort zum Beispiel eine Wespe mit fünft Köpfen, die mit ihrem Hintern frisst oder blutende "Pflanzen". Manchmal habe ich echt Gänsehaut bekommen, wenn diese Tiere beschrieben wurden. Ich bin froh, dass ich ihnen nicht gegenüberstehen musste. Die paar Skizzen in dem Buch haben mir auch geholfen, mir die Tiere besser vorzustellen. Leider gab es von Henders keine Skizze.Wie für einen Thriller typisch gibt es auch Blut und Tote, was aber nur einen kleinen Teil des Buches ausmacht.Auf den letzten 150 Seiten dachte ich mir "WTF? Was ist denn jetzt los?!". Das Team traf auf die Henders, die eher süß als gruselig oder abstoßend waren. Statt mich zu ekeln, musste ich lachen.Das Ende hat mir gut gefallen, allerdings entspricht es nicht der Inhaltsangabe, was mich etwas enttäuscht hat. Es verlässt zwar etwas die Insel, man erfährt aber nicht, wie es sich auf die Menschheit auswirkt.Ich würde das Buch wirklich nur Biologie-Fans empfehlen

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  • FLORA UND FAUNA SCHLAGEN ZURÜCK

    Biosphere
    Litis

    Litis

    22. August 2013 um 13:40

    Zum Inhalt:  Die Trident, ein Schiff mit Filmcrew und einer Besatzung von Biologen, entdeckt aufgrund eines unbekannten Notsignals eine unerforschte Insel. Sofort geht die Crew mit ihren Kameras an Land und eine Katastrophe geschieht. Nur 2 Personen gelingt es, die Insel lebend zu verlassen, denn, was sich auf der Insel bisher ohne menschlichen Einfluss entwickelt hat, ist unvorstellbar wild und gefräßig.  Die dramatische Ausstrahlung im TV holt natürlich die NSA auf den Plan, die versucht, das Ganze zu vertuschen. Vor Ort versuchen die Wissenschaftler in hermetisch abgeriegelten Laboren, die Flora und Fauna der Insel zu erforschen. Doch irgendwann müssen sie feststellen, dass die Bewohner der Insel zur gefährlich sind, um auch nur ein Lebewesen von dieser Insel zu retten. Sie haben einen unbändigen Selbsterhaltungsmechanismus entwickelt, der sämtliches Leben auf der Erde vernichten würde.  Der Präsident der Vereinigten Staaten gibt daraufhin den Befehl, die Insel mit einem atomaren Schlag zu vernichten. Doch fast zeitgleich entdeckt ein engerer Kreis von Wissenschaftlern, der die Insel noch nicht aufgeben will, eine bisher unerforschte Art, die anders zu sein scheint und setzt alles daran, diese Rasse von der Insel zu retten.  Meine Meinung:  Warren Fahy hat mit diesem Buch ein interessantes Thema aufgegriffen, das gar nicht so undenkbar wäre.  Der Leser merkt, dass Fahy sich sehr viel über sämtliche wissenschaftliche Zweige informiert haben muss. Die Erklärungen sind sehr komplex und biologisch fundiert. Ich selbst hatte so das ein oder andere Mal meine Probleme zu folgen, obwohl ich im Biologie-Leistungskurs war. Bemerkenswert waren auch die im Buch integrierten Zeichnungen, die die wichtigsten Rassen von Henders Island aufzeigen. Am Ende des Buches finden sich dazu sogar noch einmal genauere anatomische und biologische Erläuterungen zu diesen Rassen. Eine tolle Idee!  Einen Punkt abziehen muss ich leider für die vielen, vielen Charaktere, mit denen Fahy den Leser konfrontiert. Es gibt zwar einen Grundstamm an wichtigen Personen, aber auch da musste man erst einmal durchsteigen. Nicht selten musste ich zurückblättern und lesen, wer dieser und jener eigentlich war.  Durch die vielen Charaktere und die wissenschaftlichen Informationen verliert das Buch leider etwas an Spannung. Auf den letzten 100 Seiten nimmt die Geschichte plötzlich ungeahnte Fahrt auf, als die Wissenschaftler eine unbekannte, scheinbar friedliche Rasse entdecken. Ich verschlang die letzten Seiten regelrecht und frage mich, warum Fahy mit dieser Entwicklung so lange gewartet hat. Die Neuentdeckung hätte die Story ungemein aufgepeppt, wenn sie schon früher in Erscheinung getreten wäre. Hier fand ich es z.B. auch schade, dass zu dieser Rasse keine Zeichnung vorhanden war.  Fahy lässt uns mit einem offenen Ende zurück, das die Möglichkeit für einen weiteren Teil bietet. Aber auch ohne diesen ist die Story in sich abgeschlossen. Und wahrscheinlich wählt Fahy das offene Ende zurecht.  Fazit:  Ein gelungenes Buch mit einer grandiosen Idee. Wer biologisch nicht interessiert ist, sollte die Finger davon lassen. Sonst wird es nur frustig.  Ich fand es interessant, würde aber trotzdem keine 100%-ige Leseempfehlung aussprechen.

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  • Was ist, wenn für die Menschheit kein Platz mehr ist...

    Biosphere
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2013 um 21:56

    Eine Filmcrew, Wissenschaftler und die Crew des Schiffes sind auf hoher See unterwegs bei den Dreharbeiten zu der Lifesendung „Sea Life“. Die Einschaltquoten hinken und wenn nicht bald etwas passiert, könnte es sein, dass die Sendung abgesetzt wird. Als die Mitglieder der Crew dann einen Hilferuf eines in Not geratenen Schiffes auffangen, dass von einem Felseneiland zu kommen scheint, gehen sie live auf Sendung. In die Crew und die Wissenschaftler kommt neuer Tatendrang, der schon bald wieder jäh gestoppt wird... Da ich immer wieder gerne spannende Wissenschaftsthriller lese und auch Bücher, die mit dem Meer zu tun haben, hatte ich „Biosphere“ schon länger auf meinem Wunschzettel stehen – als ich es dann gekauft habe, habe ich es innerhalb weniger Tage verschlungen. Zu Anfang ist es wirklich sehr anstrengend und manchmal fragt man sich einfach, wie oft man noch lesen muss, wer welche Kleidung trägt und warum – aber gut sehen wir das einfach als Startschwierigkeiten, denn der Rest der Geschichte konnte mich wirklich sehr gut unterhalten Warren Fahys Schreibstil ist sehr gut zu lesen und man hat keine Schwierigkeiten in die Geschichte um die geheimnisvolle Insel einzusteigen. Detailliert und sehr bildlich beschreibt der Autor die Vorfälle auf der Insel und auch das Handeln und Aussehen der Lebewesen auf Henders Island. Auf der Insel, abgeschieden vom Rest der Welt, haben die Lebewesen sich anders entwickelt und die Wissenschaftler stellen schon nach einiger Zeit fest, dass es für alle anderen Biospheren der Welt tödlich wäre, wenn auch nur ein Lebewesen, diese Insel verlassen würde. Verschiedene Evolutionstheorien und auch Thesen ihrer Kritiker werden eingebaut, ohne dass es langweilig wird – auch wenn ich manchmal gedacht habe, dass die wissenschaftlichen Ausführungen jetzt ruhig aufhören konnten. Dennoch passt alles zusammen und wirkt so sehr stimmig. Die Charaktere treten für mich hier ein wenig in den Hintergrund, außer die Henders, zu denen ich noch nicht allzu viel sagen will – die sollen geneigte Leser doch lieber selbst kennenlernen. Ich kann nicht genau sagen, wieso die Protas für mich ein wenig blass und gar nicht so wichtig sind, außer das man sich sowieso nicht drauf verlassen kann, wie lange sie noch leben. Für mich war die Hauptdarstellerin hier die Insel samt ihrer Bewohner und das spannendste war die Erkundigung eben dieser. Die beigefügten Zeichnungen und Tagebucheinträge zu Beginn des Buches peppen das Buch noch etwas auf und sorgen für Authentizität. Trotz kleiner Schwächen ein absolut tolles und definitiv kurzweiliges Lesevergnügen, dass ich Liebhabern von Wissenschaftsthrillern ans Herz legen möchte!

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    Wurmli

    Wurmli

    11. October 2012 um 10:25

    Dieses Buch erschloss sich mir in Etappen. Zuerst war ich genervt von der ellenlangen Beschreibung vom Aussehen der Protagonisten. Mich interessiert weder, welche Marke ihre Kleidung hat, noch die Farbe. Nach der Entdeckung der Tierwelt auf der Insel fand ich es nur noch unrealistisch. Aber plötzlich geschah etwas, das mich mitfiebern ließ und mir Story sowie Protagonisten sehr sympathisch machte. Ich wünsche mir einen zweiten Teil.

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    Curculio

    Curculio

    31. August 2012 um 17:54

    Als 1791 ein Schiff vor Hender‘s Island halt macht, weiß die Besatzung noch nichts von der Gefahr und die ersten, die diese Insel betreten überleben es nicht lange. Über 200 Jahre später wirft die Trident, eine Jacht, an der die Realityserie „SeaLife“ mit Wissenschaftlern gedreht wird, ihren Anker vor dieser Insel. Angelockt wurde sie von einem mysteriösen Notrufsignal. Kurzerhand begeben sich einige auf die Insel, unter ihnen ist auch die junge Biologin Nell Ducksworth, die bei der Serie mitwirkt. Der Aufenthalt auf der Insel endet ähnlich dramatisch wie schon die erste Entdeckung von 1971. Die Wesen auf der Insel stellen eine schreckliche Gefahr dar und rücken nicht nur deshalb in das Interesse bestimmter Gruppen. . Ehrlich gesagt, hätte ich das Buch auf den ersten Seiten mehrmals beinahe abgebrochen. Zu Anfang fand ich die Handlung sehr zäh und es wirkte auf mich viel zu aufgesetzt. Es geht fast ausschließlich um diese Fernsehsendung „SeaLife“ und die „Darsteller“, ich fand das richtiggehend ätzend. Hinzu kommt, dass ich mich mit den Charakteren überhaupt nicht anfreunden konnte. Das hat sich dann zwar etwas gebessert, aber trotzdem blieben sie mir über das gesamte Buch hinweg zu blass. Nach dem zähen Start wurde es dann aber doch ziemlich spannend. Die Passagen auf der Insel waren ziemlich gruselig und gut beschrieben, sodass ich froh war, die ersten Seiten durchgehalten zu haben. Es kommen zwar im Verlauf immer mal wieder etwas ruhigere Stellen, aber die waren nicht mehr so schlimm wie die zu Beginn. Diese völlig fremden Wesen sind sehr gut beschrieben, sogar teilweise mit Zeichnung und Datenblättern, und durch den sehr wissenschaftlich orientierten Ansatz kommt es auch nicht allzu abgehoben daher. Die Erforschung und Beschreibung der neuen Arten nimmt nämlich einen großen Teil ein, da die Hauptprotagonisten allesamt Wissenschaftler sind. Überhaupt ist dieser Roman überhäuft mit wissenschaftlichen Theorien, Begriffen und Erklärungen. Für jemanden, der sich nicht mit Biologie auskennt, könnte das möglicherweise etwas störend sein. Mir hat aber gerade das sehr gut gefallen. Das Ende fand ich dann wieder nicht so gelungen. Es war für mich zu übertrieben und ziemlich dick aufgetragen. Es ist damit eher im Stile der ersten Seiten, also nicht so sehr mein Fall. . Fazit: Nach einigen Startschwierigkeiten hat mir die Geschichte dann doch zugesagt, nicht nur wegen der gut beschriebenen „Ungeheuer“ (teilweise sogar mit Zeichnung) und actionreichen Szenen auf der Insel, sondern auch wegen des wissenschaftlichen Ansatzes. Anfang und Ende waren dagegen nicht nach meinem Geschmack und die Charaktere blieben mir das Buch über zu blass. Insgesamt gebe ich 3,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    kaenguruhs

    kaenguruhs

    15. April 2012 um 14:15

    "Biosphere" von Warren Fahy handelt von einer Gruppe Fernsehleuten, die für eine Reality-Show auf einem Schiff unterwegs sind, um verlassene Orte zu filmen. Als sie ein Notruf erreicht, zögern sie nicht und eilen zu Hilfe. Der Notruf kam von der Insel "Henders", auf der die Evolution anders verlaufen ist: Hier haben sich viele todbringende Tiere entwickelt, völlig anders als sonst wo auf der Erde. Zum Glück sind bei den Fernsehleuten auch Biologen, die die Tiere fangen und kategorisieren können. "Biosphere" glänzt nicht mit einem ausgefeilten Plot (dafür aber im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Cover). Ist die Geschichte am Anfang noch recht spannend, so verliert sich die Originalität im Verlauf der Geschichte. Die Idee zu so einer Geschichte ist gut, aber wenn es nur um Gewalt und Brutalität geht (wie bei den dargestellten Tieren in diesem Buch, mit wenigen Ausnahmen!), dann ist das zu viel des Guten. Ein gesundes Gleichgewicht wäre der Geschichte besser bekommen. Leider sind auch die Personen nur oberflächlich. Klar auch, das todgeglaubte doch noch leben. Passt zur Geschichte und war irgendwie klar. Schade, eine gute Idee zu einem richtig guten Thriller wird hier nur zu einem Mittelklasse-Buch verarbeitet. Ein leichter Lesestoff für zwischendurch aber nicht das, was ich mir davon versprochen habe.

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    walli007

    walli007

    24. March 2012 um 10:58

    Die Insel der Dr. Duckworth Wie machen sich Wissenschaftler auf einem Schiff? So ungefähr könnte man das Thema der Reality Show Sea Life umschreiben. Bei nachlassendem Interesse der Zuschauer, könnte es aber auch bald heißen, wie komme ich nach hause? Doch da fängt das Luxus-Forschungsschiff einen Notruf auf, als das Schiff der Spur der georteten Daten folgt, trifft es auf eine Insel. Am Ufer finden die Mitglieder eines flugs zusammengestellten Expeditionsteams eine gestrandete Yacht. Und auch gleich noch ein paar Pflanzen und Tiere, die so eigenartig, kampfeslustig, aggressiv sind, dass das Team blitzartig davon überzeugt ist, das Fersengeld zu geben hier die beste Option ist. Leider geht das nicht ohne Opfer ab. Und die TV-Zuschauer schauen zu. Natürlich wird die Echtheit der Übertragung abgestritten und das Gebiet militärisch abgeriegelt. Und Militärforscher und Showforscher beginnen mit der echten aber geheimen Erkundung der Insel. Ich gestehe, nach etwa 100 Seiten hätte ich das Buch fast aus der Hand gelegt, weil es mir zu dämlich und überkandidelt war. Da geht es darum, wie befriedige ich die Zuschauer (um jeden Preis) oder der Leser wird mit ellenlangen Beschreibungen der nicht gerade sehr freundlichen oder ansehnlichen Flora und Fauna der Insel malträtiert, wobei die Beschreibungen dann auch noch zoologisch eingeordnet werden, wobei mir wie möglicherweise auch etlichen anderen Lesern einfach die Vorbildung fehlt. Doch so nach und nach entwickelt sich doch eine spannende Geschichte, über die Erkundung der Insel, die Fährnisse, die den Forschern widerfahren. Die Neugier der Wissenschaftler, die manchmal mehr als befriedigt wird. Das Forschen unter großem Einsatz, mitunter sogar des Lebens. Die Wehrhaftigkeit der Natur. Die Einmischung der Politik, des Militärs, die selbstverständlich einen Nutzen ziehen wollen und nur mit Mühe dazu gebracht werden können, die Folgen zu bedenken. Leider wird es zum Schluss dann fast schon niedlich und kitschig. Das gibt dem Buch zwar ein sonnenuntergangsromantisches Ende, welches nicht so richtig zu dem Rest des Romans passen will.

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    silver111

    silver111

    16. September 2011 um 12:15

    ..es tatsächlich im hintersten Winkel der Erde ein unberührtes Eiland gäbe, auf dem sich über Jahrtausende durch Isolation ganz eigene Arten, ein komplett anderes Ökosystem, als wir es kennen, entwickelt hätten? Henders Island, ein unerforschter Fleck auf der Landkarte, wird vom Schiff der Reality Show "Sea Life" angesteuert, welche einen Notruf von der Insel empfangen hat. An Bord befinden sich Wissenschaftler und eine Filmcrew, unter Ihnen die Biologin Nell. Bei der Insel angekommen, entdecken Sie tatsächlich ein verlassendes Schiff vor Anker und beschließen kurzerhand, an Land zu gehen. Der Landgang wird von Kameraleuten begleitet, die alles filmen und die Gelegenheit für eine Liveübertragung nutzen. Die Insel und ihre Flora und Fauna ist unwirtlich, gefährlich, aggressiv und geht zum Angriff über. Fremde Tierarten, krebsähnlich, greifen die Menschen an, nur zwei entkommen lebend von der Insel, eine davon ist Nell. Die US Regierung verhängt eine Nachrichtensperre, die Insel wird zum Sperrgebiet erklärt und Nell wird Teilnehmerin eines Forscherteams, das auf der Insel stationiert wird und die Tier- und Pflanzenarten der Insel erforschen soll. Mit "Biosphere" ist Warren Fahy ein Öko-Thriller vom Feinsten gelungen. Die Leseprobe hatte mich erst nicht 100%ig überzeugt, kamen doch so viele Namen vor, dass es für die kurze Probe etwas verwirrend war. Der Einstieg ins Buch jedoch ist sehr gelungen mit einer kurzen Abhandlung über unsere heimischen Ökosysteme und deren "Anfälligkeit" für fremde Arten. Man bekommt als Laie anschaulich dargestellt, wie fragil das Gleichgewicht eines Ökosystems tatsächlich ist. Die Handlung ist von Anfang an faszinierend und spannend, die Tierarten sind so detailliert beschrieben und werden anhand von Zeichnungen dargestellt, so dass der Eindruck vermittelt wird, es handle sich tatsächlich um existierende lebenden Wesen. Das Tempo ist rasant, besonders gelungen fand ich die Gliederung in kleine Abschnitte, die mir das Gefühl gaben, live dabei zu sein. Ein wirklich gelungener Öko-SciFi-Thriller der eine perfekte Vorlage für eine Verfilmung bietet.

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    07. September 2011 um 10:59

    /\ Story /\ Eine Gruppe von Naturwissenschaftlern ist zusammen mit einem Team an Fernsehleuten an Bord des feudalen Schiffs Trident unterwegs, unterwegs im Auftrag der medialen Fernsehunterhaltung. Es soll für die aktuelle und gut laufende Reality-Show Sea-Life gedreht werden. Die Übertragung der Ausflüge sowie auch des Zusammenlebens des bunt zusammen gewürfelten Wissenschaftlerteams erfolgen live, allerdings kommt es wie es kommen muss, denn die Quoten sinken, da an Bord nichts großartiges passiert, was die Menschheit vor den Fernseher lockt. Was sich darauf zurückführen lässt, das momentan auch kein besonderes Eiland angefahren wird.... aber der Alltag auf See bekommt eine neue Wendung, als ein Hilferuf empfangen wird, die Trident ist am dichtesten dran und nimmt Kurs auf das Signal. Dadurch steuern sie eine auf keiner Karte verzeichnete Insel an, welche lediglich nur in alten Schriften erwähnt wird : Henders Island. . Mit einem Zodiac machen sich Wissenschaftler und Kamerateams nach dem Ankern vor der Insel auf den Weg, die Insel zu erkunden und das Not-Signal ausfindig zu machen. Der Aufenthalt dauert nur wenige Minuten, denn das Team wird von ihnen unbekannten Wesen angegriffen, schneller als die Besatzung gucken kann, sind einige der Ihren von den dort lebenden Kreaturen zerfleischt und verspeist worden. Die Quoten schnellen in die Höhe, denn es wird wie immer live übertragen. Nicht mal eine Handvoll Wissenschaftler und Kameraleute überlebt den Ausflug, aber das Interesse diese Insel näher kennen zu lernen ist auf beider Seiten geweckt. An Bord der Trident beratschlagt man sich, wie man gefahrlos auf der Insel Erkundungen ausführen kann. . Währenddessen wird trotz der spannenden Life-Übertragungen in der Öffentlichkeit diskutiert, ob diese gesendeten Lifeaufnahmen der Realität entsprachen, oder eher ein gefakter letzter Faden waren, die Quoten der Serie wieder hoch zu treiben. Nicht nur die Öffentlichkeit ist heiß am Diskutieren, auch die amerikanische Armee heckt einen Plan aus, und schickt vorsorglich schon mal eine ganze Armader aus Kriegsschiffen mit der entsprechenden Besatzung in das Gebiet, in der die Tridentvor Anker gegangen ist. Während die Streitkräfte eintreffen, wurde schon ein kleiner Plan durch die Besatzung an Wissenschaftlern und Kameramännern geschmiedet, denn die Flora und Fauna auf Henders Island ist mehr als interessant. Man schafft es in der Tat ein kleines Labor nach allen erdenklichen Sicherheitsregeln auf der Insel zu installieren, sowie auch heimische Pflanzen und Tiere mit auf die Insel zu nehmen, um diese der dortigen Pflanzen- und Tierwelt auszusetzen sowie zu beobachten. Was sich den Kameraleuten und den Wissenschaftlern als Bild dann bietet lässt allen die Sprache verschlagen, es dauerte noch nicht mal Minuten und die mitgebrachten und ausgesetzten Pflanzen und Tiere sind Geschichte. Dafür haben die Laborinhaber aber erstaunliche Tiere und Pflanzen gesehen, deren Wirkungsweise keiner so recht detailliert beschreiben geschweige denn benennen vermag. Noch immer im Staunen über das Gebaren der grotesken Kreaturen müssen sie feststellen, das die Forschungsstation - welche als die sicherste der Welt eingestuft wurde – auch nicht so das wahre ist, schnell ist die erste Laboreinheit in die Fänge der dortigen Kreaturen übergegangen. Durch entsprechende Druckluftschleusen kann man der Einverleibung ein wenig entgegenwirken, aber nicht auf Dauer. Immer noch ganz fasziniert von der Fauna und Flora, so zum Beispiel der Hendersratte, einem sich auf neun Beinen fortbewegenden Raubtier, mit einer atemberaubenden Schnelligkeit, welche sich durch den katapultartigen Schwanz noch unterstützen lässt. Oder die Tellerameise, die am Körper schon drei Generationen Nachwuchs mit sich rumschleppt, und mit seinen ringförmigen Gehirn sowie den Zoetrop Augen selbst die schnellsten Rotationsbewegungen von Bildern in Sekundenbruchteil erfassen kann... . Die Henders Island Bewohner verteidigen ihre Insel, dennoch geben weder Kameraleute noch Wissenschaftler auf, lediglich zur eigenen Sicherheit weil ihnen das Labor unter dem Hintern zerstört wird, kehren sie noch einmal auf die Trident zurück, um dann noch mal mit neuen hoch technischen und sicheren Fahrzeugen, Laboratorien auf die Insel zurück zu kehren, um zu erforschen, allerdings mit einer Auflage der amerikanischen Streitkräfte: weder einen Pflanzensamen noch sonst irgend etwas von der Insel zu entfernen - was letztendlich egal wäre, die Armee hat einen eindeutigen Auftrag des Präsidenten, Atombomben zur Vernichtung der Insel - nun wenn nicht unbedingt die unterschiedlichsten Forscher mit den unterschiedlichsten Interessen und Rachegelüsten mit im Team wären, dann wäre das wohl keiner besonderen Erwähnung wert, aber die Menschheit ist einfach zu entgegengesetzt.... der zweite Ausflug auf die Insel verläuft schon geordneter, und man schließt sogar schon ein wenig Freundschaft zu den Henders Ratten, welche sich als intelligente Tiere entpuppen... Zwischen Forschern und Armee beginnt ein Kampf der Heimlichkeit und Predigten, wer wird gewinnen? Denn die Wissenschaftler haben eine für sie bahnbrechende Entdeckung gemacht.... . \ Meinung-Kritik/\ Hui... der Klappentext animierte mich schon zum lesen, dachte ich aber erst, das es sich wohl eher um einen müden Abklatsch bisheriger Sciencefiction Werke der bekannten Autoren handele, aber ich wurde eines besseren Belehrt. Mehr dazu folgt nun... . Mit einem kleinen Prolog zum einstimmen sowie einer Rückblende auf das Jahr 1791 als ein Schoner auf der Insel strandet startet das Werk. Schon alleine diese ersten 25 Seiten lassen den Leser erfreuen, denn schon hier ist Spannung im Vormarsch und präsentiert uns ein unterhaltsames Werk, welches man nur lesen sollte wenn man nichts weiteres vorhat. Wie schon erwähnt, nahm mich der Prolog sowie der Rückblick gefangen in einen ganz besonderen nur schwer zu beschreibenden Bann, bevor ich allerdings mich endgültig ins Buch vertiefte, musste ich noch mal ans Ende blättern, denn hier im Anhang sind Zusätzliche Informationen so unter anderem eine Karte von der Insel, um die es im Roman geht sowie auch kleine Übersichten zu den im Buch erwähnten Tierchen inklusive Skizzen. Doch von Anfang an... . Die Handlung ist aus meiner Sicht mal wieder etwas besonderes , klar gibt es schon zahlreiche Autoren, die sich mit abstrusen Kreaturen in ihren Werken abgemüht haben, aber dem Gesamtkonstrukt fehlte der letzte Pfiff. Hier bei Biosphere ist der Leser gleich von Anfang an mit in die Handlung eingebunden, denn diese ist so real vorgestellt, das man unweigerlich die Füße hochnimmt, wenn man eine Passage über diese merkwürdigen Pflanzen liest. Je nach Aktion beziehungsweise Situation kann man im Kopfkino die Atmosphäre aber auch die Insel in allen ihren Facetten vorstellen. Klar ist die Handlung an den Haaren herbeigezogen, auch wenn ich es mir schon vorstellen könnte, das es irgendwo auf dieser Insel noch ein Eiland gibt, welches noch nicht durch Forscherfüße betreten wurde, aber so extrem wie es hier die Handlungsgrundlage mit sich bringt wird es dort bestimmt nicht sein. An dem Handlungskonstrukt habe ich nichts zu meckern, auch wenn hier eigentlich zwei Handlungsstränge parallel nebeneinander her laufen, der eine befasst sich mit den Forschern und der Insel, der andere mit Kompetenzstreitereien zwischen Forschern an den Universitäten, erst im späteren Verlauf werden beide Handlungsstränge miteinander verwoben. . Eine Handlung lebt aber nicht von der Story alleine, sondern auch von den Akteuren beziehungsweise den Protagonisten, welche hier zahlreich vertreten sind, aber nicht zu viele das man den Überblick verliert. Alle hier agierenden Protagonisten haben einen gleichwertigen Stand, keiner spielt eine kleinere Rolle, sondern sind sich alle ebenbürtig. Was eingangs ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, sämtliche Charaktere werden mit ihrer Bekleidung vorgestellt, so hat der eine Jack Wolfskin am Leibe, der andere dann halt eine andere Marke. Ob das nun einen tieferen Sinn hat? Ja, aber erst für den späteren Verlauf der Handlung, da sind diese Details dann ein wichtiges Faktor. Aber nicht nur die Bekleidungsvorlieben werden hier erläutert, nein die Protagonisten werden in ihrer Gesamtheit mit dem weiteren Geschehen immer weiter vorgestellt, so das man ab und schon meint, das man die jeweilige Person beinah persönlich kennt. Der Autor hat sich hier aus meiner Sicht ein paar mehr Gedanken gemacht, die Protagonisten ansprechend zu gestalten, keiner wirkt zu sehr hervorgehoben, aber auch nicht nachlässig . Eher im Gegenteil, jeder Protagonist ist auf eine ganz besondere Art und Weise dargestellt, so dass hier wirklich ein munterer Haufen zustande gekommen ist, munter in Form von, das alle erdenklichen Charaktereigenschaften eingebaut sind, und das sorgt dann schon für einen enormen Unterhaltungswert, denn es ist eine Kunst so viele Ecken und Kanten unter Personen - konziliant zu integrieren, ohne das es farblos oder gar monoton wirkt. . Aber nicht nur Handlung und Protagonisten sind für Literatur relevant, perfektioniert wird ein Buch dann, wenn der Schreibstil stimmt, und das ist hier zutreffend. Auf den insgesamt 480 Seiten habe ich nicht eine langweilige oder über Gebühr mit Details geschriebene Passage entdeckt. Die gesamte Story sog ich förmlich in mich auf, auch wenn sie stellenweise etwas blutrünstig daher kam, aber diese Details sind eher angenehm verpackt und nicht Ekel hervorrufend. Eher das Gegenteil, sie wecken Interesse, Interesse immer mal wieder in den Anhang zu blättern, um dort noch einmal die Kartographie der einzelnen Individuen auf Henders Island nachzulesen. Schon der Titel des Buches lässt es vermuten, das auch wissenschaftliche Ausdrücke fallen werden, dem ist auch so, aber galanter weise werden diese im Dialog erläutert, so das man kein Fachwissen mit bringen muss, um dem Buch zu folgen. Ferner wirkt der Aufbau beziehungsweise die Story des Buches durch die Gliederung, welche sich mit Zeitangaben oder Schauplatzwechsel auseinander halten lassen durch den flüssigen Schreibstil gut lesbar. . So sprechen die drei wichtigsten Aspekte eines Buches: Handlung, Protagonisten und Schreibstil hier in Biosphere schon für sich, untermalt wird das ganze noch mit einer stetigen und kontinuierlichen Spannungssteigerung , welche durch den galanten und auf den Punkt gebrachten Schreibstil noch gefördert wird. Hier werden dem Leser keine Erholungsphasen gegönnt. Eine Anmerkung zum Schluss möchte ich noch einflechten, denn mir ließ es keine Ruhe, es gibt in der Tat eine Insel die Henderson heißt, auch ihre Lage ist die im Südpazifik. Auch das eine oder andere hier im Buch erwähnte Tier ist nicht unbekannt, und entspricht so der Realität. . /\ Fazit /\ Bis hierher bin ich nur noch begeistert, endlich mal wieder ein Werk, welches die Bezeichnung Thriller auch verdient hat. Hier wünsche ich mir beinah eine Fortsetzung, denn das Ende des Werkes – welches von mir nicht verraten wird – fordert dieses eigentlich ein.... . Hier ist einfach alles stimmig, alle Aspekte die zu einem guten Unterhaltungswerk gehören, werden genau auf den Punkt getroffen, da gibt es rein gar nichts zu meckern. Mir kamen zwar beim Lesen und auch im Nachhinein Gedanken, mit welchen Autoren Warren Fahy sich vergleichen lässt, aber mir kamen da nicht allzu viele in den Sinn, eigentlich nur Ansatzweise Michael Crichton, der ja nun auch das eine oder andere Science-Ficton Werk geschrieben hat. Ich kann von meiner Seite aus nur sagen, Warren Fahy lässt sich durchaus in Nuancen mit M. Crichton vergleichen. . Ich kann nicht anders und verteile für dieses ausgewogene und spannende Werk volle 5 Sterne und eine dicke Leseempfehlung für alle die Genug haben von dem Einheitsbrei der Möchtegern Sci-Fi, hier wird dem Leser ein rundum stimmiger Thriller geboten.

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    Tanja18

    Tanja18

    07. August 2011 um 14:54

    Der Luxusliner «Trident» befährt den Südpazifik, an Bord eine Film-Crew und Naturwissenschaftler. Man ist dabei, die Reality-Show «Sea Life» zu filmen. Plötzlich erreicht ein Hilferuf das Schiff. Er kommt von einem nebelverhangenen Felseneiland Doch die Insel ist mitnichten harmlos. Flora und Fauna haben sich hier über Jahrtausende hinweg evolutionstechnisch optimiert. Sie wissen sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Auf schreckliche Weise. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn eines der Lebewesen die Insel verlässt … Warren Fahys "Biosphere" ist wirklich eine gelungene Lektüre die zu eine kleinen Lesevergnügen einlädt. Zu beginn zieht sich die Geschichte etwas hin aber wenn dann der erste Angriff der Monster kommt ist man voll und ganz von dem Buch gefesselt. Schnell entwickelt sich die Gesichichte zu einen Überlebenskampf, da es so scheint nichts gibt was diese Bestien aufhalten kann. Selbst das Militär kann nicht helfen. Aber am Ende scheint sich durch eine unglaubliche Wendung alles zum guten zu Wenden. Durch die Illustrationen am Ende des Werkes kann man sich die Monster der Insel gut vorstellen. Somit werden sie beim Lesen im Kopf real und man kann vor seinen geistigen Auge die Geschichte miterleben. Alles in allen ist "Biosphere" ein gutes Werk was man gut lesen kann und jede menge Spannung verspricht. Leider kommt der Anfang etwas schwer in Schwung aber dann geht es zügig weiter.

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  • Ökothriller zum Thema Gentechnik - Testleseratten gesucht :-)

    albertknorr

    albertknorr

    Servus liebe Leseratten, ich suche noch etwa 100 Testleser, die mir bis Sommerende Feedback zu meinem neuen Thriller aus der SACER-SANGUIS-Buchreihe geben. Üblicherweise arbeite ich um die 700 Leserfeedbacks pro Buch ein. Wie gesagt, ein paar fehlen mir für den neuen Ökothriller noch :-) Klappentext: «Wir hätten die Insel niemals betreten dürfen. Nicht, nachdem wir dieses Brüllen gehört haben. Alles, was man uns über das Experiment erzählt hat, war gelogen. Die Evolution macht keine Fehler. Und sie verzeiht auch keine.» Botanischer Garten Wien: Überraschend bekommt der Direktor eine neue Mitarbeiterin. Er weiß, dass sie in ihrem letzten Job Ärger hatte, ahnt aber nicht, wie viel sie davon mitbringt. Als ein mächtiger Konzern plötzlich Wien ins Visier nimmt, ist nur noch eines sicher: Das Experiment hätte die Insel niemals verlassen dürfen. Überzeugt? Dann freue ich mich auf dein schonungsloses Feedback. Hier geht es zur Leseprobe: http://www.albert-knorr.com/SSG/

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  • Rezension zu "Biosphere" von Warren Fahy

    Biosphere
    Toschi3

    Toschi3

    09. June 2011 um 18:04

    Fantastische neue/alte Welt Beim Dreh zu einer Realityshow macht die Crew einer Yacht eine unglaubliche Entdeckung: Eine Insel, die seit Millionen Jahren unberührt von der Umwelt eine eigene Entwicklung genommen hat. Doch schnell wird aus der Freude Panik, als sie den ersten Kontakt mit den „Bewohnern“ der Insel haben. Was wäre wenn ... eine Insel ihre eigene unberührte Entwicklung nehmen könnte? Warren Fahy macht sich mit interessanten Thesen auf, diese Gedankenwelt zu errichten und schickt seine Hauptdarsteller in eine Welt voller unvorstellbarer Lebewesen. Dabei berücksichtigt er intelligent die Evaluationstheorien verschiedener Wissenschaftler. Die Idee des Autors finde ich sehr spannend und auch gut ungesetzt. Die Kapitel sind meistens recht kurz gehalten. Zu lang geraten für meinen Geschmack die wissenschaftlichen Abhandlungen, sind aber für die Darstellung der Theorien wohl aber notwendig. So erscheint die Handlung des Buches „realer“. Leider kommen für meinen Geschmack zu viele Personen vor, auch die Quote der Verluste ist unnötig hoch. Doch die Hauptpersonen werden gut vorgestellt, die Charaktere werden klar skizziert und macht die Personen in ihren Handlungen glaubwürdig. Das Ende ist etwas kitschig geraten. Dennoch ist diese Geschichte faszinierend und spannend. Die kleinen Ungereimtheiten habe ich gern hingenommen. Fazit: Biosphere ist Fiktion und kein Sachbuch. Spannende Unterhaltung ist für alle garantiert, die sich auf neue Ideen einlassen und das Einschalten des Kopfkinos beherrschen.

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