Wartan Bekeredjian Die rote Schleife

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Inhaltsangabe zu „Die rote Schleife“ von Wartan Bekeredjian

Max ist wie gelähmt, als die Diagnose aus Doktor Schirmers Mund zu ihm dringt: Max ist HIV-positiv! Wie soll er das Unbegreifliche begreifen? Aids, das passiert doch nur anderen, aber ausgerechnet ihn soll es erwischt haben? Und Doro! Hat er etwa seine Freundin angesteckt, ohne es zu wollen? Als Max sich seinem besten Freund Leon anvertraut, wendet sich dieser von ihm ab. Max ist verzweifelt. Doch allmählich bekommt er wieder Boden unter die Füße. Schritt für Schritt tastet er sich voran und findet schließlich seinen Weg - hinein ins Leben. (Quelle:'E-Buch Text/04.05.2013')

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  • Rezension zu "Die rote Schleife" von Wartan Bekeredjian

    Die rote Schleife

    gurke

    29. May 2012 um 09:52

    Welch traurige Vorstellung mit einem unheilbaren Virus infiziert zu sein. Leider macht man sich viel zu wenig Gedanken über solche Dinge. HIV-positiv sind meistens die anderen armen Menschen, die unachtsam waren. Doch wenn es einen dann selbst betrifft, wird einem zunächst aller Boden unter den Füßen weggerissen. So ergeht es auch Max. Er kann es nicht fassen. Nicht nur, dass es einfach nicht glauben kann, dieses Virus in sich zu tragen, wo man es ihm doch gar nicht ansieht. Nein. Was ist mit seiner Freundin? Ist ausgerechnet er dafür verantwortlich, sie auch damit angesteckt zu haben? Und was ist mit seinen Freunden? Hat er überhaupt noch Freunde? Wie soll er mit dieser Krankheit umgehen? All diese traurigen Fragen stellen sich in "Die rote Schleife" Obwohl diese Geschichte gerade mal 94 Seiten fasst, geht sie doch sehr unter die Haut. Das liegt zum einem an dem Thema, mit dem man sich meiner Meinung nach auf jeden Fall beschäftigt haben sollte. Zum anderen liegt das an dem Einfühlungsvermögen des Autors. Behutsam geht er auf die Thematik HIV ein und geht auf alle Fragen und Probleme ein, die sich in einer solchen Situation stellen. Wie fühlt es sich an, diese Diagnose zu bekommen? Was geht in einem vor, wenn man nur bei einer Routineuntersuchung ist und dabei dieses Ergebnis bekommt? Was wenn man immer vorsichtig war? Dieses Thema kann jeden von uns treffen und das wird einem in diesem Jugendbuch schmerzlich bewusst gemacht. Dabei wirkt die Erzählung gar nicht belehrend. Man wird ganz automatisch zum Nachdenken angeregt. Positiv zu erwähnen ist es auch, dass die Ereignisse sehr realistisch geschildert sind. Die Gefühle und das Umfeld von Max scheinen überhaupt nicht aus der Luft gegriffen zu sein und man fühlt richtig mit dem Teenager mit. Ich habe diese Geschichte innerhalb kürzester Zeit gelesen. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass dieses Buch nur so wenige Seiten fasst. Allerdings ist er Inhalt länger im Gedächnis geblieben. Dem Autor ist es wundervoll gelungen, mich zum Nachdenken zu animieren über ein sehr ernstes Thema. Meiner Meinung nach kann ich "Die rote Schleife" nur jedem ans Herz legen, egal wie jung oder alt der Leser ist.

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  • Rezension zu "Die rote Schleife" von Wartan Bekeredjian

    Die rote Schleife

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2011 um 11:34

    Was geht in dir vor, wenn du HIV-positiv bist? * "Max, der HIV-Test ist positiv!" Sein Herz blieb mit einem Mal stehen, mit gepressten Lippen hielt er den Atem an. Er musste sich verhört haben. Pfeiffer`sches Drüsenfieber war das EBV, das hatte Dr. Schirmer sicher gemeint. Als er dem Arzt aber in die Augen schaute, wusste Maximilian, dass er sich nicht verhört hatte. "HIV?", flüsterten seine Lippen." * Max liegt mit einer Angina im Krankenhaus und kann bald schon wieder nach hause. Doch dann kommt bei einer Routine-Blutuntersuchung heraus, dass Max HIV-positiv ist. Und es scheint als würde seine ganze Welt zusammenbrechen.... *: Wartan Bekeredjian hat mit seiner Erzählung "Die rote Schleife" ein aufrüttelndes und nachdenklich stimmendes Jugendbuch geschrieben. Bekeredjians Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, was aber wesentlich wichtiger ist - er schafft es die Gefühle und die abgrundtiefe Verzweiflung von Max fühlbar zu machen. * Eine wichtige und lehrreiche Geschichte, ohne belehrend zu wirken. Der Autor führt dem Leser die Gefahr vor Augen, wie leicht man sich mit HIV infizieren kann, aber auch wie leicht es ist sich davor zu schützen. * Das Buch wirkt authentisch und realistisch aufgrund der Reaktionen seines sozialen Umfelds. Die Eltern die ihn auffangen, seine Freundin, die zwar zu ihm hält, aber Berührungsängste entwickelt und Angst hat sich auch infiziert zu haben und dann wäre da noch Leon, Max bester Freund, der sich erst einmal zurück zieht und Zeit für sich braucht um zu begreifen. * Auf dem Cover sehen wir Max und seine Freundin, die rote Schleife und das Virus. * "Die rote Schleife" ist ein aufrüttelndes und lehrreiches Buch, dass sich wunderbar als Schullektüre eignet!

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  • Rezension zu "Die rote Schleife" von Wartan Bekeredjian

    Die rote Schleife

    shao

    16. August 2011 um 20:14

    Max kann es nicht fassen: Er soll HIV-positiv sein? Das kann nicht sein, so etwas passiert nur anderen, doch nicht ihm?! Er ist jung, er fühlt sich gesund, er hat doch sein ganzes Leben noch vor sich. Und doch ist es so. Er hat sich infiziert und muss nun beginnen, mit dieser grausamen Wahrheit zu leben. * Das Anliegen dieses Buches ist es, junge Menschen für die Gefahr HIV zu sensibilisieren, weswegen es mehr als nebensächlich ist, ob die Figuren gut ausgearbeitet und sympathisch sind, ob der Schreibstil mitreißend ist oder was man sonst handwerklich noch anmerken könnte. Gut lesen lässt es sich, auch junge Menschen dürften keine Verständnisprobleme haben und das ist das Wichtigste. * In diesem Fall ist der Inhalt das, was zählt. Und der schafft es, ganz sensibel und feinfühlig und dennoch eindringlich dieses wichtige Thema anzufassen. Dabei wirkt das Geschehen nie voyeuristisch oder plakativ, sondern realistisch und lebensnah. Die Gefühle und Ängste, die Max fest im Griff haben, sowie die Reaktionen seiner Umgebung sind nur allzu verständlich und wahrscheinlich, hier gelingt ein Blick in das Innere eines Menschen, der nicht befremdlich ist, sondern viel mehr beklemmend. * Als Schullektüre ist das Buch meiner Meinung nach in jedem Fall zu empfehlen, weil es das so wichtige Thema HIV behutsam aufgreift, in eine Geschichte verpackt und doch das Allerwichtigste ganz deutlich macht: Es kann jeden treffen. HIV ist kein Schreckgespenst der 90er, sondern nach wie vor gefährlich. * Gerade deswegen muss für dieses Thema sensibilisiert werden, wobei die üblichen Erklärungen und Warnungen von den meisten Jugendlichen inzwischen vielleicht einfach abgetan werden. Eben so, wie Max denkt: „Ich bin jung, mich trifft das doch nicht“ * Und daher ist dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert nicht nur, aber gerade auch für den Deutschunterricht.

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