Leserpreis 2018
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Apfelgruen

vor 6 Monaten

Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Für den Juni haben wir uns die Geschichte "Die Legende von Sleepy Hollow" von Washington Irving ausgesucht.

Da die Geschichte nur *sehr* kurz ist und weder Kapitel noch wirkliche Absätze hat, war die Einteilung etwas schwierig. Ich habe einfach mal in der Mitte geguckt und irgendwann wird zum ersten mal die Person "Hans Van Ripper" erwähnt. Da bitte dann noch den Satz fertig lesen und das war dann der erste Leseabschnitt. Eine bessere Möglichkeit fiel mir nicht ein. ;-) Im Original heißt der Satz: "That he might make his appearance before his mistress in the true style of a cavalier, he borrowed a horse from the farmer with whom he was domiciliated, a choleric old Dutchman of the name of Hans Van Ripper, and, thus gallantly mounted, issued forth like a knight-errant in quest of adventures."

Die Leserunde beginnt am 1. Juni!

Da die Geschichte so kurz ist, haben wir uns auch dazu entschieden, im Juni eine weitere Leserunde mit dem zweitplatzierten Buch zu starten, und zwar "Das Buch der Snobs" von William Makepeace Thackeray. Diese Leserunde wird am 10. Juni beginnen, der Link dazu folgt dann noch.

Autor: Washington Irving
Buch: Die Legende von Sleepy Hollow: Erweiterte Ausgabe

Schnick

vor 6 Monaten

Ich lese mit/Meine Ausgabe

In der Kürze liegt die Würze. Da ich das Buch bisher leider noch nicht gelesen habe, werde ich auf jeden Fall mitmachen und die englische Originalversion lesen.

PMelittaM

vor 6 Monaten

Ich lese mit/Meine Ausgabe

Ich versuche auch mit zu lesen. Ich habe die Kindle-Version vom Hofenberg-Verlag

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BrittaRoeder

vor 5 Monaten

Ab "Hans Van Ripper" bis Ende
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sKnaerzle schreibt:
Aber dass es nicht wirklich gruselig wird, war doch klar. Die Landschaft schien mir extrem friedlich der Ort heißt irgendwas mit "verschlafen" (Ich kann Hollow nicht übersetzen) und die Nahrungsfrage nimmt einen breiten Raum ein: alles in allem ein schlechter Ort für Gespenster.

Sehe ich auch so. Irving macht ziemlich schnell klar, dass es sich nicht um echte Gespenster handelt.

BrittaRoeder

vor 5 Monaten

Anfang bis "Hans Van Ripper"
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sKnaerzle schreibt:
Um zur Schulfrage auch noch meinen Senf dazuzugeben: ich bin mir ziemlich sicher, dass so ziemlich alle Kinder beiderlei Geschlechts bei Meister Crans in die Schule gehen. Die USA sind a) protestantisch und b) demokratisch und für beides muss man lesen können. (ich weiß allerdings nicht, ab wann es in den USA das allgemeine Wahlrecht gab, ich glaube es war 1825 oder 1830. Es klingt so, als wären in der Schule nur Jungs, aber das liegt wohl daran, dass man nur erfährt, dass Crans die Kinder schlägt, da stelle ich mir zumindest eher keine Mädchen vor. Aber eine Gemeinde die ihren Lehrer so schlecht bezahlt, wird keine extra Mädchenschule eröffnen aber als gute Protestantinnen müssen sie lesen lernen. Die Demokratie fällt bei ihnen allerdings weg, bis zum Frauenwahlrecht dauert es noch lange Zeit.

Den Zusammenhang zwischen Schulpflicht und Wahlrecht finde ich interessant.
Laut Wikipedia gibt es in den USA für die Frauen erst seit 1920 ein allgemeines Wahlrecht. In der Zeit in der diese Geschichte spielt, dürfte es für Frauen noch nicht relevant gewesen sein.
(1776 wurde im US-Bundesstaat New Jersey durch Verfassung das
Wahlrecht für alle Personen ab einem gewissen Besitzstand eingeführt. Das galt somit auch für Witwen, nicht jedoch für verheiratete Frauen, weil diese nichts besitzen durften; das Wahlrecht wurde 1807 auf Männer eingeschränkt.
1869 führte als erster neuzeitlicher Staat Wyoming (Bundesstaat der Vereinigten Staaten seit 1890) das Frauenwahlrecht ein. )

Dass man nur Jungs in die Schule geschickt hat, kann ich mir daher gut vorstellen. Auch dass es damals noch relativ viele Analphabeten gab. Wahlrecht hin oder her, notfalls hat man Verträge eben mit seinem Kreuz unterschrieben.
Vielleicht gab es ja so etwas wie eine Sonntagsschule für die Protestanten?

sKnaerzle

vor 5 Monaten

Anfang bis "Hans Van Ripper"
@BrittaRoeder

Protestanten mussten die Bibel lesen, deswegen war bei ihnen die Alphabetisierung immer relativ hoch. Es gibt Untersuchungen aus Frankreich, wo deutlich mehr Protestanten ihre Heiratsurkunde unterschreiben konnten, während die katholischen Nachbarn die berühmten drei Kreuze machten. (Da weiß ich aber nicht in welcher Zeit) In Württemberg gab es schon seit dem 17. Jahrhundert eine allgemeine Schulpflicht, auch für Mädchen. Deshalb glaube ich, dass sehr viele Kinder in den USA eine Schule besuchten.

PMelittaM

vor 5 Monaten

Ab "Hans Van Ripper" bis Ende

Mir hat die Geschichte unglaublich gut gefallen, nicht unbedingt wegen der Handlung an sich, die war eher unauffällig, aber die Sprache, die wunderbaren Beschreibungen, die Vergleiche, der Humor, das ist richtig gut, hat mich sehr gut unterhalten und mir Spaß gemacht zu lesen.

Mit Film und Serie hat das Ganze eher weniger zu tun, aber immerhin ist sie der Grundstock dafür und ich bin froh, die Geschichte nun auch einmal gelesen zu haben.

PMelittaM

vor 5 Monaten

Ab "Hans Van Ripper" bis Ende
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Luthien_Tinuviel schreibt:
Ichabod wird in diesem Teil aber auch nicht sympathischer. Und das Ende soll ja wohl etwas mystisch bleiben, wie ich es verstehe. Ist Ichabod einem wirklichen Geist begegnet, oder hat sein Verschwinden andere Gründe?

Ich denke, der Kürbis sagt alles ...

Yolande

vor 5 Monaten

Fazit/Rezension

Mir erging es wie den meisten von Euch - ich hatte etwas völlig anderes erwartet..
Die Geschichte hat mir aber trotzdem gut gefallen. Ich mochte die Sprache und meiner Meinung nach sind die Umgebung und die Figuren alle sehr liebenswert dargestellt. Auch der humorvolle Tonfall hat mir gefallen.

https://www.lovelybooks.de/autor/Washington-Irving/Die-Legende-von-Sleepy-Hollow-142227220-w/rezension/1598908633/

PMelittaM

vor 5 Monaten

Fazit/Rezension

Ich habe die Geschichte geliebt, meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Washington-Irving/Die-Legende-von-Sleepy-Hollow-1567842466-w/rezension/1600170874/

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