Neuer Beitrag

NiWa

vor 11 Monaten

Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Die Leserunde beginnt am 10.10.2016.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

!!! Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost !!!

Für den Oktober haben wir uns „Die Legende von Sleepy Hollow“ von Washington Irving vorgenommen.

Klappentext:
Sleepy Hollow ist ein verschlafenes Tal bei Tarry Town am Hudson River. Die Gegend übt auf seine Bewohner einen seltsamen Zauber aus. Sie haben Visionen und merkwürdige Erscheinungen. Ihre furchtbarste und zugleich beeindruckendste Erscheinung ist ein Reiter ohne Kopf. Angeblich handelt es sich dabei um den Geist eines hessischen Söldners, der seit dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg dort umgeht und auf der Suche ist nach seinem abgeschlagenen Kopf. Auf seinen nächtlichen Ausritten begegnete er schon so manchem Bewohner. Auch der Schulmeister Ichabod Crane wird von den Geschichten des Tales magisch angezogen und eines Tages steht er dem schrecklichen Reiter gegenüber.

Die Leserunde beginnt am 10.10.2016 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns „Die Legende von Sleepy Hollow“ lesen will.

Da dieses Geschichte wirklich sehr, sehr kurz ist, habe ich diesmal auf die Einteilung von Leseabschnitten verzichtet. Unter Diskussion/Fazit könnt ihr über eure Leseeindrücke plaudern.

Autor: Washington Irving
Buch: The Legends of Sleepy Hollow and Rip Van Winkle

Ambermoon

vor 10 Monaten

Ich bin dabei!/Klassiker-Café

Ich 😁
Meine Ausgabe bekomme ich erst und kann dann näheres dazu sagen.

Miamou

vor 10 Monaten

Ich bin dabei!/Klassiker-Café
@Ambermoon

Ich auch... :-) Muss erst schaun, welche Ausgabe es bei mir wird...a bissl Zeit hab ich ja noch...

Beiträge danach
38 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

vanessabln

vor 10 Monaten

Diskussion/Fazit
Beitrag einblenden

Miamou schreibt:
Ich hatte eher das Gefühl. dass er gerade deswegen an Übersinnliches glaubte. Im Vergleich zum Rest der Gesellschaft wirkte er für mich sehr belesen...eigentlich passt er da gar nicht so wirklich rein. Und dann kommen die mit ihren Sagen und Erzählungen und er glaubt das alles, weil er es vielleicht schon irgendwo auch gelesen hat.

Da könnte was dran sein.

vanessabln

vor 10 Monaten

Diskussion/Fazit
Beitrag einblenden

Buchgespenst schreibt:
Wenn Brom der typische amerikanische Held war, dann tun mir die Helden leid. Ich sah hier eher einen tumben, leicht brutalen Charakter, der im Grunde das gleiche Ziel hatte wie Crane: Katharina zu heiraten, umsich den Reichtum ihres Vaters zu sichern und natürlich um anzugeben, das hübscheste Mädchen des Dorfes bekommen zu haben. Irving hat ja keinen Zweifel daran gelassen, dass sie nichts weiter als eine nette Verpackung für das Geld ihres Vaters ist. Liebe ist es wohl auf keiner Seite. Auch Katharina scheint Brom nur den Vorzug zu geben, weil er ganz nett aussieht. Ich hatte nicht den Eindruck, dass auch nur ein Charakter ernsthaft dargestellt wird. Jeder hatte irgendeinen sarkastischen, boshaften Zug, der ihn karikierte.

Sehe ich auch so.

Neu war für mich, dass die Lehrer so abhängig waren von den Mitmenschen, also bei ihnen schliefen und aßen. Ich nehme mal an, das war kein Sarkasmus, sondern damals Realität. :-)

Apfelgruen

vor 10 Monaten

Diskussion/Fazit
Beitrag einblenden

Puh, jetzt habe ich es auch endlich geschafft. Von wegen halbe Stunde. Über zehn Tage habe ich drangesessen. Ich muss sagen, es ist mir unglaublich schwer gefallen, es in der Originalversion zu lesen - ich musste bald in jedem Satz 1-2 Wörter nachschauen!
Insgesamt hat mir die bildhafte Beschreibung von Land und Leuten sehr gut gefallen, aber die Geschichte an sich fand ich kein bisschen spannend und doch recht langweilig.

Schlehenfee

vor 10 Monaten

Diskussion/Fazit
Beitrag einblenden

Da fällt mir gerade auf, dass ich noch gar nicht meine Meinung kundgetan hab, obwohl ich die Geschichte schon gelesen habe. Ups...
Also dann:
In dieser kurzen Geschichte konnte Irving viel unterbringen: die Beschreibungen fand ich ganz interessant, vor allem weil ich hier mal das Leben der holländischen Siedler sah, nicht nur die britisch-englischen wie sonst in der heutigen Literatur.

Ichabod Crane wurde gut beschrieben, mir war dabei auch nicht langweilig, denn ich dachte, das läuft auch noch auf irgendetwas hinaus. War aber nicht wirklich so. Ich denke auch, er macht Katrina den Hof wegen der Mitgift bzw. Erbschaft, die sie darstellt. Er verfolgt diesen Plan auch sehr berechnend. Warum er aber ausgerechnet so abergläubisch sein soll, verstehe ich nicht. Mir kam sein Charakter durch seine Strukturiertheit und das Berechnen sehr rational vor. Nun ja...

Bis zum Abendessen bei VanTassels hatte die Geschichte viel Atmosphäre aufgebaut und ich empfand die Ruhe vor dem Sturm, denn bald müsste ja nun endlich mal dieser kopflose Reiter auftauchen, warum sonst sollte diese Geschichte den gruseligen Ruf haben?
Dann kam der kopflose Reiter und war ebenso schnell wieder weg. Das offene Ende ist zwar nett, aber ich bin mir sicher, dass der Reiter durch Brom Bones verkörpert wurde, um seinen Rivalen aus dem Weg zu schaffen. Was ihm ja auch letztendlich gelungen ist.
Brom Bones fand ich überhaupt nicht sympathisch, ich hatte ihn mir so als Wildwest-Bandit-Bösewicht vorgestellt.

Als reine Erzählung fand ich Sleepy Hollow gut, aber als Geistergeschichte nicht. Der kopflose Reiter hätte viel mehr gesichtet werden müssen im Vorfeld, auch von Crane, um eine Gruselatmosphäre zu schaffen. Für mich lässt die Geschicht so aber keinen Zweifel daran, dass Brom Bones und seine "Bande" die Sage für ihre Zwecke "zum Leben erweckt" haben und verkleidet durch die Gegend reiten, alles also Humbug ist. Ich war etwas enttäuscht von diesem Ende.

Apfelgruen

vor 10 Monaten

Diskussion/Fazit
Beitrag einblenden

Schlehenfee schreibt:
Der kopflose Reiter hätte viel mehr gesichtet werden müssen im Vorfeld, auch von Crane, um eine Gruselatmosphäre zu schaffen. Für mich lässt die Geschicht so aber keinen Zweifel daran, dass Brom Bones und seine "Bande" die Sage für ihre Zwecke "zum Leben erweckt" haben und verkleidet durch die Gegend reiten, alles also Humbug ist. Ich war etwas enttäuscht von diesem Ende.

*unterschreib*

buchjunkie

vor 10 Monaten

Diskussion/Fazit
Beitrag einblenden

Ich hab es auch endlich gelesen. Ganz ehrlich, ich habe mehr Grusel erwartet.
Aber so war es eine nette Erzählung für zwischendurch. Alles war sehr detailliert beschrieben , auch Ichabod konnte ich mir gut vorstellen. Seine kulinarischen Gedanken sollen bestimmt einen Gegensatz bilden zu seiner dürren Körperstatur.
Eine Rezi zu dieser Kurzgeschichte werde ich nicht schreiben .
Dass es eine Verfilmung dazu gibt, wusste ich nicht, würde ich aber gerne mal sehen.

Leuchtturmwaerterin

vor 9 Monaten

Rezensionen

Hier ist jetzt meine Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Washington-Irving/Die-Sage-von-Sleepy-Hollow-142227220-w/rezension/1357489378/

Neuer Beitrag