Wayne Simmons Grippe

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Inhaltsangabe zu „Grippe“ von Wayne Simmons

Eine hartnäckige Grippe geht um - eine Epidemie sogar, wie manch einer behauptet. Auf Plakaten sagen sie dir, du sollst dir beim Niesen die Hand vor den Mund halten und Taschentücher nur einmal benutzen. Zu dumm, dass sich diese Grippe nicht von solchen Maßnahmen aufhalten lässt. Hast du sie dir erst eingefangen, klopfen schwer bewaffnete Polizisten bei dir an und sperren dich zu Hause ein, wo du allein sterben musst - und das wirst du innerhalb weniger Tage. Wenn es dann mit dir zu Ende gegangen ist, dauert es keine zwei Stunden, und du schlägst die Augen wieder auf …

GRIPPE ist eine temporeiche und erschreckend realistische Zombie-Horrorstory.

„Hast Du gerade geniest?“ Wer in Wayne Simmons postapokalyptischem Roman diese Frage mit einem „Ja!“ beantwortet, hat unter Umständen sein L

— LukeDanes

nach einem sehr schwierigen und holprigen start, wurds zirka bei der Hälfte echt noch überraschend gut. Freue mich schon auf die Fortsetzung

— JessiiZombiie

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    Grippe

    LukeDanes

    10. November 2017 um 06:10

    „Hast Du gerade geniest?“ Wer in Wayne Simmons postapokalyptischem Roman diese Frage mit einem „Ja!“ beantwortet, hat unter Umständen sein Leben bereits verwirkt. Zum einen könnte es geschehen, dass der Fragende ohne Umschweife zu Waffe greift um den Antwortenden ins Jenseits zu schicken, zum anderen könnte der Gefragte an der Grippe erkrankt sein, die dem Roman den Titel gibt und welche ebenso tödlich endet wie man glaubt das es eine Männergrippe täte. Der Auslöser dieser literarischen Zombie-Apokalypse ist eine gewöhnliche Grippe, welche ungewöhnliche Dinge nach sich zieht und wie man bereits aus dem Begriff ableiten kann, lässt sie die an ihr Verstorbenen wieder auferstehen und als hirnlose Fressmaschinen durch die Gegend wanken und stöhnen. Doch bis es soweit ist und sich die Zombies auch als solche zu erkennen geben, lässt Autor Wayne Simmons erst einmal 64 Seiten der deutschen Übersetzung aus dem Voodoo Press Verlag vergehen um dann doch die gewohnten Leichenfresser ins Rennen zu schicken, auch wenn er sich teilweise humorig darüber auslässt, das diese eher wie normale Grippekranke röcheln und husten, statt wie die Walking Dead einfach nur vor sich hin zu stöhnen. In diesen ersten 64 Seiten, welche es braucht um aus den Grippetoten normale Zombies zu machen, lernt man zumindest die Protagonisten des ganzen Geschehen kennen. Es handelt sich hierbei zwar um vollkommen normale Bewohner einer postapokalyptischen Welt, welche sich gerade im Aufbau befindet, und man scheint sie schon aus anderen Publikationen dieser Art zu kenne, doch gibt Simmons ihnen einen besonderen Twist mit auf den Weg. Da sich das Ganze in Irland – Belfast, um genau zu sein - zuträgt, nimmt er sich die politische Geschichte der Iren zu Herzen und verbindet die vermeintlichen Normalos mit einer IRA- oder militärischen Vergangenheit. Dieser Twist macht alles ein wenig interessanter und hilf ein wenig über das normale Survive and Destroy-Szenario hinweg. Wie oben bereits erwähnt, sind die Charaktere alles andere als neu oder gar innovativ und auch die irisch nationale Färbung verliert schnell an Glanz, sobald sie beginnen irrationale Dinge zu tun, welche dem gerade eben noch ausgearbeitetem Charakter vollkommen wiedersprechen und sich nicht mit einer gerade eben noch vollzogenen Handlung in Einklang bringen lassen. So wird ein Mensch auf einmal von einem der Protagonisten als schlecht und böse durchschaut, obwohl genau dieser Protagonist dem Durchschauten vor ein paar wenigen Seiten noch seine Hilfe und Fürsorge hat angedeihen lassen – ein konstruierter Argwohn, welcher mir ein wenig sauer aufstieß. Auch sind gewisse Verhaltensmuster ein wenig befremdlich, denn wenn ein ehemaliger Paramilitärs auf einen Militärhubschrauber schießt, welcher eigentlich die Rettung verheißen könnte, er ihn aber an erduldete Folter und schlimmeres erinnert, so sind die Gedankengänge des jeweilige Protagonisten nicht wirklich nachvollziehbar. Negativ fiel selbst mir bei diesem Roman das holperige Lektorat auf. Manchmal fehlen komplette Worte und geben so den Sätzen entweder eine vollkommen andere oder gar keine Bedeutung. Auch die Übersetzung holpert sich teilweise ein wenig unbeholfen durch die Geschichte und verwendet Worte, welche sich mir nicht sofort erschließen wollten, scheinen sie doch eher einem regionalen Slang entsprungen zu sein, als dass sie normales Gebrauchsdeutsch darstellen. „Grippe“ ist nette Unterhaltung für zwischendurch, denn so wirklich in die Tiefe geht Wayne Simmons nicht und seine Welt ist nicht so voller Gore und Violence wie die Zitate anderer Autoren über das Buch auf dem Buchrücken vermuten lassen. Interessant ist der Lokalkolorit und die irische Einfärbung vor dem Hintergrund der politischen Geschichte des Landes. Ich erhoffe mir, da ja nun das Setting komplett steht und angekommen ist, von Band 2 – „Inkubation“ – ein wenig mehr Tiefgang.

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  • Grippe

    Grippe

    Blacksally

    19. June 2014 um 12:30

    Meine Meinung: Ich bin begeistert!  Die Story: Die Grippe ist ausgebrochen, aber es ist keine normale Grippe. Zäher schleim der Kranken fliest aus ihren Nasen und Mündern, bis sie daran sterben. Doch sie bleiben nicht tot, nach spätestens 2 Stunden stehen sie wieder auf - als Zombies... Das Cover: Finde ich sehr sehr gelungen, es passt perfekt zur Story. Es ist Angsteinflößend und spannend, man will wissen was in dem Buch passiert. Die Protagonisten: Insgesammt gibt es 3 Gruppen, die sich immer wieder abwechseln:  Pat und Karen => Die beiden sind in einem Hochhaus untergekommen, aber kennen sich nicht von früher. Pat scheint sehr angespannt und aggressiv zu sein und Karen hat Angst. Beide finde ich aber sympatisch und ich hab gerne die Kapitel mit den beiden gelesen.  Lark und McFall + Geri=> zwei Männer die in einem Haus untergekommen sind, auch sie scheinen sich nicht wirklich von früher zu kennen, arbeiten aber super zusammen. McFall trägt immer eine Sturmmaske, weil er denkt diese hällt das Virus auf und Lark ist überall tatoowiert (was ihn sehr sympatisch für mich gemacht hat) und scheint der jüngere von beiden zu sein. McFall fand ich irgendwie immer ein bisschen seltsam, im gegenzu zu Lark der mir gleich sympatisch war.  Geri wird von McFall aufgelesen und da sie denken sie könnte die Grippe haben wird sie 3 Tage von ihnen auf die Terasse gesperrt, da ist das misstrauen natürlich groß und es dauert lange bis Geri vertrauen findet. Ich mochte sie sehr, sie hat charakter und ist mutig. Die zwei Polizisten => Die beiden sind auch von Anfang an dabei und ich mochte beide. Sie waren dabei als die Grippe angefangen hat und die Kranken unter Quarantäne gesetzt wurden. Beiden haben viel hinter sich, was die Grippe angeht und sind eher vorsichtig. Der Schreibstil: Es wurde immer wieder gewechselt zwischen den Gruppen, aber so das es trotzdem übersichtlich blieb, das fand ich toll. Auch der Schreibstil an sich war einfach zu lesen und man konnte sich gut in die Story hineinversetzen.  Der Autor: leider konnte ich nichts über den Autor in Erfahrung bringen Mein Fazit: Ein Buch das man als Zombie-Fan unbedingt gelesen haben muss. Mir hat es super gefallen und auch Spaß gemacht es zu lesen, auch wenn es sehr gruselig war. Ich bin total begeistert und werde mir demnächst auch noch den zweiten Band holen.

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  • Rezension zu "Grippe" von Wayne Simmons

    Grippe

    steffibeffi90

    18. June 2012 um 08:35

    Erster Satz: "Die Frau plärrte ihm direkt ins Gesicht." Cover und Titel: Das Titelbild zeigt wahrscheinlich eine Frau, die sich mit dem tödlichen Grippevirus infiziert hat. Die farbliche Gestaltung ist schwarz, der Titel "Grippe" gelb und die Frau grünlich-gelb, was sehr gut zum Titel passt. Der Buchtitel sagt eigentlich schon alles, es handelt sich um eine ausbrechende Epidemie, die durch eine tödliche "Grippe" hervorgerufen wird. Einteilung und Schreibstil: Die Geschichte ist in 26 Kapitel eingeteilt. Darunter sind Unterkapitel, bei denen ein Szenenwechsel zwischen den verschiedenen Personengruppen stattfindet. Mir ist aufgefallen, dass der Autor sehr häufig das Stilmittel "Vergleich" verwendet. Dies erkennt man beispielsweise an diesem Satz: "Während alles andere vor die Hunde gegangen war, hatte der Lift tapfer gehalten und auf jeden Ruf wie ein treuer Hund reagiert." Dies wirkt auf mich spannend und veranschaulichend. Inhalt: Wie der Titel schon verrät, geht es in der Geschichte um eine Epidemie, die in Irland durch eine "Grippe" ausbricht. Menschen sterben an der Krankheit und stehen nach kurzer Zeit wieder auf, als Zombies. Verschiedene Gruppen von Personen (Pat und Karen, Geri; Lark und McFall, George und Norman, Major Jackson und Dr. Miles Gallagher) kämpfen ums nackte Überleben. Personen: In der Geschichte geht es um verschiedene Personen, die sich zusammengeschlossen haben um zu überleben. Patrick Flynn (Pat) und Karen: Patrick hat seine Ehefrau verloren und ist auf Karen getroffen. Beide verbünden sich um die Epidemie gemeinsam zu überleben. Allerdings sind beide sehr unterschiedlich, dass es immer wieder zu Streitereien kommt. Pat hat einen starken Beschützerinstikt und wird sehr schnell aggressiv. Karen hingegen ist eine selbstbewusste Frau, die sich selbst zu helfen weiß. Geri, Lark und McFall: Im Buch kann man erkennen, dass Geri eine hübsche junge Frau ist. Sie ist gerade in Schwierigkeiten, als sie auf Lark und McFall trifft, bei denen sie unterkommen kann. Anfangs gibt es Startschwierigkeiten, die sich aber nach der Zeit legen. George und Norman: Beide sind Polizisten, die ebenfalls versuchen zu überleben. Major Jackson und Dr. Miles Gallagher: Doktor Gallagher ist ein etwas verrückter und skrupelloser Professor, der auf Jackson trifft. Fazit: Ich habe schon mehrere Zombieromane gelesen. Dieser gefällt mir schon allein von der Grippe-Idee gut. Der Autor hat verschiedene Charaktere erschaffen, die alle einzigartig sind und eigene Charakterzüge haben. Weiterhin erfährt man sehr viel über die jeweiligen Gedanken und Gefühle der Personen, was einen noch tiefer in die Geschichte versinken lässt. Allerdings habe ich mich zu Beginn des Buches schwer getan, ich wollte nicht so recht in die Erzählung rein kommen, da man durch den Prolog in die Geschichte reingeworfen wird. Dies hat sich aber im weiteren Verlauf gelegt und das Buch wurde immer spannender, da man unbedingt wissen wollte, ob die Charaktere überleben, einen Zusammenhang zueinander haben oder gar aufeinander treffen. Allerdings fand ich es schade, dass man nicht sehr viel über das Virus erfährt, ich hätte schon gerne gewusst, wie es entstanden ist. Die Zombies sind an sich ziemlich "brav". Sie streunen umher und suchen Nahrung. Hier erkennt man auch wieder, dass sich die Geschichte eher mit den Menschen, ihren Beziehungen sowie Gefühlen und dem Überleben beschäftigt. Für einen Zombieroman nicht sehr blutig geschrieben, was auch nicht immer sein muss. Ich könnte mir sogar eine Fortsetzung vorstellen. Mir hat das Buch gut gefallen und deswegen bekommt es von mir vier Sterne.

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