Weena Perry "Too young and vibrant for runis": ground zero photography and the problem of contemporary ruin.(here is new york: a democracy of photographs)(Critical essay): An article from: Afterimage

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Inhaltsangabe zu „"Too young and vibrant for runis": ground zero photography and the problem of contemporary ruin.(here is new york: a democracy of photographs)(Critical essay): An article from: Afterimage“ von Weena Perry

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    "Too young and vibrant for runis": ground zero photography and the problem of contemporary ruin.(here is new york: a democracy of photographs)(Critical essay): An article from: Afterimage
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    Bilder sind unbestechlich – Bilder lassen uns in der Erinnerung zurückgehen und verharren. Sie erzählen eine unmissverständliche Sprache und lassen doch so viel offen, dass der Betrachter oftmals mehr sieht, als das Bild objektiv zeigt. Emotionale Überlagerung durch bekannte Ereignisse und die Verknüpfung mit selbst Gesehenem lassen Photos zu Geschichtenerzählern werden. Besonders diese. Als in unmittelbarer Folge der Anschläge vom 11. September 2001 ein New Yorker Photograph ein erstes Bild in dem Schaufenster eines leerstehenden Ladens im Stadtteil Soho befestigte, ahnte er nicht, was er damit auslösen sollte. Hunderte Zeugen des Dramas folgten seinem Beispiel und innerhalb weniger Tage waren die Wände des Ladens voller Bilder. Bilder unterschiedlicher Menschen, Bilder unterschiedlicher Perspektiven, aufgenommen mit den unterschiedlichsten Kameras und doch haben sie eines gemeinsam. Sie bieten den kollektiven unverfälschten Blick auf die unmittelbare Betroffenheit der New Yorker an diesem Tag. Am 25. September eröffnete man in diesem Laden eine Ausstellung und wählte ungefähr 1000 Photos aus, die im großformatigen Bildband veröffentlicht wurden. Die Demokratie der Photos – ein treffender Name für diese einzigartige Publikation. Keine vorgegebenen Meinungen, keine Kommentare, keine Interpretationen “belasten” die Bilder. Alles bleibt dem Betrachter überlassen. Er ist allein im Angesicht des kollektiven Bildermeeres. Hier wurde nicht zensiert, nicht gezielt ausgewählt oder weggelassen. Die Augenzeugen des “Nine Eleven” haben die Chance genutzt, uns mit ihren Augen sehen zu lassen. Unmittelbar und ohne Filter. Nicht professionell, aber schmerzhaft authentisch. Gewaltige Ereignisse erzeugten gewaltige Bilddokumente. Wohl eines meiner wertvollsten Bücher. Ein Blick auf ein Bild reicht aus, um weitere Bilder zu erzeugen und man bleibt gefangen und gefesselt in der Tiefe der Augenblicke. Special zum 10. Jahrestag auf dem Blog.Lovelybooks: http://blog.lovelybooks.de/2011/09/10/nine-eleven/

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