Welter und Gantenberg

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Kalt geht der Wind, Tief steht die Sonne und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Welter und Gantenberg

Kalt geht der Wind

Kalt geht der Wind

 (12)
Erschienen am 16.05.2013
Tief steht die Sonne

Tief steht die Sonne

 (9)
Erschienen am 21.01.2016
Lang sind die Schatten

Lang sind die Schatten

 (8)
Erschienen am 22.05.2014

Neue Rezensionen zu Welter und Gantenberg

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Rezension zu "Kalt geht der Wind" von Welter und Gantenberg

Ein toller Regionalkrimi mit einer handfesten Mordermittlung und glaubwürdigen Figuren
Kriminevor 3 Monaten

Im Garten des örtlichen Holzbarons wird eine weibliche Leiche gefunden, deren Augen, Ohren und Mund mit groben Stichen zugenäht worden ist. Ein Fund, der Kommissarin Inka Luhmann einige Rätsel aufgibt. Denn warum hat der Mörder ein japanisches Sprichwort nachgestellt, in dem es um drei weise Affen geht. Nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen ist ihr Ziel, während um sie herum Schreckliches geschieht. Deshalb kommt auch sofort die Vermutung einer gezielten Rache auf, deren Opfer nicht lange alleine bleibt. Nur Stunden später wird am Hennesee die nächste Leiche entdeckt, deren Sinnesorgane diesmal ein perfekt ausgeführter Kreuzstich ziert.


"Kalt geht der Wind: Inka Luhmann ermittelt im Sauerland" ist der erste Fall der Dortmunder Kommissarin Inka Luhmann, die ihrem Mann Hendrik zuliebe in dessen Heimatstadt Brilon gezogen ist. Dort fängt sie als Leiterin des Dezernats für Kapitalverbrechen an, während er die Position des Hausmanns übernimmt. Doch trotz einiger Bedenken funktioniert das ungewöhnliche Arrangement richtig gut. Wohl auch, weil der außer Dienst befindliche Kommissar ein liebevoller Vater für ihre beiden Kinder ist. Dafür aber nehmen die beruflichen Probleme schnell überhand. So bekommt es Inka neben einem neidischen Kollegen und einem hinterlistigen Reporter vor allem mit einem gewieften Mörder zu tun, der sie viel zu lange an der Nase herumführt.

Das kriminelle Debüt des Autorenduos Oliver Welter und Michael Gantenberg kann sich sehen lassen. Es überzeugt mit einer handfesten Mordermittlung, glaubwürdigen Figuren und einem ganz besonders perfiden Verbrechen. Hinzu kommen ein bildhafter Schreibstil und eine eine ordentliche Portion Lokalkolorit, durch die eine ganz besondere Atmosphäre entsteht. Und in diese taucht der Leser von Beginn an ein, lernt neben dem engagierten Ermittlerteam auch den Mörder kennen, der viel von seinem Motiv und den damit einhergehenden Gefühlen verrät. Lediglich einige Lücken im Spannungsverlauf geben Anlass zur Kritik, sorgen aber auch mit umfangreichen Schilderungen dafür, dass die Figuren selbst und ihr persönliches Umfeld besser einzuordnen sind.

Fazit:
Ein toller Regionalkrimi und der gelungene Auftakt zu einer Serie, von der es hoffentlich noch viele weitere Folgen gibt.

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Luminellas avatar

Rezension zu "Kalt geht der Wind" von Welter und Gantenberg

Sauerlandkrimi mit Schwächen
Luminellavor 9 Monaten

Als Krimifan war ich gespannt auf das Buch. Allerdings hat der Krimi doch einige Längen und Schwächen. Leider wird schnell klar, wer für die Morde verantwortlich ist. Schade um die Spannung für den Leser! Auch wird das Familienleben der ermittelnden Kommissarin recht überzeichnet und erschien mir doch recht unrealistisch dargestellt. Aber ich habe es trotzdem zu Ende gelesen. Wer eine schnelle Lektüre sucht und über einige Ungereimtheiten hinwegsehen kann, soll sich am besten selbst ein Urteil bilden.

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Kartoffelschafs avatar

Rezension zu "Tief steht die Sonne" von Welter und Gantenberg

Campen kann gefährlich sein!
Kartoffelschafvor 2 Jahren

Nun bin ich ja wahrlich kein Krimi-Fan. Dann lieber so die Thriller-Richtung. Der hier allerdings war richtig gut. Ich habe nur wenig vermisst und mich bislang wirklich gut unterhalten gefühlt, ohne mich zu langsweilen.

Die Protagonistin ist super sympathisch und nah am Leben, da man einiges von ihr erfährt. Sowohl von ihrer beruflichen, als auch ihrer privaten - familiären Situation. 

Der Spannungsbogen ist fast immer straff gespannt, es gab nur wenige Stellen, an denen ich mir ein bisschen mehr Pepp gewünscht hätte.
Der Leser ist eigentlich bis zuletzt im Unklaren, wer nun tatsächlich der Mörder ist - ich selbst hatte diverse Theorien, die ich am Ende doch alle wieder verwerfen musste - das macht für mich einen guten Krimi aus. 
Nein, der Gärtner war es nicht... Der nämlich - auch wenn es nur im entferntesten der Gärtner ist - ist tot. 

Der Schreibstil ist toll, man kann das Buch in einem Rutsch weg lesen und fühlt sich wirklich gut unterhalten. 

Ich kann es empfehlen, mir hat nicht viel gefehlt - fast hätte es 5 Sterne gegeben. :)

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