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Neue Rezensionen zu Wendy Clarke

mysteriöse Familie

Der Psychothriller hat durchwegs eine dunkle, mysteriöse Atmosphäre, was mir sehr gut gefällt. Maya lebt mit ihrem Vater alleine, abgeschieden in einem Haus auf den Klippen, nachdem ihre Mutter dort ums Leben kam und die neue Frau sieht gleich aus wie ihre Mutter. Die Geschichte startet langsam, baut Spannung und Atmosphäre auf und bleibt dann spannungsmäßig auf einem hohen Level. Durch zahlreiche Wendungen und Überraschungsmomente bleibt es dann auch durchgehend bis zum Schluss spannend, bis es am Ende nochmals richtig explosiv wird. Man spürt das Netz aus Lügen, Geheimnissen und familiären Dynamiken, das gefällt mir gut. Das Besondere ist allerdings die mystische Spannung und die angespannte Atmosphäre, sodass ich auch beim Lesen einige Male die Luft angehalten habe.

viele Überraschungen, aber wenig charakterliche Tiefe

Der Psychothriller startet spannend, mit zwei Freundinnen, die sich schon länger nicht gesehen haben und plötzlich ist Joanna verschwunden und ihr verlobter Mark verhält sich seltsam. Alice stellt sich die Frage, ob sie ihm vertrauen kann, irgendwie hat sie ein komisches Gefühl. Als Leser*in hat man auch durchgehend ein eigenartiges Gefühl, dass etwas an der Geschichte nicht stimmen kann, doch wer sagt die Wahrheit? In den ersten Kapiteln wird die Spannung aufgebaut, danach gibt es ein paar Wendungen und Überraschungsmomente, wobei mir aber nicht alle gefallen haben. Manche Szenen waren vorhersehbar oder konstruiert, sodass sie nicht stimmig wirkten. Die Charaktere bleiben für mich bis zum Schluss etwas unnahbar und oberflächlich, hier hätte ich mir mehr Gefühle, mehr Tiefe und mehr Charakter gewünscht.

Leider weniger Spannung als erwartet

Das Cover wirkt sehr aufgeräumt und hat als einzig wirkliches Motiv das umgeworfene Weinglas. Die Farbgebung ist intensiv und leider nicht ganz mein Geschmack.

In dem Buch geht es um Elise, die nun ein tolles Leben mit ihrer Tochter, ihrem Ehemann und ihrem Baby führt. Hierbei passieren einige Dinge, die die Vergangenheit wieder in Erinnerung bringen und so wechselt sehr häufig die Sicht zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Hierbei erfahren wir immer mehr über die Jungend von Elise und ihren damaligen Freund. Dieser entpuppt sich sehr bald als ziemlich toxisch - gefühlt wie es im Lehrbuch steht. In der Gegenwart erleben wir die Ereignisse nicht nur aus der Sicht von Elise, sondern auch aus der Sicht ihrer fast erwachsenen Tochter. Somit wissen wir einige Vorkommnisse, von denen die jeweils andere Person nichts ahnt - und die dazu führen das sich Probleme zuspitzen.

Generell lese ich eher weniger Thriller und so war dies definitiv mal etwas neues. Leider habe ich mir aber ein wenig mehr Spannung erwartet. Gefühlt zieht sich die Handlung - vor allem im Jetzt - ziemlich. Die Vergangenheit war zwar auch sehr offensichtlich, aber trotzdem mehr fesselnd.

Gegen Ende gibt es dann noch ein großes gelüftetes Geheimnis, dass ich sogar wirklich ein wenig unerwartet und spannend fand. Gesamt bleibt die Spannung aber eher auf der Strecke.

Was mich persönlich beim Lesen leider auch gestört hat, war dass es einige Logikfehler gibt in Bezug auf Elises Baby. Manche Dinge waren einfach nicht sehr realistisch bzw. wurden unter den Tisch fallen gelassen. Das fand ich sehr schade.

Mein Fazit:
Leider weniger Spannung als erwartet - daher von mir nur 3 Sterne

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