Wendy Hilling

 4.8 Sterne bei 9 Bewertungen

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Wendy HillingMein Leben in seinen Pfoten
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Mein Leben in seinen Pfoten
Mein Leben in seinen Pfoten
 (9)
Erschienen am 10.07.2017

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monja1995s avatar

Rezension zu "Mein Leben in seinen Pfoten" von Wendy Hilling

Sie braucht ihn wie er sie
monja1995vor 9 Monaten

Biografie, Erfahrungen, Schicksale

Wendy Hillings Leben ist geprägt von einer seltenen Erbkrankheit. Epidermolysis bullosa macht ihre Haus so empfindlich wie die Flügel eines Schmetterlings. Jede Berührung kann zu Blasen und offenen Wunden führen. Als Wendy Hillings geboren wurde, gaben ihr die Ärzte nur wenig Chancen, ein Jahr alt zu werden. Sie schaffte es dank ihrer besorgten Eltern. Sie wurde immer älter und die Ärzte legten immer wieder fest, wie alt sie wohl würde, es waren immer Botschaften, die wenig Hoffnung machten.
Zu ihrem Schutz gaben ihre Eltern sie in ein Internat, in dem sie todunglücklich war. Sie fand ihr Glück nur bei Tieren. Pferde liebte sie und sie setzte durch, reiten zu dürfen, obwohl ihr ihre Haut das immer wieder übel nahm. Als sie einen Wurf Golden Retriever bei ihrer Tante kennenlernte, verliebte sie sich auf Anhieb in diese gelehrigen Hunde.
Irgendwann bekam sie selber einen. Da sie immer Hilfe brauchte, brachte sie ihm vieles bei, das er mit Freude für sie tat. Dieser Hund war für sie ein Segen. Durch Zufall kam sie mit der Organisation Canine Partners in Kontakt und war überwältigt von deren Arbeit. Hunde die von den Trainern der Organisation ausgebildet werden und als Assistenzhunde arbeiten, bekommen ein besonderes Geschirr, um für das Umfeld als solche erkannt zu werden. Wendy wollte für ihren Hund auch so ein Geschirr. Sie bildete ihn weiter mit Hilfe eines Trainers aus, damit er das es tragen durfte. Er erleichterte ihr das tägliche Leben enorm. Er sorgte dafür, dass sie nicht angerempelt wurde, wenn sie unsicher auf den Beinen war, stützte er sie. Der Hund lernte sein Leben lang aktiv. Wendy musste ihm nur vor machen, was sie gerne von ihm erledigt haben würde.
Als dieser Hund das Rentenalter erreichte, half er ihr sogar Ted auszubilden, sodass er selbst sich immer weiter zurückziehen konnte, um sein Leben als Rentner zu geniessen. Ted bekam Wendy Hillings im Alter von neun Wochen. Er entwickelte eine sehr starke Bindung zu Wendy, die für ihn ihr Leben gäbe.
Ihre Aussage: „Ted braucht mich so sehr wie ich ihn. Er vertraut mir, und ich vertraue ihm mein Leben an.“

Keine der Aussagen bezüglich ihrer Lebenserwartung traf bisher zu. Wohl auch, weil sie durch ihr Umfeld und größtenteils durch Ted die Hilfe und Unterstützung bekommt, die sie braucht.

Bewegend erzählt Wendy Hillings über ihr Leben mit der lebensbedrohlichen Krankheit, die sie seit ihrer Geburt begleitet. Sie zeigt, wie ausgegrenzt Menschen werden, wenn sie eine offensichtliche Krankheit haben und wie sehr sie kämpfen müssen, um das zu erreichen, was sie brauchen und sich manchmal auch „nur“ wünschen. Wie eben in ihrem Fall einen Golden Retriever und seine Anerkennung als Assistenzhund. Sie besaß in ihrem Leben mehrere und machte mit jedem nur die besten Erfahrungen.
Ihre Schreibweise ist so intensiv und flüssig, dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mit dieser Frau an deren Seite zu leben. Man merkt ihre positive Einstellung zum Leben und dass sie ihre Krankheit als gegeben sieht und sich mit ihr gänzlich arrangiert hat.
Dieses Buch hält einen fest und man tut sich schwer, es zur Seite zu legen, denn teilweise traurig, so gibt es doch viele Passagen, die einen schmunzeln und manchmal auch herzhaft lachen lassen. Als ich es fertig gelesen hatte, fand ich es schade, dass es nicht weiter ging.
Am Anfang überlegte ich ernsthaft, ob ich es wirklich lesen will, weil ich hauptsächlich Thriller lese. Aber irgendwie zog mich das Cover so sehr an, dass ich es einfach lesen musste. Wendy Higgins mit ihrem Ted. Ein sehr inniges und vertrautes Bild.

Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben und daher bekommt es meine 100%ige Empfehlung.

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Michaela_04032001s avatar

Rezension zu "Mein Leben in seinen Pfoten" von Wendy Hilling

Rezension: Mein Leben in seinen Pfoten- von Wendy Hilling
Michaela_04032001vor 10 Monaten

Inhalt:
Wendy Hilling leidet an der seltenen Krankheit Epidermolysis Bullosa. Jeder Tag ist für sie eine Qual. Doch dann tritt Ted, der assistenzhund, den sie gemeinsam mit Canine Partners ausgebildet hat, in ihr Leben und gemeinsam kämpft sie mit ihm jeden Tag immer weiter und bald wird er sogar ihr Lebensretter...

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mal einen Einblick in den Alltag von einem Menschen mit dieser seltenen Krankheit bekommen, genauso wie ich ein Einblick bekommen habe, was ein Assistenzhund alles macht. Ich fand das echt interessant. Spannung war auch oft genug da, z.B. als Penny oder auch Monty plötzlich verstarben bzw. eingeschläfert werden musste.

Mein Fazit:
Alle Tierliebhaber sollten dieses Buch einmal gelesen haben! :)

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Rezension zu "Mein Leben in seinen Pfoten" von Wendy Hilling

Sehr berührend.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten


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