Beattie, eine Sekretärin „mit Ambitionen“, bekommt von ihrem Freund Max, Journalist, verheiratet, einen Urlaub auf der Schönheitsfarm geschenkt. Hier lernt sie die wesentlich ältere, frisch geschiedene Psychotherapeutin Elizabeth kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Von Max, mit dem sie ohnehin nur zusammen ist, weil sie sich davon Vorteile erhofft und auch sonst ist in ihrem Leben vieles nicht im Reinen. Sie verliebt sich in Elizabeth und drängt sich in das Leben von dieser.
Nicht ganz einfach zu lesen, zumal hier viele Themen miteinander vermischt sind . Was ist von Beattie zu halten? Soll sie einem leid tun oder verabscheut man ihr Handeln und Wirken? Das war zumindest für mich genauso lange unklar wie die widersprüchliche Gefühle von Beattie selbst, die erst aufgrund eines Rebirthing-Erlebnisses ans Licht kommen – und dem Leser damit auch aufzeigen, warum im Leben des Mädchen alles so schief lief. Und aus was für einem Grund sie derartig an Elizabeth hängt…
Ein bisschen unrealistisch erscheint mir, dass Elizabeth, die immerhin Therapeutin ist, das nicht eher durchschaut- aber nun, dann wäre der Roman sicher nicht so lange geworden…
Rezension zu "Das Höchste der Gefühle" von Wendy Perriam


