Wendy Walker Dark Memories – Nichts ist je vergessen

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Inhaltsangabe zu „Dark Memories – Nichts ist je vergessen“ von Wendy Walker

Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht. Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Doch das Nicht-Erinnern-Können wird für Jenny mehr und mehr zu einem Albtraum. Denn ihr Körper weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Gemeinsam mit dem Psychiater Alan Forrester, der auf Fälle wie Jennys spezialisiert ist, versucht sie, Stück für Stück Licht in das Dunkel jener Nacht zu bringen, die Chronologie der Ereignisse wiederherzustellen. Aber kann sie denen, die sie dabei unterstützen wollen, vertrauen? Bis zum Schluss treibt den Hörer die Frage um, wer Opfer und wer Täter ist – ein unberechenbarer, unvorhersehbarer und hoch intelligenter Thriller!

Mehr Roman als Thriller mit bewegender Familiengeschichte und eher subtiler Spannung.

— Feuernebel

Ruhig aber nicht langweilig, steter Spannungsaufbau und ein überzeugendes Ende, das mich komplett überrascht hat. Tolle Sprecherleistung.

— chuma

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Das Original

Leider wohl mein ertser und letzter Grisham

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Tina06

Oxen. Das erste Opfer

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twentytwo

Die Attentäterin

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jackiherzi

Sie zu strafen und zu richten

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Origin

Primitiv. Protas agieren wie unbedarfte Teenager, konstruierte, unglaubwürdige Handlung, dürftige Sprache. Paar gute Ideen, aber insg flach.

Wedma

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  • Selten so gelangweilt

    Dark Memories – Nichts ist je vergessen

    Galladan

    22. February 2017 um 15:07

    Dark Memories – Nichts ist je vergessen von Wendy Walker, gelesen von Sascha Rotermund. Erschienen im Argon Verlag. Gekürzte Lesung Jenny Kramer wird im Wald vergewaltigt nachdem sie eine Party besucht hat und dort zu viel Alkohol getrunken hat. Der Vergewaltiger verletzt sie übelst und die Vergewaltigung, wenige Meter neben dem Haus wo die Party stattfindet, dauert etwa eine Stunde. Um sie moeglichst schnell zu “reparieren” entscheiden ihre Eltern sie einer medikamentoesen Behandlung zu unterziehen die das Erlebte auslöscht. Nachdem Jenny einen Suizidversuch gemacht hat, sind ihre Eltern einverstanden, dass ein Psychiater ihr diesen Alptraum zurück ins Gedächtnis ruft. Klingt spannend. Ist es aber nicht. Die Geschichte geht nämlich zu 90 % überhaupt nicht um Jenny, sondern um ihren Therapeuten Alan. Alan ist ein selbstgefälliges, überhebliches, arrogantes Stück Mist der Jenny zu allem Überfluss auch noch manipuliert. Außerdem behandelt er fast den ganzen Ort und deren Seitensprünge und Liebschaften müssen wir uns dann auch noch gleich mit antun. Warum ich das Buch bis zum Schluss gehört habe? Ich wollte wissen wie es ausgeht. Leider ist gerade der Schluss dann noch mal Extraklasse schlecht. Der Schreibstil der sich an dem Psychiater Alan orientiert hat mich in seiner Art einfach nur genervt. Dieses Hörbuch wurde gut von Sascha Rotermund gelesen. Der einzige Lichtblick in diesem traurigen Kapitel.

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  • Sightseeing-Tour durch düstere Einöden der menschlichen Psyche

    Dark Memories – Nichts ist je vergessen

    Feuernebel

    29. October 2016 um 02:24

    In Dark Memories von Wendy Walker geht es um die brutale Vergewaltigung der 16-jährigen Jenny Kramer und ihre Auswirkungen auf die Jugendliche und ihre Familie.Mit besten Absichten verabreichen ihr die Ärzte mit Unterstützung ihrer Mutter Charlotte ein Medikament, das alle Erinnerungen an den so leidvollen Abend löschen soll. Doch im beschaulichen Fairview im amerikanischen Connecticut ist es der Familie unmöglich, den Ereignissen um die Vergewaltigung aus dem Weg zu gehen. Vater Tom ist besessen von dem Gedanken, den Täter zu fassen, während Charlotte einfach nur zur Normalität zurückkehren möchte. So wird die spaltende Kluft in der Kleinfamilie immer größer und auch Jenny kann sich ihren Eltern bald nicht mehr emotional anvertrauen. Zusammen mit Psychiater Alan möchte sie zurückgewinnen, was ihr genommen wurde - die Erinnerungen an ihre Vergewaltigung.Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über den Inhalt verraten. Es geht um Identität und Identitätsverlust, Kontrolle und Kontrollverlust und wie weit wir bereit sind, für die Menschen zu gehen, die wir lieben.Wer jetzt den Eindruck hat, dass es sich bei dem Buch um eine actionreiche Hetzjagd von Seite zu Seite handelt, der hat weit gefehlt! Große Massaker sucht man verzweifelt. Wirkliche Action gibt es nur vereinzelt und dann auch nur in Anflügen.Dark Memories wird rückblickend aus der Perspektive von Psychiater Alan erzählt. Man braucht ein Interesse für psychische Vorgänge, weil der Erzähler viel darüber erklärt. Das macht er mit vielen Bildern und Vergleichen sprachlich sehr schön. So ist auch die Familienkonstellation der Kramers ein zentrales Thema in der Geschichte. Zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass der Erzähler zu stark abschweift und nur noch schwadroniert und hab mir gewünscht, dass die Handlung mehr an Fahrt aufnimmt. Generell fand ich diese Exkurse aber interessant und faszinierend.Im Mittelteil ebbt die Spannung deshalb ziemlich ab. Es werden viele Nebenstränge gesponnen, die sich am Ende in der langersehnten Auflösung zu einem schönen Gesamtbild zusammensetzen.Mit der Ausnahme von Tom fand ich die Charaktere in ihren Stärken und Schwächen äußerst vielschichtig - besonders Charlotte hat mir gefallen.Ich hab mir die Hörbuch-Fassung zu Gemüte geführt und fand die Sprecherleistung von Sascha Rotermund herausragend.Wem ich Dark Memories empfehlen kann...man braucht unbedingt Interesse für die menschliche Psyche und Familiendynamiken. Wer viel Action braucht, der wird enttäuscht werden. Die Spannung in Dark Memories ist eher subtil und zeigt sich nur zaghaft direkt und mit Knall. Die Erzählweise richtet sich mehr an Leser, die beim Lesen immer mal wieder innehalten, das Gelesene auf sich wirken lassen und die Erzählungen produktiv reflektieren. So ist Dark Memories eher ein Roman mit schwerer Kost als ein spannungsgeladener Thriller.Wer sich davon nicht abgeschreckt fühlt, dem kann ich nur ganz klar eine Kaufempfehlung geben. Das Buch ist sehr schön. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und auch viel gelernt. Man macht sich auf jeden Fall einiges nochmal bewusst.

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