Wendy Wunder Das Glück wächst nicht auf Bäumen

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 44 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 17 Rezensionen
(6)
(12)
(10)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ von Wendy Wunder

Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperamentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Beide sind beste Freundinnen und unzertrennbar. Als Zoe beschließt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah daher keine Sekunde, sie zu begleiten. Gemeinsam lassen sie alles hinter sich: Eltern, enttäuschte Liebe, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenzen einreißen darf, dass es Spaß macht, mutig zu sein. Und dass Zeit unendlich wertvoll ist – denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk ...

Ein tolles Buch mit Überraschungen

— Amber144
Amber144

Das Buch konnte mich nicht wirklich mitreißen, denn am Anfang hat es sich sehr gezogen. Erst im letzten Drittel wurde es spannend.

— xLifewithbooks
xLifewithbooks

Stöbern in Romane

Heimkehren

Intensiver Roman, der eine Familie über mehrere Generationen hinweg verfolgt

lizlemon

Durch alle Zeiten

Sehr spannend und bewegend

silvia1981

Dann schlaf auch du

Wem kann man seine Kinder anvertrauen?

silvia1981

Wie man es vermasselt

Frisch, jung und intelligent... ein absolutes Wahnsinns-Buch!

Tigerkatzi

Und jetzt auch noch Liebe

Turbulente Liebeskomödie mit sehr skurrilen Charakteren, um eine junge Frau, die durch eine ungewollte Schwangerschaft erwachsen wird.

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein tolles Buch mit Überraschungen

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Amber144

    Amber144

    18. March 2017 um 19:44

    Das Buch lag lange in meinem Regal mit ungelesenen Büchern. Irgendwie passt es nie das Buch anzufangen. Jetzt habe ich es doch in die Hand genommen und wollte es gar nicht mehr weglegen. Die Geschichte bringt einige Überraschungen mit, mit denen man absolut nicht rechnet und das Ende hat mich doch sehr verwundert, aber das Buch ist wunderschön geschrieben und absolut lesenswert.

  • Wenigstens das Cover überzeugt ohne Wenn und Aber

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Samtpfote

    Samtpfote

    23. April 2016 um 00:28

    Meine Meinung: Ich habe ein Buch voller Abenteuer mit einer eher schüchternen und bedachten und einer zweiten, wilden und todkranken Protagonistin erwartet. Ich dachte vor allem an Krebs oder eine anderer schwer heilbare oder unheilbare Krankheit. Ich habe ein typisches Ausreisserinnenbuch erwartet und zwei junge Frauen, die aufbrechen um nach dem Sinn des Lebens, seinen schönen Seiten und vielleicht auch der grossen Liebe zu suchen. Bekommen habe ich eine durchaus intelligente, interessierte und vernünftige Protagonistin und deren nicht körperlich, sondern psychisch kranke beste Freundin, eine eher unrealistische Flucht und ein ganz und gar konstruiertes und leider unrealistisches Ende. Ich mochte den Schreibstil der Autorin und den Anfang der Geschichte sehr. Ab der Mitte des Buches wurde die ganze Situation immer schräger und ich habe mich im Ernst gefragt, was mir mit diesem Buch gesagt werden will. Schreibstil und Handlung: Der Schreibstil entsprach mir voll und ganz: schlichte Sätze, schöne Formulierungen und spannend aufgebaute Abschnitte. Auch die Dialoge der zwei jungen Frauen empfand ich als sehr authentisch, sie entsprachen nämlich Gesprächen, die unter Teenagern immer wieder vorkommen und auch die Gedanken und Probleme, die Hannah und Zoe beschäftigen, kenne ich noch gut aus meiner Jugend. Leider konnte mir die Handlung dann nicht wirklich zusagen. Der Klappentext suggeriert ja, dass wir es mit einer todkranken jungen Frau zu tun haben, die noch einmal ihr Leben geniessen will, bevor sie dies nicht mehr kann und dies ist so einfach nicht der Fall. Vielmehr haben wir es mit Zoe mit einer jungen Frau zu tun, die unter einer psychischen Krankheit leidet. Der Beschreibung nach ist es eine bipolare Störung, vielleicht sogar Schizophrenie. Dass diese Krankheit ein Leben beenden soll oder gar junge Menschen noch einmal dazu bringen soll, alles auf eine Karte zu setzen, lässt sich schwer nachvollziehen und dass Hannah, die ja sonst eher vernünftig ist und weiss, wie und dass sie Zoe helfen kann und soll, sich Zoe einfach fügt und nicht schon von Anfang an Hilfe holt, macht irgendwie keinen Sinn. Nur die fantastischen Darstellungen vom Verhältnis von Zoe zu ihrem Bruder Noah haben das Buch für mich lesenswert gemacht. Noah leidet nämlich an einer schwachen Form des Autismus. Es könnte sich dabei um ein Aspergersyndrom handeln und Zoe versucht immer wieder, ihm die Gefühlswelt der anderen, fühlenden Menschen, näher zu bringen indem sie kleine Ausstellungen für ihn gestaltet und dabei für jede Ausstellung ein Gefühl als Thema wählt. Darauf bezieht sich übrigens auch der Originaltitel des Buches. Auch die Schlussszene, bei der Noah eine entscheidene Rolle hat, wurde nur wegen diesem kleinen und intelligenten Jungen so berührend. Mein Fazit: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich dieses Buch empfehlen kann oder will. Der Schreibstil ist grandios, die Sprache berührend und wunderschön, aber die Handlung geht einfach irgendwie so überhaupt nicht auf. Ich legte dieses Buch mit sehr gemischten Gefühlen aus der Hand. Zusätzliche Infos: Titel: Das Glück wächst nicht auf Bäumen Originaltitel: The Museum of Intangible Things Autorin: Wendy Wunder Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Stefanie Retterbush Taschenbuch: 320 Seiten Erscheinungstermin: 9. März 2015  Verlag: Goldmann ISBN:  978-3-442-31400-3

    Mehr
  • Kann man Leben lernen?

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    allthesespecialwords

    allthesespecialwords

    31. December 2015 um 11:45

    Hannah und Zoe sind schon immer beste Freundinnen gewesen. Als Zoe die kleine Heimatstadt in New Jersey verlassen will, folgt Hannah ihr sofort. Sie lassen alles hinter sich, während Zoe Hannah das Leben zeigt. Doch ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit, denn Zoe ist krank. Das Glück wächst nicht auf Bäumen ist definitiv eins der Bücher, von denen ich mir viel versprochen habe, die aber lange nicht mit meinen Erwartungen mithalten konnten. Die Idee, die dahinter steckt, hätte eine großartige Geschichte über das Leben, Freundschaft und Glück werden können. Zoe leidet unter einer bipolaren Störung und als sie mit Hannah aufbricht, verschlechtert sich ihr Zustand immer weiter. Sie macht immer verrücktere Sachen und glaubt daran, dass Aliens auf der Suche nach ihr sind. Die Protagonistin Hannah begleitet Zoe die meiste Zeit über. Leider ist ihr Charakter recht dumpf und schwach geblieben, so dass ich mich nun – ein paar Monate nach dem Lesen – kaum noch an sie erinnern konnte. Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, konnte ich natürlich unsere Diskussion nachvollziehen, die hauptsächlich ihre widersprüchlichen und teilweise wirklich unnachvollziehbaren Handlungen kritisiert hat und die Tatsache, dass man hinterher nicht erfährt, was wirklich aus ihr geworden ist. Die Geschichte insgesamt war eher verworren und hätte dringend einen klaren, roten Faden gebraucht, um für mich zu funktionieren. Vielleicht war es so beabsichtigt, da auch Menschen mit einer bipolaren Störung oft keinen roten Faden mehr in ihrem Leben haben – aber ich finde, dadurch ist die Geschichte einfach nur anstrengend gewesen und am Ende war man froh, dass man das Buch beiseite legen konnte. Das Ende war leider auch nicht wirklich überzeugend. Man wusste eigentlich schon relativ früh, was geschehen wird – was beim Lesen auch in Ordnung war, denn manche Dinge müssen unweigerlich kommen. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war, dass kaum eine Frage vernünftig abgeschlossen wurde und man als Leser sehr unbefriedigt zurückgelassen wurde. Von mir gibt es für Das Glück wächst nicht auf Bäumen keine Kaufempfehlung. Die Charaktere zu flach, die Story zu verworren und abgedreht und das Ende viel zu offen. Da helfen auch das süße Cover und der sympathische Nebencharakter Noah nicht mehr weiter!

    Mehr
  • Das Glück wächst nicht auf Bäumen

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    littleowl

    littleowl

    15. September 2015 um 10:29

    Worum geht’s? Eigentlich sind Hannah und Zoe grundverschieden. Hannah ist schüchtern, unsicher und hält sich lieber an die Regeln. Zoe dagegen ist selbstbewusst, spontan und sorglos in jeder Hinsicht. Doch die beiden haben schon als Kinder einen Pakt geschworen, aufeinander aufzupassen. Hannah braucht Zoe, um sich im richtigen Moment aus ihrem Schneckenhaus zu trauen und Zoe kommt nur dank ihrer Freundin meistens mit ihrer bipolaren Störung zurecht. Die Krankheit sorgt dafür, dass sie im einen Moment euphorisch und impulsiv ist und dann plötzlich in tiefe Depressionen verfällt. Als es Zoe mal wieder besonders schlecht geht, lassen sie und Hannah ihr verschlafenes Heimatstädtchen samt unglücklicher Lieben, Ängste und enttäuschter Hoffnungen zurück und machen sich auf zu einem Roadtrip quer durch die USA. Meine Meinung Das Cover dieses Romans sieht zwar ganz zauberhaft aus, passt aber leider überhaupt nicht zur Handlung. Die ganze Geschichte ist viel weniger leicht und fröhlich als die Aufmachung vermuten lässt, besonders das Ende war für mich völlig unerwartet und schockierend. Der Spagat zwischen dem ernsten Thema „biploare Störung“ und einer heiteren Roadtrip-Geschichte ist der Autorin aber auch nicht wirklich gelungen. Um ehrlich zu sein ist mir immer noch nicht ganz klar, was genau dieser Roman eigentlich vermitteln soll. So, wie die Autorin es darstellt, ist Hannah ein Angsthase, weil sie sich lieber an Gesetze hält. Überhaupt finde ich es furchtbar, wie in letzter Zeit in so ziemlich allen Roadtrip-Romanen für Jugendliche Kriminalität und ganz besonders Autodiebstahl verharmlost wird. Außerdem stellt die Autorin Zoes Krankheit in einem sehr positiven Licht dar, für Hannah ist sie ja fast schon so was wie ein Idol. Ich persönlich finde es doch ziemlich fraglich, ob man sich eine psychisch Kranke, die glaubt, mit Außerirdischen in Verbindung zu stehen, wirklich zum Vorbild nehmen sollte.  Obwohl Zoes Einfluss auf Hannah vielleicht nicht ganz so gut ist wie umgekehrt, ist „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft. Die beiden Mädchen sind wie Schwestern und passen auf ihre Art auf die jeweils andere auf. Von den beiden ist Zoe auf jeden Fall die schillerndere Figur. Sie leidet schon lange an einer biploaren Störung, weigert sich aber, anzuerkennen, dass sie krank ist. Ich-Erzählerin Hannah hat ein ziemlich verklärtes Bild von ihrer Freundin, was man als Leser auch immer im Hinterkopf behalten muss. Aus Hannahs Sicht hat Zoe genau das perfekte Aussehen und selbstbewusste Auftreten, das sie sich wünscht. Tatsächlich wandelt ihre Freundin ständig auf dem schmalen Grat zwischen Lebenslust und Wahnsinn und ist sehr gut darin, ihre Probleme nach außen hin zu kaschieren.  Hannah ist zwar die Protagonistin des Romans, wird aber im Grunde von Zoe und ihren verrückten Aktionen überstrahlt. Dagegen wirkt die Ich-Erzählerin ein bisschen blass. Trotzdem ist sie eine vielschichtige Figur mit all den Unsicherheiten und Träumen, die man als Jugendlicher so hat. Hannah ist für ihr Alter schon sehr vernünftig und erwachsen, weil sie früh viel Verantwortung übernehmen musste. Ihre Eltern sind nämlich leider ein Totalausfall, der Vater Alkoholiker und die Mutter depressiv. Hannah will nichts lieber als ihr Heimatkaff zu verlassen und verkauft Hotdogs, um aufs College gehen zu können. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und es hätte mir besser gefallen, wenn die Autorin es so dargestellt hätte, dass Zoe ein bisschen von Hannah lernt und nicht andersherum. Fazit Der Versuch, das ernste Thema „bipolare Störung“ in einer lustigen Roadtrip-Geschichte zu verpacken, ist leider nicht wirklich geglückt. Und die Botschaft, die die Autorin mit ihrem Roman zu vermitteln versucht, finde ich insgesamt ziemlich fragwürdig.

    Mehr
  • Das Glück wächst nicht auf Bäumen

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    LimitLess

    LimitLess

    05. September 2015 um 10:11

    Zoe und Hannah sind beste Freundinnen, die beide mit Problemen zu kämpfen haben. Sie stehen aber immer zueinander. Sie sind die perfekte Kombination. Es war schön zu sehen, wie die zwei harmonieren, auch wenn Zoe zeitweise etwas nerven konnte. Das gehört aber zu ihrem Charakter. In dem Buch wird die Krankheit der bipolaren Störung behandelt, mit der ich jedoch nicht so vertraut bin. Im Buch wird sie jedoch sehr "positiv" dargestellt und durch den Roadtrip, den die beiden Mädchen unternehmen, als ein Abenteuer rübergebracht.  Die Geschichte braucht ein wenig, bis sie in die Gänge kommt. Das Leben von Zoe und Hannah wird anfangs vorgestellt, damit die Gründe für ihren Roadtrip nachvollziehbar werden. Beide haben es nicht einfach im Leben und versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich hab inhaltlich ein ähnliches Buch zur gleichen Zeit gelesen und musste das andere wegtun, weil es bei weitem nicht so gut war, wie dieses. Ich hab gerne von dem Trip gelesen und war immer gespannt, wo es die beiden als nächstes hinverschlägt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und nach der Eingewöhnungsphase wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben. Wendy Wunder hat mit ihren Ideen einen Hunger nach Abenteuer in mir geweckt. Mir gefällt die Botschaft sehr, die sie mit ihrer Geschichte zu vermitteln versucht. Glück erlangt man nicht, indem man daheim sitzt und nichts gegen die derzeitige unglückliche Situation unternimmt. Unbewusst lernt man viel von den beiden Mädchen fürs eigene Leben. Fazit Das Glück wächst nicht auf Bäumen ist eine Geschichte, bei der man sich von dem Mut der Charaktere einige Scheiben abschneiden kann. Ein schönes Buch über Freundschaft und Loyalität und was wirklich zählt im Leben. Ein toller Schreibstil rundet das Ganze wunderbar ab und lässt mich die Geschichte als Highlight in Erinnerung behalten.

    Mehr
  • Für mich leider kein Wunder

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    10. July 2015 um 08:40

    Wendy Wunder beschäftigt sich in "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" mit der Krankheit der bipolaren Störung von Zoe. Sie hat immer wieder Phasen, in denen sie stark hyperaktiv ist und dann kuriose Aktionen startet. Und dann hat sie wieder Phasen, in denen sie manisch depressiv ist. Ich habe keine Erfahrung mit dieser Krankheit, aber irgendwie fand ich die Geschichte etwas verwirrend rübergebracht, denn obwohl es eine ernstzunehmende Krankheit ist, hat die Autorin versucht, daraus einen unbeschwerten Roadtrip zu machen. Zudem passieren immer wieder seltsame Dinge, die offenbar im Zusammenhang mit der Krankheit stehen, für die man aber nie eine Erklärung geliefert bekommt. Vielleicht fiel es mir deswegen auch so schwer, mich in die Geschichte/Krankheit hineinzuversetzen. Viele Überraschungen gibt es in der Geschichte nicht, weil das Meiste schon im Klappentext erwähnt wird, weswegen mir die Geschichte trotz gerade mal 320 Seiten etwas langatmig vorkam. Wendy Wunder hat versucht eine Liebesgeschichte mit in die Geschichte einzubauen, die für mich aber nicht zum übrigen Geschehen passen wollte und unecht wirkte. Man könnte jetzt hoffen, dass die Charaktere es wieder gutmachen. Aber auch in dem Punkt wurde ich enttäuscht. Ich muss sagen, dass mir kein Charakter nahe gebracht werden konnte. Der Fokus liegt eindeutig auf Zoe und ihren verrückten Aktionen. Hannah gerät dabei sehr oft in den Hintergrund und wirkt dabei blass. Während Zoe eindeutig auffällt, ist Hannah eher ruhig. Die beiden sind ein bisschen wie die berühmten Gegensätze, die sich anziehen. Was mich aber wirklich am meisten genervt hat, war, dass Hannah als angeblich beste Freundin Zoe mit ihren teils waghalsigen Aktionen immer hat gewähren lassen und sie sofort aufgegeben hat, wenn Zoe behauptet hat, dass sie keine Hilfe braucht. Dabei war das irgendwie offensichtlich. Einzig die Beziehung zwischen Zoe und ihrem kleinen Bruder Noah fand ich toll, weil sie ein so süßes enges Verhältnis haben. Abschlusswort Es gab einfach zu viel, dass mich gestört. Angefangen bei der Handlung, die für mich den Eindruck erweckte ein fröhliches Buch schreiben zu wollen, obwohl eine ernste Krankheit die Hauptrolle spielt, bis hin zu den Charakteren, zu denen ich keinen Zugang hatte. Ich hätte gerne mehr über die Krankheit der bipolaren Störung erfahren, aber leider blieb das Meiste, das damit im Zusammenhang stand, unerklärt. Für mich war "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" leider kein Wunder.

    Mehr
  • Ein Roadtrip mit Schwächen

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Franzis2110

    Franzis2110

    20. June 2015 um 16:45

    Zoe findet, Glück kann man lernen. Auf einem wilden RoadTrip will sie ihrer besten Freundin Hannah zeigen, was das Leben schöner macht. Hannah ist eher schüchtern und fällt ungern auf. Zoe dagegen ist sehr impulsiv und temperamentvoll. Sie liebt es, unmögliche Dinge anzustellen. Die beiden sind seit Jahren die besten Freundinnen und unzertrennlich. Eines Tages verspürt Zoe den Drang, aus der winzigen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden und Hannah zögert nicht, und begleitet sie. Gemeinsam machen sie sich auf und lassen alles von schwierigen Eltern, enttäuschten Lieben bis zu den Collegeplänen, hinter sich. Dabei zeigt Zoe Hannah in kleinen Lektionen, das sie das Leben lockerer nehmen soll und genießen soll. Doch viel Zeit bleibt ihr nicht dafür, den Zoe ist krank und jeder Tag eine Geschenk. Meinung Schreibstil Am Anfang fand ich den Schreibstil erst ganz toll. Er ist auf jeden Fall etwas ganz anderes, total wirr und durcheinander. Das hat dazu geführt, dass ich nach den ersten Kapiteln nur noch verwirrt war, nicht mehr wusste, was jetzt überhaupt geschieht, was wie einzuordnen ist und wo uns das noch hinführt. Später erfahren wir jedoch etwas zu Zoe, durch das der Schreibstil für mich Rückblickend zu 100 Prozent passend ist, ebenso wie die Tatsache, das der Rote Faden fehlt. Zwischendurch habe ich mich dann daran gewöhnt, aber das muss jeder für sich entscheiden, ob er mit dem Stil klar kommen kann oder nicht. Charaktere und Geschichte „Ich weiß das, weil ich es spüre. Manchmal spüre ich, was sie empfindet, so wie sie manchmal meine Gedanken lesen kann. Als wären wir siamesische Zwillinge, die an der Seele zusammengewachsen sind.“ (S. 131) Zoe und Hannah sind seit Jahren dicke Freundinnen und halten immer zueinander. Die Geschichte wird uns aus Sicht von Hannah erzählt, für die niemand wichtiger ist als ihre Freundin und die in ihrem Leben auch viel einstecken muss. Die Details möchte ich nicht nennen, das fände ich schon gespoilert. Zoe ist wild, impulsiv und immer auf Zack, aber sie ist krank. Hannah versucht so gut es geht ihr zu helfen. Was genau Zoe hat und Details zu diesem Teil der Geschichte möchte ich auch nicht nennen, das wäre in meinen Augen ebenfalls schon ein Spoiler. Deswegen fällt es mir recht schwer, für das Buch diese Rezension zu schreiben, aber ich hoffe, es ist für euch doch einigermaßen verständlich. Zoe und Hannah sind abwechslungsreich, äußerst authentisch und gut gezeichnet. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit keiner von beiden so richtig warm wurde. Ich fühlte mich nicht, als würde ich das alles mit ihnen erleben, wie es bei richtig guten Büchern der Fall ist, sondern eben nur, als würde ich etwas über beide lesen. Hannah war mir, vor allem im hinteren Teil der Geschichte viel zu naiv und hat für meinen Geschmack auch grob fahrlässig gehandelt. Sie dackelt Zoe auf dem RaoadTrip nur hinterher, lässt sie lauter unsinniges, verrücktes Zeug anstellen, statt endlich einzugreifen, sie nach Hause zu bringen, damit Zoe die Hilfe bekommt, die sie benötigt, Freundschaft hin oder her. Für mich gehört zu Freundschaft auch dazu, mal etwas zu machen, dass der besten Freundin vielleicht in diesem Moment nicht gefällt und einen Knacks in die Beziehung bringt, das aber langfristig dazu dient, diese Freundin zu retten. Das hat mir wirklich überhaupt nicht zugesagt und war sehr unrealisitsch. Positiv fand ich aber mittlerweile ja den Stil des Buches und diese so unfassbar tiefgehende und auch sehr berührende Freundschaft zwischen Hannah und Zoe. Ein Band, dass nicht so leicht zerbricht. Und auch das Prinzip des Buches, dass Zoe versucht Hannah mit kleinen Lektionen beizubringen, das Leben zu leben und nicht immer nur es allen recht zu machen. Die Umsetzung und die Aktionen fand ich dann zwar zum Teil grenzwertig, dennoch waren tolle Momente dabei. Aber der eigentliche Star des Buches ist für mich Zoe’s kleiner Bruder Noah. Zwar passiert am Ende etwas, dass nicht ganz zu seiner vorherigen Charakterbeschreibung passt, dennoch ist er für mich der beste Charakter. Er ist etwas ganz besonderes und die Art und Weise, wie Zoe mit ihm umgeht und was sie für ihn tut, ist einfach herzergreifend und ach, ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen. Das hat dem Buch wieder einen dicken Pluspunkt eingebracht. Das Ende hat mich dann leider etwas enttäuscht. Ich fand es dann zu abrupt und ich hätte mir einfach deutlich mehr Information und Aufklärung gewünscht. Fazit Wendy Wunder hat einen faszinierenden Schreibstil, der mir erst gefiel, dann für Probleme sorgte aber schließlich noch punkten konnte. Die Idee des Buches, mit den Lektionen für Hannah, ist zauberhaft. Die Umsetzung hingegen mangelte für mich und es gibt einige Punkte, die ich einfach unverständlich finde. Das Ende konnte es auch nicht rausreißen. Aber Noah und der Umgang zwischen Noah und Zoe und die tiefe Freundschaft von Hannah und Zoe sorgen, neben dem Stil, für Punkte. Deshalb kann ich Wendy Wunder für dieses Buch drei von fünf Sternen geben.

    Mehr
  • Das Glück wächst nicht auf Bäumen

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Kleine8310

    Kleine8310

    16. June 2015 um 21:25

    "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" ist ein Buch der Autorin Wendy Wunder. In dieser Geschichte geht es um die beiden Protagonistinnen Hannah und Zoe. Die beiden Mädchen sind beste Freundinnen, obwohl sie sehr verschieden sind und gerade das macht diese Freundschaft so besonders. Hannah ist schüchtern und vorsichtig, sie hält sich gerne an Regeln und lernt gern. Zoe hingegen ist voller Energie und sehr impulsiv, sie kann nicht stillsitzen und möchte alles mögliche entdecken und ausprobieren. Doch für die Menschen, die sie liebt, würde sie alles tun. So kümmert sie sich liebevoll um ihren jüngeren Bruder, Noah, der das Aspergersyndrom hat. Das Einzige was den Freundinnen großen Kummer macht ist Zoes Krankheit. Die meiste Zeit verdrängen die Mädchen die Ängste, aber als eines Tages die Krankheit wieder einmal ihre Symptome zeigt, flüchten die beiden Freundinnen – raus aus New Jersey, um die Welt zu entdecken... Der Schreibstil von Frau Wunder hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, also genau richtig für einen Jugendroman. Aber auch die Emotionen kommen in dieser Geschichte nicht zu kurz. Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Hannah und Zoe sind so unterschiedlich, aber beide sind mir während der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Jede hat so positive Eigenschaften und ich finde, dass sie sich toll ergänzen. Sehr gut fand ich auch die Entwicklung, die die beiden Mädchen während ihres Roadtrips durchmachen. Besonders bei Hannah ist dies deutlich zu merken.  Zu Beginn war mir die Geschichte ein bisschen zu langatmig, aber nach den ersten ca 70 Seiten, wenn Hannah und Zoe ihren Roadtrip beginnen, nimmt auch die Geschichte deutlich an Fahrt auf.    "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" ist eine tolle Geschichte, über eine besondere Freundschaft mit zwei ganz besonderen Protagonistinnen!

    Mehr
  • Ein Roadtrip, der abenteuerlich und verrückt zugleich ist!

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    bookexperiences

    bookexperiences

    08. June 2015 um 18:36

    Hannah und Zoe sind beste Freundinnen, könnten aber im Grunde nicht unterschiedlicher sein. Hannah ist ein sehr bodenständiges und fleißiges Mädchen. Ihr Vater ist Alkoholiker und auch auf ihre Mutter kann sie sich nicht wirklich verlassen. Die Situation bei ihr Zuhause ist demnach alles andere als gut und hat zur Folge, dass sie in ihrem Alter bereits viel Verantwortung übernehmen muss. Zoe ist ein schwieriger Charakter, was jedoch daran liegt, dass sie unter den Symptomen einer bipolaren Störung leidet. Dies bedeutet, dass sie in einem Moment total aufgedreht und kurz darauf zutiefst betrübt sein kann. Das klingt zunächst relativ harmlos, nimmt in Wirklichkeit aber extreme Ausmaße an. Nicht selten verkriecht sie sich tagelang unter der Bettdecke und schottet sich komplett von der Außenwelt ab. Und ebenso gibt es Tage, in denen sie kaum zu stoppen ist und auf ausgeflippte Ideen kommt, die auch mal schnell in die Hose gehen. Das neueste Werk von Wendy Wunder nimmt den Leser mit auf einen abenteuerlichen Roadtrip. Dieser zeichnet sich durch zahlreiche Höhepunkte, aber auch ebenso waghalsige Situationen aus. Es ist in jedem Fall ein Roadtrip, der nicht nur Spaß bedeutet. Ich habe gesehen, wie schwer der Umgang mit einer solchen Krankheit sein kann. Umso bewundernswerter finde ich es, wie Hannah versucht einen ruhigen Kopf zu bewahren und für Zoe da zu sein. Gemeinsam mit den beiden jungen Mädchen erlebt man eine unfassbar verrückte Zeit. Viele Erlebnisse erscheinen einem fast schon verrückt und unwirklich. Und trotzdem ist es schön, ein Teil dieser Reise zu sein. Der Schreibstil von Wendy Wunder strahlt etwas Faszinierendes aus. Er ist alles andere als gewöhnlich, was jedoch vor allem durch die Protagonisten und ihre Eigenarten zusätzlich unterstützt wird. Die Beschreibungen und Dialoge wirken sehr lebhaft und intelligent. Es sind keine oberflächlichen, leeren Phrasen. Vielmehr erlebt man die Geschichte sowie die Entwicklung von Hannah und Zoe hautnah mit. Vor allem Hannah durchlebt einen tollen Wandel, der ihre Stärken noch mehr hervorhebt. Das Glück wächst nicht auf Bäumen ist ein Buch über zwei ungewöhnliche Mädchen, die beide auf unterschiedlichste Art und Weise versuchen ihre Träume zu verwirklichen. Beide hatten es bisher nicht gerade leicht im Leben. Und dennoch führen sie dem Leser unbewusst vor Augen, worauf es tatsächlich ankommt. Das Glück fliegt einem nicht einfach zu. Man muss etwas dafür tun und offen für Veränderungen sein. Und manchmal muss man Mut beweisen und zu sich selbst stehen, um schließlich das Leben und den Augenblick in vollen Zügen zu genießen!

    Mehr
  • Ein Roman über die Freundschaft

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Monika58097

    Monika58097

    01. May 2015 um 10:45

    .. Hannah und Zoe, zwei beste Freundinnen und doch so unterschiedlich. Hannah ist schüchtern, zurückhaltend, traut sich nicht viel zu. Zoe dagegen ist wild, macht gerne verrückte Sachen und fällt auf. So unterschiedlich sie auch sind, so unzertrennlich sind die beiden jungen Frauen auch. Hannah ist ihren Eltern irgendwie egal. Die Mutter lebt so vor sich hin, der Vater ist Alkoholiker. Zoes Mutter dagegen kümmert sich sehr um ihre Tochter - zu sehr. So empfindet es zumindest Zoe selbst, doch Zoe ist krank. Als Zoe sich zunehmend eingeengt fühlt, schnappt sie sich einen Beutel voller Münzgeld, den sie im Kleiderschrank versteckt hat und geht auf große Tour. Hannah überlegt nicht lange. Der Junge, in den sie verliebt ist, hat eine andere. Ihr Vater hat das Geld genommen, dass sie sich mühsam fürs College zusammen gespart hat. Und so machen sich die beiden Mädchen auf, die Welt zu erkunden. "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" - es ist mal wieder einer dieser leisen Romane, die ich so sehr mag. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mit dem ersten Drittel des Romanes meine Probleme hatte. Etwas langatmig, etwas zäh, doch der Roman entwickelt sich und ich bin froh, ihm doch noch eine Chance gegeben zu haben. Mir fehlte anfangs etwas der Zauber aus "Flamingos im Schnee", dem ersten Roman der Autorin, doch dieser Roman hier ist anders. Es ist die bezaubernde Geschichte zweier junger Frauen, die beide mit ihren eigenen Problemen fertig werden müssen. Da sind Hannahs Eltern, die sich nicht um sie kümmern und bei Zoe ist es ihre Krankheit. Eine Krankheit, die erst etwas geheimnisvoll bleibt und über die man von Seite zu Seite dann immer mehr erfährt. Als die beiden sich Hannahs Auto nehmen und auf Roadtour gehen, nimmt der Roman richtig Fahrt auf. Zoe ist für jedes verrückte Abenteuer zu haben und Hannah lernt ganz nebenbei, dass VerrüHannah und Zoe, zwei beste Freundinnen und doch so unterschiedlich. Hannah ist schüchtern, zurückhaltend, traut sich nicht viel zu. Zoe dagegen ist wild, macht gerne verrückte Sachen und fällt auf. So unterschiedlich sie auch sind, so unzertrennlich sind die beiden jungen Frauen auch. Hannah ist ihren Eltern irgendwie egal. Die Mutter lebt so vor sich hin, der Vater ist Alkoholiker. Zoes Mutter dagegen kümmert sich sehr um ihre Tochter - zu sehr. So empfindet es zumindest Zoe selbst, doch Zoe ist krank. Als Zoe sich zunehmend eingeengt fühlt, schnappt sie sich einen Beutel voller Münzgeld, den sie im Kleiderschrank versteckt hat und geht auf große Tour. Hannah überlegt nicht lange. Der Junge, in den sie verliebt ist, hat eine andere. Ihr Vater hat das Geld genommen, dass sie sich mühsam fürs College zusammen gespart hat. Und so machen sich die beiden Mädchen auf, die Welt zu erkunden. "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" - es ist mal wieder einer dieser leisen Romane, die ich so sehr mag. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mit dem ersten Drittel des Romanes meine Probleme hatte. Etwas langatmig, etwas zäh, doch der Roman entwickelt sich und ich bin froh, ihm doch noch eine Chance gegeben zu haben. Mir fehlte anfangs etwas der Zauber aus "Flamingos im Schnee", dem ersten Roman der Autorin, doch dieser Roman hier ist anders. Es ist die bezaubernde Geschichte zweier junger Frauen, die beide mit ihren eigenen Problemen fertig werden müssen. Da sind Hannahs Eltern, die sich nicht um sie kümmern und bei Zoe ist es ihre Krankheit. Eine Krankheit, die erst etwas geheimnisvoll bleibt und über die man von Seite zu Seite dann immer mehr erfährt. Als die beiden sich Hannahs Auto nehmen und auf Roadtour gehen, nimmt der Roman richtig Fahrt auf. Zoe ist für jedes verrückte Abenteuer zu haben und Hannah lernt ganz nebenbei, dass Verrücktheit auch Spaß machen kann. "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" - ein Roman, der den Leser zum Schmunzeln bringt, ihn aber zum Schluss auch sehr nachdenklich machen kann. Ein Buch über die Freundschaft und über den Sinn des Lebens.

    Mehr
  • Freundschaft, Liebe und eine Reise durch die USA

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    bienesbuecher

    bienesbuecher

    23. April 2015 um 12:53

    Inhalt: Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Aber sehr verschieden. Während Hannah versucht, ihre schulischen und privaten Leistungen unter Kontrolle zu halten, wird Zoe von einem emotionalen Tief bzw. Hoch gejagt. Eines Tages beschließen die beiden ihre Probleme einfach für eine Zeit zu vergessen und machen sich auf eine Reise quer durch die USA. Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es besteht zwar fast nur aus dem Titel, trotzdem ist es sehr hübsch. Allerdings weiß ich nicht genau, warum ein Zebra abgebildet wurde… Gleich zu Beginn bekommt man einen Eindruck von Hannahs und Zoes Leben. Hannah, die für ihr College-Geld arbeitet und Zoe, die so unglaublich viel Energie durch ihre „verrückten“ Pläne ausstrahlt. Auch Zoes Krankheit wird nicht lange verschwiegen. Als Leser bekommt man sofort einen Eindruck, wie schwierig es für Zoe ist, mit der bipolaren Störung zurecht zu kommen. Ganz im Gegensatz dazu steht Hannah. In ihrer Familie ist die die erwachsenste Person und oft muss die die Angelegenheiten ihrer Eltern kontrollieren. Sie hat sich sogar eine Strategie ausgedacht, wie sie Zoe bei ihren Stimmungsschwankungen helfen kann, diese mit kleinen Hilfsmitteln zu kontrollieren. Schade fand ich, dass die Reise der beiden etwas spät erst begann und relativ schnell die verschiedenen Etappen erzählt waren. Trotzdem lernt man zusammen mit den beiden die unterschiedlichsten Menschen kennen und erlebt verschiedene kleine Abenteuer und Nervenkitzel. Sprachlich ist das Buch super. Die Kapitel sind nicht zu lange und man lernt schnell die Leben und Familien der beiden Mädchen kennen. Außerdem muss ich ein Kompliment für den Schluss machen. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Fazit: Ein schönes Buch, das ganz deutlich die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen beschreibt, als Leser kann man diese tiefe Verbindung fast schon spüren. Klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Ein Buch über das Leben, die Liebe und wahre Freundschaft

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Leseeule96

    Leseeule96

    19. April 2015 um 21:40

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür. :) Hannah und Zoe sind beste Freundinnen und einfach unzertrennlich. Sie kennen sich schon ihr Leben lang und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Während Hannah an ihrem eigenen Hot Dog Stand Geld dazu verdient, kümmert sich Zoe um ihren kleinen Bruder, der unter einer Form des Asperger-Syndroms leidet und viele Gefühlsregungen erst lernen muss. Als Hannah eines Tages ihren Schwarm mit einer anderen sieht, kommt es ihr gerade recht, dass Zoe für eine Weile abhauen will und so setzen sich die beiden Freundinnen ins Auto und erleben eine unvergessliche Zeit, auf ihrer Reise, quer durch die USA. Doch Hannah weiß, dass auch Zoe unter einer Krankheit leidet und sie früher oder später zurück müssen, damit ihr endlich geholfen werden kann. Ist es dann schon zu spät? Das Buch ist aus Hannahs Sicht geschrieben. Zu Beginn lernen wir Hannah und Zoe besser kennen und haben schon nach kurzem einen Überblick über das Geschehen und die Freundschaft der Mädchen. Hannah hat es nicht einfach zuhause. Ihr Vater ist Alkoholier und ihre Eltern haben sich getrennt. Heimlich schwärmt sie für Danny, doch auch von ihm wird sie enttäuscht. Einzig auf Zoe ist stets Verlass. Hannah hat mir sehr gut gefallen. Sie war ein verständlicher und herzensguter Mensch, dessen Gedankengänge ich stets nachvollziehen konnte. Zoe ist sehr aufgeweckt und verrückt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hannah zu zeigen, welche Dinge das Leben lebenswert machen. Der Schreibstil ist locker und flüssig, aber anspruchsvoll. Das Buch sollte wirklich nicht zwischen Tür und Angel gelesen werden, sondern mit Ruhe und Genuss. Aus diesem Grunde habe ich es auch zwischenzeitlich für ein paar Tage pausiert, als ich etwas leichteres brauchte, denn ich wollte das Buch wirklich genießen können, was mir dadurch auch geglückt ist. Die Geschichte ist eine ganz Besondere. Sie zeigt den Wert wahrer Freundschaft und wie wichtig gute Freunde sind, aber auch wie kostbar das Leben ist und das wir jeden Tag nutzen sollten, als wenn es kein Morgen gäbe. Dieses Buch hat mir einige verschiedene Gefühle beschert. Zum einen musste ich oft lachen, über Zoes verrückte Ideen und den Humor, mit dem dieses Szenen geschrieben wurden. Aber oft hat es mich auch sehr nachdenklich und traurig gestimmt und es sind auch einige Tränen gekullert. Fazit: Eine empfehlenswerte Geschichte für alle, die Road-Trip-Geschichten lieben! Ein abwechslunsgreicher Roman, der mich wirklich überzeugen konnte und innerlich genau so schön ist, wie sein Äußeres.

    Mehr
  • Zwei Freundinnen, die zusammenhalten...

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches Der Buchtitel ist in pink-violetter Farbe geschrieben und dominiert das Cover. Auf dem Buchstaben „w“ von dem Wort „wächst“ tanzt eine weibliche Schattengestalt mit einem Schirm. Sie trägt ein schwarz-weiß gestreiftes Kleid. Auf den Wort „Bäumen“ steht ein Zebra, das somit irgendwie zu der Frau optisch passt. Soviel ich mich erinnere kommt allerdings inhaltlich kein Zebra in diesem Buch vor. Es sei denn, es ist mir entfallen. Der blaue Hintergrund des Covers ist beruhigend und die Gestaltung des Buches wirkt eher schlicht, aber es gefällt mir im Gesamten. Inhalt „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ von der Autorin Wendy Wunder erzählt die Freundschaftsgeschichte von den beiden Teenagern Hannah und Zoe. Hannah ist die Schüchterne der beiden und hält sich eher an die Vorschriften als mal einfach verrückte Dinge zu tun. Zoe ist das genaue Gegenteil von ihr. Als bei Zoe eine Krankheit - bipolare Störung - zurückkehrt, möchte diese mit Hannah flüchten und ihr auf einer Reise zeigen, wie man richtig lebt. Doch Hannah muss sich überwinden dieses Abenteuer auf sich zu nehmen, denn sie lässt einen alkoholkranken Vater zurück und außerdem verliebt sie sich doch gerade so richtig in einen Jungen. Trotzdem flüchtet Hannah schlussendlich mit Zoe aus ihrem Ort und die beiden erleben verrückte Dinge bis Zoe sich ihrer Krankheit nicht mehr entziehen kann… Meine Meinung Ich wurde aufmerksam auf das Buch als ich mir den Klappentext durchlas. Dieser hörte sich sehr vielversprechend an und so wollte ich es unbedingt lesen. Man erfährt zwar auch auf der Rückseite des Buches, dass Zoe krank ist, aber nicht um welche Krankheit es sich handelt. Ich habe mir eine etwas andere Geschichte ausgemalt und wurde dann überrascht auf welche gesundheitlichen Probleme es hinausläuft. Zoe hat eine bipolare Störung, die sie selbst nicht als solche anerkennt. Sie möchte aus dem Wohnort fliehen, denn ansonsten kommt sie wahrscheinlich in eine Klinik. Hannah reist mit ihr heimlich ab. Eigentlich ist das mal eine etwas andere Geschichte und ich muss zugeben, ich dachte eher, dass Zoe eine Krebserkrankung hat als ich die Inhaltsangabe des Romans las. Es war also eine Überraschung für mich als dies nicht der Fall war. Mit dieser Krankheit habe ich nicht gerechnet. Doch irgendwie hat mich das Buch trotz einer eher neuen und interessanten Geschichte nicht richtig fesseln können. Vielleicht lag es einfach am Erzähl- oder Schreibstil. Ich hatte nicht das Gefühl, wie bei manch anderen Büchern, dass ich unbedingt von Kapitel zu Kapitel weiterlesen wollte. Schade eigentlich, denn vom Inhalt hat das Buch wirklich großes Potential und Wendy Wunder hat eine gute Idee zu Papier gebracht. Süß finde ich die Geschichte um Zoes Bruder Noah, der an eine Art Asperger-Syndrom leidet. Zoe versucht ihm mit kleinen eigenen Ausstellungen Begriffe wie „Stolz“ oder „Faulheit“ näher zu bringen, denn Noah kann nichts Derartiges fühlen. Auch die Freundschaft zwischen Zoe und Hannah ist etwas Besonderes. Trotz Zoes Stimmungsschwankungen, auch krankheitsbedingt, hält Hannah immer zu ihr. Sie sind vom Charakter grundverschieden, aber die besten Freundinnen. Sie sind ein Sinnbild für wahre Freundschaft, meiner Meinung nach. Denn oft hört man von kranken Menschen, die von Freunden im Stich gelassen wurden als sie erkrankt sind. Hier bei Hannah und Zoe ist das glücklicherweise nicht der Fall. Zoe ist schnell aufbrausend und macht alles, was in ihren Sinn kommt und lässt sich (leider) davon auch nicht mehr abbringen. So nimmt sie ihr Schicksal in die Hand, was den Lesern Tränen in die Augen bringen kann. Taschentücher sollte man am besten bereit legen. Dieses Buch ist kein Roman für lustige Lesestunden. Es steckt viel Tiefgründiges in dieser Lektüre und regt zum Nachdenken an. Die Länge der Kapitel sind gut und jedes Kapitel hat eine Überschrift, die kurz und prägnant den Inhalt der nächsten Seiten widerspiegelt. Mein Fazit Dieses Buch erzählt eine interessante Geschichte über eine besondere Freundschaft. Doch mir fehlte irgendwie das gewisse Etwas. Deshalb gebe ich diesem Buch drei Sterne. Lesenswert ist es auf jeden Fall. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars :).

    Mehr
    • 2
  • Flüssig und Frisch

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. April 2015 um 14:10

    Flüssig und Frisch Auch wenn die Versatzstücke dieses neuen Romans von Wendy Wunder in vielfacher Hinsicht bereits in Buch und Film verarbeitet worden sind, gelingt es Wunder dennoch vor allem aufgrund ihrer sehr frischen, sehr flüssigen Sprache eine sehr unterhaltsame Lektüre in den Raum zu setzen. Als „Buddy“ Geschichte (zwischen zwei jungen Mädchen, die, natürlich, sehr gegensätzlich sind), die eine „Road-Movie“ auf den Weg bringen unter erschwerten Bedingungen einer bedrohlichen Erkrankung einer der beiden („Knocking on heavens door“ lässt grüßen). Wobei ebenso in den Charakteren der beiden, Hannah und Zoe, spannungsreiche „Verdreher“ eingebaut sind. Hier die kluge, zurückhaltende, körperlich nicht unbedingt sehr attraktive Hannah (je nach Wohlwollen im Blick wirkt diese von hinten entweder „knackig“ oder doch bereits in „Brauereipferdkategorien“ angelangt). Seit Kinderbeinen an aber sind die beiden enge, vertraute, liebende Freundinnen und was die eine nicht hat, hat die andere (der gezielte Tritt Zoes gegen den, der Hannah ärgert), das besonnenen Wesen Hannahs, wenn Zoe (wieder einmal) knapp am Durchdrehen im Anblick eines attraktiven, coolen männlichen Wesen ist (aktuell ist es einer von der privaten Schule im kleinen Ort). Denn es gilt für beide: „Es gibt auf der Welt kein stärkeres Bans als das, welches man in der Kindheit knöpft“. Beide mit einem realistischen Blick auf die mangelnden Perspektiven im Heimatort (der Untergang der Mittelschicht, so diese überhaupt da mal Fuß gefasst hatte). Beide mit trockenen Sprüchen gegen all jene ausgerüstet, die ihnen unangenehm zu nahe rücken wollen (inklusive Hannahs Vater). Beide mit Sehnsucht. Nach dem ein oder anderen Jungen, nach der Welt, nach dem Leben ausgestattet. Wobei Hannah noch zumindest bodenständig bliebe. Was will sie auch machen mit einem Vater, der ernste Probleme hat. Und zudem, da gibt e doch noch diesen Danny… „Hat er mir zugewinkt? Hat er mir tatsächlich zugewinkt“? Und dennoch, als Zoe das „richtige Leben“ endlich probieren will, statt nur vom Dachboden aus heimlich zuzusehen, als sie, auch getrieben durch ihre Diagnose, endlich heraus will, Hannah wird sie nicht im Stich lassen in dieser intensiven, engen und bereits fast lebenslangen Freundschaft. Und in dieser Hinsicht greift Wunder in legerer und dennoch berührender Art ein menschliches Grundthema auf, das weit über den (im Kern doch engen) Rahmen klassischer amerikanischer Jugendlicher hinausgeht. Freundschaft, die einander trägt. Die sich nicht in Frage stellt. Die zueinander hält. In einer Welt, die entgleitet, in der die Probleme zunehmen, selbst Eltern nicht mehr jene „Bastion des Lebens“ bilden, die schützt und trägt. „Der kommt nur her, weil er dir heimlich nachschleicht“, erläutert Zoe trocken im Blick auf Hannahs Vater. Einer, der sich mehr an seiner Tochter festhalten muss als dieser Halt geben könnte. Auch wenn Längen nicht ausbleiben im Lauf der Ereignisse, auch wenn so manches bereits aus anderen, ähnlich angelegten Geschichten bekannt vorkommt, das Ende des Buches und der sich immer wieder zeigende und das Buch tragende Wert echter Freundschaft machen den Roman mit seiner flüssigen Erzählweise zu einer empfehlenswerten Lektüre. Und zu einem Spiegel der aktuellen Welt, in der feste Rahmungen und verlässliche Strukturen sich immer mehr auflösen.

    Mehr
  • Der verrückte Roadtrip zweier bester Freundinnen

    Das Glück wächst nicht auf Bäumen
    Tatze

    Tatze

    28. March 2015 um 17:36

    Inhalt: Hannah und Zoe könnten unterschiedlicher kaum sein, und doch sind sie die besten Freundinnen. Aber Zoe ist krank und jeder gute Tag ein kostbares Geschenk. Und so machen sich die beiden auf einen Roadtrip quer durch Amerika. Hannah mit der Hoffnung, dass es Zoe danach besser geht. Und Zoe mit der Absicht, Hannah das echte Leben zu zeigen, damit sie auch allein zurechtkommt… Meine Meinung: Seit ich den Klappentext von „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ gelesen habe, wollte ich auch das Buch unbedingt lesen. Der verspricht nämlich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und den Sinn des Lebens, und ganz ehrlich, das klingt doch super! So ganz konnte das Buch seine Versprechen nicht einhalten, und trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen. Die Protagonistin ist Hannah, eine Teenagerin aus einer Kleinstadt in der Nähe von New York. Sie hat jede Menge Probleme, wie einen alkoholkranken Vater, eine desinteressierte Mutter und kaum Perspektiven für ihre Zukunft, und trotzdem scheint sie eine echte Kämpferin zu sein, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat. Sie ist nicht perfekt, aber sie zeigt Einsatz und war damit für mich eine tolle Protagonistin. Auf der anderen Seite steht dann Zoe, ihre beste Freundin. Zoe fand ich gleichzeitig sehr schwierig und sehr faszinierend. Sie leidet unter einer bipolaren Störung, schwankt also zwischen euphorischen und depressiven Phasen, was man in der Geschichte auch wirklich merkt. Irgendwie hat Zoe es geschafft, dass ich sie stellenweise toll fand, und an anderen Stellen wieder unheimlich rücksichtslos. Vielleicht sollte sie auch so sein, vielleicht wollte die Autorin ihre Krankheit auf diese Weise deutlich machen, mich hat es ein wenig verwirrt. Die Geschichte an sich fand ich wirklich schön. Im ersten Drittel befinden sich die Mädchen noch in ihrer Kleinstadt und man erfährt alles über ihre Probleme, was für mich der perfekte Einstieg in das Buch war. So hat man richtig verstanden, warum sie sich danach auf die Reise machen. Den Roadtrip fand ich auch sehr spannend, der hatte alles, was so ein Roadtrip braucht: Viele verrückte Aktionen, tolle Orte und ganz viel gemeinsame Zeit im Auto. Aber leider konnte mich der Roadtrip-Teil nicht so sehr berühren, wie ich es mir erhofft hatte. Es gab zwar Liebe Freundschaft und Gerede über den Sinn des Lebens, aber ich hatte mir eben ein klein wenig mehr Liebe, Freundschaft und Sinn des Lebens erhofft. Also ja, „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ ist ein unheimlich tolles Buch, aber meine Probleme damit lagen an meiner etwas zu hohen Erwartung daran. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr schön. Sehr poetisch, mit tollen Passagen die man gerne auch ein zweites Mal liest. Und was die Romantik angeht: Da gibt es wirklich eine ganz süße Geschichte mit Hannah und ihrem Langzeit-Schwarm, die mir sehr gut gefallen hat. Das Ende fand ich echt überraschend und damit auch echt gut. Manchmal habe ich diese vorhersehbaren Enden einfach satt, aber dieses habe ich wirklich nicht kommen sehen, deshalb: Daumen hoch:) Fazit: „Das Glück wächst nicht auf Bäumen“ ist ein wundervolles Buch über einen Roadtrip zweier bester Freundinnen. Toll geschrieben, mit einer schönen Botschaft und einer super Protagonistin. Wenn man nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch rangeht, steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg!

    Mehr
  • weitere