Wendy Wunder Flamingos im Schnee

(133)

Lovelybooks Bewertung

  • 161 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 1 Leser
  • 45 Rezensionen
(42)
(53)
(26)
(8)
(4)

Inhaltsangabe zu „Flamingos im Schnee“ von Wendy Wunder

Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ihre Chancen stehen schlecht, das weiß sie, und an Wunder glaubt sie nicht. Ihre Mutter ist da anders. Sie verschleppt Campbell kurzerhand in das Städtchen Promise in Maine, denn dort sollen auch die unmöglichsten Dinge wahr werden. Doch selbst der Schnee im Sommer oder die stundenlang andauernden Sonnenuntergänge können Campbell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu genießen, scheint fast alles möglich ...

Zauberhaft, wunderschön und herzzerreißend.

— StephanieBroeckl

Einfach Wundervoll! Aber auch sehr sehr traurig.

— Mika_Schulze

Es lohnt sich!!Die Geschichte ist zwar etwas in die Länge gezogen aber wenn man durchhält wird man mit einem sehr schönem Ende belohnt:)

— hannnah0302

Eine nette Idee, aber die Geschichte ist nur eine von vielen, die sich in die Länge zieht.

— xLifewithbooks

Das Cover ist wunderschön, aber die Geschichte reißte mich nicht vom Hocker, jedoch sind die Geschmäcker verschieden..

— Wonni1986

Das Cover ist glaube mit das beste am Buch...es tut mir leid, aber ich konnte es nicht weiterlesen....Es ist aber auch Geschmackssache 😊

— Wonni1986

Schönes humorvolles Buch, das manchmal ein bisschen verrückt ist und Tränen fließen lässt.

— clarissaxyz

Anfangs kurios & schleppend, ab der Mitte wunderschön & zum Ende kamen die Tränen !

— Marlee3007

Ich kam leider in diese Geschichte überhaupt nicht rein und hab es abgebrochen. Ich hätte mir mehr erwartet...fand es nur langweilig.

— romanasylvia

Am Anfang etwas schleppend, danach fliegt es viel zu schnell dahin und ist zu schnell zu Ende.

— Tine_1980

Stöbern in Romane

Lied der Weite

Was ist ein gelingendes Leben? Warmherziger Roman um diese Frage; Figuren, die man mit nach Hause nehmen möchte. Großartig!

alasca

Die Hauptstadt

Geistreich, ja, stellenweise amüsant, aber zu großen Teilen zäh und verzettelt. 3-4 Sterne.

Apfelgruen

Der verbotene Liebesbrief

Kein klassisches Buch von Lucinda Riley aber dennoch unglaublich fesselnd!

Miii

Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Eindrückliche Biografie über einer Kindheit zwischen Alkoholismus, Gewalt, Vernachlässigung, Geschwisterliebe, Freiheit und Träumen.

black_horse

Underground Railroad

Ein bedrückendes Buch, dass leider noch immer aktuell ist.

sofalxx

Und es schmilzt

Intensiv. Verstörend. Lesenswert. Die nüchterne Sprache und die emotionale Distanziertheit der Protagonistin bilden eine perfekte Symbiose.

Wiebke_Schmidt-Reyer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Toll!

    Flamingos im Schnee

    StephanieBroeckl

    13. August 2017 um 21:25

    "Flamingos im Schnee" ist ein tolles Buch! Schön geschrieben, authentisch und wirklich zu empfehlen. 

  • Magisch!

    Flamingos im Schnee

    hannnah0302

    06. April 2017 um 19:03

    Mich hat die Magie dieses Ortes fasziniert.
    Die Geschichte kam aber  leider nicht in Fahrt und hat sich sehr lange hingezogen.Außerdem merkt man, dass der Autor noch wenig Schreiberfahrungen hat. Trotzdem hat mich die Geschichte mitgerissen und mich berührt.  Ein tolles Buch für zwischendurch!!

  • Nicht mein Geschmack...

    Flamingos im Schnee

    Wonni1986

    04. December 2016 um 08:48

    Ich kaufte das Buch auf Grund von dem wunderschönen Cover, was ich öfters tue. Ich lass mir im Geschäft den kurz beschriebenen Inhalt durch und kaufte es... Nun ja leider ist diese Geschichte nicht so wie ich sie mir vorgestellt hatte, schade. Aber da jeder Geschmack anders ist, wurde ich es nicht schlecht reden... Mein Kritik, die Geschichte wird viel zu lang gezogen und der Schreibstil ist, meiner Meinung!, zu langweilig und die ganzen zwischen durch Handlungen zu langatmig..Jedoch wünsche ich allen anderen viel Spaß beim lesen.

    Mehr
  • Ein etwas anderes Krebsbuch

    Flamingos im Schnee

    Schlehenfee

    20. February 2016 um 15:26

    Die 17jährige Campbell Cooper lebt schon seit ein paar Jahren mit der Diagnose Krebs und hat die Hoffnung auf Wunder und Heilung längst aufgegeben. Ganz im Gegenteil zu ihrer Mutter, deren Versuche, ihre Tochter zu retten zunehmend spiritiueller und wundersamer werden. Dafür hat Cam nur ein paar zynische Kommentare übrig. Sie möchte in der ihr noch verbleibenden Zeit lieber Dinge von ihrer „Flamingoliste“ abhaken, einer Liste, die sie mit ihrer ebenfalls krebskranken Freundin Lilly vor Jahren aufgestellt hat. Gerade hat sie den Bogen beim Ladendiebstahl raus (ein Punkt der Liste), da eröffnet ihre Mutter ihr, dass sie gemeinsam in das Städtchen Promise nach Maine reisen werden. In Promise geschehen tatsächlich einige wundersame Dinge, nicht nur, dass Cam Asher kennenlernt, einen absoluten Traumtypen.... Es ist nicht so, dass mir „Flamingos im Schnee“ nicht gefallen hat, es hat mich vielmehr ratlos zurückgelassen. Ich weiß nicht, was ich von Promise und den „Wundern“ in der Stadt halten soll. Einerseits gab es viele ganz reale Aspekte, dann aber wiederum auch einige eindeutig fantastische. Was ist die Botschaft des Buches? Wie kann ich die Geschehnisse und Stadtbewohner einordnen? All dies kann ich mir leider nicht beantworten und gebe daher nur eine durchschnittliche Bewertung. Fakt ist aber, dass „Flamingos im Schnee“ eindeutig kein gewöhnliches Krebsbuch ist. Die Autorin Wendy Wunder hat in ihrem Debütroman sehr viele Themen behandelt, von denen mich einige mehr, einige weniger interessiert haben. Ich denke, dass das Buch auch etwas an Überfrachtung leidet, da man einfach nicht allem gerecht werden kann. Fangen wir bei Cam an, deren zynische Einstellung mir zu Beginn sehr gefiel. Ihre bemühte Unnahbarkeit bröckelt aber zusehends und schließlich lernt sie, nicht nur an die Auswirkungen des Krebses auf sie selbst sondern auch an die Auswirkungen für ihre Familie zu denken. Diese Wandlung wurde subtil und plausibel dargestellt. Interessant fand ich auch, dass sie mal kein „weißes“ Mädchen ist, sondern polynesisch-italienische Wurzeln hat, auf die in der Handlung immer wieder Bezug genommen wird. Außerdem bekommt der Leser Disney World aus der Sicht der dort arbeitenden und lebenden Angestellten zu Gesicht. Diese ungewöhnliche Perspektive fließt ebenfalls immer wieder in den Roman ein. Dann spielt auch Cams Beziehung zu Lilly eine wichtige Rolle. Der Moment, wo Cam von Lillys Tod erfährt, hat mich im gesamten Roman am meisten berührt. Die Reise von Florida nach Promise wird ebenfalls behandelt, bevor die Familie dann endlich im „gelobten Land“ eintrifft. Dass die dort lebenden Menschen die dortigen „Wunder“ mehr oder weniger missachten und selbst sehr verschroben wirken (sie haben mehrere Berufe/Funktionen auf einmal), hat bei mir immer wieder Fragen aufgeworfen. Auch die Tatsache, dass Cams Mutter und Schwester nun scheinbar nur darauf vertrauen, dass der Aufenthalt in Promise Cams Heilung bewirkt und sich nun kaum noch für ihr Tun interessieren, hat mich verwundert. Stilistisch ist der Roman gut geschrieben, inhaltlich hätte ich mir eine Handlungs- und Erzählstruktur gewünscht, aus der man als Leser klarere Erkenntnisse ziehen kann.

    Mehr
  • Sehr langatmig

    Flamingos im Schnee

    romanasylvia

    29. September 2015 um 05:53

    Ich kam leider in diese Geschichte überhaupt nicht rein und hab es abgebrochen. Ich hätte mir mehr erwartet...fand es nur langweilig.

  • Genieße jeden Tag und die kleinen Wunder des Augenblicks!

    Flamingos im Schnee

    Maerchenbuch

    24. August 2015 um 15:47

    Die siebzehnjährige Campbell Cooper aus Florida kämpft bereits seit vielen Jahren erfolglos gegen ihre Krebserkrankung an. Als sie die letzte hoffnungslose Diagnose der Ärzte erhält, findet sie sich mit ihrer ausweglosen Situation ab, denn sie ahnt schon lange dass sie sterben wird. Mit viel Ironie und ohne Selbstmitleid akzeptiert Cam ihr Schicksal, aber ihre alleinerziehende Mutter Alicia will die Hoffnung nicht aufgeben und fährt mit Cambell und ihrer jüngeren Schwester Perry in den geheimnisvollen Ort Promise in Main, der für seine Wunder bekannt sein soll. In dem kleinen versteckten Örtchen in Amerika, erhofft sich Alicia die Heilung ihrer Tochter und tatsächlich erlebt die Familie dort so einige wunderliche Ereignisse. In Promise scheint vieles möglich zu sein und Campbell bekommt plötzlich die fröhliche und schöne Seite des Lebens vor Augen gehalten. Anfangs verbringt Cam viel Zeit alleine und zurückgezogen, doch mit der Zeit erlebt sie Dinge, die ihr Spaß machen und für die es sich zu leben lohnt. Tatsächlich scheint es Cam in Promise bald besser zu gehen und als sie den sympathischen Asher kennenlernt, wird ihr bewusst, dass es jeder Tag wert ist, gelebt zu werden. Flamingos im Schnee ist eine emotionale Geschichte, die mich mit traurigen aber auch lustigen Momenten und vielen Überraschungen überzeugen konnte. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die sich mit der Krankheit Krebs auseinandersetzen und ich war sehr neugierig, wie die Autorin Wendy Wunder, dieses sensible Thema umsetzen wird. Obwohl Campbell anfangs sehr pessimistisch, negativ und unnahbar dargestellt wird, ist das Mädchen unglaublich liebenswert. Mit viel Sarkasmus begegnet sie ihrer Krankheit, doch der Leser erkennt schnell, dass sie damit lediglich ihre Angst überspielen möchte. Campbells reelle Sicht auf ihr Schicksal ist berührend, traurig aber zugleich auch sehr bewundernswert. Auch die Handlung hat sich sehr vielfältig und unterhaltsam dargestellt und die Botschaft des Romans ist sehr bedeutend. Egal ob man an Wunder glaubt oder nicht und egal wie wieviel Zeit einem bleibt, es kommt darauf an, in den alltäglichen Dingen des Lebens die kleinen Wunder zu erkennen und jeden einzelnen Tag zu genießen.

    Mehr
  • flamingos im schnee

    Flamingos im Schnee

    deepbooklove

    06. March 2015 um 18:18

    ich habe dieses buch nur bis seite 43 gelesen, danach hat es mich einfach nicht mehr interessiert... meine deutschlehrerin sagte vor kurzem sie wolle die "krebsliteratur" von uns fernhalten (bezüglich buchvorstellungen) die zurzeit so boomt. zuerst war ich (als großer fan von TFIOS) eher entrüstet, jedoch verstand ich es nach einigen buchladenbesuchen sehr gut. Die meisten bücher versuchen, meiner meinung nach, im erfolgswasser der wenigen guten krebsbücher zu schwimmen, dass das nicht gelingt zeigt zum beispiel flamingos im schnee. ich weiß nicht wie viele solche ähnlichen bücher es gibt, und will es auch lieber nicht wissen... zu dem buch selbst kann ich eigentlich nicht viel sagen, außer dass ich ab seite 43 aufgehört habe zu lesen, weil es mich einfach überhaupt nicht mehr reizte, weder die art wie es geschrieben wurde, noch die thematik. vielleicht ist das buch für manche so gut wie TFIOS, aber in meinen augen hat mich john green als einziger mit einem krebsbuch mitgerissen und mich berührt. meiner meinung nach nicht empfehlenswert.

    Mehr
  • Bin positiv überrascht!

    Flamingos im Schnee

    Paulina95

    03. October 2014 um 00:40

    Nach "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" stehe ich Krebsbüchern sehr skeptisch gegenüber und hatte deswegen damit gerechnet, dass "Flamingos im Schnee" eines der unendlich vielen Remakes sein würde, das lediglich versucht, auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Tatsächlich wurde ich eines Besseren belehrt. Der Roman ist abgesehen von der Thematik vollkommen anders. Cam ist eine größtenteils sympathische Protagonistin, die gelernt hat, realistisch zu sein und sich nicht in unerfüllten Hoffnungen zu verlieren. Das hat ihr die Krankheit längst ausgetrieben. Abgesehen davon, dass Cams Krankheit der Ausgangspunkt ist, tritt diese im Laufe der Geschichte doch deutlich in den Hintergrund. Vorrangig geht es um Wünsche und Träume, um Zufälle und Wunder, wie sie jeden von uns betreffen und im Leben eines jeden von uns eine Rolle spielen. Das war einerseits positiv, weil das Buch die meiste Zeit über sehr hoffnungsvoll und lebensbejahend ist. Andererseits fehlten mir oftmals die Schwere und Dramatik der Krankheit, die dann doch zu stark in den Hintergrund treten. Was mir Anfang auch sehr gut gefallen hat, war dass sich der Roman nicht in einer einzigen kitschigen Liebesgeschichte verliert. Leider hat sich das gegen Ende geändert, was schade, unrealistisch und nicht nachvollziehbar war. Alles in allem ein Buch von der "schön und traurig zugleich"-Sorte, das seine Besonderheiten hat, nur leider gegen Ende etwas schwächelt. Empfehlenswert für alle, die tiefgründig-philosophisch-poetische Jugendbücher lieben!

    Mehr
  • Rezension; Flamingos im Schnee von Wendy Wunder

    Flamingos im Schnee

    Trollkjerring

    05. June 2014 um 12:57

    Inhalt Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr den Alltag genommen. Ihre Chance stehen schlecht, dass weiss sie, und an Wunder hat sie noch nie geglaubt. Ihre Mutter ist da anders. Als diese von einer Stadt in Maine hört, in der auch die unmöglichsten Dinge wahr werden, packt sie Campbell und den halben Hausstand zusammen und macht sich auf den Weg dorthin. Und tatsächlich gibt es in Promise Merkwürdiges zu sehen: Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos. Doch Campbell lässt sich so schnell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu geniessen, scheint fast alles möglich... RezensionIch glaube, dieses Buch habe ich, kurz nach dem ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen hatte, gekauft. Deshalb gefiel mir wohl auch der Klappentext so gut. Danach blieb es allerdings lange auf meinem SuB liegen, weil ich mit der Zeit Angst hatte, dass es vielleicht einfach auch nur ein Abklatsch von dieser bezaubernden Geschichte ist. Als mir die Entscheidung, welches Buch ich als nächstes lesen möchte, wieder sehr schwer fiel, griff ich spontan zu diesem guten Stück und wurde positiv überrascht. Cam hat Krebs und er ist unheilbar. Nach etlichen Therapien und vielen Hoffnungen, erhält Cam dann schliesslich den Bescheid, dass der Krebs nicht mehr heilbar ist. Für Cam ist es keine all zu grosse Überraschung, doch ihre Mutter möchte von alldem nichts hören. Sie versucht Cam zu überreden, nochmals eine Therapie zu machen aber Cam möchte die Zeit die ihr bleibt, lieber geniessen. Cams Mutter glaub an Wunder und so kommt es, dass sie eines Tages auf dem Weg nach Maine sind, wo ein Dorf liegen soll in dem Wunder geschehen und dass man nur sehr schwer finden kann ... Cam ist ein Charakter, den man einfach gern haben muss. Sie lässt nur schwer jemanden an sich ran und versucht alles mit Humor oder einem coolen Spruch abzutun. Dennoch merkt man, wie es in ihr drinnen aussieht. Cams grösstes Hindernis ist wohl, dass sie einfach eine zu grosse Realistin ist und sich somit ständig selbst etwas im Weg steht. So sieht sie die ganze Reise auch eher als einen Witz an, versucht aber ihrer Mutter und Schwester zu liebe es etwas zu verbergen. Mit der Zeit beginnt Cam dann doch etwas an Wunder zu glauben. Alles in allem ist es eine sehr humorvolle aber auch traurige Geschichte, die mich emotional sehr berühren konnte. Ich war sehr positiv überrascht und fragte mich, wieso dieses Buch so lange auf meinem SuB hat liegen müssen. "Flamingos im Schnee" erhält von mir 5 von 5* Herzen.

    Mehr
  • ein traumhaftes Debüt......

    Flamingos im Schnee

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    23. January 2014 um 06:47

    Kurzbeschreibung Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr den Alltag genommen. statt sich wie jeder andere Teenager in ihrem Alter zu vergnügen, verbringt sie Tage und Wochen im Krankenhaus. Ihre Chancen stehen schlecht, das weiß sie, und an Wunder hat sie noch nie geglaubt. Ihre Mutter ist da anders. Als diese von einer Stadt in Maine hört, in der auch die unmöglichsten Dinge wahr werden, packt sie Campbell und den halben Hausstand zusammen und macht sich auf den Weg dorthin. Und tatsächlich gibt es in Promise Merkwürdiges zu sehen: Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos. Doch Campbell lässt sich so schnell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu genießen, scheint fast alles möglich … Meinung Flamingos im Schnee ist ein fabelhaft geschriebenes Buch über Hoffnung, das Leben, die Krankheit und den Tod. Es hat mich sehr tief berührt und ich mußte am Schluß sogar einige Tränchen vergießen. Die Autorin beschreibt mit ihrem wundervoll lockerem Schreibstil die Geschichte der Cam. Ein Mädchen, das Krebs im Endstadium hat und ihre restliche Zeit einfach genießen will. Ihre Mutter und ihre Schwester hoffen immer noch darauf, das Cam eines Tages durch ein Wunder wieder gesund wird. Sie selbst fühlt und weiß jedoch, das das nicht der Fall sein wird. Sie gibt sich entschlossen und lebensfreudig und macht bei allen vorgeschlagenen Dingen mit, die ihr helfen sollen. So zieht die kleine Familie nach Promise/Maine. Dort sollen angeblich „Wunder“ geschehen. Nicht so ganz davon überzeugt, beginnt Cam ihre Zeit dort zu genießen und lernt dadurch Asher kennen. Man meint, sie hätte einen Aufschwung und alles wird gut, als aber ihre beste Freundin, die auch an Krebs erkrannt ist, stirb, schwinden alle Hoffnungen. Zu den Protagonisten muß ich sagen, das mir alle sehr sympathisch rüberkamen. Sie wurden von der Autorin mit soviel Liebe und Gefühl gestaltet, das es eine Freude für mich war, in die Handlung mit eintauchen zu dürfen. Emotionen standen ganz klar im Vordergrund, allerdings gefiel mir auch, das Cam und ihr Umfeld immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte. Durch diese teils spitzzüngigen Ausdrücke und dem ironischen Umgang wurde die Geschichte aufgepeppt und aufgelockert. Da es sich ja um ein nicht so einfaches Thema handelt, war das recht hilfreich. Cover Das Cover passt für mich perfekt zum Inhalt des Buches und auch die Farben wurden gut gewäht. Ein Hingucker auf jeden Fall und ein absolutes Muß für jedes Bücherregal. Fazit „Flamingos im Schnee“ ist ein Buch über große Gefühle und Emotionen. Ich würde es auf jeden Fall nocheinmal lesen und es regte mich sehr zum Nachdenken an und ich werde es so schnell nicht vergessen. Es erhält von mir 5 von 5 Sternen und eine absolut klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Flamingos im Schnee

    Flamingos im Schnee

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2013 um 09:19

    Als noch besser als "Ein ganzes halbes Jahr" wurde mir "Flamingos im Schnee" von einer Buchhändlerin empfohlen. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, die aber leider nicht erfüllt werden konnten.  Ich kam zwar relativ schnell in das Buch rein und auch der Text war sehr flüssig geschrieben, allerdings hatte ich bis zum Ende keinen sehr großen Bezug zur Protagonistin Campbell und auch zu ihren übrigens Familienmitgliedern leider nicht. Die Idee des Buches scheint erstmal neu und innovativ, doch schon schnell fing ich an skeptisch zu werden bei all den "Wundern", die in besagtem Ort passierten. Für mich ist das Buch relativ weit hergeholt und für das Thema "Sterben" würde ich dennoch auf "Ein ganzes halbes Jahr" zurückgreifen wollen. Daher leider nicht volle Punktzahl trotz sehr positiver Bewertungen anderer User.

    Mehr
  • Lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück

    Flamingos im Schnee

    Marakkaram

    20. August 2013 um 17:51

    Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins (A. Einstein) ~ Die siebzehnjährige Cam weiß, dass sie den Kampf verlieren wird. Der Krebs hat gestreut und es scheint nur noch eine Frage der Zeit. Doch Ihre Mutter Alicia weigert sich aufzugeben - Sie packt Cam und Ihre jüngere Schwester Perry ins Auto und macht sich auf den Weg nach Promise, einem kleinen, versteckten Ort in Maine, dem man Wunder nachsagt.... ~ ~ ~ Dieses Buch lässt mich sehr zwiegespalten zurück, denn es ist ein durchaus gelungener Roman mit schönen Momenten und Elementen, aber er war mir für die Thematik, viel zu oberflächlich und oftmals auch zu unglaubwürdig (und da spreche ich jetzt nicht von fantastischen Elementen, sondern eher von Mutter-Tochter Relationen und der Krankheit selbst).  Dieses kurze Anreißen von Themen wie das Sterben der besten Freundin, Selbstmord etc. kam mir oft vor wie, abgehakt, Schwamm drüber und weiter im Text (bzw. in der Handlung) . Es wird abrupt abgebrochen und das nächste Kapitel fängt an ganz anderer Stelle wieder an. Das hat mir nicht wirklich gefallen, grade auch, weil ich den Roman noch eher im Bereich Jugendbücher als im Erwachsenensektor ansiedeln würde. Auch fehlte mir dadurch oftmals der Zugang zu den tieferen Emotionen. Berührt hat es mich, ja, aber nicht unbedingt nachhaltig. Auf der anderen Seite sind die Charaktere unheimlich liebenswert. Auch wenn ich die Meisten als sehr stereotyp und auch hier wieder: oberflächlich gezeichnet, empfunden habe; aber eins waren sie trotz allem nicht: farblos und uninteressant. Genauso wie die Handlung, die Orte, das leise einfließen der samoischen Kultur und Sprache... Alles Ideen, die mir sehr gefallen haben, weil sie so frisch und unverbraucht sind. Und der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm: klar, flüssig und herrlich unverkitscht. Alles in allem, ein schöner Erstling, der mich emotional zwar nicht immer ganz erreicht, aber trotzdem sehr neugierig auf Nachfolgewerke gemacht hat. Denn Potential ist eindeutig vorhanden.      

    Mehr
  • Ein perfektes Buch

    Flamingos im Schnee

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2013 um 16:07

    Cover: Ich finde das Cover so toll. Es wirkt so fließend und weich. Den Titel finde ich auch sehr toll gewählt, wobei ich sagen muss, dass der Originaltitel ein klitzekleines bisschen besser zur Handlung passt. Aber nur ein bisschen. Witzig ist auch, dass die Autorin Wendy Wunder heißt und es im Buch um Wunder geht. Meinung: Ich wollte das Buch eigentlich nur wegen des Titels lesen, weil er so anders klingt und ich Flamingos mag. Als ich dann erfuhr, dass es um eine krebskranke Jugendliche ging, war ich unschlüssig, ob mir das Buch gefallen könnte, schließlich hatte ich dies Jahr sehr viele Bücher mit dem Thema gelesen und die Vergleichsmöglichkeiten steigen immer mehr… aber ich wollte dann trotzdem wissen, worum es hier ging. Das Buch ist in vielen Hinsichten wundervoll. Zum einen was die Charaktere angeht, dann auch wegen des Schreibstils und der vielen Dinge, die passieren. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, warum das Buch so toll und überzeugend ist, aber ich werde mein Bestes geben: Cam ist eine Protagonistin, wie man sie selten erlebt und ich weiß, dass es einige sehr schwer haben werden, mit ihr warm zu werden. Sie ist jemand, der Meinungen spalten kann und irgendwie mag ich das. Am Anfang war ich mir sehr sicher, dass ich sie nicht mögen können werde. Das hat sich dann aber so langsam gelegt, bis sie sich klammheimlich einen Platz in meinem Herz erschlichen hat und ich sie wirklich sehr, sehr gern mochte. Gerade, weil sie so viele wirre Gedanken hegt, sich lieber in ihrem Bett verkrümelt und DVDs schaut, statt das Leben märchenmäßig auszukosten, solang sie noch kann und die auch den Mut hat, sich mit ihrer einzigen Freundin zu streiten, die ebenfalls Krebs im Endstadium hat. Das sind Seiten, die es einem nicht immer leicht fallen, sie zu mögen, aber gerade das macht sie so realistisch. Ihre Mutter zwingt Cam dazu, eine seltsame Therapie nach der anderen anzufangen, was sie aber nicht mehr will. Sie hat sich mehr oder weniger mit ihrem Schicksal abgefunden.  Allgemein läuft Cams Familienleben auch sehr anders ab. Alicia, ihre Mutter, gibt ihren Kindern geschlechtsneutrale Namen, tanzt bei einer Hula-Show, hat mal diesen, mal jenen Typen und glaubt felsenfest an Wunder jeglicher Art. Cams Schwester Perry hat eine ausgeprägte Einhornphase und glaubt ebenfalls stark an Wunder, auch wenn es sich nur um etliche Straßenschilderbeschriftungen handelt. Alle haben einen ziemlichen Knall, der aber so sympathisch ist, dass man auch die beiden Figuren wirklich mag.  Allesamt sind die Figuren sehr außergewöhnlich, aber man kann sie nur lieb haben. Gerade weil sie keine Figuren sind, die man in jedem Buch trifft. Sie sind überhaupt nicht 0/8/15, sondern wirken real und greifbar.  Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er sehr umgangssprachlich ist (die Handlung wird aus Cams Sicht erzählt), aber schon nach wenigen Seiten hatte mich vollständig damit arrangiert und mochte den Schreibstil sehr gern, weil er authentisch wirkte, ohne krampfhaft jugendlich zu sein. Vor allem Cams Kommentare zu bestimmten Situationen waren grandios, ich musste manchmal wirklich herzhaft lachen. Es ist eine sehr andere Welt, in die uns Wendy Wunder entführt, obwohl all das ja in unserer realen Welt passiert. Jedoch sitzt man als Leser selbst vor dem Buch und wartet auf ein Wunder, weil man es Cam so sehr wünscht und weil man selbst, so lang man das Buch liest, an Wunder glaubt, auch wenn es einem vielleicht nicht leicht fällt. Da Alicia eine neue Therapiemöglichkeit gefunden hat, um Cam zu heilen, werden spontan die Koffer gepackt und es geht nach Maine, in den Ort Promise. Hier sollen angeblich Wunder zu Hauf geschehen und Cam kommt zähneknirschend mit. In Maine passieren viele, teilweise auch sehr wunderhafte Dinge, die ich euch aber nicht verraten möchte, weil ihr das Buch dazu selbst lesen müsst. Ich sage nur so viel, es spielen Flamingos eine Rolle, Einhörner, die große Liebe und eine ungeplante Taufe.  Das Ende fand ich wirklich hart. Ich musste das Buch sogar im Bus beiseitelegen, weil ich Angst hatte, zu weinen. Dadurch, dass Cam mir am Anfang sehr unsympathisch war und ich sie nach und nach lieben gelernt habe, hat mich das emotional viel mehr angesprochen, als die Schicksale in „The fault in our stars“. Aber mehr sage ich auch hierzu nicht, sonst spoilere ich zu viel. Fazit: Ein Buch, was in jedem Buchregal stehen muss. Es lässt einen hoffen, lachen, bringt einen zum Weinen, zum Lieben und Fluchen, man glaubt an Wunder und lernt dabei wunderbare Charaktere kennen, die man nicht so schnell vergessen wird. Ein rundum perfektes Buch, was mir richtig gut getan hat zu lesen.

    Mehr
  • Genieße den Moment

    Flamingos im Schnee

    fireez

    24. July 2013 um 18:00

    Mit dem Thema Krebs beschäftigen sich zurzeit nicht gerade wenige (Jugend-) Bücher. Natürlich will niemand die Protagonisten einfach dahinsiechen sehen, weswegen man auch hier einer starken, selbstbewussten und vor allem quicklebendigen Protagonistin gegenübersteht. Campell ist allerdings vielschichtig genug, um sich nicht einfach alles schönzureden, sondern sie schwankt immer wieder von einem Extrem ins andere. Zwar hat sie jegliche Hoffnung längst aufgegeben, doch im Laufe der Geschichte lernt sie, dass ihre eigene Hoffnung nicht das Einzige ist, was zählt. Auch wenn Campbell eigentlich ein gut gezeichneter Charakter ist, hatte ich doch so einige Startschwierigkeiten mit der Geschichte. Einzelne Episoden werden wild aneinandergereiht und ständig werden neue Personen eingeführt und auch bald wieder fallen gelassen, sodass ich mich immer wieder neu orientieren musste und mich nicht wirklich in die Geschichte einfühlen konnte. Alles beginnt in Florida, in Disneyland, um genau zu sein. Hier lebt Campbell mit ihrer Patchwork-Familie. Man lernt viele Personen kennen und versucht sich alle zu merken, weil sie ja noch wichtig sein könnten, doch schon bald geht die Reise Richtung Norden los und unterwegs trifft man wieder neue Personen. Erst ab der Ankunft in Promise (ja, auch hier kommen natürlich neue Personen hinzu) wurde es etwas ruhiger und ich begann mich in der Geschichte wohlzufühlen.  Für eine Geschichte, deren Protagonistin Krebs im Endstadium hat, ging es mir allerdings deutlich zu "gesund" zu. Campbell schluckt ab und zu mal eine Pille oder entdeckt neue Verfärbungen der Haut, das ist aber auch schon fast alles. Sie scheint keinerlei Probleme mit ihrem Immunsystem zu haben und auch sonst körperlich kaum eingeschränkt zu sein. Ich würde es jedem gönnen, dass diese Krankheit so verliefe, wie es Campbell erlebt, aber die Wirklichkeit sieht wohl anders aus. Wenn Sie nicht selbst immer wieder erwähnen würde, dass ihr Ende bevorsteht, könnte man sie fast für einen normalen Teenager halten.  Gleichzeitig liegt hierin aber auch eine Stärke der Geschichte. Campell wird eben nicht die ganze Zeit nur von allen traurig angeguckt, sondern lebt einfach ihr Leben weiter und versucht irgendwie noch ein wenig aus den restlichen Wochen herauszuholen. Ihre "Flamingoliste" hilft ihr dabei und es ist interessant, wie sie sich fast von alleine erfüllt, ohne dass viel Theater darum gemacht wird.  Was ich richtig toll fand, war die Situationskomik, die immer wieder mit ins Spiel gebracht wurde. Sie verhinderte, dass man zu sehr in Trauer versank, und half dabei, mit Campell zusammen einfach den Moment zu genießen. Und das ist es wohl auch, was dieses Buch uns Lesern mitteilen soll: Genieße den Moment und finde deine eigenen Wunder, denn oft sind sie im Alltäglichen zu finden.

    Mehr
  • So wunderbar und auch so traurig

    Flamingos im Schnee

    Fluegel

    24. June 2013 um 18:57

    Buchausschnitt:»Cam, wir können nichts mehr tun«»Aber Sie sind doch Dr. Handsome«, erwiderte sie. Sie wusste, dass es am ausgeglichensten war, wenn er in seinem medizinischen Fachwissen aufging. »Packen Sie die Emotionen weg und kramen Sie ihr Medizinerkauderwelsch hervor. Sie müssen ein ganz kühler, knallharter Wissenschaftler sein. Sagen Sie Sachen wie Malignität oder subkutan oder so was. Dann fühlen Sie sich besser.«»Die Wissenschaft reicht in diesem Fall nicht aus, Campbell-Suppe. Was du brauchst, ist ein Wunder.« Bewertung: Nachdem ich angefangen hatte zu lesen konnte ich gar nicht mehr aufhören. Nur schwer ließ sich das Buch aus der Hand legen, weil es so wunderbar war.Die Hauptperson Cam hat mir sehr gefallen und auch wie sie mit der Situation umging. Ich fand es gut, dass im Buch kein Mitleid gezeigt wurde.Die Autorin hat meiner Meinung nach einen schönen, humorvollen Schreibstil. Oft musste ich grinsen und plötzlich Loslachen. Hätte ich das Buch in der Öffentlichkeit gelesen wäre ich für Verrückt erklärt worden. ;) Im Buch kommt immer wieder die "Flamingo-Liste" zum Einsatz, auf der sehr... ungewöhnliche Dinge stehen. Relativ schnell sind auch ein paar Sachen schon abgehakt. Wie im Klappentext schon verraten kommt sie in Promise, der Stadt in Maine, dem Jungen Asher näher. Während des Lesens hatte ich den Gedanken verdrängt, dass die Beziehung der beiden nicht ewig halten kann. Zugleich hoffte ich, dass die "Stadt der Wunder" bei ihr wirklich ein Wunder bewirken könnte, was sie schließlich auch getan hat, wenn auch anders als erhofft. Auf den letzten Seiten wird es nochmals dramatisch bevor es schließlich traurig wird. (Eine Prise Humor ist natürlich auch noch dabei. Wer das Buch gelesen hat wird sich bestimmt noch an den "sprechenden Wäscheberg" erinnern.) Ich fand das Ende schön, obwohl ich halb geheult hatte. Man hatte sich innerhalb der Geschichte so an Cam gewöhnt, dass man sie am Ende nicht mehr gehen lassen wollte. Jeder sollte das Buch einmal lesen, weil es so anders als die normalen Bücher ist.. :)

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks