Wendy Wunder The Museum of Intangible Things

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Inhaltsangabe zu „The Museum of Intangible Things“ von Wendy Wunder

Loyalty. Envy. Obligation. Dreams. Disappointment. Fear. Negligence. Coping. Elation. Lust. Nature. Freedom. Heartbreak. Insouciance. Audacity. Gluttony. Belief. God. Karma. Knowing what you want (there is probably a French word for it). Saying Yes. Destiny. Truth. Devotion. Forgiveness. Life. Happiness (ever after). Hannah and Zoe haven’t had much in their lives, but they’ve always had each other. So when Zoe tells Hannah she needs to get out of their down-and-out New Jersey town, they pile into Hannah’s beat-up old Le Mans and head west, putting everything—their deadbeat parents, their disappointing love lives, their inevitable enrollment at community college—behind them. As they chase storms and make new friends, Zoe tells Hannah she wants more for her. She wants her to live bigger, dream grander, aim higher. And so Zoe begins teaching Hannah all about life’s intangible things, concepts sadly missing from her existence—things like audacity, insouciance, karma, and even happiness. An unforgettable read from the acclaimed author of The Probability of Miracles, The Museum of Intangible Things sparkles with the humor and heartbreak of true friendship and first love.

Die Reise von Hannah und Zoe quer durch die Staaten ist verwirrend und die Handlung – dank Zoe’s geistigem Zustand – bisweilen äußerst abgedreht. Dennoch eine nette Geschichte mit Tiefgang.

— Nightingale78
Nightingale78
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  • I just want you to be my friend

    The Museum of Intangible Things
    Gackelchen

    Gackelchen

    10. June 2014 um 11:59

    “I am a freshwater girl. I live on the lake, and in New Jersey, that's rare. The girls on the other side of town have swimming pools, and the girls in the south have the seashore. Other girls are dry, breezy, salty, and bleached. I, on the other hand, am dark, grounded, heavy, and wet. Fed by springs, tangled in soft fernlike seaweed, I am closer to the earth. Saturated to the bone. I know it, and so do the freshwater boys, who prefer the taste of salt.”  Worum es geht:  Hannah und Zoe, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sind seit jeher unzertrennlich. Zoe, die flippige Flirtexpertin mit einer bipolaren Störung und eventuel auch manisch depressiv, Hannah die schüchtern und wenig von sich überzeugt ist. Beide wissen nur zu gut was sie in ihrem Leben erwartet, nämlich nichts. Hannah entstammt nämlich aus einer Linie Frauen die sich grundsätzlich nur mit Alkoholabhängigen einlassen. Dementsprechend sieht ihr Vater auch nicht ein für ihre Uni zu bezahlen, wenn sie mit 19 sowieso Schwanger und auf sich allein gestellt, oder noch schlimmer, mit dem Alkoholiker Schläger Typ zusammen ist. Als Zoe kurz davor ist in eine Nervenheilanstalt verwiesen machen sie sich Hals über Kopf auf die Flucht. Ein Roadtrip den Zoe dafür benutzt Hannah zu zeigen was in ihr steckt und dass sie es schaffen könnte.  “You need to be flagrantly insouciant.  You care way too much. And because of that you will be paralyzed for life and miss out on everything.” Meine Meinung: Seit Flamingos im Schnee habe ich auf ein weiteres Buch von Wendy Wunder gewartet. Soll Flamingos nur ein One Hit Wonder gewesen sein? Bereits nach wenigen Seiten war klar dass dies nicht so ist. Die Sprache ist lyrisch, lässt Träumen und erschafft deutliche Bilder. Wendy weiss wie man Menschen erschafft und beschreibt und ihre Figuren leiden. Trotz des süssen Covers ist schnell klar dass dies wieder ein Buch über Ängste, seelische Probleme und menschliche Abstürze ist. Und es ist wundervoll. Mit kaum einer anderen Jugendbuchautorin kann man so schön leiden wie mit Wendy Wunder. Obwohl Zoe diejenige mit den Problemen ist wird schnell klar dass sie alles daran setzt Hannah etwas beizubringen. Sich selbst zu lieben, nicht alles zu ernst zu nehmen, zu lernen was sie wirklich will, ...  Hightlights: - Eine Freundschaft stärker als Familie- Erste grosse Liebe nur die Nebenrolle, und schön eingeführt- Die problematischen Themen mit Witz aber ohne lächerlich zu machen He smiles at me, feeling the same elation I am, I can tell. I can tell because the feeling hangs between us like a rope. When you share a feeling with someone it takes on matter and weight. Even if you're the only one who can sense it, it becomes a tangible thing with properties like shape and weight an heat."

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  • Eine nette Geschichte über Freundschaft, Mut aber auch sehr ernstem Hintergrund

    The Museum of Intangible Things
    Nightingale78

    Nightingale78

    29. April 2014 um 11:05

    Der Plot Hannah und Zoe haben in ihrem Leben nie viel gehabt, aber sie konnten immer auf den anderen bauen. Ihre Freundschaft wurde bereits in frühen Kinderjahren mit einem gegenseitigen Versprechen füreinander besiegelt. Als Zoe also Hannah erzählt, dass sie eine Auszeit braucht und sie dazu überredet, aus der ödesten Kleinstadt New Jerseys abzuhauen, lädt Hannah sie kurzerhand in ihr schäbiges Auto und sie fahren Richtung Westen. Zurück bleiben enttäuschende Liebesbeziehungen, lebensmüde Eltern und die unweigerliche Einschreibung am Community College. Und während sie einem Tornado hinterher jagen, sagt Zoe ihrer Freundin, dass sie sich mehr für sie wünscht als ein Leben in der Pampa mit null Zukunftsperspektiven. Hannah erhält fortan einen Einblick in Zoes “Museum der immatierellen Dinge”. Hannah werden Dinge gelehrt, wie sich rauszunehmen frech zu sein und nicht immer darauf zu achten, was andere von einen denken könnten. Doch während Zoe ihrer Freundin Mut macht, sich zu verwirklichen, verliert sie wiederum mehr und mehr den Bezug zu sich selbst.     Meine Meinung Das zweite Buch der amerikanischen Autorin Wendy Wunder zu lesen, war für mich eine Überraschung. Der Plot verspricht eine Geschichte zweier Mädchen, die auf eine Reise gehen um sich selbst besser kennen zu lernen. Oberflächlich wirkt es wie ein Selbstfindungstrip. Doch welche Schwierigkeiten sie mit in das Auto packen, wird natürlich erst Stück für Stück enthüllt. Und diese Probleme haben es in sich. Wendy Wunders neues Buch beschreibt nicht nur einen netten Roadtrip, sondern beschäftigt sich mit dem Thema Nervenkrankheit und wie die Umgebung darauf reagiert. Hannah und Zoe sind sich nicht sehr ähnlich. Hannah ist eine Ordnungsfanatikerin, hat einen genauen Ablaufplan für ihre Zukunft und koordiniert diese schon seit Jahren alleine durch. Immer ist sie für alle da und steckt selber immer wieder zurück. Ihre beste Freundin Zoe hingegen ist eine Künstlerin, geprägt von Chaos und Impulsivität. Sie pfeifft auf das was andere von ihr halten und ist für jede Verrücktheit zu haben. Was also verbindet die beiden jungen Mädchen? Es ist eine tiefe Freundschaft. Sie sehen sich als seelenverwandt und kennen den anderen auswendig. Seit Jahren kümmern sich die Mädchen umeinander. Die Eltern sind geschieden und mehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, als sich wirklich um die Erziehung ihrer Kinder zu kümmern. Hannah ist Zoes Anker, wenn diese mal wieder den Bezug zu sich verliert. Zoe ist ein schwieriger Charakter, der sicher bei einigen Lesern für Stirnrunzeln sorgen wird. Ich selbst hatte auch meine Schwierigkeiten mit dieser Figur klar zu kommen, was ihrem geistigen Zustand zu zu schreiben ist. Die Dynamik der Mädchen war sehr authentisch und ihre witzigen, schrulligen Dialoge haben mich sehr unterhalten. Je mehr Kilometer Hannah und Zoe zurücklegen, umso verrückter werden ihre Eskapaden. Überwiegend sind diese auf Zoe’s Mist gewachsen. Kein Wunder also, dass sich Hannah irgendwann mehr sorgt als amüsiert. Ich fühlte sehr mit Hannah, weil sie sich so sehr darum bemühte Zoe bei sich zu behalten und wieder “zurück zu holen”. Denn für sie ist Zoe ihre Familie. Weshalb “The Museum of Intangible Things” von mir nur 3,5 Bewertungspunkte bekommen kann, ist wohl dem Ende zu verdanken. Hier fehlte mir die Balance zum Rest des Buches. Da stimmte für mich etwas nicht mehr richtig. Ich vermisste etwas die Tiefe von der Hannah zuvor sprach. Alles in allem wirft Wendy Wunders zweites Buch ein gekonntes Bild auf die Kraft der Freundschaft und die Opfer, die man bereit ist, dafür zu geben. Die Autorin gibt einen realistischen Einblick auf Menschen, die psychisch labil sind und wie Freunde und Familie darauf reagieren. Mir gefällt die Intensität und Message der Autorin.     Fazit Wendy Wunders zweites Buch ist eine Geschichte eingehüllt in humorvollen, sarkastischen Dialogen und bietet zugleich eine gewisse Schwere. Wer grundsätzlich einen leichten, romantischen Roadtrip machen möchte, sollte nicht in das Auto der Mädels steigen. Denn die Reise von Hannah und Zoe quer durch die Staaten ist verwirrend und die Handlung – dank Zoe’s geistigem Zustand – bisweilen äußerst abgedreht. In “The Museum of Intangible Things” gehen zwei Freundinnen einen sehr schmalen Grad um sich selbst zu finden und ihre Freundschaft bis zum äußersten auszutesten.

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