Werner Baumüller

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Veltliner-Leich, Veltliner-Rausch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Werner Baumüller

Veltliner-Leich

Veltliner-Leich

 (2)
Erschienen am 27.07.2017
Veltliner-Rausch

Veltliner-Rausch

 (1)
Erschienen am 28.06.2018
Die Essigmutter

Die Essigmutter

 (1)
Erschienen am 28.03.2006

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Rezension zu "Veltliner-Rausch" von Werner Baumüller

Veltliner-Rausch
twentytwovor 2 Monaten

Zum Glück ist die Taufe schon vorbei, als die Sirenen Feueralarm melden. Und da das anschließende Taufessen, im Gegensatz zu einem Branderlebnis leicht nachzuholen ist, schließt die Taufgesellschaft sich umgehend dem Strom der Schaulustigen an und eilt zum Tatort. Selbstverständlich ist auch Hemma mit von der Partie – und das nicht nur weil die Frau es betroffenen Bauern ihre beste Freundin ist. Nachdem es im Vorfeld bereits mehrfach gebrannt hat, ist ihr Argwohn geweckt und sie vermutet, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Doch bevor sie sich ernsthaft damit befassen kann, bereiten ihr diverse ungewöhnliche Todesfälle, die ihr naturgemäß viel mehr am Herzen liegen, wesentlich mehr Kopfzerbrechen. Die Obrigkeit sieht dies natürlich vollkommen anders und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihrer Intuition freien Lauf zu lassen …

Fazit
Ein süffig und flüssiger zu lesender Krimi, der sich wie junger Wein, erst nach seiner Reife und Lagerung richtig entfaltet.

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twentytwos avatar

Rezension zu "Veltliner-Leich" von Werner Baumüller

Veltliner-Leich
twentytwovor einem Jahr

Mit ihren beinahe 70 Jahren ist die Loisi zwar alt, aber noch lange nicht deppert. Drum reagiert sie auch ziemlich unwirsch, als Hemma ihren Worten keinen Glauben schenken will. Sie weiß, was sie gesehen hat – und basta. Zum Glück ist Hemma aber schnell wieder in der Spur und versucht, mit der oftmals nicht ganz freiwilligen Hilfe von Hubert, dem Dorfpolizisten, herauszubekommen wer da bei Nacht und Nebel im Wald verscharrt werden sollte. Da es offiziell keinen Fall gibt und scheinbar auch niemand vermisst wird, ist absolute Kreativität gefragt. Damit ist Hemma voll in ihrem Element und Hubert hat seine liebe Mühe und Not, sie vor unbedachten Aktionen zu bewahren. Doch so kommt man natürlich nicht weiter und letztendlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als auf ihre Intuition und den Segen der Himmelsmutter vertrauend, diesen Fall zum Abschluss zu bringen.

Fazit
Eine höchst vergnügliche Krimikomödie, die Lust auf weitere Ermittlungen dieses eigenwilligen Teams macht.

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Pankrazs avatar

Rezension zu "Die Essigmutter" von Werner Baumüller

Rezension zu "Die Essigmutter" von Werner Baumüller
Pankrazvor 10 Jahren

Da steigt einer aus, hat sein erfolgreiches Dasein satt, will weg..., wenn möglich keinen mehr sehen.
Gut so...
Finanziell ausgesorgt hat Albert Gigler, erfolgreich in der Werbebranche, erfolgreich auch bei Frauen, denen er die heimlichen Wünsche nur zu gerne erfüllt. Aber damit ist jetzt Schluss. Es muss schließlich noch etwas anderes geben. Gibt es auch..., nämlich den idyllisch gelegenen Bauernhof im nördlichsten Winkel Österreichs. Und zu tun gibt es einiges..., schließlich möchte man das Dasein als Bauer genießen. Von seinen hochtrabenden Plänen von Ackerbau und Viehzucht verabschiedet sich Ali" zwar recht bald, jedoch einen nahezu perfekten Essig herzustellen, dies lässt er sich nicht nehmen.
Beschaulich geht es zu, mit seinem Nachbarn bringt Ali den Hof auf Vordermann, ein Schmuckkästchen wird das, ein Schwein nennt man sein eigen und um die geliebte Essigmutter perfekt zu gestalten wird experimentiert. Ab und zu Besuch aus Wien, das Sexuelle darf nicht zu kurz kommen.
Wunderbar, denkt man sich, witzig erzählt kommt alles daher, so stellt man sich das Aussteigerleben vor.
Langsam aber sicher beginnt sich der Suchende allerdings zu fragen: Und jetzt?
Hier beginnt Werner Baumüllers fantastisches Buch ein zweites Mal..., nun beginnen die Abgründe. Die Tochter des Dorfwirtes bringt den Sinnsuchenden fast um den Verstand, die langjährige Bekanntschaft aus Wien scheint sich anders zu orientieren und das inzwischen geliebte Schwein wird "irrtümlich" geschlachtet. Da hilft es auch nichts, dass das beste Gras" zur Verfügung steht, im Gegenteil.

Ein Buch, welches an Wolf Haas erinnert, welches in "Du-Form" an den Leser herantritt, aber im Gegensatz zum lieben Brenner" wird einem der "Gigler-Ali" mit der Zeit unheimlich. Und nicht nur dem Leser.
Eine Reise in die Seele.

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