Werner Bergengruen

 3,4 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Die Feuerprobe, Der Großtyrann und das Gericht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Werner Bergengruen

Werner Max Oskar Paul Bergengruen: † 4. September 1964 in Baden-Baden Vater von Nino Luise Hackelsberger (* 1924 -)

Alle Bücher von Werner Bergengruen

Cover des Buches Gedichte. Ahnung und Gegenwart (ISBN: 9783717511106)

Gedichte. Ahnung und Gegenwart

 (4)
Erschienen am 01.08.1955
Cover des Buches Der Großtyrann und das Gericht (ISBN: 9783423129404)

Der Großtyrann und das Gericht

 (5)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Die Feuerprobe (ISBN: 9783150072141)

Die Feuerprobe

 (6)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Der spanische Rosenstock (ISBN: 9783716040300)

Der spanische Rosenstock

 (3)
Erschienen am 19.02.2021
Cover des Buches Die drei Falken (ISBN: 9783716022788)

Die drei Falken

 (3)
Erschienen am 01.08.2000
Cover des Buches Das Buch Rodenstein (ISBN: 9783458334934)

Das Buch Rodenstein

 (2)
Erschienen am 25.01.2005
Cover des Buches Baltische Geschichten (ISBN: 9783485012027)

Baltische Geschichten

 (2)
Erschienen am 01.05.2000
Cover des Buches Hadschi Murat (ISBN: 9783908778219)

Hadschi Murat

 (2)
Erschienen am 07.05.2014

Neue Rezensionen zu Werner Bergengruen

Cover des Buches Hadschi Murat (ISBN: 9783908778219)
Der_Buchklubs avatar

Rezension zu "Hadschi Murat" von Leo N. Tolstoi

Auf die Übersetzung achten!
Der_Buchklubvor 2 Jahren

In der aktuellen Folge unseres Podcasts besprechen wir "Hadschi Murat". Hört doch mal rein!


https://www.podbean.com/media/share/pb-qfrky-f24d25


Achtung, Spoiler!

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Cover des Buches Der spanische Rosenstock (ISBN: 9783716022924)
Duffys avatar

Rezension zu "Der spanische Rosenstock" von Werner Bergengruen

Sensibel und schön
Duffyvor 3 Jahren

Der Dichter Fabeck muss sich von seiner Freundin Christine wegen einer Reise verabschieden und die beiden gehen am letzten Abend zu „ihrem“ Hügel, wo Fabeck seiner Freundin die Geschichte vom spanischen Rosenstock erzählt. Es ist die Geschichte von Octavia und Lysander, von ihrer Liebe, die standesgemäß nicht publik werden darf, vom Abschied zur Bewährung und von der Kraft der Symbolik dieses spanischen Rosenstocks.

Werner Bergengruen hat in dieser 50seitigen Novelle alles über diese Liebe erzählt, die den Menschen mit Gewissheit überzieht und für die er bereit ist, selbst schwere Bewährungsproben auf sich zu nehmen. Fast erwartet man den Verlauf, er scheint keine Überraschung zu bergen, doch dem Autor gelingt ist, die feinsten Nuancen zu betonen und dem eigentlich Erwarteten eine Spannung zu verleihen, die darin gründet, ob die Geschichte wirklich so verläuft, wie sie offensichtlich zu verlaufen hat. Er schreibt in angemessenem Tempo, betont die wichtigen Passagen mit treffenden Dialogen und hat, trotz des kleinen Umfangs, noch genug Raum, um seine verbalen Bilder zu malen.

Eine kleine, meisterhaft verfasste Novelle, die den Leser so zurücklässt, wie sich der Autor das vorgenommen hat: Zufrieden, dass der Weg von Octavia und Lysander so verlaufen ist, dass auch für die Liebenden Fabeck und Lysander ähnliches zu erwarten ist und mit ein paar Momenten des inneren Rückzugs, in dem er/sie sich mit der eigenen Gefühlswelt beschäftigen kann. Ein kleines Buch voller Sensibilität.  

Kommentare: 1
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Cover des Buches Die Feuerprobe (ISBN: 9783150072141)
LtdKoerschgens avatar

Rezension zu "Die Feuerprobe" von Werner Bergengruen

Rezension zu "Die Feuerprobe" von Werner Bergengruen
LtdKoerschgenvor 11 Jahren

Riga: Dem Ratsherren Tidemann Gripen kommen Gerüchte zu Ohren, seine Frau Barbara habe ihn in seiner Abwesenheit mit dem Kollegen Schwenkhusen betrogen. Barbara verneint, Schwenkhusen zieht darauf in die Schlacht, das Ärgernis beginnt sich zu legen, jedoch erreicht wenig später seine Todesnachricht die Stadt. Barbara soll sich nun nachträglich der Feuerprobe, einem archaischen Gerichtsritual unterziehen. Spricht sie die Wahrheit, so wird die göttliche Gnade sie vor der Brandwunde durch ein aufgelegtes heißes Eisen bewahren. Sie bleibt unversehrt, das Volk bejubelt sie, die Ehre ist wiederhergestellt und die Familie ist angesehen wie nie zuvor. Doch in Barbara beginnt der Übermut zu keimen; und dann taucht plötzlich Schwenkhusen wieder auf...

Bergengruens Novelle aus dem Jahr 1933 liest sich so spannend wie flüssig und wird vor allem sprachbegeisterten Lesern gefallen. Bemerkenswert ist außerdem das autobiographische Nachwort des Autors, dem der folgende Gedanke entnommen ist:

“Manche Menschen haben die Sitte, jeden Gesprächspartner ausschließlich von ihren eigenen Angelegenheiten zu unterhalten. Dies gilt nicht als ein Merkmal vorbildlicher Erziehung, ist aber ungemein verbreitet. Leute solcher Art muß man getrost reden lassen; tut man es ohne Unterbrechungsversuch, so erklären sie hernach von ihrem Zuhörer: “Mit dem Menschen kann man sich ausgezeichnet unterhalten.” So wohlfeil also gelangt man in den Ruf eines geistvollen Gesellschafters.”

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Zusätzliche Informationen

Werner Bergengruen wurde am 16. September 1892 in Riga (Livland) (Lettland) geboren.

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