Werner Dopfer Seelenscherben

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Inhaltsangabe zu „Seelenscherben“ von Werner Dopfer

Ein Psychotherapeut und seine Patienten – authentische Geschichten über die Brüchigkeit des Lebens. Ein Mann verliert die Selbstkontrolle und löst eine Beziehungstragödie aus. Der Unfalltod der Zwillingsschwester führt eine Frau in den Burnout. Ein Polizist findet nach einem Flugzeugabsturz die unversehrte Leiche eines Mädchens und wird dadurch schwer traumatisiert – außergewöhnliche Fälle aus dem psychotherapeutischen Alltag. Sie machen deutlich, dass die Normalität, in der wir leben, ein schmaler Grat ist. Manche stürzen ab: Eine Bedrohung, ein Unfall oder eine Verletzung genügt oft, und die Seele zerbricht. Der Psychotherapeut Werner Dopfer berichtet von den inneren Kämpfen seiner Patienten, er steigt hinab in die Tiefen der menschlichen Psyche und beschreibt anhand berührender Fälle, wie es gelingen kann, die Scherben wieder zusammenzufügen.

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    Seelenscherben
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. December 2014 um 14:34

      „Mit der zunehmenden Abkehr von der Institution Kirche und dem Wunsch nach wissenschaftliche Methoden, aber auch aufgrund des höheren Bekanntheitsgrades, der Akzeptanz und nicht zuletzt auch den Erfolgen der Psychotherapie, wenden sich Hilfesuchende immer öfter an den sogenannten professionellen Helfer.“   Der Münchner Psychotherapeut Werner Dopfer, der dies im Nachwort zu dem vorliegenden Buch schreibt, ist ein solcher Helfer. Authentisch und selbstkritisch beschreibt er in diesem Buch Fälle, in denen „die Normalität zerbricht“. Sie sind ihm nicht 1:1 genauso in seiner Praxis begegnet, sondern sie sind „aufgrund der Verfremdung und Anonymisierung letztendlich Fiktion.“   Vielleicht zeigen sie gerade deshalb so viel von dem Arbeitsalltag eines Psychotherapeuten auf. Es sind zum größten Teil „schwere Fälle“, von denen er berichtet. Therapien, die mitunter viele Jahre dauern. Therapien auch, die von Klienten oder auch vom Therapeuten abgebrochen werden.   Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so spannend und mitfühlend waren die Geschichten über leidende Menschen und ihre „Seelenscherben“.   Doch ich bin mir sicher: außer bei ausgewählten Therapeuten mit einem besonderen Ruf sind Fälle wie die geschilderten eher die Ausnahme als die Regel. Ich hätte es deshalb begrüßt, wenn Dopfer auch zwei bis drei Fälle von Menschen mit „Seelenscherben“ in sein Buch aufgenommen hätten, wegen denen die Mehrheit der Klienten einen Therapeuten aufsucht. Depression etwa, Burnout, Bindungsängste  oder -unfähigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein oder Probleme am Arbeitsplatz.   Nichtsdestotrotz: ein beeindruckendes Buch.

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