Werner Geismar Kölner Blues

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Inhaltsangabe zu „Kölner Blues“ von Werner Geismar

Eine packende Story um die illegale Beseitigung von Sondermüll. Die skrupellosen Machenschaften der Entsorgungsfirmen konfrontieren den Kölner Anwalt Bruno Böllmann schonungslos mit den Fragen nach Gerechtigkeit, Schuld und Sühne, Täter und Opfer.
Hauptschauplätze des Krimis sind die Kölner Stadtteile Deutz, Nippes, Niehl und Chorweiler. Spuren führen Bruno Böllmann auch nach Bad Honnef, Königswinter und Overath, wo es zum großen Showdown kommt.

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  • Rezension zu "Kölner Blues" von Werner Geismar

    Kölner Blues

    michael_lehmann-pape

    14. February 2013 um 15:17

    Giftmüll und privater Blues Mit der Figur des Kölner Rechtsanwaltes Bruno Böllmann (mit einem Herz für seine Klienten, der nötigen Härte, wenn es darauf ankommt und einer Vorliebe für amerikanische Sportwagen) ist Werner Geismar eine durchaus überzeugende Figur gelungen, die er nun in seinen nächsten Fall schickt. Ein Toter, Spuren und Verdacht auf eine Kontaminierung mit hochgiftigen Altöl-Abfällen, ein Klient, der nach Auftragerteilung umgehend verschwindet, dafür aber seinen hochgezüchteten Pontiac dem Anwalt hinterlässt und eine Frau des Klienten, die unter merkwürdigen nachbarschaftlichen Bedrohungen zu stehen scheint. Das sind die Zutaten, die einen lange Zeit undurchschaubaren Fall würzen, dem Böllmann nachgeht. Aber natürlich nicht, ohne sein privates Leben in Köln (die Atmosphäre der Stadt und der von Böllmann bevorzugten Stadtviertel trifft Geismar ebenfalls wunderbar) einem Ordnungsversuch zuzuführen. Zwischen dem ein oder anderen Absturz in seiner Stammkneipe, zwischen leicht erwachenden, romantischen Gefühlen für eine taffe Polizistin und angesichts seines anstehenden privaten Bruchs mit seiner Geliebten und Anwaltspartnerin Gerda aber geht Böllmann mit seinem neuen „Partner“ Diomid (ein mit vielen Wassern gewaschener „Straßenjugendlicher“ aus dem Kölner Problemviertel Chorweiler) beherzt die Hintergründe des Todesfalles und die Verfolgung eines ominösen Tankstellenräuber mit blauen Gummihandschuhen an. Das man Böllmann leicht unterschätzt ins einer leicht matten, dass dieser nicht nur knochentrocken Hauptsätze formuliert, sondern neben seiner romantischen Neigung und der Liebe zum ein- oder andern Kölsch (auch mal eines zuviel) auch stringent und kühl zu handeln vermag, das müssen so manche zwielichtige Gestalten im Buch erfahren. Selbst die Konfrontation mit dem „Gang-Führer) Chorweilers von Mann zu Mann scheut Böllmann nicht, wenn es darauf ankommt. Überzeugende Figuren, ein komplexer Fall, ein getroffenes Lokalkolorit, dass sich bei weitem nicht nur „schöne Ecken“ der Stadt ausrichtet, trockene Dialoge und eine flüssige Sprache bieten in diesem Buch einen anregenden Lesegenuss.

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