Haberfeldtreiber

von Werner Gerl 
4,9 Sterne bei10 Bewertungen
Haberfeldtreiber
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Bayern Krimi wunderbar

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Ein faszinierender Brauch sehr gut dargestellt.

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Inhaltsangabe zu "Haberfeldtreiber"

In Obernstall, einem (fiktiven) Ort im Berchtesgadener Land, wird ein alter Brauch wieder zum Leben erweckt: das Haberfeldtreiben. Sei es der Großbauer, der seinen Stall mitsamt Vieh anzündet, um die Versicherungsprämie zu kassieren, der Metzger, der mit seinem Gammelfleisch den halben Ort vergiftet, oder der Unternehmer, der seinen Sondermüll in den Fluss kippt – wer Schweinereien im großen Stil macht, aber nicht von der Justiz belangt wird, den trifft der rächende Dreschflegel der Haberer, bestehend aus Wirt und Stadtrat Fritz Bieber, dem Frühpensionär und Ex-Boxer Karl Strohball sowie der lebenslustigen Polizistin
Sibylle Schwinghammer.

Als jedoch der Betreiber eines Bio-Labors erschlagen wird, steht fest: Die Haberer sind die Mörder. Schließlich findet sich am Haus des Opfers deren Zeichen: der blutige Dreschflegel. Von der Kripo gejagt, bleibt den Haberern nur eine Möglichkeit: Sie müssen den wahren Mörder finden. Wie gut, dass ein Mitglied des Trios bei der Polizei arbeitet …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783962330248
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:252 Seiten
Verlag:Buch&Media
Erscheinungsdatum:01.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    M
    MK262vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Bayern Krimi wunderbar
    Bayern-Krimi immer gut

    Ein wunderbarer Krimi  der mit viel Berchtesgadener Charme geschrieben ist. Viele es wunderbar das man hier an viele Lokale Orte geführt wird und man sich vorkommt als wäre man mittendrin dabei. Die Haberer lassen einen alten fast vergessen Brauch wieder aufleben und damit machen Sie sich nicht immer nur Freunde. Auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz und es gibt das ein oder andere Rätzel zu lösen. Die drei haben einen unverkennbaren Charakter der das Buch richtig zu Leben erweckt und Sie einem ans Herz wachsen lassen. Der Schreibstill ist flüssig und leicht zu lesen macht einfach Spaß.

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    Bellastellas avatar
    Bellastellavor 4 Monaten
    Waren’s die Haberer?

    In einem Dorf im bayerischen Voralpenland wird ein alter Brauch wieder zum Leben erweckt, eine Art Selbstjustiz, das „Haberfeldtreiben“.

    Doch dann gehen die Haberfeldtreiber zu weit, ein Mann wird ermordet aufgefunden.

    Oder waren es gar nicht die Haberer?

    In diesem Krimi kommt die Spannung nicht zu kurz. Sie flaut auch nicht ab, sondern ist bis zum Schluss da.

    Auch der Witz kommt nicht zu kurz, und er ist so perfekt bemessen, ohne dass es Blödsinn, Klamauk ist.

    Kleinere oder größere Liebesgeschichten gibt es obendrein auch.

    Die Charaktere lernt man gut kennen, sie sind alle ziemlich speziell und manche mehr, manche weniger sympathisch.

    Besonderen Spass hat es mir gemacht, manche kleinen Szenen zu lesen, z.B., wie die Geburtstagsfeier der 100-jährigen Gloifingerin beschrieben wird. Überhaupt die Namen, die sich der Autor ausgedacht hat, sind wirklich alle lustig.  

    Ich hoffe sehr, dass die Haberfeldtreiber ihre Dreschflegel bald in einem weiteren Krimi nochmal zum Einsatz bringen werden.

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    Booky-72vor 5 Monaten
    Haberfeldtreiber

    Ein mörderischer Brauch, der im Berchtesgadener Land üblich ist. Das Haberfeldtreiben. Jeder, der eine kleinere oder größere „Schweinerei“ verübt, wird sofort von ihnen bestraft. So treiben sie ihr Unwesen, doch als ein Mord geschieht, werden sie für das Verbrechen verantwortlich gemacht, für das sie mal gar nichts können. Wer will ihnen hier diese Sache in die Schuhe schieben? Ab sofort gilt es für die drei, in eigener Sache zu ermitteln.

    Ein Krimi mal ganz anders, mit richtig viel Humor und verzwickten Aktionen. Locker, leichter Schreibstil, flott zu lesen und dafür gibt’s eine verdient gute Bewertung.

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    Anett_Heinckevor 5 Monaten
    Amüsante Mordsgeschichte

    Die kleine Gemeinde Obernstall ist erschüttert.  Lupolenz, der Betreiber eines Bio-Labors, ist tot.

    Liegt es daran, dass er einen Privatdetektiv beauftragt hat, um die Haberer zu enttarnen? Diese bestrafen habgierige Leute, wie den Metzger Böhler, der Gammelfleisch verkauft. Aber was hatte Lupolenz zu befürchten? Er hat streng nach ökologischen Regeln gelebt, hat sogar den Müll der Nachbarn inspiziert, ob richtig getrennt wird. Ist er vielleicht auf etwas gestoßen?

    Polizistin Sibylle Schwinghammer  bekommt einen arroganten Traunstein Oberkommissar vorgesetzt, mit dem sie gnädiger Weise  zusammenarbeiten darf. Dabei versucht sie, die Haberer aus der Sache herauszuhalten, sie ist sich sicher, dass diese nichts mit dem Mord zu tun haben. Aber ihr Vorgesetzter will diese auf jeden Fall zur Strecke bringen. Als die Haberer das erfahren, versuchen sie selbst, den Täter zu finden.

    Es ergeben sich recht spannende Entwicklungen.

    Die Bürgermeisterin will ihren Mann verlassen und bei ihrem Geliebten Fritz zu bleiben, was dem gar nicht gefällt. Die hinzugezogene Fallanalytikerin Natasha Polcek kennt Sibylles Geheimnis, aber welches? Und der arbeitslose Drucker Arlberger schmeißt mit Geld um sich.

    Nebenbei ermittelt noch der Detektiv Goran Dedric, der den Haberern verdächtig nahe kommt.

     

    Ich habe mich köstlich amüsiert bei der Vorstellung des von Rinderfilet träumenden Metzgers. Oder auch als ein Verdächtiger in einer von Spinnenweben besetzten Zelle sitzt und lautstark von den Polizisten Essen und einen Laptop verlangt, was er auch bekommt. Und sein sauteurer Anwalt muss warten, bis er seine Internetgeschäfte erledigt hat. Sehr lustig war auch, wie ein großer starker Kerl Angst vor der „Hexe“ Laura Endorfine hat.

     

    Die Charaktere finde ich alle sehr interessant und auch auf unterschiedliche Art sympathisch. Die drei Haberer mag ich sehr, auch wenn Selbstjustiz nicht die feine Art ist.

    Und am Ende gibt es sogar neue Beziehungskonstellationen.

     

    Mir gefällt die Geschichte sehr gut und die dialektischen Bezeichnungen und Beschimpfungen sind super. Das Cover passt prime zur Geschichte.

    Durch den einfachen Schreibstil lässt sich das Buch auch gut und flüssig lesen.

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    A
    antaris_mk6vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein faszinierender Brauch sehr gut dargestellt.
    faszinierender Brauch

    Dieser Brauch ist einfach ungeheuer spannend und mörderisch. Die handlung fesselt und regt sofort zum weiterlesen an. Neben der Story des Buches, hat man auch einiges über die Geschichte und Ausübung des Brauches erfahren. Dieses Buch ist einfach nur einzigartig, ich kann es nur ans herz legen.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein alter Brauch in neuem Gewand. Spannend und kurzweilig beschrieben.
    Früher stellte man sie an den Pranger....

    Früher hat man sie an den Pranger gestellt, in Obernstall aber, einem Ort im Berchtesgadener Land, gibt es die drei Haberer.

    Sie lassen einen alten Brauch wieder aufleben: Umweltsünder, Metzger die altes Gammelfleich verkaufen, ein Bauer, der seine alte Scheune in Brand steckt um die Versicherungsprämie zu kassieren und viele mehr werden aufs Korn der Haberfeldtreiber genommen und das schändliche Tun wird somit öffentlich gemacht.

    Als aber der Betreiber eines Bio-Labors ermordet wird, wird es für die drei Haberer brenzlig, denn man hält sie für die Mörder.

    Nun müssen sie schnellstens den wahren Mörder finden, um nicht in selber Polizeigewahrsam zu landen.

    Die drei Haberer sind zum Teil recht schräge Figuren, die sehr gut mit ihren Eigenarten herausgearbeitet wurden. Sie punkten mit bayerischem Mutterwitz und Charme, also eine gelungene Mischung. Die Handlung selbst ist spannend und man will unbedingt wissen, wer denn nun der Täter ist und welches Motiv dahinter steckt.

    Viel Lokakolorit, das aber gut dosiert präsentiert wird und so zu einem richtigen Lesevergnügen wird, rundet das Buch ab.

    Ein Krimi, der mir sehr viel Vergnügen bereitet hat und den ich Lesern, die den bayrischen Charme mögen, unbedingt ans Herz legen möchte. Hier lasse ich gerne 5 Sterne zurück.

    Kommentare: 1
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    ViBres avatar
    ViBrevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit einem Hauch Witz!
    Spannendes Buch mit einem Hauch Witz!

    Inhalt (wurde übernommen):

    In Obernstall, einem (fiktiven) Ort im Berchtesgadener Land, wird ein alter Brauch wieder zum Leben erweckt: das Haberfeldtreiben. Sei es der Großbauer, der seinen Stall mitsamt Vieh anzündet, um die Versicherungsprämie zu kassieren, der Metzger, der mit seinem Gammelfleisch den halben Ort vergiftet, oder der Unternehmer, der seinen Sondermüll in den Fluss kippt – wer Schweinereien im großen Stil macht, aber nicht von der Justiz belangt wird, den trifft der rächende Dreschflegel der Haberer, bestehend aus Wirt und Stadtrat Fritz Bieber, dem Frühpensionär und Ex-Boxer Karl Strohball sowie der lebenslustigen Polizistin
    Sibylle Schwinghammer.

    Als jedoch der Betreiber eines Bio-Labors erschlagen wird, steht fest: Die Haberer sind die Mörder. Schließlich findet sich am Haus des Opfers deren Zeichen: der blutige Dreschflegel. Von der Kripo gejagt, bleibt den Haberern nur eine Möglichkeit: Sie müssen den wahren Mörder finden. Wie gut, dass ein Mitglied des Trios bei der Polizei arbeitet …

    Meine Meinung / Schreibstil:

    Der Schreibstil war sehr flüssig und einfach zu lesen. Es war ein tolles Buch mit guter Spannung bis zum Schluss. Ab und zu war es auch witzig, was aber keineswegs der Spannung geschadet hat.
    Es wurde nicht langweilig, weil immer viel passiert ist. Die Charaktere waren mit direkt sympathisch und authentisch.

    Fazit:

    Ein rundum gelungenes Buch! Von mir eine klare Kaufempfehlung!

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    BlueVelvetvor 5 Monaten
    Witziger Krimi aus dem Berchtesgardener Land

    Im beschaulichen Obernstall scheint der Brauch des "Haberfeldtreibens" wieder in Mode zu kommen. Innerhal kurzer Zeit werden 4 Bürger des Dorfes aufs Korn genommen und "ausgesungen" und durchs Haferfeld gejagt. So wird zum Beispiel ein Metzger öffentlich zur Rechenschaft gezogen, der Gammelfleisch verkauft.

    Die drei Haberer sind gut organisiert und bis jetzt sind die Aktionen nicht strafrechtlich verfolgt worden, nicht zuletzt, weil eine der drei Haberer bei der Polizei arbeitet. Doch eines Tages wird ein Toter aufgefunden - auf seiner Hauswand das Symbol der Haberfeldtreiber. Wer will den Haberern da einen Mord in die Schuhe schieben?

    Ein toller kurzweiliger Krimi der sich wie nichts weglesen lässt. Wer Krimis mag und etwas Humor hat ist hier gut bedient. Ich freue mich schon auf das nächste Werk.

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    K
    Karin07011998vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die 3 Haberer
    Die 3 Haberer

    Ein toller Krimi aus Bayern, sehr gut geschrieben Geschichte mit viel Tempo, und viele Charaktäre mit viel Herzblut geschriebene Story.

    Mir hat der Bayernkrimi sehr gut gefallen, bitte mehr davon.

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    M
    MichaelZischvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Krimi
    Toller Krimi

    Ein alter Brauch wir d in Obernstall wieder zum Leben erweckt. Das Haberfeldtreiben. Wenn es um alte Ware vom Metzger, Umwelt oder Versicherungsbetrug gibt, jede Schweinerei wirde von den 3 Haberer quittiert. Ein Mord an Stadtrat Lupolenz passiert, im Ort geht man davon aus das die 3 Haberer die Mörder sind, also suchen die 3 den wahren Mörder. Ein klasse Bayernkrimi, der sehr gut geschrieben ist und sehr viel Tempo hat. Mich hat die Geschichte gefesselt und ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    wernergerls avatar
    Ein alter bayerischer Brauch wird wieder ausgegraben: das Haberfeldtreiben. Damit straft ein schlagkräftiges Trio Leute, die sich diverse Schweinereien zuschulden kommen lassen. Bis sie selbst des Mordes verdächtigt werden...
    Ein liebevoller Regio-Krimi vor fantastischer Alpenkulisse
    Bellastellas avatar
    Letzter Beitrag von  Bellastellavor 4 Monaten
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