Werner Graf

 2.5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Zweistimmig, Der Sinn des Lesens und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Werner Graf

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Werner GrafZweistimmig
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Zweistimmig
Zweistimmig
 (14)
Erschienen am 01.12.2013
Werner GrafDer Sinn des Lesens
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Der Sinn des Lesens
Der Sinn des Lesens
 (1)
Erschienen am 01.09.2004
Werner GrafLesegenese in Kindheit und Jugend
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Lesegenese in Kindheit und Jugend
Lesegenese in Kindheit und Jugend
 (0)
Erschienen am 01.12.2009
Werner GrafLesen und Biographie
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Lesen und Biographie
Werner GrafSterben
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Sterben
Sterben
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Erschienen am 25.03.2014
Werner GrafSterben: Eine Anthologie über den Tod
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Sterben: Eine Anthologie über den Tod
Sterben: Eine Anthologie über den Tod
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Erschienen am 11.04.2014
Werner GrafAdolf Hitler begegnet Karl May
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Adolf Hitler begegnet Karl May
Adolf Hitler begegnet Karl May
 (0)
Erschienen am 17.02.2012
Werner GrafErfahrungskonstruktion
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Erfahrungskonstruktion

Neue Rezensionen zu Werner Graf

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Melanie_Vogltanzs avatar

Rezension zu "Zweistimmig" von Werner Graf

"Der Exorzist" im idyllischen Waldviertel
Melanie_Vogltanzvor 4 Jahren

Als Alenas demenzkranke Großmutter überraschend stirbt, verfällt die junge Frau in schwere Depressionen. Dies ist immerhin nicht das erste Unglück, das ihre Familie heimsucht - als sie noch ein Kind war, wurde ihre Mutter Opfer eines Hirntumors, und ihren Vater hat sie niemals kennengelernt. Im nun verlassenen Haus ihrer Großmutter kämpft Alena gegen die Trauer, die Leere - und die Stimmen, die sich plötzlich in ihrem Kopf breitmachen. War es tatsächlich "nur" ein Hirntumor, der die Schizophrenie ihrer Mutter auslöste, und warum hortete ihre Großmutter Bücher über Okkultismus auf dem Dachboden?

"Zweistimmig" ist ein Roman, der seine Spannung ganz allmählich aufbaut. Fließt die Geschichte anfangs noch gemächlich dahin, sieht sich der Leser in der zweiten Hälfte zusehends mit Szenarien konfrontiert, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Die Autoren lassen ihre Protagonistin dabei stets auf einem hauchdünnen Grat zwischen Realität und Wahn balancieren. Gegen Ende nimmt die Geschichte dann dermaßen an Fahrt auf, dass es mir unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen. An Schlaf war - leider auch nach Beendigung der letzten Seite, angesichts der beklemmenden Bilder, die mir anschließend durch den Kopf spukten - nicht mehr zu denken.

Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich dennoch vorzubringen, etwa die Tagebucheinträge von Alenas Mutter, aus denen man noch sehr viel mehr hätte rausholen können. Ich hatte die ganze Zeit über das intensive Gefühl, Tagebucheinträge einer Zwölfjährigen zu lesen, und nicht die einer zwanzigjährigen Erwachsenen. Außerdem bin ich immer wieder über ein paar kleine Stilblüten gestolpert, die mich zum Teil auch etwas schmunzeln ließen.

Nichtsdestotrotz haben Claudia Kolla und Werner Graf mit "Zweistimmig" ein spitzen Debüt vorgelegt, das ich gerne weiterempfehle.

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T

Rezension zu "Zweistimmig" von Werner Graf

...daran sollte noch gearbeitet werden.
theresa_stvor 5 Jahren

Das Cover zeigt eine Frau die in einen Wald geht. Der Inhalt beginnt ganz ähnlich.
Die Hauptfigur Alena zieht aufs Land zu ihrer Großmutter, um sich um sie zu kümmern. Als Ihre Großmutter kurz nach Ihrem Einzug stirbt, ist sie am Boden zerstört. Sie bekommt Depressionen und ihre werden Medikamente verschrieben.  Plötzlich geschehen seltsame Dinge. Sind das Nebenwirkungen der Medikamente oder wird Alena langsam verrückt. Auf dem Dachboden findet sie Tagebücher ihrer Mutter, die schon lange tot ist und wird plötzlich mit der  Vergangenheit konfrontiert....

Das Buch beginnt interessant und man wird in die Geschichte gezogen. Am Anfang ist es ziemlich gruselig...aber bald stockt das Buch irgendwie ein wenig. Die Geschichte wird immer seltsamer und verworrener. Plötzlich ist das Finale des Buches gekommen, ehe einem bewusst wird, dass es schun da ist....und dann ist es schon vorbei.


Irgendwie ging es mir zwischendurch etwas zu schnell und ich hatte das Gefühl etwas zu verpassen. Gegen Schluss hin wird es ziemlich verwirrend und als sie sich dann noch auf einer Art "Geisterebene" befindet ist es auch superschräg.
Mir persönlich hat der Schluss nicht wirklich gefallen, weil man mit so vielen Fragen, angefangenen Geschichtsfäden und einer gewissen Unbefriedigung zurückgelassen wird.

Die Autoren haben sich aber sehr bemüht. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen.

Man hat aber trotz allem das Gefühl, dass die Geschichte noch in den Kinderschuhen steckt und ich bin sicher, wenn die Autoren weiter an sich und an ihren Geschichten arbeiten, werden wir bald vollkommen in den Bahn gezogen und am Schluss das Buch staunend zur Seite legen können.

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YvonneLaross avatar

Rezension zu "Zweistimmig" von Werner Graf

Neue Ideen, zwischen den Zeilen versteckt ...
YvonneLarosvor 5 Jahren

Die Welt ist auf der Suche nach neuen Impulsen! In diesem Roman könnte sie eine ganze Ladung davon finden ... Nur muss man etwas scharren, bevor man auf sie stößt.

Da ist zum Beispiel die oberste Schicht: das rasante Tempo, in dem uns alles erzählt wird. Vom mysteriösen Tod der demenzkranken Großmutter bis hin zu den psychischen Problemen der Enkeltochter samt Stimmen im Kopf, die mit einem Familiengeheimnis zusammenzuhängen scheinen ...
Dahinter verbirgt sich zwar kein neues Thema, aber ein neues Problem und eine neue Herangehensweise an seine Lösung!

Wir graben weiter ... Geraten an etwas Hartnäckiges ... Unnötige Klischees.
Sie verdecken eine düstere Stimmung, in der die Autoren aufzublühen scheinen! Doch der Nährboden dessen ist verseucht. Was wirklich schade ist.

Nächster Widerstand.  Wir schaben an nutzlosen Informationen.
Dagegen kommen wirklich tiefsinnige Szenen mit interessanter Atmosphäre nicht mehr an. Dabei machen auch sie Lust auf mehr davon.

Dann glauben wir, einen Schatz entdeckt zu haben. Spannende Fragen glitzern uns entgegen! Jetzt fehlen uns nur noch die Schlüssel, die Antworten, und wir sind reich an einem Leseerlebnis, das doch noch Sinn ergibt.
Aber wir suchen vergebens. Bleiben Schlüssellos.

Doch wenn es dem Autoren-Team in Zukunft gelingen wird, die tollen Ansätze ihrer Visionen auszuarbeiten ... Sicher sind sie dann imstande, uns alle reich zu machen!

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Gespräche aus der Community

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verlagohneohrens avatar
Hallo ihr Lieben!

Während die erste Leserunde zu einer Anthologie noch läuft, gibt es an dieser Stelle den ersten Roman aus dem Verlag ohneohren zu gewinnen.

"Zweistimmig" ist das Debüt der beiden österreichischen Jungautoren Claudia Kolla und Werner Graf. In dem E-Book schaffen die beiden es gekonnt, Horror, Fantasyelemente und eine Portion Lokalkolorit zu mischen. Weihnachten mit Gänsehautgarantie ...

Die Kurzbeschreibung:

Ein jeglich Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wüst; und ein Haus fällt über das andere." (Lukas 11, 17)

Alena Frei lebt im Waldviertel. Nichts trübt die dörfliche Idylle, bis eines Tages ihre demenzkranke Großmutter verschwindet. Was auf den ersten Blick wie ein tragischer Einschnitt in ihr Leben wirkt, entpuppt sich als Ereignis mit weitreichenden Konsequenzen. Ein streng gehütetes Familiengeheimnis bringt Unruhe in das Leben der jungen Frau. Auf der Suche nach ihren Wurzeln entdeckt Alena neue Seiten an sich selbst. Und die Stimmen in ihrem Kopf sind bei der Aufklärung dieser Geheimnisse nicht gerade hilfreich …

Wir verlosen 13 Exemplare bis zum 20. Dezember.
Alles, war wir für eine erfolgreiche Bewerbung brauchen:
  • Warum ihr "Zweistimmig" lesen wollt.
  • Das gewünschte Format (EPUB oder MOBI).
  • Versand per Mail oder ein hübsches Codekärtchen per Post?
  • Eine Rezension, um unsere Debütautoren zu unterstützen, wäre sehr nett.

Wir losen noch vor Weihnachten aus, damit ihr die ersten ruhigen Feiertage vielleicht schon zum Lesen nutzen könnt. Falls noch Fragen auftauchen sollten, beantworten wir diese natürlich. Autorin Claudia Kolla wird mitlesen und auch ab und zu mitdiskutieren.


Eine Leseprobe findet sich hier: Klick!

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in 20 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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