Werner Heiduczek

 4,4 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor*in von Das verschenkte Weinen, Tod am Meer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

wurde 1926 in Hindenburg/Oberschlesien geboren. Seit 1965 lebt er als freier Schriftsteller, vorher war er im Schuldienst tätig. Sein Werk ist sehr vielfältig. Neben Romanen und Erzählungen erschien eine Vielzahl von Kinderbüchern. Sein erstes Kinderbuch „Jule findet Freunde“ entstand 1958. Seine Autobiografie „Im Schatten meiner Toten“ erschien 2005. Werner Heiduczek lebt in Leipzig.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Werner Heiduczek

Cover des Buches Tod am Meer (ISBN: 9783928660433)

Tod am Meer

 (5)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Jana und der kleine Stern (ISBN: 9783928885676)

Jana und der kleine Stern

 (4)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Das verschenkte Weinen (ISBN: 9783932545948)

Das verschenkte Weinen

 (4)
Erschienen am 01.06.2005
Cover des Buches Der kleine hässliche Vogel (ISBN: 9783867300063)

Der kleine hässliche Vogel

 (2)
Erschienen am 01.11.2006
Cover des Buches Abschied von den Engeln (ISBN: 9783963115691)

Abschied von den Engeln

 (1)
Erschienen am 01.10.2022
Cover des Buches Vom Glanz und Elend des Schreibens (ISBN: 9783862110421)

Vom Glanz und Elend des Schreibens

 (1)
Erschienen am 15.10.2011
Cover des Buches Der Schatten des Sijawusch. (ISBN: B0026KN8BK)

Der Schatten des Sijawusch.

 (1)
Erschienen am 01.01.1986

Neue Rezensionen zu Werner Heiduczek

Cover des Buches Das verschenkte Weinen (ISBN: 9783932545948)
Maza_e_Keqes avatar

Rezension zu "Das verschenkte Weinen" von Werner Heiduczek

Märchen, Sagen und Geschichten aus aller Welt: seltsam, unheimlich und lehrreich
Maza_e_Keqevor 3 Jahren

Die titelgebende Geschichte „Das verschenkte Weinen“ ist ein tiefgründiger, teils gruseliger Auftakt zu einer Sammlung von Märchen und sagenhaften Begebenheiten. Dabei findet sich fast immer eine Moral oder eine Lehre fürs Leben. Das muss man dann mögen ober darüber hinweg-lesen.

Die Erzählungen sind recht abwechslungsreich gestaltet: aus Afghanistan, Griechenland, dem Irak und vielem mehr.

Ich hatte zwischenzeitlich den Eindruck, dass sich das immer gleiche Frauenbild durch die Geschichten zieht: dem Mann unterlegen, seinem Willen ausgeliefert oder ihn mit Klugheit und Cleverness unterstützend, alternativ hysterisch und anstrengend. Das besserte sich im weiteren Verlauf, doch es blieb ein unangenehmer „Beigeschmack“.

Auf Grund häufiger Grausamkeit, Gewalt und Gruselfaktoren empfehle ich die Geschichten des Buches nur vereinzelt für Kinder zum Vorlesen.

Die seltsamen Illustrationen sagten mir persönlich überhaupt nicht zu.

Ein paar Geschichten gefielen mir recht gut. Der Erzählstil ist allen gleich märchenhaft, nahezu poetisch. Auch das ist sicherlich Geschmackssache.

Bedingte Empfehlung für Leser, die die angesprochenen Kritikpunkte nicht stören.

Cover des Buches Jana und der kleine Stern (ISBN: 9783928885676)
mama_liestvors avatar

Rezension zu "Jana und der kleine Stern" von Werner Heiduczek

Zauberhafter Kinderbuchklassiker
mama_liestvorvor 4 Jahren

Ein zauberhafter Kinderbuchklassiker in Neuauflage , erschienen im Leipziger Leiv Kinderbuchverlag.Wunderschön gezeichnete, nostalgische Kinderillustrationen. Ein Bilderbuch, das in keinem Kinderbuchregal fehlen sollte... eine liebevolle Kindergeschichte über Jana , die alles dafür tut ihren kleinen , verzweifelten Stern zu retten.

Jeden Abend schaut die kleine Jana aus ihrem Fenster und bewundert den kleinen, hellen Stern am Abendhimmel.Kurz vor dem Schlafengehen , winkt Jana dem kleinen Stern sogar nocheinmal zu und der Stern zwinkert Jana jeden Abend zurück....Eines Nachts wacht Jana auf und auf ihrer Bettkante sitzt der kleine Stern. Er ist vom Himmel gefallen , weil er sich zu Neugierig aus seinem Himmelsfenster gelehnt hatte und gelandet ist er geradewegs in Janas Kinderzimmer. Im ersten Moment freut sich das kleine Mädchen darüber sehr , doch als der Stern Jana erklärt , das er blind wird wenn der Tag kommt.... muss Jana sich sofort etwas einfallen lassen, um den kleinen , verzweifelten Stern zu Helfen ! ...und das ist garnicht so einfach....

Eine liebevolle , erlebnisreiche Gutenachtgeschichte mit viel Herz. Wundervoll sanft und dabei spannend von Werner Heiduczek erzählt.Die farbenfrohen , kindlichen Illustrationen von Karl- Heinz Appelmann begeistern Groß & Klein. Ein Kinderbuchschatz den ich Euch unbedingt empfehlen möchte :) So Schön... Die hilfsbereite kleine Jana muss man einfach ins Herz schließen , genauso den kleinen verzweifelten Stern. Doch zum Glück hat Jana viele Ideen und gute Freunde... Der vom Himmel gefallene Stern ist bei Jana in guten Händen. Bald leuchtet er wieder glücklich und munter am Abendhimmel und ein kleines Stück auch nur, für die hilfsbereite , mutige kleine Jana :)

Cover des Buches Das verschenkte Weinen (ISBN: B07CGF7HGW)
Suszis avatar

Rezension zu "Das verschenkte Weinen" von Werner Heiduczek

Eine wundervolle Mischung aus Text und Musik mit einem sehr wahrem Kern!
Suszivor 5 Jahren

Die junge Aristid lernt den blinden Flüchtlingsjungen Hondez kennen. Aus den beiden Spielkameraden entsteht eine tiefe Liebe, wobei der eine nicht ohne den anderen sein kann. Durch Aristid „sieht“ Hondez, was sie sieht – und beide könnten damit glücklich sein. Als sie von einem Arzt erfahren, der Blinde sehend machen kann, wächst vor allem in Aristid der Wunsch, das Hondez sehen kann. Doch der Preis dafür ist sehr hoch….

Leidvoll muss Hondez erfahren, das durch das vermeintlich „einfache“ Opfer was Aristid dachte zu erbringen, sie sich sehr zu ihrem Nachteil verändert. Mit dem Weinen hat sie auch ihre Gefühle verloren. Dabei ist das Weinen keine unwichtige Eigenschaft, denn es befreit und bringt Emotionen genauso zum Ausdruck wie das Lachen. Und erst die Gefühle und Emotionen machen das Wesen des Menschen aus – sonst wären wir nur wie Maschinen.

Die Symbiose zwischen der Geschichte und der eher schwermütigen Musik hat mir sehr gut gefallen und mich sehr berührt. Vor allem die weiteren Titel nach dem Ende der Geschichte. Es lässt sehr viel Zeit, über das eben gehörte nochmal Nachzudenken.

Die Botschaft lässt sich ganz einfach zusammenzufassen: Seid mit dem zufrieden, was ihr habt. Denn das Streben nach „mehr“, befriedigt nicht. Die Liebe verursacht Qualen und heilt sie aber zugleich.

Ein gelungenes Märchen (nicht nur für ältere Kinder) mit einer sehr wichtigen Botschaft. Diese Geschichte sollte sich jeder mal zu Gemüte führen! Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert.

 

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