Werner Heiduczek

 4.5 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Das verschenkte Weinen, Tod am Meer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Werner Heiduczek

wurde 1926 in Hindenburg/Oberschlesien geboren. Seit 1965 lebt er als freier Schriftsteller, vorher war er im Schuldienst tätig. Sein Werk ist sehr vielfältig. Neben Romanen und Erzählungen erschien eine Vielzahl von Kinderbüchern. Sein erstes Kinderbuch „Jule findet Freunde“ entstand 1958. Seine Autobiografie „Im Schatten meiner Toten“ erschien 2005. Werner Heiduczek lebt in Leipzig.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Werner Heiduczek

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Cover des Buches Tod am Meer9783928660433

Tod am Meer

 (4)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Das verschenkte Weinen9783932545948

Das verschenkte Weinen

 (3)
Erschienen am 01.06.2005
Cover des Buches Jana und der kleine Stern9783928885676

Jana und der kleine Stern

 (3)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Der kleine hässliche Vogel9783867300063

Der kleine hässliche Vogel

 (2)
Erschienen am 01.11.2006
Cover des Buches Vom Glanz und Elend des Schreibens9783955370381

Vom Glanz und Elend des Schreibens

 (1)
Erschienen am 11.10.2011
Cover des Buches Der Schatten des Sijawusch.B0026KN8BK

Der Schatten des Sijawusch.

 (1)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Die Schatten meiner Toten9783936618136

Die Schatten meiner Toten

 (0)
Erschienen am 01.08.2005

Neue Rezensionen zu Werner Heiduczek

Neu

Rezension zu "Das verschenkte Weinen" von Werner Heiduczek

Eine wundervolle Mischung aus Text und Musik mit einem sehr wahrem Kern!
Suszivor einem Jahr

Die junge Aristid lernt den blinden Flüchtlingsjungen Hondez kennen. Aus den beiden Spielkameraden entsteht eine tiefe Liebe, wobei der eine nicht ohne den anderen sein kann. Durch Aristid „sieht“ Hondez, was sie sieht – und beide könnten damit glücklich sein. Als sie von einem Arzt erfahren, der Blinde sehend machen kann, wächst vor allem in Aristid der Wunsch, das Hondez sehen kann. Doch der Preis dafür ist sehr hoch….

Leidvoll muss Hondez erfahren, das durch das vermeintlich „einfache“ Opfer was Aristid dachte zu erbringen, sie sich sehr zu ihrem Nachteil verändert. Mit dem Weinen hat sie auch ihre Gefühle verloren. Dabei ist das Weinen keine unwichtige Eigenschaft, denn es befreit und bringt Emotionen genauso zum Ausdruck wie das Lachen. Und erst die Gefühle und Emotionen machen das Wesen des Menschen aus – sonst wären wir nur wie Maschinen.

Die Symbiose zwischen der Geschichte und der eher schwermütigen Musik hat mir sehr gut gefallen und mich sehr berührt. Vor allem die weiteren Titel nach dem Ende der Geschichte. Es lässt sehr viel Zeit, über das eben gehörte nochmal Nachzudenken.

Die Botschaft lässt sich ganz einfach zusammenzufassen: Seid mit dem zufrieden, was ihr habt. Denn das Streben nach „mehr“, befriedigt nicht. Die Liebe verursacht Qualen und heilt sie aber zugleich.

Ein gelungenes Märchen (nicht nur für ältere Kinder) mit einer sehr wichtigen Botschaft. Diese Geschichte sollte sich jeder mal zu Gemüte führen! Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert.

 

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K

Rezension zu "Das verschenkte Weinen" von Werner Heiduczek

Werner Heiduczek - Das Verschenkte Weinen
katy-modelvor einem Jahr

Zum Buch:
Der blinde Flüchtlingsjunge Hondez trifft das Mädchen Aristid; beide verbindet bald eine tiefe Liebe. Aristids Vater findet den Arzt Dr. Pretorius, der Hondez das Augenlicht wiedergeben kann. Pretorius fordert dafür allerdings das Weinen Aristids - und sie gibt es ihm frohen Herzens. Wer aber nicht weint, dem erkaltet das Herz ...

Die Aussage der Geschichte ist zeitlos: Es geht vor allem darum, zu akzeptieren, dass unser Leben unvollkommen ist. Als Kritik am DDR-Sozialismus geschrieben, ist das Märchen heute in einer von Selfies, Social Media und Selbstoptimierung geprägten Gesellschaft genauso relevant.

Neben dem von Alexander Pensel steht die Musik von Marion von Tilzer; sie nimmt die Emotionen des Märchens auf und bringt sie dem Hörer auf einer zusätzlichen Ebene nahe.

Meine Rezension:      
Ein sehr schönes Emotionales Hörbuch . Das ein sagt das nicht alles ist wie es scheint ,das man sich doch akzeptieren sollte .Flüchtlingsjunge Hondez er verliebt sich in Astrid und sie erleben eine schöne zeit .Bis Astrid ihr Vater ein Vorschlag hat ,Hondez das Augenlicht wieder zu geben ,nur sie muss dafür auch was geben.Was sehr ergreifend ist und mit der Musik noch sehr in die Emotionen geht 
     
Der Schreibstil :
Der sprecher ,sowie das Hörspiel,waren sehr gut und verständlich anzuhören 

Charaktere         
Hondez .Astrid,der Vater und ein paar andere tolle Charaktere

Das Ende :       
Sehr emotional und mit ein tollen Finale 

Fazit:        
Ein Buch über ein junge und seine Liebe Astrid,die eine falsche Entscheidung treffen

Ich vergebe 5 Sterne für das Buch

Das Cover: Der Geigenspieler im Zeichnungsbild ...

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Rezension zu "Das verschenkte Weinen" von Werner Heiduczek

ein ergreifendes, musikalisch untermaltes Märchen
Funny1210vor einem Jahr

"Das verschenkte Weinen" ist ein Märchen für jedes Alter von Werner Heiduczek. Die Hörbuchfassung wird gesprochen von Alexander Pensel und ist mit Musik von Marion von Tilzer untermalt.


Das Mädchen Aristid, das bei seinem Vater aufwächst, da die Mutter bei der Geburt verstarb, trifft eines Tages den Flüchtlingsjungen Hondez, der beide Eltern verloren hat und bei einer Ziehmutter lebt. Hondez ist aufgrund einer Krankheit blind. Die beiden Kinder freunden sich an. Irgendwann verbindet die beiden eine so tiefe Liebe, dass selbst Aristids Vater, der alles versuchte um die beiden voneinander fern zu halten, einsehen, dass die Liebe stärker ist. Da er nicht möchte, dass Aristid mit einem blinden Mann zusammen ist, setzt der Vater alles daran, dass Hondez geheilt wird. Tatsächlich findet sich ein Arzt, der Honez das Augenlicht zurückgeben könnte. Allerdings ist der Preis dafür hoch: Aristis muss ihr Weinen dafür hergeben. 
Die gesamte Geschichte ist eingebaut in eine äußere Handlung bei der drei Männer eine Reise unternehmen während der einer der drei Männer eben die Geschichte von Aristid und Hondez erzählt.

Die Geschichte ist sehr ergreifend und macht sehr nachdenklich. Manchmal ist es besser mit dem zufrieden zu sein, das man hat. Eine Veränderung muss nicht immer besser sein. 

Der Sprecher Alexander Pensel hat eine sehr angenehme Stimme und liest sehr flüssig und verständlich. Ich habe ihm sehr gerne zugehört.

Die musikalische Untermalung ist auch sehr angenehm. Meist spielt die Musik immer zwischen den Abschnitten, selten auch leise während des Textes im Hintergrund. Die Stimmung der Musik passt auch zu den jeweiligen Textpassagen.

Insgesamt war das ein sehr ergreifendes Hörbuch, das zum Nachdenken anregt. Durch die musikalische Untermalung ist es etwas ganz besonderes. Die Spieldauer ist für ein Hörbuch mit 111 Minuten eher kurz, aber zu diesem Märchen passt die Länge gut und die Zeit ist auch wirklich sehr angenehm verbracht.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das verschenkte Weinenundefined
Hallo liebe Lovelybooks-Freunde,

wir laden euch herzlich zu unserer nächsten
BUCHFUNK-Hörrunde ein! Dafür haben wir Werner Heiduczeks Märchen "Das verschenkte Weinen" ausgewählt, das von Alexander Pensel gesprochen wurde. Wir verlosen zwanzig Hörbücher - unsere Bewerbungsfrage lautet:

Warum weint ihr?

Wir freuen uns sehr auf den Meinungsaustausch zur Geschichte und eure Rezensionen!

Viel Glück!
Eure Janka



Hier eine kurze Inhaltsangabe für euch:

Der blinde Flüchtlingsjunge Hondez trifft das Mädchen Aristid; beide verbindet bald eine tiefe Liebe. Aristids Vater findet den Arzt Dr. Pretorius, der Hondez das Augenlicht wiedergeben kann. Pretorius fordert dafür allerdings das Weinen Aristids - und sie gibt es ihm frohen Herzens. Wer aber nicht weint, dem erkaltet das Herz …
 
Die Aussage der Geschichte ist zeitlos: Es geht vor allem darum, zu akzeptieren, dass unser Leben unvollkommen ist. Als Kritik am DDR-Sozialismus geschrieben, ist das Märchen heute in einer von Selfies, Social Media und Selbstoptimierung geprägten Gesellschaft genauso relevant. 
 
Neben dem von Alexander Pensel gelesenen Text steht die Musik von Marion von Tilzer; sie nimmt die Emotionen des Märchens auf und bringt sie dem Hörer auf einer zusätzlichen Ebene nahe.


Der Autor Werner Heiduczek

Werner Heiduczek wurde 1926 als Sohn eines Bergarbeiters im oberschlesischen Hindenburg geboren. Nach Kriegsgefangenschaft im Zweiten Weltkrieg wurde Heiduczek 1946 Lehrer. Seit 1965 arbeitete er als freier Schriftsteller in Halle an der Saale und lebt heute in Leipzig. Heiduczek schrieb Erzählungen, Stücke und Hörspiele für Kinder und Jugendliche. Sein 1977 erschienener Roman Tod am Meer, die autobiografisch gefärbte, skeptische Lebensbilanz eines DDR-Künstlers, wurde 1978 verboten. Zum Ende der DDR verlegte sich Heiduczek vermehrt auf Stoffe aus Märchen und Sagen.


Der Sprecher Alexander Pensel

Alexander Pensel wurde 1986 in Berlin geboren und ist dort aufgewachsen. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Ab 2009 spielte er an einigen Inszenierungen am Neuen Theater, Halle und ist dort seit der Spielzeit 2011/12 festes Ensemblemitglied. Daneben steht Pensel für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und nimmt als Sprecher Hörbücher und Hörspiele auf.


Die Komponistin Marion von Tilzer

Marion von Tilzer wurde 1968 im österreichischen Hall in Tirol geboren und lebt seit 1989 in Amsterdam, wo sie am Konservatorium studierte. 2012 gewann sie den ersten Preis des Donemus Kompositionswettbewerb. Sie komponiert Musik für Film, Theater und den Konzertsaal (Aufführungen u. a. im Orgelpark, Concertgebouw Amsterdam, und mit dem WDR Rundfunkorchester). Als Pianistin hat von Tilzer Konzerte in ganz Europa, Indien und Nordamerika gegeben. Ihre Musik ist zudem auf verschiedenen CDs veröffentlicht.
159 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Suszivor einem Jahr
Meine Rezi ist nun online: https://www.lovelybooks.de/autor/Werner-Heiduczek/Das-verschenkte-Weinen-1805932528-w/rezension/2036950074/?showSocialSharingPopup=true Ebenfalls auf Amazon und Lesejury. Dies war ein wundervolles Hörbuch, was ich gerne mal wieder höre! Vielen lieben Dank, das ich hier dabei sein durfte!

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