Werner Hofmann

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Goya

Goya

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Erschienen am 13.10.2005
Degas

Degas

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Erschienen am 19.09.2007
Die Schönheit ist eine Linie

Die Schönheit ist eine Linie

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Erschienen am 17.10.2014
Horst Janssen - Caspar David Friedrich

Horst Janssen - Caspar David Friedrich

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Erschienen am 03.08.2011
Handbuch der Kautschuktechnologie - Band 2

Handbuch der Kautschuktechnologie - Band 2

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Erschienen am 07.10.2011
Industriesoziologie für Arbeiter

Industriesoziologie für Arbeiter

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Erschienen am 01.05.1991
Handbuch der Kautschuktechnologie- Band 1

Handbuch der Kautschuktechnologie- Band 1

 (0)
Erschienen am 07.10.2011
Die Karikatur

Die Karikatur

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Erschienen am 01.11.2007

Neue Rezensionen zu Werner Hofmann

Neu
W

Rezension zu "Degas" von Werner Hofmann

Nicht nur die berühmten Werke werden abgebildet
WinfriedStanzickvor einem Jahr


Werner Hofmann ist bekannter und sehr produktiver Kunsthistoriker. Sein neuestes, verlegerisch überaus gelungenes Werk beschäftigt sich mit dem Maler Edgar Degas, seinem Leben und Werk und den Künstler, von den er beeinflusst wurde, bzw. mit denen er in einem stetigen Austausch stand.

Nicht nur die berühmten Werke werden abgebildet und in sprachlich anspruchsvollen Essays besprochen, sondern auch andere Bilder werden behandelt.  Hofmann hält Degas nicht für einen Impressionisten, als der er immer gehandelt wurde, sondern für einen Realisten, einen „Maler der gesellschaftlichen Entfremdung“ und einen "Analytiker eines gesellschaftlichen Helldunkels".

Die 230 Abbildungen sind ein ästhetischer Genuss und die manchmal schwer zugänglichen, sehr beladenen Texte erweitern den bisherigen Blick auf Degas mit vielen interessanten Aspekten.



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M

Rezension zu "Die Schönheit ist eine Linie" von Werner Hofmann

Über die zentrale Schönheit der "Schlangenlinie" in der Kunstgeschichte
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Über die zentrale Schönheit der "Schlangenlinie" in der Kunstgeschichte

Die Formeigenschaft der Schlange ist jene der "fortwährenden Bewegung" ,mit "unvorhersehbaren Abläufen". Vielleicht liegt darin ja jene "Schönheit der Linie", die schon Schiller ansprach und die über die Jahrhunderte in der Kunst zentrale Verwendung gefunden hat.

Die Bewegungen der Schlange als Metapher für eine Vielzahl von Verwandlungsmöglichkeiten, immer begleitet von Ambivalenzen.

13 solcher Metaphern hat Werner Hofmann für seine Betrachtungen ausgewählt.

Wie ein "Gerüst gegen ein Gemenge" kann man die Ausdrucksformen dieser Linie betrachten. wobei das Gerüst auf die konstruktive Vollendung zielt (als zielgerichtete Bewegung in Schlangenlinien) und das Gemenge auf proteische Verwandlungen und Widerrufe zielt (die Ambivalenzen, das nicht Vorausschaubare der Bewegungen).

Diese "verwirrende Dynamik" stellt Hofmann in diesem, seinem letzten Werk quer durch die Kunstgeschichte nun vor.

Von den "linearen Schwingungen" bei Dürer (eine Linie, "daraus man wunderbarlich Ding machen kann" über den "Stellenwert der Schlange an sich" in Mythos, Mythologie, Religion und Politik, für "alle Kulthandlungen, die der Welt eine gute und eine böse Seite zuweisen", in ihrer "Vieldeutigkeit" hin zur "subtilen Formökonomie der keltisch-germanischen Ornamentsprache".

Wie dann beim "Kopf der Medusa" oder der Laokoon-Gruppe, den "Sündenfall" und das Zusammenwirken von Mensch und Schlange als einerseits getrennte Wesen (Lokoon) und anderseits "Zwitterwesen" (Medusa).

Wobei späterhin gerade in der abstrakten Kunst (Kandinsky, Duchamps) die "Schlangenlinie" eine zentrale Rolle einnehmen wird (".....wenn die Linie die Qualität eines autonomen Dings annimmt" (Duchamps)), bis hin zu den linearen Raumkonstruktionen eines Naum Gabo oder den begehbaren Linienkunstwerken von Heike Mutter und Ulrich Genth (die Vorstellung eines modernen Laokoon in Form einer Achterbahn).

Dabei gilt (und dies lässt Hofmann in den einzelnen Variationen zum Thema im Hintergrund mitlaufen): "Jede Spirale verläuft in zwei Richtungen: von einer Mitte weg und auf diese zu".

Im Mittelpunkt seiner Darstellungen findet der Leser dabei jene Versuche und Ansinnen der verschiedenen Künstler und Kunstformen, jene "Entgrenzung" zwischen Kunst und Leben zum Ausdruck zu bringen, in welcher auch und gerade durch die Schlangenlinie der Versuch unternommen wird, "sich anschmiegend der gesamten Wirklichkeit zu bemächtigen".

Wofür am Ende des Buches einiges der Kunst Hundertwassers von Hofmann kurz beleuchtet wird.

Insgesamt bietet Hofmann in Stil und Thema keine einfache Kost. Im Gebiet unerfahrene Leser werden sich daher schon bei den einleitenden Worten leicht überfordert fühlen, Hofmann setzt einiges an Wissen und bereits vertieften Interesse voraus.

Trotz der vielfachen Illustrationen besitzt das Buch einen hohen Abstraktionsgrad und wird vor allem Kunsthistoriker und an der Formensprache der Kunstgeschichte interessierte Leser anziehen.

Diese aber finden im Buch sorgfältige und in die Tiefe reichende Betrachtungen der Entfaltung der Schlange als Wesen und der Schlangenbewegung als Linienform, die von der klaren "künstlichen" Ornamentsprache hin zum Versuch der "Entgrenzung" zwischen Kunst und Leben führt. Getragen von der Hoffnung Camus (die Hofmann teilt), "wonach es darum geht, die Schönheit zu leben und nicht (nur) zu imaginieren.

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