Werner Holzwarth

 4.6 Sterne bei 243 Bewertungen
Werner Holzwarth

Lebenslauf von Werner Holzwarth

Werner Holzwarth wurde 1947 geboren und war lange Zeit als Texter tätig. Außerdem arbeitete er als freier Journalist für diverse Zeitschriften wie Spiegel oder Die Zeit. 1989 erschien sein Kinderbuch "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat", das mittlerweile in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Später war er Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar. Seit 2012 ist er hauptberuflich jedoch als Kinderbuchautor tätig.

Alle Bücher von Werner Holzwarth

Sortieren:
Buchformat:
Guck mal, wie die gucken!

Guck mal, wie die gucken!

 (8)
Erschienen am 17.01.2017
Ich wär so gern...dachte das Erdmännchen

Ich wär so gern...dachte das Erdmännchen

 (5)
Erschienen am 30.01.2017
Leise pieselt das Reh

Leise pieselt das Reh

 (3)
Erschienen am 22.09.2015
Der kleine Käfer Skarabäus

Der kleine Käfer Skarabäus

 (2)
Erschienen am 17.07.2018
Mag ich! Gar nicht!

Mag ich! Gar nicht!

 (2)
Erschienen am 01.03.2015
Sag mal Danke, du Frosch!

Sag mal Danke, du Frosch!

 (1)
Erschienen am 17.01.2017
Kleemil und Kleemilie

Kleemil und Kleemilie

 (1)
Erschienen am 28.02.2014

Neue Rezensionen zu Werner Holzwarth

Neu
heinokos avatar

Rezension zu "Der kleine Käfer Skarabäus" von Werner Holzwarth

Kreative Käferwelt
heinokovor 2 Monaten

Kreative Käferwelt

 

Vorneweg: Das Bilderbuch riecht äußerst intensiv, es riecht wie frisch gestrichen – nach grüner Farbe. Und das gesamte Buch ist in der Tat grünlastig. Ocker, Braun, etliche Schattierungen Grün und ein wenig Rosa – mehr Farben gibt es nicht. Ist nicht auch die Welt eines Mistkäfers ein klein wenig bunter? Gefällt dies den Kindern? Nun, der Illustratorin Sabine Kranz ist es in jedem Fall auf perfekte Weise gelungen, eine große Bandbreite an Gefühlen in der Welt der Käfer zu entdecken und „in Szene“ zu setzen. Damit macht sie die grüne Käferwelt vielfarbig in einem tieferen Sinn.

 

In der Welt der Pillendreher geht es recht gleichförmig zu. Wie Fabrikarbeiter am Fließband drehen die Käfer Kugeln und Kugeln und Kugeln. Die Gleichförmigkeit dieser Arbeit springt den Betrachter direkt an, aber auch die Kunstfertigkeit, die durch permanente Übung entsteht, wird im Bild lebendig, und eine gewisse Zufriedenheit, wenn das Werk geschafft und gelungen ist. Skarabäus jedoch bricht eines Tages aus der Monotonie aus und will Würfel drehen, trotz aller durchaus vernünftigen Einwände der anderen Käfer. Und tatsächlich schafft er es, es entstehen verschiedene Würfel, sogar Herzchen gelingen ihm. Auf einmal haben seine Käferkollegen viele Ideen, Würstchen kann Skarabäus drehen oder Igel und alle haben einen Riesenspaß daran, die verrücktesten Ideen in die Tat umzusetzen. Sabine Kranz zeigt die Wandlung in den Gesichtern der Pillendreher, von gelangweilter Gleichförmigkeit hin zu begeisternder mitreißender Kreativität. Bis einer der Käfer die Idee hat, dass man einen Fußball drehen und damit spielen könnte – und plötzlich hat auch Skarabäus wieder Spaß am (Fußball-)Kugeldrehen….

 

Eine schöne Botschaft hat uns der Autor in seiner grünen Welt hinterlassen: Hab Mut, etwas anders zu machen als die anderen. Lass deiner Kreativität freien Lauf. Und hab Freude an allem, was du tust!

Und vielleicht sollten wir mal mit unseren Kindern die Käferwelt näher betrachten? Über den Pillendreher gibt es viel Wissenswertes zu erfahren. Warum rollt er Kugeln? Und warum war er im alten Ägypten heilig? Oder wir könnten gemeinsam mit den Kindern ausprobieren, eine rundum runde Kugel zu formen, um dabei zu erfahren, wie schwierig das ist.

Wir können aber auch einfach nur Freude an dem schönen Bilderbuch haben, es vorlesen, uns an den Illustrationen erfreuen, eben Freude haben, einfach so.

 


Kommentieren0
21
Teilen
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Der kleine Käfer Skarabäus" von Werner Holzwarth

Ein wundervolles Buch über den Mut aus dem täglichen Einerlei auszubrechen
Kinderbuchkistevor 3 Monaten

Eine amüsante Geschichte über das tägliche Einerlei
und das man ihm durchaus mal entfliehen darf
erzählt vom Autor der Geschichte
"Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte,
wer ihm auf den Kopf gemacht hat"
für Kinde ab 3 Jahren.



Der Name des Autors wird den meisten nichts sagen.
Erzählt man dann aber, das er bereits 1989
"Die Geschichte vom Maulwurf, der wissen wollte wer ihm auf dem Kopf gemacht hat"
geschrieben hat, dann rufen die meisten: ".....die kenn ich!...."
Schade eigentlich, das man sich gerade im Bilderbuchbereich nicht die Bilderbuchmacher, sei es Autoren oder Illustratoren ( oder auch die weibliche Version) merkt. Im Jugendbuchbereich und bei den Erwachsenen sieht das schon ganz anders aus.

Dieses Mal erzählt Werner Holzwarth die Geschichte vom kleinen Käfer Skarabäus, der es leid ist immer nur Kugeln zu formen / Pillen zu drehen. Aber das machen Mistkäfer nun mal den lieben langen Tag.
Schöne runde Kugeln. Immer nur Kugeln, Kugeln und nochmals Kugeln.
Das könnte jetzt immer so weiter gehen, doch der kleine Skarabäus bricht aus diesem Trott aus, fängt an eckige Formen zu machen.. Zunächst sind die anderen entsetzt. Wie kann ein Mistkäfer  es wagen etwas anders außer Kugeln zu formen, doch dann finden sie Gefallen an der Vielfalt, haben immer neue Ideen, die Skarabäus gleich in die Tat umsetzt.
So ist er nicht nur ein Pillendreher sondern auch ein Herz-,Igel, Nudel-......... Dreher und alle haben viel Freude. Die zu Beginn so lethargisch wirkende Käferschar blüht richtig auf. Freude ist eingezogen.
Ob sie von nun an statt Pillenkugeln immer andere Formen bauen?
Man könnte es vermuten, doch es kommt anders.
Einer der jungen Käfer entdeckt, das man mit den runden Kugeln Fußball spielen kann. Plötzlich hat die runde Form wieder ihren Reiz. Ist etwas besonderes man kann viel mit der runden Kugel machen. Fußball spielen, jonglieren...... und vieles mehr. Wenn die Pillendreher nun ihre Kugeln formen sind das nicht irgendwelche Kugeln und deshalb macht ihnen ihre Arbeit auch wieder Freude.
Sie wissen nun, das es schön ist einmal etwas anders zu machen. Sie haben die Freude entdeckt und mit dieser Freude kann man auch den Alltag füllen.
*
Eine wundervolle Geschichte, mit einer tiefen Botschaft, die wohl erst Kinder ab 4 Jahren so langsam verstehen. Doch man muss nicht immer Botschaften einer Geschichte verstehen. Daher empfehle ich das Buch auch schon jüngeren Kindern. Es ist eine wirklich amüsante Geschichte. Einfach so! Wundervoll leicht erzählt und fantastisch illustriert. Die kleinen Rüsselträger mit den runden, großen Kulleraugen und den Fühlern auf dem Kopf wachsen einem gleich ans Herz. Die Mimik der Käfer ist genial eingefangen und spricht Bände.
Das Entsetzten  ist genauso gut zu erkennen, zu fühlen wie die Freude und das Schelmische.
*
Käfer sind nicht unbedingt das, was man als Protagonisten eines Bilderbuches erwartet und genau deshalb ist die Geschichte so anders und interessant für die Kinder.
Sie fragen neugierig nach. "Gibt es die Käfer wirklich?" "Was machen die?" "Sind die gefährlich?" "Wieso drehen die die Kugeln?"
Fragen über Fragen, die am zum Anlass nehmen kann sich einmal näher mit diesen fantastischen Wesen zu beschäftigen, die auch in der Mythologie eine große Rolle spielen.
*
Als wir mit den Kindern die Geschichte gelesen haben kamen viele dieser Fragen.
Dank guter Vorbereitung standen wir aber nicht unwissend herum sondern packten all das aus, was wir schon vorbereitet hatten.
Bilder von Skarabäen, die auch Glückskäfer genannt werden. Fotos von alten Wandmalereien und vieles mehr.
Am Ende formte jeder aus türkisem Fimo einen kleinen Skarabäus  (nach dem Vorbild der Fotos), als Glücksbringer und aus Styroporkugeln bastelten wir unsere kleinen Bilderbuchhelden . Das geht wirklich ganz einfach. Man benötigt nur unterschiedlich große Kugeln Pfeifenreiniger und Tonpapier. Wachelaugen kann man nehmen es muss aber nicht sein.
*
Ich bin mir sicher jedem fällt dazu selbst noch etwas ein.
*
So regt dieses wundervolle Bilderbuch nicht nur dazu an, sich einmal mit einem Käfer zu beschäftigen, von dem die meisten vermutlich noch nie etwas gehört haben sondern es regt auch an auf die unterschiedlichen Weisen kreativ zu werden.
Das müsste Werner Holzwarth, dem ehemaligen Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Uni in Weimar und der Illustratorin Sabine Kranz doch richtig gut gefallen.


Kommentieren0
0
Teilen
Petzi_Mauss avatar

Rezension zu "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" von Werner Holzwarth

Der pädagogische Sinn erschließt sich mir nicht ganz...
Petzi_Mausvor 9 Monaten

Kurz zum Inhalt:

Eines Tages landet eine 'Wurst' auf dem Kopf des kleinen Maulwurfs.
Er macht sich auf die Suche und fragt sämtliche Tiere, bis er den Täter ausfindig macht.


Meine Meinung:

Wahrscheinlich ist es für kleine Kinder witzig, ein Buch anzuschauen, welches rein vom Thema 'Kacki' handelt.
Man lernt zwar, wie die Ausscheidungen von verschiedenen Tieren aussehen, aber sonst hat das Buch keinen pädagogischen Wert.
Im Gegenteil, am Schluss rächt sich der kleine Maulwurf auf die gleiche Weise - man kann sich ja denken, wie.


Fazit:

Für mich pädagogisch nicht sinnvoll; 2 Sterne gibt es, weil man über Form und Beschaffenheit der Ausscheidungen von verschiedenen Tieren 'lernt'.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Werner Holzwarth im Netz:

Community-Statistik

in 287 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks