Werner Holzwarth

 4,5 Sterne bei 333 Bewertungen
Autorenbild von Werner Holzwarth (©privat)

Lebenslauf

Werner Holzwarth wurde 1947 geboren und war lange Zeit als Texter tätig. Außerdem arbeitete er als freier Journalist für diverse Zeitschriften wie Spiegel oder Die Zeit. 1989 erschien sein Kinderbuch "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat", das mittlerweile in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Später war er Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar. Seit 2012 ist er hauptberuflich jedoch als Kinderbuchautor tätig.

Neue Bücher

Cover des Buches Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte (ISBN: 9783864296741)

Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte

(36)
Neu erschienen am 25.02.2026 als Gebundenes Buch bei TULIPAN.

Alle Bücher von Werner Holzwarth

Cover des Buches Eine Hundfahrt quer durch Deutschland (ISBN: 9783629009531)

Eine Hundfahrt quer durch Deutschland

(222)
Erschienen am 01.08.2023
Cover des Buches Guck mal, wie die gucken! (ISBN: 9783522458351)

Guck mal, wie die gucken!

(9)
Erschienen am 17.01.2017
Cover des Buches Mag ich! Gar nicht! (ISBN: 9783954701162)

Mag ich! Gar nicht!

(4)
Erschienen am 19.11.2024
Cover des Buches Der Winter des Eichhörnchens (ISBN: 9783836961691)

Der Winter des Eichhörnchens

(4)
Erschienen am 27.06.2022
Cover des Buches Angst vor gar nix? (ISBN: 9783954702039)

Angst vor gar nix?

(3)
Erschienen am 31.01.2019
Cover des Buches Der Sonnenkönig (ISBN: 9783522458764)

Der Sonnenkönig

(3)
Erschienen am 18.01.2020

Neue Rezensionen zu Werner Holzwarth

Verleiht Kinderträumen Flügel

Das Cover zeigt einen kleinen Spatz vor der großen Weit des Himmels. Ein Spatz mit großen Träumen, die er sich auch vom Kommentar des Vaters nicht ausreden lassen will. Nicht nur der Spatz hat solche Träume, auch die Amsel und die Taube, die kleine Möwe genauso wie Rabe, Graugans, Adler und sogar das Flugzeug, das am liebsten zum Mond fliegen will. Eigentlich jedes Kind. Trotz der Dämpfer, die sie von ihren Eltern verpasst bekommen, weil sie ihnen immer wieder sagen, dass das nicht möglich ist, glauben sie an sich, die einschränkenden Worte prallen an ihnen ab und das ist gut so, denn Träume können Flügel verleihen und tatsächlich kann niemand sagen, was unsere Kinder in ihrem Leben alles schaffen. 

Am Ende zeigt sich auch hier, dass man mehr erreicht, wenn man Vertrauen in sich selbst hat, anstatt das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass man für etwas nicht geeignet ist. Diese großartige Botschaft wird in diesem Buch mit tollen Illustrationen, die viele witzige Details enthalten, erzählt und gerade für Kleine durch die klaren Sätze verständlich. Die Bilder zeigen auch, dass eigentlich liebevoll mit den Kindern umgegangen wird, nur ihre Worte sind nicht. Die einzelnen Textabschnitte ähneln sich in ihrem Aufbau, auch das macht es für Kinder leicht, die Botschaft zu erkennen. Ich feiere sehr die Vogelkinder, die das, was die Eltern sagen mit kleinen Kommentaren an sich abprallen, anstatt sich herunterziehen zu lassen. Sie bleiben selbstbewusst und genau das brauchen die kleinen Zuhörer, um später ihren eigenen Weg zu gehen. Nicht überheblich, aber immer das Ziel vor Augen. Und auch die Vorleser*innen können etwas bei der gemeinsamen Lektüre mitnehmen und achtsamer in Bezug auf solche Äußerungen, die die Freude aufs Leben dämpfen, werden.

Süß, aber nicht perfekt

Die Geschichte ist in typischer Holwarth-Marnier in einer stark wiederholenden Satzstruktur verfasst. Für die jungen Zuhörer bietet das die Möglichkeit, die Geschichte vorherzusehen und schnell mitsprechen zu können. Im Gegensatz zu dem Klassiker vom "Kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hatte" konnte mich diese Geschichte jedoch nicht abholen. Bis zum Ende habe ich mich gefragt, was die Botschaft des Buches sein sollte oder wo die Pointe liegt. Die Aufklärung der Botschaft erfolgte zwar auf der letzten Seite der Geschichte, wirkte für mich nach der langen Heranführung aber etwas plump. So wirkt die Geschichte auf mich insgesamt etwas langatmig und ohne besondere Spannung.
Die Illustration ist farbenfroh gestaltet und von modernen Elementen durchsetzt - so hält zum Beispiel eine Vogelmama eine Smartphone in der Hand. Auf den ersten Blick wirkten die Bilder sehr niedlich und kindgerecht. Bei näherer Betrachtung waren die Bilder jedoch ziemlich "glatt" - so gab es Kakteen ohne Stacheln. Auch ist mir aufgefallen, dass die Eltern- Vögel oft mit etwas anderem beschäftigt waren, als mit ihrem Vogelkind. Vielleicht war genau das beabsichtigt, weil es gut in die Realität passt. Mir ist es jedoch eher negativ aufgefallen.
Alles in allem ist es ein nettes Kinderbuch, das aufzeigen soll, dass man alles machen kann, wenn man nur will.
Aufgrund der aufgezeigten Schwächen ist es für mich jedoch kein Buch, das in keinem Bücherregal fehlen darf.

Ein zauberhaftes, Mut machendes, stärkendes Bilderbuch mit wahnsinnig tollen Illustrationen

Freut euch auf ein ganz zauberhaftes Bilderbuch, das Träumen Flügel gibt.

Ein Bilderbuch zum Thema ICH-Stimmung

für kleine Träumer ab 3 Jahren


Wie oft hören Kinder von Erwachsenen, "das geht doch nicht, das kannst du nicht!"

Doch wieso soll es nicht doch gehen?

Das alles möglich sein kann, dass alles möglich ist, zeigt Werner Holzwarth in diesem wirklich zauberhaften Mut machendem Bilderbuch, das von inhaltlichen Wiederholungen lebt, die alle zeigen, dass man an seine Träume glauben sollte.

Der kleine Spatz träumt davon eine große Amsel zu werden.

Doch sein Vater sieht es auf seine erwachsene Art und in dieser Realität kann ein kleiner Spatz niemals eine große Amsel werden. In seiner Welt kann der kleine Spatz nur ein großer Spatz werden.

Der kleine Spatz allerdings, der lässt sich von seinem Vater nicht von seinem Traum abbringen.

"Du hast keine Ahnung"(Zitat) dachte er.

Was der kleine Spatz wohl nicht ahnt, auch die kleine Amsel hat Träume.

Die kleine Amsel träumt davon eine große Taube zu werden. Und ihr ahnt es wohl schon, auch die kleine Amsel bekommt zu hören, dass sie"nur" eine große Amsel werden kann.

Doch auch die kleine Amsel gibt nichts drum.

"Pff", macht die kleine Amsel." (Zitat)

Ja und so geht es wie einer Kettenreaktion immer weiter.

Auch die kleine Taube hat einen Traum. Sie möchte eine große.... sein. Und….

Das könnte wohl endlos so weiter gehen doch geht es nicht.

Denn nicht nur kleine Vogelkinder haben große Träume. Auch kleine Flugzeuge haben große Träume.

Wenn ihr wissen möchtet, wovon das kleine Flugzeug träumt und was das mit den kleinen Vögeln zu tun hat, dann besorgt euch dieses wundervolle, Mut machende Bilderbuch, das nicht nur durch einen herrlichen Erzählstil besticht, sondern auch noch ganz fantastisch illustriert ist.

Wir lieben den Zeichenstil der mexikanischen Illustratorin sehr.

Margarita Sada s kunterbunte Zeichnungen sind nicht nur voller Wärme, sondern auch voller Emotionalität. Die Minenspiele der kleinen und großen Vögel sind grandios und verführen uns zuweilen sehr zu schmunzeln. Die von ihr gewählte Farbpalette passt perfekt zum Thema und zum Träumen. Ihre Zeichnungen schaffen den Spagat zwischen fröhlichem Kinderalltag und kindlichem Traum. ES gibt ganz viel zu entdecken und miterleben. Und das sind meist Momente, die in der erzählenden Geschichte von Werner Holzwarth nicht erzählt werden. So ist jedes Bild eine Ergänzung und Bereicherung für das Grundgerüst der erzählenden Geschichte, die von einer kleinen, aber sehr wichtigen, markanten Wiederholungen lebt, die die Kinder sehr schnell erkennen und mitsprechen.

"..du bist ein kleiner /eine kleine....... Und das Einzige, was aus dir mal werden kann, ist ein großer /eine große...." (Zitatauszug)

Sowohl die aufeinanderfolgenden ähnlichen Geschichtensplitter als auch die kleinen kurzen ähnlich klingende Textwiederholungen verstärken die Botschaft der Geschichte, die Kindern Mut macht, an ihre Träume zu glauben, auch wenn sie in genau der Form vielleicht nicht in Erfüllung gehen können.

Aber das Leben hält so viel Überraschungen bereit, dass etwas anderes vielleicht genauso schön oder besser ist als der eigentliche Traum.

Und wer weiß: Vielleicht haben sich Spatz, Amsel, .... und .... gar nicht getraut soooo groß zu träumen, wie es dann "Realität" wurde. (Das zumindest ist die Vermutung eines 5-Jährigen, die er in einer Nachbesprechung äußerte)

Schon Johann Wolfgang von Goethe sagte:

"Solange deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie größer werden, schenk' ihnen Flügel“. Werner Holzwarth und Margarita Sada geben das in ihrem Bilderbuch ganz zauberhaft auch uns Erwachsenen mit auf den Weg.

Ich bin mir ziemlich sicher, wer auch immer die Geschichte kennenlernt, wird so schnell nicht mehr so desillusionierend auf Traum-Wunsch-Äußerungen reagieren, wie die Eltern in der Erzählung.

Und so wünsche ich euch traumschönen Lesespaß und viele Träume, die wahr werden. 

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