Werner Holzwarth Kleeorg und Kleeopatra

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Inhaltsangabe zu „Kleeorg und Kleeopatra“ von Werner Holzwarth

Vierblättrige sind GlücksbringerKleeorg und Kleeopatra jubeln über die Geburt ihres Kindes, eines niedlichen, vierblättrigen Kleeblatts. Sie wissen, dass Vierblättrige Glück bringen. Der dicke alte Miesepeter Kleeberhard aber sagt, dass sei alles Quatsch. Was denn schon ein Blättchen mehr oder weniger ausmache! Da kommt die Kuh Liesel daher, während sie noch richtig schön am Streiten sind. Sofort ducken sich alle Kleeblätter so tief sie können, nur das kleine Vierblättrige nicht, denn es noch nie eine Kuh gesehen. Ob es sich selber wohl Glück bringen kann?
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  • Einfach umwerfend

    Kleeorg und Kleeopatra

    nicolecarina

    05. April 2014 um 10:47

    Vierblättrige Kleeblätter sind selten und bringen Glück, das weiß doch jedes Kind! Deshalb sind der dreiblättrige Kleeorg und seine dreiblättrige Gattin Kleeopatra völlig aus dem Häuschen, als der Nachwuchs mit einem Zusatz-Blatt das Licht der Welt erblickt. Auch der Rest der Verwandtschaft – insgesamt 450 Kleeblätter – freut sich grün. Bloß dr bruddlige Kleeberhard mault au en dem Fall amol wieder omanander. Und damit sind wir beim Clou der Geschichte: “Kleeorg und Kleeopatra. S’Glick isch a Rendvieh” ist die schwäbische Variante von insgesamt zwölf Dialektausgaben, die verschiedene deutsche Verlage herausgeben. Die schwäbischen, alemannischen und badischen Versionen erscheinen – na klar – im Silberburg-Verlag Tübingen und Autor Werner Holzwarth hat den geschwätzigen Kleeblättern ganz genau aufs Plapper-Mäulchen gschaut. So leichtfüßig die kleine Geschichte daher kommt, so groß sind die Fragen zwischen den Seiten: “Gibt es geborene Glückspilze? Ist, wer Glück hat, glücklich? Bringt ein Glücksbringer auch sich selber Glück? Was ist das für ein Glück, wenn man »noch einmal Glück gehabt« hat, also nochmal davongekommen ist? Was ist Glück überhaupt?” Jetzt dacht ich mir: so unterschiedlich könned die drei schwäbische Dialekte jo ned sei. Aber wo der Schwabe “Pfeifedeckel” sagt, entfährt dem “Badenzer” ein “Ferz mit Krigge”. Und beim Befehl “Schluss mit denne Händel” reichen dem Schaben ganze vier Wörter, während der Oberschwabe drei mehr braucht und deutlich mehr “Ä’s” im Repertoire hat. Der Alemanne sagt in so einem Fall nämlich: “Häre sofort mit däre bleede Stritterei uff!” Ob sich jemand für “‘s Glick isch a Rendvieh”, für “E Gschicht vom Glück” oder für “Ä Gschicht vom Glick” entscheidet bleibt der persönlichen Vorliebe und wahrscheinlich noch mehr der eigenen Mundart überlassen, fest steht: die dialektische Geschichte aus dem Leben der Kleeblatt-Familie hat eine umwerfend witzige und geistreiche Pointe! Die liebevollen und originellen Illuschdraziona stammen von Henning Löhlein und machen das Buch zu einem Glücksfall für große und kleine Mundartliebhaber. Für 9 Euro 95 ist “Kleeorg und Kleeopatra” auch ein tolles Geschenk!

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  • Ein Buch für die Kleinsten, mit einer kleinen Pointe

    Kleeorg und Kleeopatra

    Eversilverstar

    19. March 2013 um 07:14

    Es geht darum, an Glück zu Glauben und Glück zu gönnen. Der Text ist einfach und nicht lange, damit die Aufmerksamkeit nicht verloren geht. Die Zeichnungen sind farbenfroh und natürlich in grün gehalten, was für Klee und Glück spricht. Das Buch ist für die Kleinsten (unter Aufsicht) geeignet. Ich hätte mir am Liebsten noch feste Seiten gewünscht, dann könnte man es auch dem Kind selbst überlassen. Theoretisch soll es ab 5 sein, meine 2,5 jährige mag es auch und versteht auch einen Großteil (nur die Pointe noch nicht). Das Breitformat ist passend, es ist aber nicht zu breit, weshalb man es gut unterbringen kann im Regal.

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  • Rezension zu "Kleeorg und Kleeopatra" von Werner Holzwarth

    Kleeorg und Kleeopatra

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    26. August 2011 um 21:34

    Vierblättrige Kleeblätter bringen Glück! Darüber sind sich Kleeorg und Kleeopatra einig, denn ihr kleiner Nachwuchs ist vierblättrig zur Welt gekommen. Kleeblatt ist Kleeblatt, findet Kleeberhard, der aber auch immer miese Laune verbreiten muss… Doch schon naht die Kuh. 449 Kleeblätter ducken sich schnell, um bloß nicht gefressen zu werden. Nur unser vierblättriger Held bleibt neugierig stehen – eine Kuh hat er schließlich noch nie gesehen. Die Kuh freut sich über den kleinen Glücksbringer und frisst stattdessen… Tja, manchmal muss man einfach mal an das Glück glauben… ;-) Eine ganz charmante und witzig-weise Geschichte, die man auch prima an notorische Pechvögel verschenken kann! (Sandra Rudel)

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  • Rezension zu "Kleeorg und Kleeopatra" von Werner Holzwarth

    Kleeorg und Kleeopatra

    WinfriedStanzick

    08. June 2011 um 11:13

    Dieses kleine Bilderbuch erzählt uns „eine Geschichte vom Glück“. Die beiden Kleeblätter Kleeorg und Kleeopatra haben mitten auf einer großen Wiese, auf der noch unzählige andere Kleeblätter leben, Nachwuchs bekommen. Der Nachwuchs hat vier Blätter und die beiden glücklichen Eltern freuen sich sehr darüber, denn vier Blätter bringen Glück. Kleeberhard, ein alter Miesepeter unter den Kleeblättern, bezweifelt das und verwickelt sich in einen Streit mit Kleeorg. Schnell wird der aber von der klugen Kleerika beendet, die vor einer sich nähernden Kuh warnt. Alle ducken sich, doch das kleine vierblättrige Kleeblatt kennt die Gefahr noch nicht und bleibt aufrecht stehen. Liesel, so heißt die Kuh, ist ganz begeistert von dem kleinen Vierblättler, und liebkost ihn zart, denn sie weiß: er bringt ihr Glück. Darauf frisst sie das daneben stehende dreiblättrige Kleeblatt. Kaum ist die Kuh wieder verschwunden, sagt Kleeopatra zu Kleeberhard: „Siehst du, Kleeberhard, man muss nur ans Glück glauben, schon wird alles gut.“ Doch der ist nicht mehr da… Ein schönes Bilderbuch, auch für Erwachsene gut geeignet, macht es doch Mut dazu, an sein Glück auch zu glauben.

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