Bella Italia

von Werner Huber 
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Bella Italia
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Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?

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Italienreise für Literaturliebhaber.

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Inhaltsangabe zu "Bella Italia"

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.
– Aber reise nur nicht im Anfang August, wo man des Tags von der Sonne gebraten, und des Nachts von den Flöhen verzehrt wird. Auch rate ich dir, mein lieber Leser, von Verona nach Mailand nicht mit dem Postwagen zu fahren.
So weit Heinrich Heine und natürlich – Goethe. Italien, schon immer Sehnsuchtsort der Deutschen, bis heute ihr meistbesuchtes Urlaubsland, war im 18. und 19., auch noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die wohl wichtigste Station der Grand Tour: Nach vollbrachter Ausbildung pflegte man aufzubrechen, um sich zu bilden, doch nicht zuletzt auch um sich einmal richtig die Hörner abzustoßen.
Eine illustre Reisegesellschaft aus den berühmtesten Schriftstellern, Philosophen, Malern, Musikern ist es, die Werner Huber auf ihrer Reise durch Italien begleitet. Er folgt ihren Spuren von Verona bis nach Sizilien, verliert dabei aber nie den heutigen Reisenden aus dem Blick, der so wahre Insidertipps für eine Kulturreise durch Italien bekommt. Und auch den daheimgebliebenen Italien-Freund erwartet ein regelrechter Geistes- und Sinnenschmaus, denn Huber berichtet nicht nur: Er kann meisterhaft erzählen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783520664013
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:180 Seiten
Verlag:Alfred Kröner Verlag
Erscheinungsdatum:19.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Durga108s avatar
    Durga108vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?
    Eine illustre Reisegesellschaft

    "Italien, schon immer Sehnsuchtsziel der Deutschen, bis heute ihr meistbesuchtes Urlaubsland, war im 18. und 19., auch noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die wichtigste Station der Grand Tour: Man brach auf zur großen Reise, um sich zu bilden, um einzigartige Kunst- und Naturschätze kennenzulernen und bisweilen auch, um sich fern der Heimat ohne Reue die Hörner abzustoßen.

    Eine illustre Reisegesellschaft aus den berühmtesten Schriftstellern, Philosophen, Malern ist es, die Werner Huber durch Italien begleitet. Er folgt ihren Spuren von Verona und Venedig bis nach Sizilien, verliert dabei aber nie den heutigen Reisenden aus dem Blick, der auf diese Weise wahre Insidertipps für eine Kulturreise durch Italien bekommt. Und auch den daheimgebliebenen Italien-Freund erwartet ein regelrechter Geistes- und Sinnenschmaus, denn Huber berichtet nicht nur: Er kann meisterhaft erzählen." Und das obwohl oder vielleicht gerade weil er Physiker ist.

    J.W. von Goethe schreibt in "Wilhelm Meisters Lehrjahre": "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“. Auch die Herren Fontane, Nietzsche, Rilke, Lord Byron oder Grillparzer bereisten das Land, die Angst vor Ungeziefer, schlechtem Essen, Unwirtlichkeiten sowie Straßenräubern reiste mit. Goethes Tipp zur Reisezeit besagt: "Reise nur nicht im Anfang August, wo man des Tags von der Sonne gebraten und des Nachts von den Flöhen verzehrt wird.“ Huber reist selbst mehrmals auf den Spuren dieser großen Herren vorwiegend mit dem Zug quer durchs Land. Er schreibt flüssig und unterhaltsam seine Eindrücke nieder und nimmt die Daheimgebliebenen mit auf Reisen.

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    Mauelavor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Italienreise für Literaturliebhaber.
    Bella Italia

    Italien ist des Deutschen liebstes Urlaubsland. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß Werner Huber diese Liebe zu Italien in seinem Buch „Bella Italia“ auf eine Reise durch Italien macht und dabei auf den Spuren berühmter Literaten wie Goethe, Rilke oder Wilde wandert, die ebenfallt ihr Herz im Sehnsuchtsland Italien verloren haben.

    Von Verona geht die Reise über Venedig und Rom bis nach Sizilien. Dabei durchstreift der Leser auf seiner Reise verschiedene Zeitepochen und Sehenswürdigkeiten, er lernt Kunst und Kulturschätze kennen und bildet sich dabei spielerisch weiter.
    Werner Huber schreibt flüssig, streut in seinen Erzählungen Zitate und Gedichte seiner literarischen Vorbilder ein und läßt sie so immer wieder „zu Wort kommen“. Interessant und unterhaltsam erzählt er von sich, seinen Eindrücken auf der Reise und seinen „Weggefährten“. Einige Fotografien aus längst vergangenen Tagen runden dabei die Reiseeindrücke ab.

    Obwohl die Reiseerzählung gut zu lesen ist, konnte ich mit ihr nicht so richtig warm werden. Die Art der Erzählung scheint mir persönlich nicht zu liegen. Nichts desto trotz kann ich eine Leseempfehlung für alle Literaturliebhaber und Italienliebhaber aussprechen. Sie werden auf jeden Fall ihre Freude an dieser literarischen Reise quer durch Italien haben.

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    Kuempelds avatar
    Kuempeldvor einem Monat
    Kurzmeinung: Italien-Feeling mit teilweiße zu viel Rückblicken
    Grand Tour auf literarischen Spuren

    Werner Huber hat es sich zum Ziel gesetzt eine Grand Tour durch Italien zu machen. Dies soll anhand einer Route geschehen, wie sie schon berühmte Literaten wie Goethe, Rilke, Byron oder Wilde gemacht haben. Diese soll eine Bildungsreise sein, die den Horizont für die Kunst erweitern, viele Reize und Genüsse bieten und von diversen Krankheiten kurieren soll. Sehr anschaulich beschreibt Huber dabei die verschiedenen Stationen und zeigt dabei auf, was diese landschaftlich, kulturell und auch in Sachen Genüsse zu bieten haben. Als Orientierungshilfe für die anzusehenden Sehenswürdigkeiten nimmt er die Reisetagebücher verschiedener Literaten. Er besucht die gleichen Schauplätze wie sie, vergleicht Blickwinkel, Flora und Fauna zwischen den Zeiten und besucht die Orte, an denen die Künstler gelebt haben. Dabei führt er immer wieder Zitate oder Werke derselben an, wenn diese besonders bildlich die Eindrück widerspiegeln. Neben diesen bestehenden Reiseeindrücken nimmt Huber dabei auch immer wieder eigenen Erlebnisse und Erfahrungen mit in die Erzählung hinein, sodass der Eindruck zwischen Damals und Heute noch schärfer kontrastiert und dadurch vervollständigt wird. Eine weitere Art der Veranschaulichung findet sich in diversen Bildern, die die jeweiligen Orte in verschiedenen Zeitepochen zeigen.
    Der Schreibstil von Werner Huber ist flüssig und anschaulich. Wie einem Reisegefährten erzählt er Wissenswertes und Interessantes. Einziger Makel an der Erzählweise besteht darin, dass die Sehenswürdigkeiten selbst teilweiße etwas zurücktreten, da der Fokus zu sehr auf die verschiedenen Eindrücke und Erlebnisse der Literaten gelegt wird. Vermutlich ist genau dies auch vom Autor beabsichtigt, für mich persönlich jedoch etwas viel.
    Insgesamt eine schöne Reise durch Italien, 3.5 Sterne.

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    Kroener_Verlags avatar
    Kroener_Verlagvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die beste Begleitung für eine Italienreise unter Literaturfreunden!
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kroener_Verlags avatar
    Natürlich ist es toll, im Urlaub Bücher zu lesen, die genau da spielen, wo man gerade ist, wo man also den Schauplatz im Zweifel direkt vor Augen hat. Man kann sich vorstellen, wie der Held genau da gelaufen ist und genau das gesehen hat, wo man selber gerade läuft und was man selber gerade sieht. Aber man muss es sich halt vorstellen, denn Helden sind ja in der Regel fiktiv. Nicht so hier: Die Literaten und Philosophen, die den Italienreisenden in diesem Buch begleiten, sind wirklich dort gewesen – Goethe, Thomas Mann, Nietzsche, Oscar Wilde und einige mehr. Wer ein Stück Weges mit ihnen zusammen zurücklegen und dann auch anderen davon erzählen möchte, kann sich hier gerne um ein Leseexemplar bewerben.
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