Werner J. Egli Delgado der Apache

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Delgado der Apache“ von Werner J. Egli

Die Ermordung seines Vaters Mangas Coloradas in FortMcLean bestimmt das Leben des jungen Mimbreno-Apachen Delgado. Aufgenommen und geschult vom erblindeten Schamanen der Yavapai-Apachen, sehnt sich Delgado nach einem friedlichen Leben. Doch in der Apacheria, dem heutigen Arizona, tobt ein erbarmungsloser Krieg.§Die Bürger der entlegenen Stadt Prescott stellen eine Schutztruppe auf, die das Land mit brutaler Gewalt vor den heidnischen Barbaren säubern will. Obwohl Delgado ahnt, dass die Tage der freien Apachen gezählt sind, entscheidet er sich, bis zum letzten Blutstropfen für die Freiheit seines Volkes zu kämpfen.§§Ein großer historischer Roman aus der Zeit der Indianerkriege.

Stöbern in Romane

Karolinas Töchter

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag - für all die, die sich nicht scheuen, über den Holocaust zu lesen. Top!

pixi17

Ich, Eleanor Oliphant

Unerwartet erschreckend. Lässt mich nachdenklich zurück

herzzwischenseiten

Im Herzen der Gewalt

Ein wirklich tiefgreifend, feinsinniges und flüssig spannend zu lesendes Buch, welches mich nachhaltig beeindruckt hat.

HEIDIZ

Palast der Finsternis

Spannend geschrieben, tolle Grundidee - aber mir fehlt die plausible Zusammenführung der beiden Handlungsstränge.

calimero8169

Die Jugend ist ein fremdes Land

In diesem biografischen Roman, konnte ich Teile meiner Jugend wiedererkennen. Flüssig zu lesen!

Nespavanje

Schlafende Sonne

Auf der Suche nach der Handlung völlig verloren.

miss_mesmerized

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Delgado der Apache" von Werner J. Egli

    Delgado der Apache
    Thunderdreamer

    Thunderdreamer

    12. December 2012 um 20:57

    Nun, eigentlich ist Deutschland ja die Heimat der Apachen! Zumindest schriftstellerisch, denkt man an Karl May zurück. Und leider, leider, hat man dieses Indianervolk in den letzten Jahren ein wenig stiefmütterlich behandelt...zumindest hierzulande! Wie übrigens die Indianer allgemein! Da ich mich ein wenig (mehr) für die Apachen und ihre (wirkliche) Geschichte, aber auch für richtig gut geschriebene Bücher über dieses Volk in Romanform interessiere, war ich natürlich hocherfreut, einen echten "Egli" zu finden. Delgado der Apache ist die Wiederveröffentlichung eines bereits in den späten Siebzigern erschienenen Buches, ein wenig überarbeitet, aber ansonsten nicht wesentlich verändert. Ich will zur eigentlichen Geschichte nicht zu viel erzählen, die wesentlichen Handlungsstränge werden in der Buchbeschreibung bereits erwähnt. Wer Werner J. Eglis Bücher kennt, seine Jugendromane, die auch ich bereits gelesen habe, ebenso seine Werke für Erwachsene, der weiß, dass er schnörkelos schreibt. Manchmal kommt es einem auch ein wenig hart vor, gerade wenn es, wie in diesem Roman, um den Krieg der Weißen gegen die Apachen geht...aber leider entspricht all das, was er hier zu Papier bringt, der Realität...Skalpjäger, Menschen, die aus reiner Mordlust, Landgier und dem Verlangen nach Gold töten. Menschen ( und ich spreche hier ausdrücklich nicht von den Apachen!), die eigentlich sämtliche menschlichen Züge verloren haben. Ein grausamer Krieg und ein erbarmungsloses Land...Egli fängt die Stimmung hervorragend ein, ein mitreißendes Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Allerdings vergebe ich hier dennoch "nur" vier Sterne, denn da ich (fast alle) von Eglis Werken kenne, weiß ich auch, dass es noch besser geht. Anfang der Neunziger wurde "Die Nacht als der Kojote schwieg" veröffentlicht, für mich, bis heute, ein Meilenstein, wenn es um Bücher über Apachen geht...ebenfalls von Werner J. Egli! Und einige der Kapitel, die man bei Delgado findet, hat er auch in diesem Buch ein wenig verändert verarbeitet...nur noch besser. Es ist eigentlich schade, dass man nicht dieses Werk neu aufgelegt hat, denn es ist noch glaubwürdiger, noch realistischer, noch schonungsloser...aber vielleicht kommt das ja noch?! Noch eine kurze Anmerkung zum Cover, weil ich das noch loswerden muss! Es handelt sich um ein sehr schönes und im Stil der siebziger Jahre gehaltenes Titelbild...nur leider, und hier muss ich dann doch ein wenig meckern, weil ich denke, dass man darüber nachdenken sollte...es zeigt alles, nur keinen Apachen! Der abgebildete Krieger mit Adlerfedern im Haar entspricht eben nicht dem, was man hier erwarten würde. Sind denn die Krieger der Apachen nicht ebenso darstellungswürdig? Im einundzwanzigsten Jahrhundert sollte man das doch hinbekommen, oder? Dennoch, trotz der "kleinen" Beanstandungen. Absolute Kaufempfehlung, und danke an all die Verlage, die endlich wieder den Mut besitzen, "Indianerwestern" herauszubringen!

    Mehr