Werner J. Egli Egli Die Siedler., Scherzverlag, 345 Seiten

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Inhaltsangabe zu „Egli Die Siedler., Scherzverlag, 345 Seiten“ von Werner J. Egli

Beschreibt die Geschichte und das Schicksal badischer Auswanderer nach der gescheiterten Revolution von 1848 in ihrer neuen und damals noch wilden Heimat Amerika

Ein kraftvoller und ungeschönter Tatsachenroman.

— Arun
Arun
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  • Minnesota 1861

    Egli Die Siedler., Scherzverlag, 345 Seiten
    Arun

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    Die Siedler von Werner J. Egli Ein historischer Tatsachenroman nach wahren Ereignissen im 19. Jahrhundert. Inhalt. Wir befinden uns in New Ulm einer Stadt am Minnesota River im Bundesstaat Minnesota im Norden der USA. Diese Ansiedlung wurde von deutschen Auswanderern, in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts gegründet, die infolge der gescheiterten Revolution von 1848 Deutschland verließen und sich in Nordamerika eine neue Heimat suchten. Im Jahre 1861 trifft Johannes Lambert aus Rastatt stammend nach langer Reise in New Ulm ein, er ist auf der Suche nach seinem Onkel, der in der Umgebung leben soll. Johannes von der Gesinnung her ein freiheitsdurstiger und gerechter Mensch trifft hier auf das ehemals große und stolze Volk der Siouxindianer. Diese ehemaligen Besitzer des Landes haben durch vollmundige Versprechungen seitens der Regierung größtenteils ihren Besitz verkauft. Doch die Geldzahlungen verlaufen eher schleppend und werden dazu noch von gewissenlosen Zeitgenossen veruntreut. Durch seinen Gerechtigkeitssinn und dem Eintreten für die Indianer eckt Johannes bei der weißen Bevölkerung an und gerät im Laufe der Geschichte sogar zwischen dir Fronten. Meine Meinung. Eine kraftvolle Geschichte die uns das beschwerliche Leben der Menschen mit harter Arbeit und dem Kampf mit der Natur vermittelt. Hier wird auch ein Bild der Indianer gezeigt, welche durch die Regierung, ihre Vertreter und durch Händler übervorteilt und betrogen ein Leben mit Hunger und in Armut fristen. Wir erleben Priester und Missionare bei ihrem Wirken, auch die Situation der in der Gegend stationierten Soldaten wird beschrieben. Der ausbrechende Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten bestimmt einen Teil der Handlung, dieser wird aber von dem Aufstand der Indianer in den Schatten gestellt. Fazit. Der Autor beschreibt mit klaren und deutlichen Worten die zum größtenteils historisch verbürgten Geschehnisse. Dabei kommt die Story sehr authentisch und glaubhaft herüber. Hier wird nichts verklärt, viele unschöne Dinge werden beim Namen genannt und gestorben wird schmutzig und dreckig. Ein weiteres empfehlend wertes Buch des Autors ist „Im Sommer als der Büffel starb“

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