Werner J. Egli Tage im Leben eines Feiglings

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Inhaltsangabe zu „Tage im Leben eines Feiglings“ von Werner J. Egli

Melanie Gubser und Moritz Panzer sind Schulfreunde. Nach den Sommerferien fällt Moritz auf, dass sich Melanie verändert hat. Sie gibt nicht nur ihm, sondern auch seinen Freunden Rätsel auf. Moritz glaubt, dass sie sich auf etwas eingelassen hat, was ihr Leben allmählich zerstört. Er will ihr helfen, doch Melanie macht es ihm nicht einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Erst als Melanie nicht mehr nach Hause kommt und die Polizei anfängt, nach ihr zu suchen, wird ihm klar, dass er zu lange gezögert hat. Alles was er jetzt tut, könnte für Melanie bereits zu spät sein.

Eine erfrischende Abwechslung bestehend aus wunderschönen Satzkonstruktionen.

— ReadingVienna

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  • Der Schatten eines Feiglings, der ich war.

    Tage im Leben eines Feiglings

    ReadingVienna

    22. May 2014 um 23:04

    Moritz Panzer. 15. Spielt Gitarre. Steht auf Fußball. Mo scheint ein ganz normaler Teenager zu sein. Er ist gut in der Schule, sportlich, künstlerisch in vielerlei Hinsicht begabt und hat viele Freunde. Mit seiner Familie versteht er sich ausgezeichnet und sogar mit seiner jüngeren Schwester Sonja scheint ihm das berüchtigte Gezanke unter Geschwistern großteils erspart geblieben zu sein. Eins hatte er jedoch nicht bedacht - nur ein Mädchen kann manchmal ausreichende sein, um diese Idylle zu zerstören. Melanie Gubser ist Mo's Klassenkameradin und seit neuestem auch Sitznachbarin. Sie ist hübsch, hat eine gute Figur und ist klug. Mo macht sich eigentlich nichts aus Mädels in seinem Alter. Doch Meli, mit der er sich einen Teil des Heimweges teilt, scheint anders zu sein. Eines Tages beobachtet er Meli dabei, wie sie Fotos von sich schießt. Was er davon halten weiß er nicht. Als daraufhin sein Freund Ruben ihm weitere Bilder von dem engelsgleichen Mädchen zeigt, fängt er langsam an sich sorgen um seine Freundin zu machen. Der Vorzeigesohn will ihr helfen. Und dann - ganz plötzlich - verschwindet Meli und Mo muss seinen ganzen Mut zusammennehmen, falls er sie jemals wieder sehen möchte. Als ich eine Anfrage für dieses Buch beim Verlag hinterließ, hatte ich mir davor absichtlich nicht durchgelesen worum es ging. Ich wollte mich zum ersten Mal nur vom Cover ansprechen lassen. Dieses ist meiner Meinung nach recht gut gelungen. Im Vorhinein stellte ich alle möglichen Überlegungen an. Dabei schwirrten mir Gedanken biographischen Charakters herum. Dass mich ein Jugendbuch und dazu noch ein kurzer Krimi erwarteten, überraschte mich schon ein wenig und trotzdem freute ich mich darauf in die Welt dieses berüchtigten Feiglings einzutauchen. Der erste Teil des Buches erstreckt sich in etwa bis zur Hälfte. Es passiert nichts Außergewöhnliches, abgesehen von dem Erscheinen von Meli's Fotos und einem weiteren Mädchen, von dem keiner weiß, ob es nun tatsächlich existiert. Im zweiten Teil überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Die Geschichte wird spannender und beginnt nun richtig zu fesseln, bis sie schließlich zu einem nicht ganz vorhersehbaren und auch etwas raschem Ende kommt. Die Figur des Moritz Panzer hat mir persönlich am wenigsten gefallen. Er war mir für einen Teenager einfach viel zu glatt. Natürlich kann nicht jeder Jugendliche wild sein und ständig Fehler machen, aber Moritz schien mir gar keine zu machen. Auch wenn er hilflos zu sein schien, überzeugten mich seine Gedankengänge vom Gegenteil. Sogar in den brenzligsten Situationen wirkte er mir zu gefasst. Wunderschön fand ich die Satzkonstruktionen des Autors. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, versteht Herr Egli es hervorragend mit Wörtern zu spielen und sie zu etwas Besonderem zu machen. Im Vergleich zu anderen Jugendromanen und überhaupt zu vielen Bestsellern entwickelt sich wie mir scheint seine Sprache mit dem Buch gemeinsam und wird kein Opfer von permanenten Wiederholungen und Banalitäten. Dieses Buch ist daher nicht nur für Jugendliche ein guter Kauftipp, sondern auch für all jene, die verliebt in die Sprache sind und nebenbei gerne ein bisschen mit dem Protagonisten mitfiebern wollen. Eignet sich auch hervorragend als Klassenlektüre, da "Tage im Leben eines Feiglings" sowohl die Gefahren des Internets, als auch das Thema Familiengewalt, aber auch Kameradschaft und Liebe anspricht und daher bestimmt eine gute Diskussionsgrundlage bietet. Danke noch einmal an den Kyrene Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! Verlagsseite: Werner J. Egli Tage im Leben eines Feiglings Link zu meinem Blog: http://viennareading.blogspot.co.at/2014/05/rezension-tage-im-leben-eines-feiglings.html

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