Werner Köhler Crinellis dunkle Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Crinellis dunkle Erinnerung“ von Werner Köhler

Eine atemberaubende Jagd nach einem Mafia-Killer - Crinelli ermittelt im Fall seines Lebens. Eine Mordserie führt Hauptkommissar Crinelli nach Süditalien. In der Kälte der ­kalabresischen Berge jagt er direkt unter den Augen der 'Ndrangheta einen skrupellosen Auftragsmörder. Dabei stößt er auf verstörende Details aus seiner eigenen Familiengeschichte. Tief in dunkle Erinnerungen verstrickt, muss er sich dennoch auf den Killer konzentrieren, denn der setzt seine Serie unbeirrt fort. Die Leiche eines Unbekannten wird am Rheinufer gefunden. Ein Schuss in die Brust, einer ins Gesicht - das Werk eines Profikillers. Doch in wessen Auftrag handelt der Mann? Und wer ist der Tote? Gleichzeitig hält ein anderer Fall Crinelli in Atem: ein Krieg zwischen der russischen und der italienischen Mafia. Crinelli will einen Drogendeal zum Platzen und die Drahtzieher hinter Gitter bringen. Zunächst läuft alles nach Plan, doch dann taucht im Haus eines der verhafteten Drogenbosse ein geheimnisvolles Gruppenfoto auf, das dort ganz und gar nicht hingehört. Crinelli vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Toten vom Rhein und dem Foto, doch als er die blutige Spur des geheimnisumwitterten Mörders aufnimmt, macht er eine weitere furchtbare Entdeckung: Die Spur führt ihn direkt nach Kalabrien, in die Heimat der Crinellis, an jenen Ort, aus dem sein Vater vor fünfzig Jahren über Nacht geflüchtet ist. Was zunächst wie ein klarer Fall von Mafiakrieg und Auftragsmord aussieht, entpuppt sich für Crinelli als Reise zu sich selbst. Der Fall berührt seine Familienehre, gefährdet eine große Freundschaft und wird zum Schluss zu einer Bedrohung für sein eigenes Leben. Und während der Kommissar versucht, seine Dämonen niederzukämpfen, bleibt ihm der Killer immer um eine Nasenlänge voraus.

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    Crinellis dunkle Erinnerung

    Luc

    22. November 2013 um 22:53

    Inhalt : Am Rheinufer wird ein Leichnam gefunden. Die Mordkommission Köln ermittelt. Schon bald findet Jerry Crinnelli heraus, dass die Leiche ihm nicht zufällig ähnlich sieht, zudem Opfer einer Mordserie ist. Die Spur führt direkt ins Herz der Mafia, nach Kalabrien, dem Land der Omerta, des tödlichen Schweigens, dem Land seines Vaters und dessen krimineller Sippschaft. Crinelli sieht sich mit seiner Vergangenheit und einem Mörder konfrontiert, der immer einen Schritt voraus ist und keine Skrupel kennt. Meinung : Werner Köhler hat mit seinem Helden Jerry Crinelli einen notorisch aufsässigen, zupackenden Charakter erschaffen, der seinesgleichen in der deutschen Krimiszene sucht. Sein Held mag von Italienern abstammen, verbinden tut ihn nichts mit dem Herkunftsland seiner Eltern. Er hat weder die Sprache gelernt, noch würde er jemals seinen Urlaub im Stiefel verbringen wollen. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, perfekt durchkomponiert und liefert Hintergrundinformationen über die Vorgehensweise der Mafia in Deutschland, ohne jemals den Dampf vom Kessel zu nehmen, sprich langatmig zu werden. Denn Köhler schreibt Temporeich, konsequent Handlungsorientiert und trotz emotionaler Wirrungen des Protagonisten, in sich schlüssig. Das Ende war für mich nie vorhersehbar, absolut glaubhaft, von genialer Einfachheit, es liess mich mit einem kleinen Schmunzeln zurück. Dazu punktet der Roman mit formidabler Recherche, feinem Schreibstil und stimmigen Charakteren. Manchmal hätte ich mir etwas stärkere Figurenzeichnung, mehr Tiefe gewünscht, es sei dem Genre geschuldet.

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  • Hat es alles schon besser gegeben....

    Crinellis dunkle Erinnerung

    Thommy28

    04. February 2012 um 15:32

    Eine unbekannte Leiche wird am Rheinufer gefunden. Ein Schuss in die Brust mit einem monströs grossen Kaliber, einer ins Gesicht mit einer anderen Waffe. Das war sicher das Werk eines Profikillers. Doch in wessen Auftrag handelt dieser? Wer ist der Tote überhaupt? Gleichzeitig hält ein anderer Fall Kommissar Crinelli in Atem: ein Krieg zwischen der russischen und der italienischen Mafia scheint in Köln zu toben. Crinelli bringt einen Drogendeal zum Platzen und die Drahtzieher werden verhaftet. Da taucht im Haus eines der verhafteten Drogenbosse ein geheimnisvolles Gruppenfoto auf, das dort ganz und gar nicht hingehört. Crinelli vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Toten vom Rhein und dem Foto. Er geht dieser Spur nach... Hört sich erstmal garnicht so schlecht an, oder? Aber leider verspricht der Handlungsabriss viel zu viel! Die Charaktere sind holzschnittartig, die Schreibweise hölzern - an einen Schüleraufsatz erinnernd, die Dialoge banal. Insbesondere die Hauptfigur und ihr Umfeld hat mir garnicht gefallen: Ein am Rande der Erschöpfung wie wahnsinnig ermittelnder Kommissar, für seine Arbeit alles andere vergessend. Folgerichtig von der Frau eigentlich verlassen, nur auf sich bezogen und natürlich mit ignoranten Vorgesetzten geschlagen. Dann da natürlich noch die privaten Familienprobleme. Puhh, das hat man sch 100mal (aber besser) gelesen. Schade, das Buch hat mir nie die erwartete Lesefreude schenken können.

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  • Rezension zu "Crinellis dunkle Erinnerung" von Werner Köhler

    Crinellis dunkle Erinnerung

    Miffy_Nijntje

    14. November 2009 um 18:30

    „Crinellis Dunkle Erinnerung“ von Werner Köhler war nun mein erstes Buch, welches ich von ihm gelesen habe.. und wie ich jetzt schon mal verraten kann: Sicherlich nicht das Letzte!! Hauptkommissar Crinelli führt es nach dem Fund einer Leiche am Rheinufer, die ihm sehr sehr ähnlich sieht, nach Süditalien. Dort sieht er sich neben der Jagd nach einem skrupellosen Auftragsmörder ebenfalls mit seiner Vergangenheit konfrontiert, mit der er sich auseinandersetzen muss. Wer jedoch hat den Mörder beauftragt und wer war der Tote genau? Im Schach hält ihn ein weiterer Fall, den er zu lösen versucht. Hierbei handelt es sich um einen Krieg zwischen der russischen und italienischen Mafia. Schon bald zeichnen sich Indizien dafür ab, dass diese Fälle vielleicht zusammengehören könnten.. Für dieses Buch sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, denn ich empfehle es am Stück zu Lesen! ;-) Der Leser wird mit Crinelli durch seine Ermittlungen geführt. Der Leser darf mitfühlen, wie glücklich Crinelli ist, wenn er eine Theorie aufgestellt oder einen Teilerfolg erzielt hat, aber ebenso darf der Leser Crinellis Frustration erleben, wenn etwas nicht so funktioniert, wie er es sich wünscht. Schön ist der Schreibstil. Werner Köhler lässt den Leser gerne zappeln, bis er mit denen Informationen herausrückt, auf die der Leser wartet.. Dadurch liest man in einer gewissen Erwartung darauf gerne und schnell weiter. Werner Köhler schreibt spannend und je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto schneller möchte man weiterlesen und wissen was Crinelli in dem Fall noch erlebt und wie sich der ganze Fall löst! Durch all’ das hat man das Gefühl selbst dabei zu sein. Interessant waren für mich die Andeutungen auf die beiden vorherigen Bücher der Reihe, die Lust darauf machen diese ebenfalls zu lesen :-) Damit werde ich mir nämlich die Zeit bis zum (hoffentlich) nächsten Crinelli-Krimi verschönern!

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  • Rezension zu "Crinellis dunkle Erinnerung" von Werner Köhler

    Crinellis dunkle Erinnerung

    Jetztkochtsie

    02. November 2009 um 15:24

    Ich bin als Quereinsteiger zu Crinelli gestoßen und war und bin es eigentlich immer noch begeistert. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, kam ich ausgesprochen gut in die Geschichte rein und fühlte mich sofort wohl in diesem sinnvoll konstruierten Krimigeschehen. Die Sprache ist intelligent und wenn man so sagen möchte ein wenig anspruchsvoller, als der Normalkrimi von der Stange. Köhler spielt mit der Intelligenz seiner Leser. Er wirft einem im Laufe der Geschichte immer wieder kleine Bröckchen hin, so daß man sich seine eigenen Gedanken zum Text machen kann und er verrät nie zu viel, so daß es bis zum Schluß spannend bleibt. Die Polizeiarbeit wird authentisch aber nicht zu trocken geschildert und läßt auf ausgesprochen gute Recherchearbeit schließen. Mir als "Kölnerin" hat dabei außerdem noch gefallen, daß immer wieder bekannte Örtlichkeiten und Begebenheiten erwähnt wurden und somit so ein gewisses Heimatgefühl aufkam. Die Vorgänger Crinellis werde ich somit sicherlich lesen... Kurz ich bin begeistert.

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