Werner Köhler Crinellis tödlicher Irrtum

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Inhaltsangabe zu „Crinellis tödlicher Irrtum“ von Werner Köhler

Eine Reise in die Dunkelheit Nach dem großen Erfolg seines ersten Romans Cookys zeigt uns Werner Köhler eine neue Seite seines literarischen Könnens: ein düsterer Krimi der Sonderklasse. Der grausame Fund einer Mädchenleiche erschüttert ein kleines Dorf. Für Hauptkommissar Crinelli führen die wenigen Spuren aus dem Ort heraus. Doch ein Blick hinter die Fassaden der scheinbar heilen Welt lässt ihn sehr bald Schreckliches ahnen.Ein Dorf am Ende der Straße. Für Hauptkommissar Jerry Crinelli und seine schwangere Frau Maria soll hier ein neues Leben beginnen. Freundlich werden sie von der Gemeinde aufgenommen, doch dann geschieht ein Mord an einem unbekannten Mädchen, der alles verändert. Crinelli nimmt sich des Falls an. Je näher er dem grausamen Mörder zu kommen glaubt, desto tiefer gerät er in einen Strudel aus Korruption, Selbstherrlichkeit und Intrige. Bald hat Crinelli nicht nur das ganze Dorf gegen sich, er selbst verliert mehr und mehr die Distanz zu dem Fall.Crinelli glaubt nicht, dass die Leiche nur zufällig in seiner unmittelbaren Nachbarschaft gefunden wurde. Ein entscheidendes Detail muss ihm entgangen sein. Als eine zweite Leiche auftaucht, ist Crinelli sich sicher. Der Mörder ist ganz in seiner Nähe. Ihm bleibt nur wenig Zeit, will er ein weiteres grausames Verbrechen verhindern. Ein Wettlauf gegen die Uhr beginnt.

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  • Rezension zu "Das Mädchen vom Wehr" von Werner Köhler

    Crinellis tödlicher Irrtum
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    28. November 2009 um 13:35

    Leider leider schafft es dieser Crinelli so gar nicht, mich zu überzeugen. Nachdem ich vom Dritten Teil der Reihe wirklich total begeistert war, hinterläßt dieser erste Teil der Reihe einfach nur bodenlose Enttäuschung. All das was ich im bisher letzten Band um Crinelli so gut fand, fehlt hier. Authentizität findet man nirgendwo, der Ermittler verhält sich einfach nur unterirdisch unprofessionell, seine Beweggründe gehen mir nicht nahe, sind für mich nicht nachvollziehbar und es wimmelt von logischen Fehlern oder nennen wir es Recherchelücken. Daß ich dieses Buch nicht abgebrochen oder gar so schlecht wie möglich bewerte liegt einzig und allein daran, daß es Köhler gelingt trotz dieser erheblichen Mängel eine gewisse Spannung aufzubauen und zu erhalten. Außerdem hatte ich immer die Hoffnung, daß erzählerische Talent aus Band 3 irgendwo auftauchen zu sehen, was leider total enttäuscht wurde. Um mein Genörgel ein wenig zu belegen, führe ich kurz die Dinge auf, die mich besonders gestört haben, ich hoffe, damit nicht zu viel zu verraten... 1. Die schwangere Maria Crinelli und ihr Mann trinken für meinen Geschmack zu viel Alkohol. Als sie ihm mitteilt, daß sie schwanger ist, greift sie zu Champus und Schalentieren / Austern. Aus meiner Sicht, nicht unbedingt das Gericht, daß eine Schwangere, die um ihr Kind besorgt ist wählen würde. Auch im weiteren Verlauf des Buches leert sie immer mal wieder mit ihrem Mann eine Flasche Wein. 2. Crinelli fährt ständig unbewaffnet durch die Gegend, er jagt einen irren Mörder und einen Kinderhändlerring und hat nie seine Waffe dabei und ist zudem noch ständig allein unterwegs. Für mich total unglaubwürdig und nicht realitätsnah. 3. Ständ werden Tatverdächtige als Angeklagte bezeichnet. Angeklagt wird man von Gericht und Staatsanwaltschaft, im polizeilichen Ermittlungsverfahren ist man Tatverdächtig oder Beschuldigt, aber ganz bestimmt noch nicht angeklagt. 4. In Deutschland gibt es keine Dienstmarken und auch keinen Dienstrevolver. Hier gibt es Dienstausweise und Dienstpistolen. Mag für den Laien keinen Unterschied machen, mich hat es massiv gestört. 5. Im Rahmen der Obduktion eines der Opfer wird im Rahmen von Folterungen von einem natürlichen Tod gesprochen. Ein natürlicher Tod, ist aber ein krankheits- oder altersbedingter Tod, davon kann man bei einem Kind in dem Alter aber wohl nicht ausgehen. 6. Polizeibeamte haben keineswegs eine 37,5 Stunden Woche, sondern bereits seit mehreren Jahren eine 41 Stunden Woche. 7. Crinellis Auftreten im Rahmen seiner Ermittlungen ist einfach nur unprofessionell, emotional und dumm. Das hat mich wohl am meisten gestört, daß seine ganzen Ermittlungserfolge angeblich aufgrund dieser emotionalen Handlungsweisen und unbedachten Dinge zustande kommen. Daß man zu diesen Ergebnissen locker auch gekommen wäre, hätte man sich an den rechtlich korrekten Weg gehalten erscheint mir hingegen wahrscheinlicher. 8. Mir war bereits kurz nach dessen ersten Auftauchen absolut klar, wer der Täter ist, zwar kamen hier und da noch mal Zweifel auf, aber eigentlich mußte man nicht groß Rätselraten. Sehr sehr schade... Klar, ich erwarte hier keinen komplett realistischen Tatsachenbericht, schließlich ist es ein Krimi, wenn ich aber an so vielen Stellen immer wieder die Stirn runzel und mir sage: "Quatsch, das macht doch keiner!" oder "Unfug, so würde doch niemand ein Verhör führen!" dann nimmt mir das die Freude am Lesen. Sehr schade, denn der grandiose letzte Band der Reihe zeigt ja, daß Köhler auch mit einem halbwegsvernünftigen Ermittler und weniger sachlichen Fehlern einen durchaus spannenden und guten Krimi schreiben kann. Ich hoffe jetzt auf Band 2 der Reihe, welcher hier schon darauf wartet gelesen zu werden.

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